Zivilisations-Kollaps: Nachrichten
2011:
2.Hj.:
- Untersuchungsbericht: Zehntausende Missbrauchsfälle in Hollands katholischer Kirche ☛ „Bis zu 20.000 Kinder und 800 Täter: Eine Untersuchungskommission in den Niederlanden hat jetzt einen Bericht zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche seit 1945 vorgelegt“, Spiegel, 17.12.2011
- Katholische Kirche in USA: Jahrzehnte der Sünde ☛ „Zwei Millionen Amerikaner sind aus der katholischen Kirche ausgetreten, weil immer neue Fälle sexuellen Missbrauchs bekannt werden. In Geheimarchiven fanden Online-Aktivisten nun Beweise, dass auch Bischöfe die Vorfälle systematisch vertuschten - und die Täter so schützten“, Spiegel, 16.12.2011
- Mehr Burnout-Fälle: Arbeitnehmer werden häufiger krankgeschrieben ☛ „Eine Grippewelle und deutlich mehr psychische Erkrankungen sorgen für mehr Ausfälle in deutschen Unternehmen: Der Krankenstand bei den Betriebskrankenkassen ist bereits im fünften Jahr in Folge gestiegen. Laut einer Umfrage wünscht sich jeder zweite Bürger weniger Stress“, Spiegel, 15.12.2011
- Wüstenrot-Sex-Skandal: Im Bus zum Puff ☛ „Auf den Hotelfluren war ein munteres Treiben“, t-online.de, 14.12.2011
- Bordellbesuch an der Copacabana: Wüstenrot-Vertreter auf Lustreise ☛ „Ausgerechnet die besten Vertriebsmitarbeiter haben dem Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) einen schlüpfrigen Skandal eingebrockt. Bei einer 200.000 Euro teuren Belohnungsreise nach Brasilien soll ein Teil der 51-köpfigen Gruppe im Puff gelandet sein“, FTD, 12.12.2011
- Daten-Skandal: Psychisch Kranke im Internet bloßgestellt ☛ „Mehrere Tausend Patienten-Akten aus Schleswig-Holstein waren frei im Internet abrufbar. Datenschützer im Norden sind entsetzt … Zu den geschädigten Organisationen gehört auch der Hilfsverein für psychisch Kranke in Winnenden (Baden-Württemberg)“, Lübecker Nachrichten, 4.11.2011
- Panne in Schleswig-Holstein: Sensible Patientendaten im Internet einsehbar ☛ „2500 streng vertrauliche Patientendaten waren offenbar monatelang frei im Internet zugänglich. Es handelt sich um Arztbriefe und Befunde von psychisch schwer kranken Menschen aus Schleswig-Holstein - Grund ist eine Sicherheitslücke bei einem Dienstleister in Rendsburg“, Spiegel, 3.11.2011
- Identifikations-Cookie: Datenschützer wirft Facebook verdeckte Profilbildung vor ☛ „Facebook speichert auf Computern von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern Dateien mit eindeutigen Identifikationsnummern. Das sei für die Sicherheit unerlässlich, sagt das Unternehmen. Eine technische Analyse des Hamburgischen Datenschutzbeauftragten widerspricht dieser Darstellung“, Spiegel, 2.11.2011
- Datenschutz-Debatte: Schaar fordert Gesetze für Facebook und Google ☛ „Internet-Unternehmen wie Facebook und Google treffen sich am Mittwoch im Innenministerium, verabredet werden soll ein freiwilliger Verhaltenskodex für mehr Datenschutz. Dem obersten Beauftragten der Regierung für dieses Thema reicht das nicht aus“, Spiegel, 1.11.2011
- Professor Dankeschön - Interne Dokumente der Atomlobby ☛ „Die Papiere der Atomlobby verraten viele Stories. Eine ist die eines Professors, an den für eine Studie 135.000 Euro fließen sollten - über das Konto der Frau“, taz, 29.10.2011
- Datenschutz: Battlefield 3 spioniert PC-Spieler aus ☛ „Der Ego-Shooter Battlefield 3 späht durch ein mitgeliefertes Programm die Nutzerdaten der Käufer aus. Spieler und Datenschützer sind über diese Methoden empört“, PC Welt, 29.10.2011
- Datenskandal zwischen Japan und China: Offenbar Diplomaten-PCs ausgespäht ☛ „Ein Computervirus, das offenbar illegal Daten nach China lieferte, hat einem Medienbericht zufolge mehrere diplomatische Vertretungen Japans im Ausland befallen. Dabei seien unter anderem Passwörter ausgelesen worden“, Rheinische Post, 28.10.2011
- Hackerangriff: Twitter-Skandal blamiert schwedische Politiker ☛ „Über 400.000 geknackte Nutzerkonten, politisch brisante Tweets aus zweifelhafter Quelle: Im größten Datenskandal der jüngeren schwedischen Geschichte spielt der Twitteraccount eines drogenabhängigen Rechtspopulisten eine Hauptrolle“, Spiegel, 28.10.2011
- Datenpanne: Bevölkerungsregister im Internet zugänglich ☛ „Der komplette Datensatz des israelischen Bevölkerungsregisters ist 2006 gestohlen und im Internet veröffentlicht worden. Verursacht wurde die Datenpanne durch einen Mann, der über eine Zeitarbeitsfirma vorübergehend beim Sozialministerium angestellt war“, israelnetz.com, 26.10.2011
- So leicht lassen sich Amazon-Kunden ausspionieren - Sicherheitslücke ☛ „Datenleck bei Amazon: Forscher von der Ruhr-Uni Bochum haben sich Zugriff auf alle Daten eines Kunden verschaffen und diese auch verändern können“, Welt, 24.10.2011
- Pessimistisches Szenario - "Eigentlich schon zu spät für Nachhaltigkeit" (D.Meadows) ☛ „Der fortschreitende Klimawandel, die Verknappung der Ressourcen oder der wachsende Gegensatz zwischen Arm und Reich lehrten, dass es für eine ‚nachhaltige Entwicklung eigentlich schon zu spät ist‘. Der emeritierte Professor warf Politik wie Bürgern vor, vorwiegend an kurzfristigen Vorteilen statt an langfristigen Erfordernissen interessiert zu sein“, Deutscher Bundestag, 24.10.2011
- US-Firmen fordern Selbstjustiz - Handelsdruck auf China ☛ „In den Vereinigten Staaten hat sich in letzter Zeit das seit langem spürbare Unbehagen über die Aussenhandels- und Währungspolitik Chinas in offene Verärgerung verwandelt und über Worte hinaus Aktionen ausgelöst. Das jüngste Beispiel ist eine umfangreiche Anschuldigung von sieben amerikanischen Herstellern von Solarpanels gegen die chinesische Konkurrenz, der Dumping und Betrug vorgeworfen wird“, NZZ, 21.10.2011
- Knüppel, Steine, Brandsätze: Ein Toter bei schweren Straßenschlachten in Athen ☛ „Bei heftigen Ausschreitungen bei Protesten gegen weitere Sparmaßnahmen ist in Athen ein Mensch getötet worden“, Welt, 20.10.2011
- Kampf gegen Korruption: Österreich steckt im Affären-Sumpf fest ☛ „Korrupte Minister, Schmiergelder, Insiderhandel: Einer der größten Untersuchungsausschüsse der österreichischen Geschichte soll jetzt eine ganze Skandal-Serie aufklären. Doch schon streiten die Parteien um den Vorsitz und die Deutungshoheit - und das Volk wendet sich angeekelt ab“, Spiegel, 20.10.2011
- Depressionen treiben Deutsche in die Frührente ☛ „Immer mehr Arbeitnehmer gehen wegen der Belastungen im Job in die Knie. Ausgelaugt von permanenter Verfügbarkeit und steigendem Druck am Arbeitsplatz zwingt es Zehntausende sogar in die Frührente“, Berliner Morgenpost, 17.10.2011
- Burn-out: Jeder zehnte Berufstätige betroffen ☛ „Es trifft nicht nur Prominente wie Ralf Rangnick oder Rosenstolz-Sänger Peter Plate: Das Burn-out-Syndrom ist eine Volkskrankheit“,T-Online, 14.10.2011
- Trauer um Ralf Briese - Der Versuch, zu verstehen ☛ „Der Grünen-Politiker Ralf Briese hat sich offenbar das Leben genommen … inne zu halten und zu fragen, ‚ob viele von uns mit dem starken Zwang, der sich aus der politischen Arbeit ergibt, dem Anspruch an uns selbst, immer ansprechbar sein zu wollen und keine Schwäche zuzulassen, manchmal die eigenen Kräfte überschätzen‘ … Der Beruf des Politikers mache es schwerer, mit einer Depression umzugehen“, taz, 14.10.2011
- Hilfszahlung über IWF: China, Brasilien und Co. wollen Euro-Staaten retten ☛ „Kann Europa seine Krise allein lösen? Nein, sagen wichtige Schwellenländer wie China und Brasilien. Laut einem Zeitungsbericht drängen sie bei der Euro-Rettung auf eine stärkere Rolle des Internationalen Währungsfonds. Im Gegenzug sind sie bereit, viel Geld zu investieren“, Spiegel, 14.10.2011
- Fitch verrät offenes Geheimnis: Ratingagentur will Top-Banken runterstufen ☛ „Der Bremer Finanzwissenschaftler Rudolf Hickel regt sich denn auch mehr darüber auf, dass Fitch mit seinem Rating überhaupt an die große Öffentlichkeit geht: ‚Die Drohung, die Großbanken herabzustufen, wirkt wie ein Brandbeschleuniger und ist überflüssig wie ein Kropf‘, sagte er der taz: ‚Sie dient nur dazu, Banken und Politik zusätzlich unter Druck zu setzen. Das aber ist überhaupt nicht die Aufgabe einer Ratingagentur‘“, taz, 14.10.2011
- Drohung der Rating-Agentur: Fitch Anleger fliehen aus Bankaktien ☛ „Der Dax steigt, aber die Aktien der Finanzinstitute rutschen ab - an der Frankfurter Börse verlieren Titel von Commerzbank und Deutscher Bank kräftig. Grund sind vor allem negative Aussagen der Rating-Agentur Fitch: Sie droht Großbanken mit einer Abstufung ihrer Kreditwürdigkeit“; Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann? (EG), Spiegel, 14.10.2011
- Rating-Agentur: Fitch droht Deutscher Bank mit Herabstufung ☛ „Es könnte Ernst werden für die Deutsche Bank: Die US-Rating-Agentur Fitch hat damit gedroht, ihre Kreditwürdigkeit herabzustufen. Die deutsche Großbank ist jedoch nicht das einzige Geldinstitut im Visier des Rating-Riesens“, Spiegel, 14.10.2011
- Gegen die Entartung - Faschisten übernehmen Theater in Ungarn ☛ „Der Bürgermeister von Budapest hat einen Faschisten zum Direktor und einen Antisemiten zum Intendanten des Neuen Theaters ernannt“, taz, 13.10.2011
- USA - China: Handelskrieg als "tickende Zeitbombe" ☛ „US-Senat billigt Gesetz zur Bestrafung von Währungsmanipulation - China protestiert“, derStandard.at, 12.10.2011
- Rating-Agenturen stufen spanische Banken herab ☛ „Alarmierendes Signal für die Märkte: Die beiden Rating-Agenturen Standard & Poor’s und Fitch haben die Kreditwürdigkeit der wichtigsten spanischen Banken gesenkt. Die wirtschaftlichen Aussichten des Landes seien ‚düster‘. Auch über italienische Institute wurde der Daumen gesenkt“, Spiegel, 12.10.2011
- Opium aus Afghanistan ☛ „Afghanistans Opiumproduktion steigt rapide an. In diesem Jahr betrage die Ausbeute 5.800 Tonnen, 61 Prozent mehr als noch 2010, teilte das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung am Dienstag in Kabul mit … 90 Prozent des weltweit verfügbaren Opiums stammen aus Afghanistan“; ISAF-Drogenökonomie & -strategie (EG), SZ, 12.10.2011
- Tabu: Zahl der psychisch Kranken explodiert ☛ „Es ist ein Tabuthema. Niemand spricht darüber, kaum jemand meldet sich wegen Angstzuständen krank, sondern schiebt lieber eine Migräne vor. Aber es gibt sie auch hier: Depressionen, Ängste oder Burnouts. Und immer mehr Menschen sind davon betroffen“, schwäbische.de, 11.10.2011
Moskau befremdet: USA wollen Anbauflächen mit Opiummohn in Afghanistan nicht vernichten ☛ “‚Es fällt uns schwer, zu begreifen, warum unsere US-amerikanischen Partner nicht wünschen, dass sich die Internationale Sicherheitsunterstützungsgruppe in Afghanistan (ISAF) damit beschäftigt. Sie sagen, dass dies das Problem nicht lösen würde, weil es Schwierigkeiten für die Agrarproduktion schafft, wenn die Anbauflächen des Opiummohns vernichtet werden‘, äußerte Lawrow. ‚Doch aus irgendeinem Grund gehört die Ausrottung der Koka-Plantagen in Kolumbien und anderen Ländern Lateinamerikas zur absoluten Priorität für dieselben unsere Partner‘ … Afghanistan ist weltweit der Spitzenreiter unter allen Drogenproduzenten, mehr als 80 Prozent der gesamten in der Welt produzierten und illegal verbreiteten Opiate entfallen auf dieses Land“, RIA Novosti, 10.10.2011
- Euro-Krise: Bank Dexia wird verstaatlicht ☛ „Das stößt bei der FDP auf Verwunderung, hatte die Bank doch beim Stresstest noch gut abgeschnitten … Fricke (FDP): Stresstest hat nicht funktioniert“, ZDF heute, 10.10.2011
- Frankreich und Belgien zerschlagen Dexia: Erste Bank fällt Schuldenkrise zum Opfer ☛ „Stresstest? War da was? Ja, noch im Juli hatte das Finanzinstitut Dexia den europäischen Belastungstest bestanden. Doch wenige Wochen später ist das Ergebnis nur noch Makulatur“, SZ, 10.10.2011
- Bank of England: Kein Währungskrieg, aber wir müssen an England denken ☛ „Der Gouverneur der englischen Zentralbank begründete das erneute Gelddrucken mit der Notwendigkeit, die Krise über die eigene Währung zu lösen. Indirekt lieferte er damit ein Plädoyer gegen den Euro. Einen aufkommenden Währungskrieg sieht er jedoch nicht“, Deutsche Mittelstands Nachrichten, 8.10.2010
- Riesige Datenpanne bei deutschem Webhoster: Geheime Kundendaten offen zugänglich ☛ „Wer wollte, konnte E-Mails, Bankverbindungen und sogar hochsensiblen Polizei-Schriftverkehr ausspähen: Der bayerische Internetspezialist Hetzner hatte offenbar über Monate hinweg ein massives Sicherheitsproblem. Das Unternehmen jedoch reagierte spät“, SZ, 8.10.2011
- Größter deutscher Webhoster kämpft gegen Datenleck - Sicherheitslücke ☛ „Internetspezialist Hetzner hat offenbar ein Sicherheitsproblem auf seinen Rechnern. Die Firma betreut auch die Webseiten von Sony oder Opodo“, Welt, 8.10.2011
- Studie belastet WM-Team von '66 - Drei Spieler angeblich gedopt ☛ „1954, 1966 - und vielleicht auch 1986? Der ehemalige Nationaltorwart Toni Schumacher schrieb in seinem skandalumwitterten Buch ‚Anpfiff‘ aus dem Jahr 1987 über die ärztliche Betreuung während der WM 1986 in Mexiko: ‚Jeden Mittag schluckten wir zu unserem Elektrolytgesöff haufenweise Tabletten: Eisen, Magnesium, Vitamin B in Höchstdosis, Vitamin E, ein paar Hormönchen für die Höhenanpassung … Außer den Pillen hagelte es Spritzen‘“, n-tv, 7.10.2011
- Budapest: Rechtsextreme übernehmen Theaterleitung ☛ „Er führt eine rechtsextreme Partei an und ist als Antisemit bekannt: Trotzdem hat die Stadt Budapest István Csurka zum Leiter des Neuen Theaters ernannt. Sein Co-Direktor, der rechte Theatermann György Dörner, hat bereits angekündigt, gemeinsam die ‚krankhafte liberale Hegemonie‘ zu bekämpfen“, Spiegel, 7.10.2011
- US-Politiker wollen China bestrafen - Vorwurf der "Währungsmanipulation" ☛ „US-Senatoren fordern Schritte gegen eine ‚Währungsmanipulation‘ durch Chinas Regierung. Sie werfen Peking vor, durch den billigen Yuan Jobs in den USA zu vernichten“, taz, 7.10.2011
- Moody's fürchtet Zusammenbruch britischer Banken - Heraubstufung ☛ „Die Sorge um Europas Finanzbranche wächst. Jetzt hat die Rating-Agentur Moody’s die Bonität von zwölf britischen Banken herabgestuft. Sie fürchtet, die Regierung in London könne den Zusammenbruch kleinerer Institute zulassen. Auch das Rating von neun portugiesischen Geldhäusern wurde gesenkt“, Spiegel, 7.10.2011
- Unaufhaltsam tickt die Erdöluhr ☛ „Noch haben wir alle Handlungsoptionen und vor allem auch alle finanziellen Möglichkeiten, um Veränderungen einzuleiten“; Für immer mehr Staaten schließt sich das energetisch-systemische (nicht-katastrophale) Anpassungs-Zeitfenster (EG), web.de, 6.10.2011
- Doping-Experimente im deutschen Fußball: Forscher erheben Doping-Vorwürfe gegen WM-Spieler von 1966 ☛ „Nach dem umstrittenen Wembley-Tor ist die WM 1966 um einen Streitpunkt reicher: Historiker belegen, dass im deutschen Fußball bereits 1949 mit Doping experimentiert wurde … Missbrauch von Amphetaminen in Deutschland wohl Normalität“, SZ, 6.10.2011
- Staatsdoping auch in Westdeutschland ☛ „Nach Wende weitergedopt … Auch mit einem anderen Mythos räumt Singler auf: dass es systemisches Doping in Deutschland nur während des ‚Kalten Krieges‘ gegeben habe. ‚Doping ging auch nach der Wende 1989 weiter‘, stellt er fest: ‚Es wurde weitergedopt – mit Mitteln, die schwer nachweisbar sind‘“, Nord-West-Zeitung, 6.10.2011
- Bloggende Wall-Street-Gegner: "Wir kriegen nichts, die Banker alles" ☛ „Im Netz formiert sich Widerstand gegen die US-Finanzindustrie: Ein Blog sammelt die Geschichten frustrierter Bürger - sie fordern, dass der amerikanische Traum auch für sie gilt. Ihr Motto: ‚Wir sind 99 Prozent‘“, Spiegel, 5.10.2011
- Werner Franke vermutet Verschleierung - Doping-Jäger wütet ☛ „Franke bezeichnete die Studie im Gespräch mit dem Fachmagazin Leichtathletik als ‚ordentliche Arbeit‘, äußerte aber die Befürchtung, die Endfassung könnte vom Auftraggeber, dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft, vor der Veröffentlichung noch einmal ‚überarbeitet‘ werden“, Rheinische Post, 5.10.2011
- Studie: Sportler sind Vorbilder im Ausland ☛ „Minister Friedrich räumt auch ein, dass Doping dem Image des Sports schaden kann … Fragen nach Doping wurden nicht gestellt“, Dt. Welle, 5.10.2011
- Die tägliche Dröhnung - Höchstleistung aus dem Medizinschrank (Hobby-Doping) ☛ „Ein geheimer Ort in Hessen. In einer kleinen Halle lagern über fünf Millionen Tabletten, Ampullen und Wirkstoffe. Dopingmittel mit einem Schwarzmarktwert von 15 Millionen Euro. Sie wurden vom Zoll und Bundeskriminalamt in den vergangenen Monaten bei Razzien, Hausdurchsuchungen und Stichproben im Handel beschlagnahmt“, ZDF, 5.10.2011 (RKI’06: )
- Positive Probe DFB-Auswahl: Doping-Fall bei der WM 1966 ☛ „Auch bei den „Helden von Bern“ von 1954 wird gemutmaßt, dass unerlaubte Mittel sie zum WM-Titel brachte. Angeblich soll den Spieler beim Finale gegen Ungarn Amphetamine verabreicht sein. Ein Indiz dafür waren leere Glasampullen, die nahe der deutschen Kabine gefunden wurde. Außerdem gab es nach dem Turnier mehrere Fälle von Gelbsucht in der Mannschaft, die vermutlich durch verunreinigte Injektionsnadeln verursacht wurden“, BZ, 5.10.2011
- Doping: Deutsche Fußballer im WM-Finale 1966 positiv ☛ „Drei Fußballer, die 1966 bei der Weltmeisterschaft in England im deutschen Aufgebot standen, sind damals offenbar positiv auf das Stimulans Ephedrin getestet worden“, derStandard.at, 5.10.2011
- Wembley-Helden angeblich positiv getestet (Doping im Fußball) ☛ „Im Endspiel um die Fußball-Weltmeisterschaft 1966, das England 4:2 gegen Deutschland gewann, sollen die DFB-Spieler positiv getestet worden sein … Demnach wurden von der FIFA bei der WM 1966 erstmals Dopingkontrollen vorgenommen“, Deutschlandfunk, 5.10.2011
- Geldpolitik: Bernanke treibt Dollar in den Keller (Währungskrieg) ☛ „Um die US-Konjunktur anzuschieben, schließt die US-Notenbank nicht aus, ihre Geldpolitik weiter zu lockern. Kaum hat Notenbankchef Ben Bernanke dies ausgesprochen, rauscht der Dollar in den Keller“, manager magazin, 4.10.2011
- 15-Millionen-Dollar-Forderung: Australische Städte verklagen Ratingagentur ☛ „Mehrere australische Städte verklagen die US-Ratingagentur Standard & Poor’s wegen angeblich falscher Einschätzungen über Finanzpapiere. Sie wollen 15 Millionen Australische Dollar zurück“, Rheinische Post, 4.10.2011
- Australische Städte verklagen Ratingagentur: Millionen Miese statt Triple-A ☛ „Über zehn Millionen Euro Verlust mit AAA-Papieren: Weil Standard & Poor’s Finanzpapiere falsch bewertet haben soll, haben australische Kommunen die US-Ratingagentur verklagt“; Private nationale Ratingagenturen sind sinnlos und systemschädlich (EG), taz, 4.10.2011
- Falsche Einschätzung: Australische Städte verklagen Ratingagentur ☛ „Die Kommunen haben mehr als 90 Prozent ihrer Investitionen in Produkte verloren, die die Agentur mit der Bestnote geratet hatten“; Finanzmacht-Auguren ohne jegliche RechenschaftsHaftung (EG), derStandard.at, 4.10.2011
- Brisante Doping-Studie: Von Kolbe-Spritze und Luft-Klistier ☛ „Pikant, dass die Studie jetzt öffentlich macht, dass das Bundesinnenministerium (BMI) damals 250 000 Mark für die Luft-Nummer bewilligte … Dass das BMI sogar Buch über die Athleten führte, wussten die wenigsten. So habe es dort auch eine Akte ‚Kolbe 1‘ gegeben, die verschwunden ist“, Lübecker Nachrichten, 4.10.2011
- Die rheinische Doping-Historie - Bayer Leverkusen "macht sich keinen Kopf" ☛ „Aus einer wissenschaftlichen Studie führen viele Spuren ins Rheinland. Noch gibt es einen Streit darum, ob Namen von Athleten genannt werden. Der Sprinter Manfred Ommer räumte als einer von wenigen Doping ein … ‚Und die sie händchenweise nahmen. Nach dem Motto: Ich nehme drei mehr als du‘“, Rheinische Post, 28.9.2011
- Der Staat als Financier systematischen Dopings - Auch in Westdeutschland wurde Dopingforschung betrieben ☛ „1987 beschrieb der damalige Nationaltorhüter Toni Schumacher in seinem Buch «Anpfiff» dezidiert die lasche Haltung gegenüber Doping innerhalb der Bundesliga … ‚Es gab Nationalspieler, die waren im Umgang mit dieser Stärkungschemie regelrecht Weltmeister. Unter ihnen ein Münchner Spieler, den wir als <wandelnde Apotheke> zu bezeichnen pflegten‘“, NZZ, 27.9.2011
- Staats-Doping im Westen - DOSB will aufklären ☛ „Was wusste NOK-Chef Daume? Hunderte Seiten an Dokumenten und zahlreiche Zeugenaussagen liegen vor. Das Fazit: Geheime Forschung, staatliche Finanzierung und Anabolika-Doping gab es auch in der Bundesrepublik … Staatlich verordnetes Doping?“, ZDF, 27.9.2011
- Bloß nicht gegen die DDR verlieren! Doping in der BRD ☛ „Der Leistungssport ist faktisch zu einem Staatssport geworden“, Zeit, 27.9.2011
- Doping in den Siebziger: Jahren Frischluft im Gesäß (BRD) ☛ „DDR-Staatsdoping als Vorbild: Auch im Westen kamen in den Siebziger Jahren bizarre Praktiken zur Anwendung. Für Olympia 1976 wurden westdeutsche Schwimmer auf unappetitliche Art aufgeblasen … Tragikomische Art von Manipulation“, SZ, 27.9.2011
- Wenn der Staat Doping erforscht (BRD) ☛ „Ein ausgeklügeltes System zum Doping im Spitzensport, kontrolliert von hochrangigen Medizinern, abgesegnet durch die Politik: Auch in der Bundesrepublik hat es vor dem Mauerfall staatlich geförderte Manipulation gegeben“, nd, 27.9.2011
- Staatsdoping auch in der Bundesrepublik - Rückhalt von ganz oben ☛ „Neue Studien kommen zu dem Schluss, dass nicht nur in der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik mit Staatshilfe gedopt wurde“, Tagesspiegel, 26.9.2011
- Medaillen für München: Staatlich gefördertes Doping ☛ „Die Olympischen Spiele in München 1972 waren der Wendepunkt: In West-Deutschland wurde ‚systemisch‘ betrogen. Damals wurden Strukturen geschaffen, in denen der Sport sich bis heute bewegt … Anwendungsrichtlinie für Anabolika … 1972 wurde der Staat zum maßgeblichen Akteur“, FAZ, 26.9.2011
- Neue Studie: Doping mit System auch in Westdeutschland ☛ „Nicht nur in der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik gab es vor der Wiedervereinigung ein staatlich gefördertes Dopingsystem … Keine Konsequenzen … Lukratives Finanzierungsinstrument … Brisantes Dokument … Vor allem Anabolika“, Welt, 26.9.2011
- Historiker legen Praktiken in der BRD offen: Öffentliche Mittel für die Doping-Forschung ☛ „Kriterium ‚Endkampffähigkeit‘ - Druck auf Doping-Verweigerer“, Rheinische Post, 26.9.2011
- Anabolika und Testosteron - Bonner Regierung soll Doping forciert haben ☛ „Steuergelder seien ‚ohne echte Kontrolle verwendet‘ worden, ‚die Dominanz der sportmedizinischen Achse Köln-Freiburg‘ habe ‚einen wissenschaftlichen Wettbewerb verhindert‘ … ‚Diejenigen, die es wagten, die sportmedizinische Reputation Kölns oder Freiburgs oder die wissenschaftliche Deutungshoheit dieser Institute in Frage zu stellen, mussten Willkür bei der Vergabe der Forschungsmittel befürchten‘, resümieren die Historiker“, Spiegel, 25.9.2011
- Ein Katheter für die Stratosphäre ☛ „Das britische SPICE-Projekt will mit kilometerlangen Schläuchen Aerosole in die Höhe transportieren, um die Atmosphäre abzukühlen und so den Klimawandel zu dämpfen“, Technology Review, 16.9.2011
- Soros prophezeit Europa jahrelangen Niedergang ☛ „Die EU könnte durch die Schuldenkrise in eine anhaltende Rezession schlittern. Dem US-Investor zufolge helfen nur radikale Sparpläne“, Welt, 15.9.2011
- Milliardenverlust bei UBS: Finanzkonzernen droht neue Zockerdebatte ☛ „Ein UBS-Händler verbrennt im Alleingang zwei Milliarden Dollar - diese Nachricht erschüttert die Finanzmärkte. Zwar dürfte die Schweizer Bank die Verluste verkraften. Doch der Imageschaden ist immens, die gesamte Geldbranche muss sich gegen neue Giervorwürfe wappnen“, Spiegel, 15.9.2011
- Schweizer Großbank UBS: Händler verzockt zwei Milliarden Dollar ☛ „Ein milliardenschwerer Skandal erschüttert die Schweizer Großbank UBS: Nach Angaben des Instituts hat ein Händler bei ungenehmigten Geschäften zwei Milliarden Dollar Verlust gemacht. Die Aktie der Bank stürzte ab“; Einzelversagen als Unternehmens-(Alibi)Masche (EG), Spiegel, 15.9.2011
- Doping-Jäger plagen Zweifel - Zwischen Optimismus und Ohnmacht ☛ „Wo steht der Anti-Doping-Kampf? Diese Frage stellte sich in dieser Woche in Freiburg bei einem internationalen Symposium die Creme de la Creme der Dopingjäger. Die Antworten waren höchst unterschiedlich, die Szene schwankt zwischen Ohnmacht und Zuversicht … Intelligent, skrupellos und effektiv“, n-tv, 15.9.2011
- Drogenproblem im englischen Fußball: Kiffen, koksen, trinken ☛ „Im Mutterland des Fußballs gibt es nicht nur Probleme mit der Alkoholsucht von Spielern, sondern auch mit anderen Drogen: Laut einem TV-Bericht haben mehr als 40 britische Fußballer Kokain geschnupft oder Cannabis geraucht. Doch der Verband FA verzichtet weitgehend auf die Nennung von überführten Sündern - mit einer interessanten Begründung“, SZ, 14.9.2011
- England: Fußballverband verheimlicht Koks-Konsum von Profis ☛ „Der englische Fußballverband soll den Drogenkonsum von einigen Profis verheimlicht haben. Bei einigen Teams wurden Tests abgesagt, weil Spieler nicht erschienen“; Doping & Drogen: oft die 2 Seiten einer Medaille (EG), Welt, 13.9.2011
- Merkel bei Generaldebatte: "Scheitert der Euro, scheitert Europa" ☛ „Der Widerstand gegen die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms ist groß, die Kanzlerin versucht ihn mit mahnenden Worten zu brechen: Man führe keine ‚Diskussion am Reißbrett‘“; Scheitert Europa, scheitern dominoartig seine Länder (EG), SZ, 7.9.2011
- Haushaltsdebatte im Bundestag: Schäuble prangert "extremen Pumpkapitalismus" an ☛ „Mahnende Worte des Finanzministers: Zum Auftakt der Haushaltsdebatte rügt Wolfgang Schäuble die Schuldenpolitik der vergangenen 40 Jahre. Sie habe die öffentlichen Etats ‚aufgebläht‘ und das Vertrauen in die Politik erschüttert“; Seit der 1.Ölkrise 1973 BIP-Wachstum nur durch Schuldenspirale (EG), SZ, 6.9.2011
- Sozialabgaben: SPD verzichtet auf Entlastung von Geringverdienern ☛ „Die Parteispitze hält Senkungen der Sozialabgaben für Kleinverdiener und Alleinerziehende für nicht finanzierbar. Die Risiken der Konjunkturentwicklung seien unabsehbar“, Welt, 3.9.2011
- Islamophobie in den USA: Das millionenschwere Netz der Muslim-Gegner ☛ „Islamophobe Netzwerke in den USA stellen die skurrilsten Behauptungen auf: Obama ist heimlich Muslim, in Moscheen gedeiht der Terror, die Einführung der Scharia steht kurz bevor. Eine neue Studie zeigt nun, wie einflussreich diese Gruppen wirklich sind - auch dank millionenschwerer Spenden“, Spiegel, 2.9.2011
- Chinese tycoon to buy piece of Iceland for €70m ☛ „One of China’s best-known property developers Huang Nubo, a poet and mountaineer with extensive Communist Party links, is planning to spend €70 million to buy a 300sq km chunk of Iceland to build a luxury eco-tourism project“, Irish Times, 1.9.2011
- Millionen-Investition: China kauft sich ein Stück Island ☛ „Das krisengeplagte Island rückt in den Fokus von Großinvestoren: Ein chinesischer Multimillionär will auf der Insel für 100 Millionen Dollar Land kaufen. Verfolgt Peking damit heimliche Interessen in dem Nato-Staat?“; Liste mit globalen ‚privaten‘ Großinvestoren nun fällig (EG), Spiegel, 30.8.2011
- A Chinese tycoon's Icelandic land grab ☛ „A Chinese investor’s plan to develop a large chunk of northwest Iceland is raising some eyebrows“, Foreign Policy, 30.8.2011
Erzkonservativer Tea-Party-Star: Bachmann sieht Hurrikan als Zeichen für Gottes Zorn ☛ “‚Ich frage mich, was Gott noch alles tun muss, um die Aufmerksamkeit der Politiker zu bekommen‘, sagte Michele Bachmann, die für 2012 eine Präsidentschaftskandidatur anstrebt. ‚Wir hatten ein Erdbeben; wir hatten einen Hurrikan. Er (Gott) fragt sich, werdet ihr langsam mal auf mich hören? Hört auf das amerikanische Volk, denn die Amerikaner sind wütend‘“; Zurück ins Mittelalter (EG), Focus, 30.8.2011
- Republikanerin: Hurrikan war Botschaft Gottes ☛ „Bachmann hatte schon vor Monaten erklärt, ihre Präsidentschaftskandidatur sei von Gott gewollt“, Bild, 30.8.2011
- Ratingagenturen S&P und Moodys ☛ „Standard & Poors und Moodys machen 80 Prozent der weltweiten Ratingumsätze. Beide Agenturen haben zum Teil dieselben Besitzer – ein Oligopol mit Fantasierenditen“; Mehr als nur ein Oligopol (EG), taz, 23.8.2011
- Wie die große Finanzkrise nach Rumänien kam ☛ „Anfang 2009 musste das Land mit einer Milliardengeldspritze von EU, IWF und Weltbank gerettet werden. Zum Verhängnis wurde Rumänien nicht der Finanzsektor, sondern der Fehlbetrag in der Leistungsbilanz“, Die Presse.com, 17.8.2011
- Lateinamerika will sich gegen die Krise des Nordens schützen (UNASUR) ☛ „Staaten des Bündnisses Unasur schaffen gemeinsamen Wirtschaftsrat. Experte plädiert für ‚Neue Regionale Finanzarchitektur‘ und Abkehr von US-Dollar“, Telepolis, 14.8.2011
- Experten befürchten neue Runde im Währungskrieg - Notenbankeninterventionen ☛ „Die Zinsen auf oder nahe Rekordtiefs, die Staatskassen leer - unter Kapitalmarktstrategen, aber auch den Regierungschefs der Schwellenländer wächst die Furcht vor einem globalen Abwertungswettlauf“, FTD, 14.8.2011
- Zu den "Empörten" kommen die "Bestürzten" ☛ „Das Manifest bestürzter Ökonomen ist in Frankreich inzwischen zum Bestseller geworden“, Telepolis, 14.8.2011
- "Suppenküchen, Sozialkaufhäuser und Tafeln können nicht unsere Zukunft sein" ☛ „Sozialverbände sehen immer mehr Rentner in Armut. Schlechte Aussichten auch für die kommende Rentnergeneration“, Telepolis, 14.8.2011
- Das Faszinosum der Revolten ☛ „Seit über zehn Jahren prophezeiten die »Attacies« den Kollaps der Finanzwelt. Jetzt, da dieser eingetreten ist, stellt sich heraus: Die Politik hat immer noch nicht gelernt zuzuhören“, ND, 12.8.2011
- Utøya 2.0 ☛ „In Dänemark hat ein rassistisches Netzwerk zwei Jahrzehnte Parlament sowie Polizei infiltriert und Dossiers politischer Gegner erstellt“, Telepolis, 13.8.2011
- Protestschrift: Frankreichs Ökonomen schimpfen auf Märkte ☛ „Euro-Krise und Börsenjojo: Wirtschaftswissenschaftler rufen in einem Manifest dazu auf, die Macht der Finanzmärkte zu brechen. Das ist zwar nicht neu - findet aber gerade jetzt sehr viele Leser“, FTD, 11.8.2011
- Atomkraftwerke geraten ins Visier von Terroristen ☛ „In dem „Manifest“ des norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik, das dieser im Internet veröffentlichte, werden die Schweizer Atomkraftwerke Gleichgesinnten als mögliche Anschlagsziele empfohlen … ‚Der Mann hat gezeigt, dass er ein kaltblütiger Terrorist ist. Mit so etwas ist nicht zu spaßen‘, bringt es Markus Straub auf den Punkt“, Südkurier, 29.7.2011
- Tour: Nach Doping "wollen wir doch nicht fragen" (Tour de France 2011) ☛ „Die Dramaturgie der diesjährigen Tour zeigte deswegen eine vermeintlich und verhältnismäßig saubere Rundfahrt, weil die besonders verdächtigen Sünder nicht das Rennen machten. Aber das sei ja das bekannte Problem, nuschelt Rainier. ‚Wer da noch echt ist, danach wollen wir doch nicht mehr fragen. Voeckler vielleicht, die Schlecks?‘ Auch die Franzosen scheint die Sauberkeit der Tour nicht zu kümmern“, Die Presse.com, 24.7.2011
- Hohn, Steine, Schergen (Attacken auf Die Linke) ☛ „Fast 120-mal wurden Büros der Linken seit Januar 2010 attackiert, meistens von Neonazis. Ebenso wurden Autos in Brand gesteckt, und Politiker wurden verhöhnt oder sogar mit dem Tode bedroht … Sorge um Demokratie“, FR, 15.7.2011
- Dexia und KBC haben Stresstest bestanden ☛ „Nach belgischen Medieninformationen haben die beiden Banken die Prüfung der europäischen Aufseher überstanden“, Tageblatt.lu, 7.7.2011
- Satter Gewinn: Hedgefonds verdient halbe Milliarde Dollar an Lehman-Pleite ☛ „Zuerst profitierte er vom Absturz des Finanzsystems - nun von dessen Erholung: Gut 550 Millionen Dollar soll Hedgefonds-Manager John Paulson mit Anleihen der zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers verdient haben. Er hatte die Papiere gekauft, als die Bank pleiteging“, Spiegel, 5.7.2011
1.Hj.:
- Russische Drogenfahnder besorgt über drohende Opium-Rekordernte in Afghanistan ☛ „Nach UN-Angaben hinterlegten die globalen Drogenkartelle 2008 und 2009 - mitten in der Weltfinanzkrise - rund 352 Milliarden US-Dollar in Banken“; Der (ewige) Drogen-Militärische Komplex (EG), RIA Novosti, 28.6.2011 (Grafik: )
- Zahlungsausfall droht: US-Schuldenkrise schürt Angst vor globalem Schock ☛ „Mehrere Rating-Warnschüsse gegen die USA schüren die Angst vor einer neuen globalen Krise … Hüther führt die Schuldenkrise der USA auf ‚gewaltige strukturelle Probleme‘ zurück. ‚Erkennbar wird dies daran, dass der Staatsanteil an der Konjunkturerholung deutlich größer ist beispielsweise bei uns‘“, Handelsblatt, 9.6.2011 ( )
- Hamburg-Mannheimer: Versicherung setzte Sex-Party von der Steuer ab ☛ „Der Sex-Skandal um die Hamburg-Mannheimer wird um ein pikantes Detail reicher: Die Kosten für die Orgie in einem Budapester Spaßbad in Höhe von 83.000 Euro hat die Versicherung von der Steuer abgesetzt, wie eine Zeitung berichtet“, Spiegel, 29.5.2011
- Weltuntergang: Warum die Apokalypse am Samstag ausfällt ☛ „Die Welt geht unter, diesmal aber wirklich. Ein Amerikaner will anhand der Bibel hergeleitet haben, dass das Ende am 21. Mai bevorsteht. Der Astronom Florian Freistetter hat nachgerechnet - und herausgefunden: Die Apokalypse fällt aus - doch die Gläubigen müssen ihm stattdessen viel Geld überweisen“, Spiegel, 20.5.2011
- Sex-Party in Budapest: Herr Kaiser hat zu heiß gebadet ☛ „100 Mitarbeiter der Versicherung Hamburg-Mannheimer erhielten ein ganz besonderes Motivationstraining - eine Sex-Party in Ungarn … Es gab auch Damen mit weißen Bändchen. Die waren aber reserviert für die Vorstände und die allerbesten Vertriebler“, Hamburger Abendblatt, 20.5.2011
- Hamburg-Mannheimer: Die organisierte Orgie ☛ „Die Strukis bei der Hamburg Mannheimer, die 1997 Gründungsmitglied der Ergo-Versicherung war, 2010 ihren eigenständigen Namen verlor und für die der seriöse ‚Herr Kaiser‘ bundesweit zur Symbolfigur für kompetente Kundenberatung wurde, bescheren dem Konzern jetzt ein handfestes Image-Problem“, Berliner Morgenpost, 20.5.2011
- Sex-Party für Versicherungs-Elite ☛ „Ziel war die Gellert-Therme und eine Wohlfühloase der besonderen Art - zumindest für diese Nacht. Der Konzern mietete kurzerhand die Planscharena und verwandelte die historische Anlage in ein Freiluftbordell. Zugegen waren - hier variieren die Angaben - zwischen 20 und 100 Prostituierte“, derStandard.at, 19.5.2011
- Mitarbeitermotivation: Sex-Orgie als Belohnung ☛ „Von wegen trister Büroalltag: Einem Pressebericht zufolge belohnte ein Versicherer seine 100 besten Vertreter mit einer Sex-Orgie. Ein extremer Einzelfall? Vielleicht. Doch der Markt für Motivationsreisen boomt“, WirtschaftsWoche, 19.5.2011
- Doping-Studie mit wenig Aussagekraft - Datenerhebung zum Thema Doping im Breitensport ☛ „Laut einer neuen Studie des Bundesgesundheitsministerium greift nur ein Prozent der Deutschen zu Dopingmitteln. Aber: Die Studie scheint das Problem zu verharmlosen“, Deutschlandfunk, 21.5.2011 ( )
- US-Bericht zur Finanzkrise: Ohrfeige für die Deutsche Raffgierbank ☛ „Amerikanische Banken sind böse, deutsche sind gut? Von wegen. In einem vernichtenden Untersuchungsbericht hat der US-Senat die Schuld führender Geldinstitute an der Finanzkrise entlarvt. Ganz vorne dabei: die Deutsche Bank. Strafrechtliche Folgen dürfte das trotzdem nicht haben“, Spiegel, 15.4.2011
- Weltwährungssystem: Schwellenländer gründen Gegenmacht zum Dollar ☛ „Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika sagen der Allmacht des Dollars den Kampf an: Sie handeln künftig in ihren eigenen Währungen“, Welt, 14.4.2011
- BRICS-Staaten umgehen den US-Dollar ☛ „Die Schwellenländer wollen einander künftig Kredite in eigener Währung gewähren“, Die Presse.com, 14.4.2011
- Kühe, die im Jenseits grasen - Skandal bei EU-Subventionen ☛ „Bauern in Italien kassieren EU-Subventionen für 300.000 Kühe, die längst tot sind. Staatliche Stellen sollen beteiligt sein – in deren Computern wurden die Kühe 999 Monate alt“, taz, 13.4.2011
- Dickes Staatsminus: Schuldenberg wächst auf 2.000.000.000.000 Euro (Deutschland) ☛ „Die Finanzkrise hat zu einem rasanten Anstieg der Staatsverschuldung geführt. Im vergangenen Jahr hatte die Bundesrepublik erstmals Miese von mehr als zwei Billionen Euro. Dramatisch fällt der Vergleich mit 1990 aus: Seitdem vervierfachten sich die Verbindlichkeiten nahezu“, Spiegel, 13.4.2011
- Ex-IWF-Chefökonom zählt Ackermann zu gefährlichsten Bankern ☛ „Scharfe Kritik am Deutsche-Bank-Chef: Der frühere IWF-Chefökonom Simon Johnson hält Josef Ackermann für ‚einen der gefährlichsten Bankmanager der Welt‘. Sein berüchtigtes Renditeziel von 25 Prozent ermögliche allein der deutsche Steuerzahler - weil er notfalls für eine Pleite hafte“, Spiegel, 13.4.2011
- Gegen-Expertisen zur Bankenlobby: Greenpeace für Finanzmärkte ☛ „Die Bankenlobby in Brüssel bekommt ein Gegengewicht. Dreißig NGOs und Gewerkschaften gründen die Initiative ‚Financewatch‘. Sie soll für alternative Expertisen sorgen“, taz, 12.4.2011
- Mahnung der Vorfahren: Wegsteine in Nordjapan warnten vor Tsunamis ☛ „Verpuffte Mahnungen: Im Norden Japans stehen vielerorts Steine, die vor Tsunamis warnen. Es sind Jahrhunderte alte Gravuren der Vorfahren. Dass sie ignoriert wurden, überrascht Experten nicht - Erinnerungen an Katastrophen verblassen nach drei Generationen“, Spiegel, 12.4.2011
- Weltbank fordert Umdenken - Wachstum ist nicht alles ☛ „Wirtschaftswachstum allein sei nicht mehr das Maß aller Dinge … Die entscheidenden Mittel gegen politische und kriminelle Gewalt seien vielmehr demokratische Reformen und die Schaffung von Arbeitsplätzen … Studien zeigen der Weltbank zufolge, dass Arbeitslosigkeit die Menschen dazu treibe, sich Banden oder revolutionären Bewegungen anzuschließen. Korruption, Unrecht und Ausgrenzung seien der Nährboden für Gewalt, die letztlich in einem Bürgerkrieg enden könnte“, Reuters Dtl., 11.4.2011
- Kunstverein Hannover zeigt Ausstellung zum Thema „Wachstum“ ☛ „Der Kunstverein Hannover bereitet eine Schau zum Thema ‚Wachstum‘ vor, die weit über die Kunst hinausweist: Das ehrgeizige internationale Ausstellungsprojekt widmet sich vom 15. April an speziell der inflationären metaphorischen Verwendung des Begriffs Wachstum in unterschiedlichen Bereichen – von der Ökologie über die Ökonomie und Technik bis zur Kultur“, Hannoversche Allgemeine, 6.4.2011 ( )
- Amerikaner begeistern sich für Silberadler - Inflationssorgen ☛ „In den USA nimmt die Zukunftsangst zu - deshalb wird Beständiges gehortet. Das Objekt der Begierde vieler Amerikaner ist eine Silbermünze, der American Silver Eagle. Inzwischen wird sie knapp“, FTD, 5.4.2011
- "Wir könnten nie wieder blauen Himmel sehen" - Sonnenschirm für die Erde? ☛ „In der beschaulichen Umgebung eines englischen Landsitzes beraten Wissenschaftler über das fast Undenkbare: Darüber, Gott zu spielen, um den Klimawandel aufzuhalten - Wissenschaftler warnen vor Dammbruch - Sorge vor möglicher militärischer Nutzung“, 20min.ch, 3.4.2011
- Sarkozy wirbt für eine stärkere Rolle Chinas - Angst vor Währungskrieg ☛ „Nicolas Sarkozy hat die G-20-Staaten zu stärkerer Kooperation in der Geldpolitik aufgerufen. Die USA fürchten um die Dominanz des Dollars“, Welt, 31.3.2011
- Staatspleite: "Linke Spinneridee" findet Zulauf ☛ „Trotz vergangener und aktueller Krisen gibt es keine Regeln für Staatsinsolvenzen. Darüber wird nun immer intensiver nachgedacht, und zwar nicht mehr bloß in Expertenkreisen“, Die Presse.com, 27.3.2011
- Utah erklärt Gold zum offiziellen Zahlungsmittel - Inflationsangst ☛ „Die Furcht vor Geldentwertung treibt Politiker in den USA zu einem ungewöhnlichen Schritt: Das Parlament des Mormonenstaats Utah hat Gold und Silber als offizielle Zahlungsmittel zugelassen. Auch 13 weitere US-Bundesstaaten planen ähnliche Gesetze“, Spiegel, 23.3.2011
- Doping - Bombengeschäft im Breitensport ☛ „Mit Breitensport machen Dopingdealer das grosse Geld. Aber auch die Pharmabranche profitiert. Schmerzmittel werden bei Hobbyathleten immer beliebter … Bis zu 10 Prozent dopen“, 20min.ch, 13.3.2011
- Radikale Einschnitte in den USA: Sparen, kürzen, ausquetschen ☛ „Die USA haben einen gigantischen Schuldenberg angehäuft, nun beginnt das große Sparen. Vor allem die Republikaner planen drastische Kürzungen: Gewerkschaften wollen sie faktisch zerschlagen, Gelder für die Krebsforschung einfrieren. Ein Überblick über die Grusel-Vorhaben … ‚Wir reden von drakonischen Maßnahmen‘“, Spiegel, 9.3.2011
- "Grüne Offensive" in China: Jedes Jahr um sieben Prozent wachsen ☛ „Tausende Windräder, massiver Ausbau der Wasserkraft: China bemüht sich, ökologischer und effizienter zu werden – und bleibt bei Atom und Kohle“; Mit westlichem Effizienz-Aberglauben gemeinsam gegen die Wand (EG), taz, 8.3.2011
- Haushaltsmisere: Washington schuldet China viel mehr Geld als angenommen ☛ „Die Vereinigten Staaten sind noch viel stärker von China abhängig als bisher bekannt. Neuen Berechnungen zufolge hat Peking den USA Kredite in Höhe von mehr als einer Billion Dollar gewährt. Washingtons Verhandlungsposition wird dadurch massiv geschwächt“, Spiegel, 1.3.2011
- Schuldenkrise: US-Ökonom rechnet mit Angriff auf den Dollar ☛ „Der Wirtschaftshistoriker Barry Eichengreen fordert Maßnahmen zur Lösung des Schuldenproblems in den USA: Weil es nicht möglich sei, in den Vereinigten Staaten über Steuererhöhungen zu diskutieren, würde das Land das Vertrauen der Investoren verspielen, warnt der Experte“, Spiegel, 27.2.2011
- Veraltete Technik - Russland rüstet Militär für 475 Milliarden Euro auf ☛ „Unter anderem sollten von dem Geld acht atomgetriebene Unterseeboote sowie etwa 600 Kampfflugzeuge und rund 1000 Hubschrauber angeschafft werden“; Statt 100 % postfossile Energiesicherheit für alle Russen; A-Waffen ausreichend! (EG), Welt, 24.2.2011
- Über Libyen zurück in die Rezession? ☛ „Die Warnungen mehren sich, dass der hohe Ölpreis tief zurück in die Krise führt“, Telepolis, 23.2.2011
- Teures Öl gefährdet den Aufschwung ☛ “…HWWI-Konjunkturchef Michael Bräuninger. ‚Unter einem hohen Ölpreis würde der Welthandel erheblich leiden. Er wird die Wachstumsraten weltweit bremsen‘ … Auch der IW-Experte Bardt erwartet höhere Preise: ‚Einen Ölpreis von knapp 150 Dollar, wie er kurzzeitig im Jahr 2008 erreicht wurde, werden wir in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts häufiger sehen‘“; Dieses Mal schon deutlich vor 150 $/b 100%ige Gewissheit für weltweiten Konjunktur- und Stabilitäts-Kollaps! (EG), Hamburger Abendblatt, 23.2.2011
- Die gedopte Gesellschaft - Alltag unter Drogen ☛ „Der Stress nimmt zu – in allen Lebenslagen und Altersstufen und durch alle Schichten der Gesellschaft. Das Leistungsprinzip hinterlässt seine Spuren, auch am Arbeitsplatz. Nicht nur Manager koksen, um den Alltag durchstehen zu können. Auch einfache Arbeitnehmer dopen sich mit Medikamenten für bessere Leistungen im Job“, hr-online.de, 23.2.2011
- Oil over $100 in '11 may trigger '08 repeat - IEA ☛ „»We are very much concerned about the situation, it’s a risk to the stable supply of oil«, Tanaka told … »If $100 continues through 2011, we call it the oil burden, this will create the same level of crisis as in 2008«, Tanaka added…“; Warum fehlten die jahrelang zu teuren aber wirtschaftsgrundlegenden Öl- und Rohstoffpreise bei fast allen Analysen zur 2007-2009er Weltkrise??! (EG), Reuters.com, 22.2.2011
- Libyen-Krise macht Ölexporteure und -importeure nervös ☛ „Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Nobuo Tanaka schließt bei anhaltend hohen Ölpreisen über 100 Dollar je Barrel eine Finanzkrise wie 2008 nicht aus“; Ölverteuerung als Ur-Sache von Finanz- und Wirtschaftskrisen! (EG), Reuters Deutschland, 22.2.2011
- Rüstungskonzerne boomen ☛ „Nach dem 11.9. und noch in der Krise sind die Umsätze der weltweit größten Rüstungskonzerne gestiegen - die meisten befinden sich in den USA und Westeuropa“; ⇒ da wo die größten Schulden sind (EG), Telepolis, 22.2.2011
- Erdbeben in Neuseeland - Ein Ruck wie im Rennwagen ☛ „Neuseelands Gebäude galten als erdbebensicher - wie also konnte es zur Katastrophe von Christchurch kommen, bei der mindestens 65 Menschen starben? Wissenschaftler müssen Fehler einräumen, der Untergrund nahe der Stadt scheint zersprungen wie eine kaputte Glasscheibe. Droht nun ein Dominoeffekt?“; Öl-/Kohleressourcen, CCS, Seltene Erden, Geothermie, Erdbeben - Wir haben ein Geologie-/Geologen- und Technologen-Problem (EG), Spiegel, 22.2.2011
- Comeback einer Killerdroge? (Pervitin/Meth) ☛ „Was Hitler in der Wehrmacht verteilen ließ, etabliert sich jetzt als Straßendroge“, PM-Magazin.de, 21.2.2011 (Verlinkungs-Datum)
- Zukunft: Energiebedarf kann nicht gedeckt werden ☛ „Shell-Energieszenarien prognostizieren ungebremsten Energiehunger der neuen Industrieländer“; Problem Nr.1 ist die zu hohe Pro-Kopf-Verschwendung der Alten Industrieländer - existent auch ganz ohne die Neuen Industrieländer (EG), Telepolis, 20.2.2011
- BKA warnt vor gefährlicher Modedroge "Badesalz" - Das neue Kokain ☛ „Die Bezeichnung ‚Legal High‘ täuscht gezielt über die Gefährlichkeit der Produkte hinweg … Die Drogen mit der harmlosen Tarnung als Badesalz heißen ‚Ivory Wave‘ oder ‚Angel Dust‘ … MDPV ähnelt in seiner Wirkung Methamphetaminen – dem gefährlichen Wirkstoff in Chrystal Meth … Durch die Einnahme von MDPV wird der Dopaminhaushalt so gestört, dass es unter anderem zu schweren Psychosen kommen kann“, Welt, 18.2.2011
- Badesalz zum Rauchen - Modedroge Bath Salt ☛ „Zwei Stoffe verbergen sich in den Kristallen: Methylenedioxypyrovalerone (MDPV), ein antidepressiv wirkender Stimmungsaufheller, sowie Mephedron, ein Amphetamin, das ebenfalls aufputschend wirkt … Ob Bath Salt so populär wird wie das verwandte Methamphetamin, kurz Meth, das in kleinen Drogenküchen überall in den USA und Mexiko zusammengerührt wird…“, SZ, 16.2.2011
- In der Kompromißfalle (USA-Verschuldung) ☛ „USA: Lohnstopp im öffentlichen Dienst, Steuerprivilegien für Reiche – die Regierung Obama düpiert ihre engsten Verbündeten“, junge Welt, 15.2.2011
- Energieszenarien offenbaren massive Unsicherheiten ☛ „Die neueste Shell-Zukunftsstudie ‚Signals and Signposts‘ zur Entwicklung der Energieerzeugung und des Verbrauchs geht von einem Nachfrageüberhang aus, dessen Deckung heute noch nicht gesichert werden kann … Förderbares Öl und Gas gehen zur Neige … Technologie kann Zusatzbedarf nicht kompensieren … Globale machtpolitische Verschiebungen“, WirtschaftsBlatt.at, 15.2.2011
- Shell-Zukunftsszenarien für Energie: "Zone der Ungewissheit" liegt vor uns ☛ „Shell veröffentlichte heute Signals and Signposts - einen Bericht zu den Energieszenarien der Zukunft, der vertiefte Einsichten über die globalen Entwicklungen bei der Versorgung der Welt mit Energie, ihrer Nutzung und dem Bedarf bietet. Die Einsichten helfen uns bei wichtigen Entscheidungen in unsicheren Zeiten, in denen wir uns schwieriger Energie- und Umweltprobleme ausgesetzt sehen“, derStandard.at, 15.2.2011
- "Schwarzes Jahr für die Kommunen" (Verschuldung) ☛ „Das kräftige Wachstum in Deutschland kommt bei den Kommunen nicht an und hat ihnen 2010 ein Defizit von fast 10 Milliarden Euro beschert“; Seit der ‚1.Ölkrise‘ von 1974 finanziert sich Deutschland seinen Wohlstand durch Verschuldungswachstum (EG), Telepolis, 14.2.2011 ( )
- "Italien ist kein Bordell" - Frauenproteste gegen Berlusconi ☛ „Die einst treuesten Fans von Silvio Berlusconi, die Frauen, begehren auf: Am Wochenende demonstrierten Zehntausende gegen Berlusconis Sex-Affären“, Spiegel, 14.2.2011 ( )
- Wir gehen dahin, wo es wehtut - Doku-Reihe "Wild Germany" ☛ „Porno, Crystal Meth, Satanismus: Die Doku-Reihe ‚Wild Germany‘ zeigt ein grelles Deutschland … Will man wissen, ob man in Oberfranken die Droge Crystal Meth tatsächlich quasi hinterhergeschmissen bekommt? … Produktionsfirma für tollkühnen Wir-gehen-dahin-wo’s-weh-tut-Journalismus, etwa der Doku ‚Heavy Metal in Baghdad‘ … für eine deutlich jüngere Zielgruppe … ein kesses Zielgruppenfernsehen zwischen voyeuristischer Faszination und unverstellter Machart … am Ende steht doch flotte, wissbegierige und unarrogante TV-Unterhaltung“, taz, 11.2.2011
- Lebensversicherung: Garantiert winzige Zinsen ☛ „Die Regierung will die Mindestrenditen für Lebensversicherungen senken und der Branche damit helfen. Ist das im Sinne der Kunden?“, Die Zeit, Nr.07, 10.2.2011
- US-Kongress: Republikaner wollen Mittel für Umweltschutz kappen ☛ „Klimaschutz und neue Energien? Nicht mit den Republikanern im US-Kongress. Mit drastischen Etatkürzungen wollen sie die Umweltbehörde EPA lahmlegen, betroffen wären auch viele andere Bereiche. Nur das Militär soll noch mehr Geld bekommen als ohnehin schon … Energieeffizienz … Nahrungsmittelsicherheit … Etat der Wissenschaftsabteilung des Energieministeriums, das Grundlagenforschung … Plan, Wohnhäuser mit Wärmedämmung … Netz von Hochgeschwindigkeitszügen … und Verkehr müssten sich auf heftige Kürzungen gefasst machen“; Kurs ‚Letzter Weltkrieg‘ (EG), Spiegel, 10.2.2011
- Der Tod heißt Tik (Meth) ☛ „Tik, in Deutschland besser bekannt unter dem Namen ‚Crystal Meth‘, hat sich in den Townships von Kapstadt so schnell ausgebreitet, wie noch keine Droge zuvor. Das hat fatale Folgen, vor allem für die Jugend“, DRadio Wissen, 3.2.2011 ( )
- Zwischen den Zahlen - Die Rückkehr der Monstertrucks ☛ „Die amerikanischen Autohersteller verkaufen nur gerade das, was sie am besten können - und die US-Kunden kaufen das, was sie am besten kennen“; Untergang á la Darwin: Anpassungsversagen! (EG), SZ, 3.2.2011
- Ölriese Exxon verdient 84 Millionen Dollar pro Tag ☛ „Die weltweit größte börsennotierte Firma hat im vergangenen Jahr mehr als 30 Milliarden Dollar verdient - allein im Schlussquartal waren es 9,3 Milliarden … Als Hauptfaktor am Ölmarkt nannten Händler die anhaltenden Unruhen in Ägypten“; hochprofitable Aufstandskrisen (EG), Spiegel, 31.1.2011
- Das Mädchen und die Meth-Kocher ☛ „In den Ozarks herrschen durch Untreue, Inzucht, Verletzung miteinander verflochtene Clans aus Potbauern und Meth-Kochern; hier lebt Ree Dolly, 16 … Ree ist Woodrells originelle Detektivin, deren ‚Fall‘ der eigene Vater ist: Der beste Meth-Kocher weit und breit ist verschwunden und lässt er einen nahenden Gerichtstermin sausen, verlieren Ree und die ihr Anvertrauten Haus und Hof“, Welt, 29.1.2011
- IWF schickt Schulden-Warnschuss an USA und Japan ☛ „Angesichts der ausufernden Staatsverschuldung steigt der Druck auf Japan und die USA … ‚Die USA stehen vor erschreckenden wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Herausforderungen‘, hatte der Rechnungshof erklärt. Das Haushaltsloch entsteht nach Einschätzung der Experten vor allem durch die kürzlich beschlossenen milliardenschweren Steuererleichterungen“, Reuters Deutschland, 28.1.2011
- Ursachen der Finanzkrise: Das große Versagen der amerikanischen Notenbank ☛ „Die schwere Finanzkrise von 2008 hätte vermieden werden können. Zu diesem Schluss kommt eine von US-Präsident Obama eingesetzte Kommission, die heute ihren Bericht offiziell vorstellt. Demnach hat nicht nur die Politik massiv versagt, auch US-Notenbank-Chef Ben Bernanke trägt große Schuld. Und die aktuelle Geldpolitik verheißt nichts Gutes“, Handelsblatt, 27.1.2011
- Starökonom Roubini warnt vor Exodus aus Eurozone ☛ „Der US-Ökonom Roubini rechnet damit, dass einige Länder an der Peripherie der Eurozone aus dem Euro aussteigen können. Von Deutschland verlangt er entschlossenes Handeln“, DiePresse.com, 27.1.2011
- Rifkin: "Endgame der zweiten industriellen Revolution" ☛ “‚Peak Oil‘ macht Wachstum unmöglich … Revolutionierung der Energieversorgung“, DiePresse.com, 26.1.2011
- Crystal Meth statt Whiskey ☛ „Gewalt erzeugt Gewalt. Die Drogen den Rest. Das wissen wir … ‚Du musst jeden Tag bereit sein zu sterben. Dann hast du eine Chance‘, rät er ihr einmal … Die Menschen sind auf der Todesdroge Crystal … ein begnadeter Crystal-Koch. Er muss eine gute Rezeptur für diese Hard-boiled-Droge kennen, die aus Grippemitteln, Dünger und Benzin zusammengebraut wird und sofort süchtig macht … Heroin sei ein klarerer, wärmerer Rausch, sagen Junkies. Crystal mache hart“, Welt, 26.1.2011
- Landesbank-Verluste: Wirtschaftsprüfer zahlen Sachsen 40 Millionen Euro (PwC) ☛ „Intern war im Dresdner Finanzministerium ein Schaden in dreistelliger Millionenhöhe angesetzt worden, weil offenbar mehrere von PwC geprüfte Bilanzen der Sächsischen Landesbank unvollständig und fehlerhaft waren … Dass eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gegen etwaige Fehlleistungen eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, wurde den Parlamentariern indes verschwiegen“; Seit wann zahlen Unschuldige freiwillig Millionen? (EG), Spiegel, 14.1.2011
- Fischerei: Raubzug in den Meeren ☛ „Der Fischhandel hat zu Weihnachten neue Verkaufsrekorde gefeiert. Zum letzten Mal? Die Bestände vieler Arten sind bedroht. Trotzdem schaufelt die Fischereiwirtschaft weiter munter an ihrem eigenen Grab … Die Tötungsmaschinerie … Sackgasse Aquakultur“, nachrichten.at, 8.1.2011
- US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott ☛ „Drastische Worte vom US-Finanzminister: Timothy Geithner hat die Kongress-Abgeordneten vor einer Staatspleite gewarnt. Die Konsequenzen könnten die Folgen der Finanzkrise noch übertreffen. Gleichzeitig kündigte Verteidigungsminister Gates eine zusätzliche Kürzung der Militärausgaben an“; US-Kriegsausgaben sind nicht gekürzt worden (EG), Spiegel, 7.1.2011
- China schwingt sich zum Euro-Retter auf ☛ „Geld für Griechen, Hilfe für Portugal - und jetzt wohl auch Käufe von spanischen Anleihen: China gibt den Euro-Retter. Auf seiner Europa-Tour kündigt Vizepremier Li Keqiang weitere Finanzspritzen an“, Spiegel, 5.1.2011
2010:
2.Hj.:
- Durchhaltedrogen - Rauschgift beim Militär ☛ „Kindersoldaten, die tagsüber in die Schule und nachts an die Flak mussten, bekamen Pervitin auf Befehl“; deutsches Vorbild für Afrika heute! (EG), WDR 5, 17.12.2010
- Ex-Polizeichef mit "Hitler-Speed" im After ☛ „Als er Polizeichef von Zofingen wurde, konsumierte er schon seit Jahren Drogen. Doch auch nach seiner Zeit in U-Haft konnte er die Finger nicht von «Crystal» lassen … Die Droge gilt als extrem gefährlich und macht laut Berichten rasend schnell süchtig“, 20min.ch, 24.11.2010
- Geld ausgeben bis zum Umfallen (US-PensionärInnen) ☛ „Viele US-Amerikaner im Ruhestand bringen ihre Kreditkarten zum Glühen und sorgen sich nicht mehr um die Rückzahlung … Mehr als die Hälfte der in der Studie befragten Amerikaner habe weniger als 50.000 Dollar angespart … mehr als 75 Prozent der Befragten an, dass sie sich in erster Linie mit Medizin- und Begräbniskosten in Schulden stürzten“, derStandard.at, 22.11.2010
- USA setzen ersten Schritt zu Zensur des Internets ☛ „Der Justizausschuss hat einstimmig eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die Sperren von Webseiten vorsieht. Auch in Europa stehen umfassende Regulierungen bis hin zum Internet-Verbot bevor“, Die Presse.com, 19.11.2010
- Online Seizure and Counterfeit Bill: Burning the House to Roast the Pig ☛ “…legislation like the Combating Online Infringement and Counterfeits Act, (COICA) which sailed through the Senate Judiciary Committee earlier this week. While this bill has been touted as a way to combat counterfeiting online worldwide, its overly excessive means will surely cause harm beyond posing a threat to free speech“, Huffington Post, 19.11.2010
- "World Ocean Review" - Hiobsbotschaft im Flüsterton ☛ „Der Mensch fischt die Ozeane leer, benutzt sie als Müllkippe, beutet sie rücksichtslos aus. Jetzt soll der ‚World Ocean Review‘ die breite Öffentlichkeit über den Zustand der Meere unterrichten. Doch die deutschen Forscher flüstern, anstatt aufzuschreien“, Spiegel, 18.11.2010
- CDU tiefer legen (S21) ☛ „Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus stilisierte die geplante Tieferlegung des Stuttgarter Bahnhofes zur »Jahrhundertchance für den Schienenverkehr«. Es gehe bei »Stuttgart 21« nicht nur um ein Bahnprojekt. Es gehe für ganz Deutschland vielmehr darum, ob das Land von »Verhinderern oder Blockierern« regiert werde. Deutschland dürfe nicht zur »Dagegen-Republik« werden. Man könne nicht in China den Transrapid verkaufen, wenn man in Deutschland mit der Bimmelbahn unterwegs sei“; In welchem Land die wenigsten/meisten Milliarden-Prestige-Gräber? (EG), junge Welt, 16.11.2010
- Milliardenspekulation: Kerviel erhebt schwere Vorwürfe gegen Bank ☛ „Seine Vorgesetzten hätten die Sicherheitssysteme an seinem Computer deaktiviert. Er habe innerhalb von zwei Jahren Wertpapiere in Höhe von 400 Milliarden Euro mit fiktiven Gegenparteien gehandelt. Die Kontrolleure der Bank hätten all das gesehen, aber nie etwas gesagt“, Spiegel, 14.11.2010
- Irland in der Krise - 53 Tonnen Cheddar fürs Volk ☛ „Die Märkte haben Irland aufgeben … Schuld an der Krise ist die Verstrickung von Politik, Banken und Bauindustrie. Die Regierung heizte den Bauboom durch Steuervergünstigungen an, die Banken drängten den Immobilienunternehmen billige Kredite auf, die Spekulanten griffen zu. 2008 platzte die Blase. Die Regierung musste den Banken beispringen“; Blasen-Stratgien (EG), taz, 14.11.2010
- Pervitin: Drogengroßmacht Tschechien? ☛ “…und über 25.000 Amphetamine, vor allem Pervitin. Doch nicht nur beim Konsum, auch bei der Herstellung von Pervitin belegt Tschechien in Europa den unrühmlichen Spitzenplatz. Allein im vergangenen Jahr entdeckte die Polizei in Tschechien 458 Pervitin-Küchen. Zum Vergleich: Das wesentlich größere Deutschland liegt auf Platz zwei der Statistik. 2009 wurden dort zehn Pervitin-Labors ausgehoben“, Pharmacon.net, 12.11.2010
- Wirtschaftswunderland Irland: Chronik des Niedergangs ☛ „Vor der Krise galt Irland als Muster-Volkswirtschaft in Europa. Jetzt ist von diesem Saubermann-Image nicht mehr viel übrig … Noch Anfang des Jahres 2010 gilt Irland als Vorbild bei der Staatssanierung“, FR, 11.11.2010
- Neuer Zoff um Internet-Sperren - Anhörung im Bundestag ☛ „Das BKA besteht im Kampf gegen Kinderpornographie im Netz auf Sperrlisten. Die halten Experten für gefährlich. Doch auch die derzeitige Lösch-Regelung ist rechtlich bedenklich … Er könne Befürchtungen verstehen, dass das Gesetz später auf andere missliebige Inhalte ausgedehnt werden könnte“, taz, 10.11.2010
- Guttenberg: Kampf um Rohstoffe ☛ „Guttenberg betonte gestern, dass der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steige, was zu einer Verknappung führe und das wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands beeinträchtigen könne … Darüber müsse ‚ohne Verklemmung‘ gesprochen werden, sagte Guttenberg und stellte sich indirekt hinter Äußerungen Köhlers…“; Ab heute Angriffskriege auf Rohstoffe (EG), DerWesten.de, 9.11.2010
- Guttenberg: Wirtschaftsinteressen militärisch absichern ☛ “‚Der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steigt ständig und tritt damit mit unseren Bedürfnissen in Konkurrenz‘, sagte Guttenberg“; Weltkrieg um Rohstoffe wird eingeläutet (EG), Reuters Dtl., 9.11.2010
- Guttenberg auf Köhlers Spuren - Bundeswehr und Wirtschaftsinteressen ☛ „Dürfen Militäreinsätze ökonomischen Interessen dienen? Die Frage, die im Frühjahr zum Rücktritt von Bundespräsident Köhler führte, bejaht nun Verteidigungsminister Guttenberg“, SZ, 9.11.2010
- Sicherheitskonferenz: Guttenberg will Wirtschaft militärisch absichern ☛ „Der frühere Bundespräsident Horst Köhler hatte harsche Kritik einstecken müssen, als er davon gesprochen hatte, deutsche Wirtschaftsinteressen militärisch abzusichern. Köhler zog damals die Konsequenz und trat zurück. Jetzt findet er einen prominenten Fürsprecher - in Verteidigungsminister zu Guttenberg“; Damit in logischer Konsequenz auch ArmutsPiraterie- und Terrorismus ab heute legitim (EG), Handelsblatt, 9.11.2010
- Guttenberg verteidigt Köhlers umstrittene Thesen - Sicherheitspolitik und Wirtschaftsinteressen ☛ „Wirtschaftsinteressen sind nach Ansicht von Verteidigungsminister zu Guttenberg auch ein sicherheitspolitisches Thema: Zum wiederholten Male hat der CSU-Mann demonstrativ die umstrittenen Äußerungen von Ex-Bundespräsident Köhler, die wohl zu dessen Rücktritt führten, verteidigt“, Spiegel, 9.11.2010
- Fettsucht-Welle rollt mindestens bis 2050 - USA ☛ „Schon heute ist mehr als jeder dritte US-Amerikaner fettleibig. Forscher haben berechnet, dass auch in den kommenden Jahren die Zahl der Dicken weiter steigen wird. San Francisco will die Fettsucht-Epidemie jetzt bekämpfen - mit ungewöhnlichen Maßnahmen“, Spiegel, 5.11.2010
- Nichts gelernt aus der Krise ☛ „Top-Manager stellen Banken ein schlechtes Zeugnis aus, so eine Umfrage. Rohstoff- und Nahrungsmittelblasen haben Immobilienblasen ersetzt“; Anschwellende Geldmassen für schrumpfenden ErdNachschub (EG), Kurier.at, 5.11.2010
- FED öffnet Geldhahn: China will währungspolitischen Schutzwall ☛ „Die staatliche Denkfabrik Chinese Academy of Social Siences befürchtet einen steigenden Inflationsdruck durch die lockere Geldpolitik der Fed. »Das wird für Abwertungsdruck auf den Dollar sorgen, was wiederum die weltweiten Rohstoffpreise nach oben treibt, darunter Öl«, sagte Ökonom Wang Zihong. Damit drohe auf Rohstoff-Einfuhren angewiesenen Ländern wie China eine importierte Inflation“, derStandard.at, 4.11.2010
- Herbe Kritik am „Sündenfall“ der Fed ☛ „Ungewöhnlich scharfe Kritik kommt aus China. ‚Solange die Welt keine Zurückhaltung bei der Ausgabe von Weltwährungen wie dem Dollar übt, ist das Eintreten einer neuen Krise unvermeidlich‘, schreibt der Notenbankberater Xia Bin in den ‚Financial News‘, einem offiziellen Organ der Zentralbank. Die Volksrepublik müsse einen währungspolitischen Schutzwall errichten, um sich vor externen Schocks zu schützen. China ist auf Rohstoffimporte angewiesen und fürchtet daher bei den Rohstoffen eine Preisrally, die auch die Inflation im Land verstärken könnte“, DiePresse.com; Seltene Erden als chin. Rohstoff-Faustpfand gegen die Dollar-Waffe und Schockstrategie (EG), 4.11.2010
- Bund der Steuerzahler: Schwarzbuch prangert Großprojekte an ☛ „Fehlplanungen bei staatlichen Großprojekten kosten die Bundesbürger Milliarden Euro … »Hauptleidtragende dürften die deutschen Steuerzahler sein, die mit knapp 20 Prozent den größten Anteil beim EU-Haushalt leisten«“; System-Knack-Punkt in der notwendigen adaptionistischen Schrumpfungsepoche (EG), DerWesten.de, 28.10.2010
- Umweltfreundlicher Weltraumtourismus? ☛ „Virgin Galactic möchte möglichst grün sein, nach Berechnungen von US-Wissenschaftlern wird der Weltraumtourismus aber die Klimaerwärmung beschleunigen … Schuld sind weniger die CO2-Emissionen, sondern die in der Troposphäre freigesetzten Rußpartikel … Die Rußpartikel würden in den großen Höhen lange verbleiben, die atmosphärische Zirkulation sowie die Ozon-Verteilung verändern“, Telepolis, 27.10.2010
- FPÖ schmiedet neue Allianz mit deutschen Rechten - Geplantes Büro in NRW ☛ „In Österreich wird die rechtspopulistische FPÖ immer stärker - jetzt wird sie auch in Deutschland aktiv. Die früher von Jörg Haider geführte Partei will ein Büro in Nordrhein-Westfalen gründen und Aufbauhilfe für die rechte Pro-Bewegung leisten“, Spiegel, 27.10.2010
- Von wegen Wunder - Neue Studie: Die deutschen Weltmeister von Bern 1954 waren gedopt ☛ „Leere Ampullen in der deutschen Kabine“, Passauer Neue Presse, 27.10.2010
- Dopen mit Panzerschokolade ☛ „Studie: In der BRD wurde ab 1950 systematisch mit Doping nachgeholfen“, Neues Deutschland, 27.10.2010
- WM-Helden gedopt? Studie zieht Wunder von Bern in den Schmutz ☛ „Weltmeister Horst Eckel (78) sagte 2004: ‚Es wurde nur einmal Traubenzucker gespritzt. Ich schwöre: Vor dem Finale haben wir nichts bekommen‘“; Die Schwüre aller (EG), Bild.de, 27.10.2010
- Studie: Helden von Bern nutzten Aufputschmittel ☛ „Bei nüchterner Betrachtung sprächen die Indizien dafür, dass das Aufputschmittel Pervitin und nicht wie behauptet Vitamin C gespritzt worden sei, hieß es in der wissenschaftlichen Arbeit ‚Geschichtliche Aspekte in der Präanabolen Phase‘ von Erik Eggers“; Auf-Putsch-Mittel (EG), Zeit, 27.10.2010
- Geld von europäischen "Klimasaboteuren" für Tea-Party-Kandidaten ☛ „BASF, Bayer und EON unterstützen laut eines Berichtes Kandidaten für den US-Senat, die schärfere Klimaschutzgesetze blockieren, bzw. ausgewiesene Klimaskeptiker sind“, Telepolis, 26.10.2010
- Britische Regierung rechnet mit Massenexodus aus den Städten ☛ „In Großbritannien soll massiv gespart werden, auch an den Wohngeldzuschüssen und den Geldern für Hilfsorganisationen“, Telepolis, 26.10.2010
- Aus dem Schützengraben in die Arenen - Doping mit Pervitin ☛ „Eine an Freiburger Sportstudenten zwischen 1952 und 1954 unternommene Studie zur ‚Wirkung von Dopingmitteln auf den Kreislauf und die körperliche Leistung‘ ergab eine Leistungssteigerung von 23,5% für Pervitin. Der Freiburger Institutsleiter Herbert Reindell hielt diese Studie fünf Jahre lang unter Verschluss und empfahl dann − verbunden mit einer Verharmlosung der Nebenwirkungen − den Einsatz des Mittels“, FR, 26.10.2010 (Pervitin = Meth = Crystal = Panzerschokolade = Stuka-Tabletten = Fliegersalz = Hermann-Göring-Pillen: )
- Gespritzte Weltmeister - Studie zu Doping in Deutschland ☛ „Mehreren Spielern der deutschen Fußball-Nationalelf von 1954 soll in der Schweiz während der Weltmeisterschaft das Aufputschmittel Pervitin verabreicht worden sein … Die Basis für die Nutzung von aus der Arbeitsmedizin bekannten Aufputschmitteln im Sport wurde bereits in den 1930er und 40er Jahren gelegt. Die leistungs- und aufmerksamkeitssteigernde Wirkung der Stoffe Pervitin und des in den USA verwendeten Benzidrin wurde nach den Angaben durch deutsche Wissenschaftler für die Nutzung bei Heeres- und Luftwaffensoldaten in Zweiten Weltkrieg erforscht“, SZ, 26.10.2010
- Pervitin zum Frühstück - Studie über Doping in Deutschland ☛ „Erste Ergebnisse einer Studie beweisen: Schon kurz nach dem Krieg wurde in Deutschland kräftig gedopt. Auch die ‚Helden von Bern‘ geraten unter Verdacht“, taz, 26.10.2010
- "Daran wird der organisierte Sport zu knabbern haben" ☛ “‚Was wir in Deutschland über Doping finden können, ist eine unglaubliche Fülle an Material‘, schwärmte gestern der Berliner Spitzer bei der Präsentation erster Zwischenergebnisse“, Welt, 26.10.2010
- Kriegs-Aufputschmittel soll Deutschen WM-Titel gebracht haben - "Wunder von Bern" ☛ „In der Bundesrepublik wurde die Amphetaminforschung nach dem Krieg nahtlos fortgesetzt, so ein weiteres Ergebnis der Studie … Ziel des Projektes ist nach Angaben des DOSB eine umfassende Aufklärung und Systematisierung von Doping in Deutschland der Jahre 1950 bis zur Gegenwart“, FTD, 25.10.2010
- Spritzen vom Masseur - Die späte Aufarbeitung des westdeutschen Dopings ☛ „Doping von Minderjährigen haben die Forscher in ihren Gesprächen ebenfalls ermittelt, auch das war also kein exklusives Verbrechen in der DDR … Bedeutende Zeitzeugen sind inzwischen verstorben, etwa der langjährige Olympiaarzt und Freiburger Sportmediziner Joseph Keul, der die Vergabe von Anabolika befürwortete“, Tagesspiegel, 25.10.2010
- Neue Studie: Gedopt wird in Deutschland schon seit 1950 ☛ „Die ersten Ergebnisse der Studie „Doping in Deutschland“ belegt, dass die verbotene Leistungsmanipulation in den 50er- und 60er-Jahren kein Problem darstellte“, Welt, 25.10.2010
- Studie: Sportmediziner als Anti-Doping-Vorkämpfer ☛ „Und dies war in den 70er und 80er Jahren, der Hochzeit des Anabolika-Missbrauchs, nicht viel anders. «Das wirklich Spannende kommt erst noch», sagte Eggers.“, SZ, 25.10.2010
- Bizarre US-Wahlkampfspots: Amerika unter Attacke ☛ „Nie war der US-Wahlkampf so ruppig wie dieses Mal. Mit verleumderischen Spots im TV und Internet duellieren sich die Kandidaten: Manche verteufeln ihre Gegner als Tierquäler oder Taliban, andere holen gleich die Knarre raus. Ein Blick auf die gemeinsten, kuriosesten und sonderbarsten Clips“, Spiegel, 25.10.2010
- Britische Regierung will die Hälfte der staatlichen Wälder verkaufen ☛ „Während man dafür relativ wenig erzielen wird, dürfte die irreversible Privatisierung schwere Folgen für den Natur- und Klimaschutz haben“, Telepolis, 24.10.2010
- Schneit uns der härteste Winter seit 100 Jahren ins Land? ☛ „Ursache soll eine Störung des Golfstroms durch die Ölkatastrophe vor Florida sein … »Um das Öl aufzusaugen, hat BP mehr als 7,5 Millionen Liter der Chemikalie Corexit ins Meer geschüttet«, so Meteorologe Dominik Jung. »Das könnte ein Grund sein, warum der Golfstrom nicht mehr gleichmäßig fließt und am äußeren Küstenabschnitt von North Carolina (USA) regelrecht auseinanderbricht«“, Bild.de, 24.10.2010
- EU-Haushalt zwischen Wirtschaftskrise und Lissabon-Vertrag ☛ „Die Volksvertreter sprachen sich am Mittwoch deshalb für den von der Kommission vorgeschlagenen Ausgaberahmen von rund 130 Milliarden Euro aus. Das sind aber immerhin 5,8 Prozent mehr als der EU-Haushalt für dieses Jahr … Die Mitgliedsstaaten hatten bezweifelt, ob in Zeiten harter Einschnitte in den Staatshaushalten vieler Länder überhaupt eine Steigerung angemessen ist … Des Weiteren sei die zuverlässige Finanzierung bei europäischen Großprojekten, wie z. B. bei ITER…unerlässlich“, EurActiv.de, 21.10.2010
- Geschönte Firmenberichte - Forscher entlarven Lügenmuster von Managern ☛ „Wer ‚Wir‘ sagt, lügt öfter - zumindest, wenn er gerade seine Unternehmenszahlen vorstellt. US-Forscher haben Präsentationen gefälschter Geschäftsberichte analysiert und so verdächtige Manager-Floskeln entlarvt“, Spiegel, 20.10.2010
- Wie Manager lügen ☛ „Firmen-Chefs verpacken schlechte Nachrichten gerne in schöne Worte. US-Wissenschaftler haben nun das Muster erforscht, wie Manager Unternehmenszahlen beschönigen. Prominentestes Beispiel ist Lehman Brothers“, (Lügendetektoren: , , ), Basler Zeitung, 20.10.2010
- Eine Software deckt auf, wenn Manager lügen - Sprachuntersuchung ☛ „Wenn der Vorstand lügt, kann das Folgen für die Investoren haben. US-Forscher haben nun eine Lügendetektor-Software für Firmenchefs entwickelt“, Welt, 20.10.2010
- IWF-Chef unterstützt Exportbremse für Deutschland - Dominique Strauss-Kahn im stern-Interview ☛ „Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat die Forderung der USA nach Begrenzung des deutschen Außenhandelsüberschusses unterstützt. Merkel und Schäuble könnten über ‚etwas ausgeglichenere Handelsbilanzen‘ nachdenken“, stern, 17.10.2010
- Druck auf das internationale Währungssystem wächst - Warnungen vor weiterem «quantitative easing» ☛ „Während vor allem die US-Notenbank mit dem Gedanken einer weiteren monetären Lockerung spielt, steigt an den Märkten die Furcht vor den Folge“, NZZ, 11.10.2010
- Bahn prüft kompletten Baustopp - "90 Prozent der Bürger haben kein Vertrauen" ☛ „»90 Prozent der Bevölkerung hat kein Vertrauen mehr in die Politik«, so der frühere CDU-Generalsekretär“, n-tv.de, 11.10.2010
- IWF-Jahrestagung: Keine Feuerpause im Währungskrieg ☛ „Die führenden Wirtschaftsmächte sind vorerst daran gescheitert, ihre Konflikte beizulegen. Vor allem die USA und China setzten beim Treffen des Internationalen Währungsfonds ihre Scharmützel fort“, FTD, 10.10.2010
- Währungskrieg: So nutzen China & Co ihr Geld als Waffe ☛ „Europa und vor allem die USA werfen China vor, mittels einer künstlich unterbewerteten Währung die eigenen Ausfuhren zu verbilligen. Auf der anderen Seite kommt den USA ihr schwacher Dollar auch nicht ungelegen, um selbst auf dem Weltmarkt bestehen zu können“; Weltmarkt-Systemzwänge provozieren (wieder) Weltkrieg (EG), Bild, 10.10.2010
- Wenn Währungen zu Waffen werden - IWF ☛ „Der Streit um den niedrigen chinesischen Yuan teilt die Wirtschaftswelt in zwei unversöhnliche Lager. Auch auf der IWF-Jahrestagung gibt es bislang keine Annäherung. Experten fürchten sogar eine neuerliche Eskalation“, Focus, 9.10.2010
- Währungskrieg: Strauss-Kahn will Abwertungsspirale durchbrechen ☛ „IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn warnte am Donnerstag, es könne keine guten Folgen für die Weltwirtschaft haben, wenn Staaten ihre Währungen als Waffen einsetzten. Weltbank-Präsident Robert Zoellick sagte, die Spannungen könnten in handfesten Arger münden, wenn man mit ihnen nicht richtig umginge“, Spiegel, 8.10.2010
- Wie die Währung zur Waffe wird ☛ “…rät DIW-Ökonom Georg Erber in dem Währungskonflikt zur Solidarität mit den USA. Deutschland könnte ähnliche Probleme bekommen. Erber: ‚Deutschland muss realisieren, dass aufgrund schnell steigender Importe aus der Volksrepublik eine Schuldenfalle lauert‘“, Sächsische Zeitung, 8.10.2010
- "Währung als Waffe": Wie funktioniert das? ☛ „Die Suche nach dem eigenen Vorteil lässt die großen Volkswirtschaften schwer aneinanderrasseln. Über Währungsmanipulationen wird versucht, das eigene Geld billig zu halten, um so Waren in der Welt besser absetzen zu können. Fragen und Antworten zum Thema Abwertung“, n-tv, 8.10.2010
- Zündstoff vor Treffen in Washington: IWF-Chef attackiert China ☛ „Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington macht das Wort Währungskrieg die Runde. IWF-Chef Strauss-Kahn greift in diesem Zusammenhang China mit ungewohnter Schärfe an. Seiner Meinung nach ist die Unterbewertung des Yuan die Quelle der Spannungen. Weltbank-Präsident Zoellick warnt vor dramatischen Folgen für den Welthandel“, n-tv, 7.10.2010
- Experten warnen vor einem Währungskrieg ☛ „Dominique Strauss-Kahn, Joseph Stiglitz und George Soros sorgen sich um den Devisenmarkt … Weltbank-Präsident Robert Zoellick machte den Anfang – und versuchte noch zu relativieren: «Ich kann nicht absehen, dass wir uns in eine Epoche globaler Währungskriege bewegen, aber es wird eindeutig Spannungen geben»“, Basler Zeitung, 7.10.2010
- Abwertungsschock: Möglicher Währungskrieg gefährdet Weltwirtschaft ☛ „Der Finanzkrise folgt ein womöglich fataler Abwertungswettlauf der Währungen. Denn den Regierungen scheint inzwischen jedes Mittel recht, um die heimische Industrie zu stützen - auch die Schwächung der eigenen Währung. Experten warnen vor einer Kettenreaktion“, Spiegel, 6.10.10
- Geldpolitik als Waffe: IWF warnt vor Währungskrieg ☛ „Auch den Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz empört die laxe Geldpolitik. Er warf der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank vor, die Welt damit ins Chaos zu stürzen. Eine ‚Liquiditätsflut‘ von EZB und Fed destabilisiere die globalen Devisenmärkte“, tagesschau.de, 6.10.2010
- Die Währung als politische Waffe ☛ „In dem globalen Währungsstreit werden allerdings die USA von Experten als Auslöser gesehen … Sie schwäche anhaltend den Dollar und überflute die Märkte mit billigem Geld. Viele Währungen von Schwellenländern, aber auch der Exportnation Japan, verteuerten sich deshalb stark“, Basler Zeitung, 6.10.2010
- IWF-Chef warnt vor "Währungen als politische Waffen" ☛ „Weltweit kommt es zu einem Abwertungs-Wettlauf der Währungen, weil jedes Land seine Wirtschaft ankurbeln will. Der IWF-Chef warnt vor den Folgen. Sowohl US-Dollar, Euro als auch der chinesische Yuan sind unterbewertet“, Die Presse.com, 6.10.2010
- Abwertungswettlauf: Amerika und IWF warnen vor einem Währungskrieg ☛ „Warnend weist der Internationale Wirtschaftsfonds darauf hin, dass das Wachstumspotential in den Industriestaaten wohl auf Jahre hinaus nicht das Vorkrisenniveau erreichen werde. Der Einbruch der Steuereinnahmen in der Krise dürfte sich damit zum großen Teil als dauerhaft erweisen, was zusätzliche Sparanstrengungen der Regierungen bedinge“, FAZ, 6.10.2010
- Der große Abwertungswettlauf und seine Folgen - Währungskrieg ☛ „Fast jedes Land will derzeit die weichste Währung haben. Das Streben nach Handelsvorteilen hat jedoch Furcht vor einem protektionistischen Schlagabtausch geweckt … Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnte davor, Währungspolitik als Waffe zu benutzen“, FTD, 6.10.2010
- Das Geschäft mit dem Weltuntergang - Inside Wall Street ☛ „Krisen bringen Geschäftemacher der besonderen Art hervor: Diejenigen, die mit der nackten Angst ihrer Mitmenschen Geld verdienen. Sie verbreiten Endzeitstimmung und haben gleich das passende Überlebenspaket parat“, n-tv.de, 6.10.2010
- Internationaler Bankenverband befürchtet einen Kollaps des Dollar ☛ „Der internationale Bankenverband warnt indes vor einem Absturz des Dollar-Kurses, falls die Fed ihre Geldpolitik weiter lockert“, FAZ, 5.10.2010
- Krieg gegen Bürger ☛ „Augenzeugen sprechen von einem »brutalen« Schlagstockeinsatz gegen Schüler, Rentner und sogar Müttern mit Kleinkindern. »Es gibt mehrere hundert Verletzte«, sagte Elke Edelkott von der Initiative »Parkschützer« am Donnerstag nachmittag gegenüber junge Welt. Die Polizei setze Reizgas gegen die mehreren tausend vollkommen friedlichen Demonstranten ein, so Edelkott“, junge Welt, 1.10.2010
- Gold aus dem Automaten (Bayern) ☛ „In Bayern sind insgesamt drei solcher ‚Gold-to-go‘-Geräte aufgestellt worden, einer davon in Nürnberg. Die Betreiber hoffen auf goldene Zeiten, denn viele Bürger hätten kein Vertrauen mehr in Aktien“, BR-online, 30.9.2010
- Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr.4 ☛ „Die Pharmakonzerne sahen schon wie die Verlierer des neuen Arzneimittelgesetzes aus - bis ihre Lobby zuschlug. Nun können sie schon wieder einen grandiosen Erfolg feiern. Zu Lasten der Patienten und Beitragszahler“, Spiegel, 27.9.2010
- Computerwurm in Irans AKW - IT-Experten fahnden nach Stuxnet-Schöpfern ☛ „In Iran hat er 30.000 Rechner infiziert, auch in der Atomanlage Buschehr … ‚Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege‘, sagte Eugene Kaspersky … Es sei entwickelt worden, um Fabriken und industrielle Anlagen zu sabotieren. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Stuxnet ein Prototyp künftiger Cyber-Waffen sein könnte und ein Wettrüsten in Gang setzen wird“, Spiegel, 26.9.2010
- Währungsstreit: USA bereiten Handelskrieg gegen China vor ☛ „Seit Monaten streiten die USA und China über den niedrigen Yuan-Kurs - jetzt verliert Washington die Geduld: Ein Ausschuss des Repräsentantenhauses sprach sich für Strafzölle auf chinesische Importprodukte aus“, Spiegel, 24.9.2010
Frankreich befürchtet unmittelbar bevorstehenden Anschlag ☛ „Die französischen Sicherheitsbehörden warnen vor einer konkreten Terrorgefahr für ihr Land … Der Geheimdienst eines Partnerlandes befürchtet Sicherheitskreisen zufolge einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag der Terrorgruppe El Kaida in Frankreich … »Die Bedrohung ist real, unsere Überwachung ist verstärkt«, sagte Innenminister Brice Hortefeux … Der französische Anti-Terror-Chef Bernard Squarcini war besonders deutlich: »Wir rechnen mit Anschlägen auf unserem Territorium«“; Ein Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk wird - früher oder später - so sicher kommen wie das Amen in der Kirche! (EG), AFP, 20.9.2010
- China will russische Technologie von schwimmenden Atomkraftwerken haben ☛ “‚Wir haben vereinbart, dass wir eine Arbeitsgruppe bilden, die die mögliche Kooperation in dieser Richtung gründlich untersuchen wird‘, sagte der Chef der russischen Atomholding Rosatom, Sergej Kirijenko, am Montag in Peking“, China Observer, 4.9.2010
- Trotz Schulden: Griechen gönnen sich größte Panzerarmee Europas ☛ „Griechenland muss sparen, baut zugleich aber die größte Panzerarmee Europas auf. Deutsche Rüstungsriesen wittern gute Geschäfte“; Wozu dann NATO-Beistandspakt? (EG), Welt, 12.8.2010
- Athen rüstet trotz hoher Schulden weiter auf ☛ „Kampfflugzeuge und U-Boote … Griechenland ist der fünft-größte Rüstungsimporteur der Welt - Slowakei verweigert Beteiligung an EU-Hilfe“; Schande für EU und NATO (EG), der Standard.at, 12.8.2010
- US-Rüstungsetat steigt weiter - Rekordstand ☛ „Das aktuelle Verteidigungs-Budget liegt sechs Prozent über dem Rekordstand unter George W. Bush … Nach einem Jahrzehnt, in dem sich die Verteidigungsausgaben der USA mehr als verdoppelt haben … Laut einer Pentagonstudie stehen 766.000 ‚Contractors‘ in Diensten des US-Militärs. Kostenpunkt: 155 Milliarden Dollar pro Jahr … Von einer von Obama angekündigten Haushaltssperre ab 2011 sind die Rüstungsausgaben ausgenommen“; Like the Romans (EG), FR, 10.8.2010
- Abrüstung, Umrüstung, noch mehr Militarismus ☛ „Weltweit steigen die Rüstungsausgaben … Der Krieg und seine Bestialitäten - vernichtet auch die Soldaten … In allen Berufsarmeen nimmt die Zahl der Traumata-Erkrankten zu … Schockierende Zahlen belegen, dass mehr als 10% der Gefängnisinsassen in England Veteranen sind“, Linke Zeitung, 7.8.2010
- Klimaschutz - Heiße Zeiten ☛ „Washington tritt beim Klimaschutz auf die Bremse, Peking gibt Gas. Ein globales Abkommen wird immer unwahrscheinlicher“, Die Zeit, 29.7.2010
- Geo-Engineering - Gefährliche Klimaspielchen in der Atmosphäre ☛ „Indien kühl, China heiß: Gezielt verstreutes Sulfat könnte die Erderwärmung dämpfen. Doch eine Physikerin warnt vor regionalen Folgen von Geoengineering“; Es gibt diese (unverstehbare) Erd-Atmosphärenhülle nur einmal im Weltraum, weil sie so extrem fragil ist! (EG), Zeit, 21.7.2010 ( )
- Finanzierungsvorschlag für Kernfusionsprojekt ITER - Kommission will Gelder umschichten ☛ „Die EU-Kommissare Janusz Lewandowski (Haushalt) und Máire Geoghegan-Quinn (Forschung) erklärten: '…die EU 2008 im Energiebereich ein Handelsdefizit von fast 400 Milliarden Euro zu verzeichnen hatte‘“, EurActiv.de, 20.7.2010
- Dexia und KBC bestehen Stresstest ☛ „Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde CEBS hat in den vergangenen Wochen geprüft, ob 91 europäische Großbanken über ausreichende Finanzreserven verfügen. So wurde zum Beispiel untersucht, ob sie eine Schuldenkrise in verschiedenen Euroländern überstehen könnten“, Belgischer Rundfunk, 17.7.2010
- Gesetz soll globale US-Internet-Herrschaft garantieren ☛ „Notfalls mit Handelssanktionen sollen andere Länder dazu gebracht werden, weltweit einheitliche Standards zu akzeptieren. Das Gesetz soll auch den globalen, freien Informationsfluss im Internet garantieren“, Die Presse.com, 5.7.2010
1.Hj.:
- Der überraschende Autoboom ☛ „Ob VW, BMW oder Daimler, die deutschen Autohersteller kommen mit liefern nicht mehr nach. Schuld daran ist der schwache Euro. Ist das eine letzte Zuckung oder das Anzeichen einer nachhaltigen Erholung? … Der deutsche Autoboom könnte sich so gesehen auch als eine «Todesblüte» erweisen, als ein letztes Aufbäumen vor dem Kollaps“, Basler Zeitung, 30.6.2010
- Dougan verdient 1812 Mal mehr als seine Mitarbeiter ☛ „Zum sechsten Mal in Folge hat Travailsuisse die Löhne der Topmanager in 27 Schweizer Firmen untersucht. Die Resultate zeigen: Von Krise ist in den Portemonnaies der Manager kaum etwas zu sehen“, Basler Zeitung, 21.6.2010
- BP’s Secret Army Of Oil Disaster Contractors ☛ „The true story of the BP disaster is how private contractors, not the government, are handling the response“, The Wonk Room, 18.6.2010
- Pervitin: Harte Strafe für Prager Apotheker ☛ „Die Polizei hat im vergangenen Jahr in Tschechien 340 Pervitin-Labors ausgehoben. Der Chef der Antidrogenzentrale Jakub Frydrych erklärte, dass die Zahl der Drogenküchen, in denen die illegale Droge Pervitin (Crystal Speed) produziert wird, in der Wirklichkeit noch höher ist … In Tschechien gibt es insgesamt 2500 Apotheken. Die Straftat des übermäßigen Verkaufs von Medikamenten mit dem Drogenwirkstoff wurde den Ermittlungen zufolge bei rund 20 Apotheken festgestellt“, Pharmacon.net, 16.10.2010
- Neonazis ermorden 27-jährigen Studenten in Moskau ☛ „Experten weisen schon lange darauf hin, dass in Russland genau das passiert, was Rechtsextremen in Deutschland bisher nur langsam gelingt: Die Erschaffung einer aktionistischen, vielfältigen und militanten Neonazi-Jugendkultur mit allen Facetten. Von Kleidung über Musik, bis hin zu Wehrsportübungen, Konzerten und Aufmärschen bieten die Neonazis ein breites Programm für erlebnisorientierte Jugendliche an. Im Zusammenspiel mit dem offensichtlichen Desinteresse und der Untätigkeit der Sicherheitsbehörden eine gefährliche Mischung, die vermutlich noch viele Todesopfer fordern wird“, blog.Zeit.de, 27.5.2010
- Überfall: Nazis? Nicht bei uns! ☛ „Nach einem Überfall von Neonazis auf Jugendliche im Kreis Harburg hüllte sich die Polizei in Schweigen. Das sei ‚auf höherer Ebene‘ so entschieden worden, sagt ein Sprecher“, taz.de, 27.5.2010
- Brutaler Nazi-Angriff – zweifelhafte Rolle der Polizei ☛ „Gladiator Germania” – Teil gewalttätiger Nazi-Strukturen aus dem Raum Tostedt … In der Gemeinde Wistedt (Niedersachsen) dringt vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden eine Horde vermummter Neonazis in eine WG ein, in der politische Gegner vermutet werden. Die Nazis schlagen mit brachialer Gewalt u.a. mittels Spaten auf Köpfe und Körper ein – zwei der Angegriffenen müssen schwerverletzt ins Krankenhaus. Was passiert? Die eintreffende Polizei stürmt das Haus und nimmt die Personalien der Bewohner und der herbeigeilten antifaschistischen Unterstützer auf. Und die Nazis? Die sind längst über alle Berge, obwohl sie den brutalen Angriff vorher offen und lautstark ankündigten“, blog.Zeit.de, 27.5.2010
- Polizei ließ Nazi mit Hitler-Shirt laufen ☛ „Nach Informationen des Tagesspiegels zählte der Mann mit dem Hitler-Shirt zu einer rechtsextremen Clique aus Neukölln, die Sonntagabend auf dem Tempelhofer Feld grillte. Wie berichtet, sahen Jugendliche das T-Shirt und riefen die Polizei. Auch sie kritisieren die Beamten. Diese hätten den Rechtsextremen gesagt, von wem sie gerufen wurden. Als die Polizei wieder gegangen war, griffen die Rechtsextremisten die Gruppe mit Flaschen und einer Eisenstange an. Acht Mitarbeiter der Parkaufsicht waren nötig, um die drei Schläger in Schach zu halten. Als die Polizisten wegen des Angriffs zurückkamen, hätten sie kaum Interesse an dem rechten Übergriff gezeigt“, Tagesspiegel, 26.5.2010
- Wieder gehen 10 Autos in Flammen auf! Feuer-Terror in Hamburg geht weiter ☛ „In der vergangenen Nacht zündeten die Chaoten in den Stadtteilen Eidelstedt und Bramfeld wieder zehn Autos an … Ein politisches Motiv schließt die Hamburger Ermittler für die Anschläge aus der vergangenen Nacht aus“, Bild.de, 26.5.2010
- Afghanistan-Einsatz dreimal so teuer wie bisher bekannt ☛ „Das Ministerium sagt: eine Milliarde Euro pro Jahr. Eine Studie des DIW hingegen kommt zum Ergebnis, dass der Afghanistan-Einsatz jährlich bis zu drei Milliarden kostet … Insgesamt könnte der Einsatz laut der Studie, über die das Manager Magazin berichtete, 36 Milliarden Euro kosten“, Zeit, 20.5.2010
- Gold! Gold! Gold! - Angst vor Inflation ☛ „Anleger hamstern Gold - vor den Bankschaltern bilden sich bereits lange Schlangen. Die Bemühungen der Europäischen Zentralbank, die Angst vor Inflation zu zertreuen, laufen ins Leere“, SZ, 14.5.2010
- 750.000.000.000: Das Geld liegt nicht auf der Straße (T€uro-Rettungspaket) ☛ „Würde man die Vermögen der 50 reichsten Menschen dieser Welt addieren, hätte man die Summe aber schon einmal zusammen. Bediente man sich des privaten Geldvermögens aller Österreicher, müsste allerdings noch ein Kredit von 330 Milliarden Euro irgendwo aufgenommen werden. Eine andere Finanzierungsmöglichkeit wäre es, die 20 wertvollsten Unternehmen der Welt zu verscherbeln“, derStandard.at, 11.5.2010
- Schuldenkrise: US-Ökonom sieht Euro in großer Gefahr (Roubini) ☞ „Der als ‚Prophet der Finanzkrise‘ bekannte US-Ökonom Nouriel Roubini stellt dem Euro eine denkbar schlechte Prognose aus … Zudem werde die Krise nicht in Europa haltmachen. Roubini fürchtet, dass die horrende Staatsverschuldung bald auch Japan und den USA ‚ernste Probleme‘ bereiten wird“, Spiegel, 8.5.2010
- „Grüne Revolution“ wird ausgesetzt (Frankreich) ☛ „Schon zu Beginn der Beratungen über ein umfangreiches Ökologie-Paket im französischen Parlament halten es Umweltschutzverbände und Oppositionspolitiker für gescheitert: Von den einst ambitionierten Zielen sei wenig geblieben … Ökologie hat ihre Dringlichkeit verloren … Die einstigen Leuchtturmprojekte haben Blei in den Flügeln bekommen, konstatiert das Wochenmagazin ‚L`Express‘“, nachhaltigkeit.org, 5.5.2010
- Konsum: Kaufrausch auf der Titanic ☛ „Die heimischen Einkaufsstraßen sind voll wie eh und je. Während die Konsumenten in den meisten Ländern sparen, sitzt bei den Österreichern das Geld erstaunlich locker … Angehörige der Erbengeneration können den Unwettern in der Weltwirtschaft halbwegs entspannt zusehen. Allein auf heimischen Sparbüchern liegen Notgroschen in der Höhe von rund 150 Milliarden Euro. ‚Viele Bürger sind von der Konjunktur bereits relativ unabhängig‘“, Die Presse.com, 29.4.2010
- Pläne für Derivateregulierung: Soros geißelt "Lizenz zum Töten" ☛ „Politiker und Banken streiten um Regeln für den gigantischen Derivatemarkt. Hedge-Fonds-Legende George Soros mischt sich mit drastischen Worten ein: Kreditderivate böten Spekulanten Mittel, Länder und Unternehmen zu attackieren - bis zum Letzten“; Er selber hat es erfolgreich vorgeführt (EG), FTD, 23.4.2010
- Schuldenkrise: Die griechische Zeitbombe ☛ „Unbarmherzig trieben Spekulanten die Hellenen vor sich her, jetzt hat sich die Regierung in Athen zum Hilferuf an EU und IWF durchgerungen. FTD.de zeigt, was Griechenland bevorsteht und welche weiteren Auswirkungen eine Pleite haben würde“, FTD, 23.4.2010
- Deutsche Islamkritiker stellen sich hinter den holländischen Rechtspopulisten Geerd Wilders ☛ „Pax Europa und Politically Incoreect riefen zu großer Pro Wilders-Demo in Berlin und fast keiner ging hin … Stell Dir vor, es gibt eine große Demonstration für den größten Verteidiger der freien Rede in ganz Europa, und keiner geht hin – so ähnlich müssen die vereinzelten Anhänger des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders die Demonstration erlebt haben, die am Samstag vor der niederländischen Botschaft in Berlin stattfand“, Telepolis, 19.4.2010
- Misere am Immobilienmarkt: US-Banken gehen hart gegen Häuslebauer vor ☛ „Insgesamt 932.234 Haushalte - das ist jeder 138. in den USA - steckten in dem Prozess, der letztlich zum Verlust der eigenen Immobilie führt“, FTD, 15.4.2010
- Krugman, Roubini, Soros, Stiglitz... Wer warnte zuerst vor der Weltfinanzkrise? ☛ „Gesucht werden die drei Ökonomen, die den großen Kollaps des Finanzsystems zuerst und am klarsten vorgesagt haben und mit deren Vorschlägen zukünftige Krisen zu verhindern wären“, Telepolis, 12.4.2010 (Liste der Warnungen: ; Wo Liste der Finanzkrieg-Strategen? (EG))
- "Mich macht das eher nervös" - Köhler für höhere Spritpreise ☛ „Die Deutschen bauten zwar die besten Autos. Aber ihm bereite es Sorgen, dass die Volkswirtschaft so massiv vom Auto abhänge. ‚Sechzig Prozent der gesamten Innovationen ranken ums Auto, sagte mir jemand aus der Branche stolz. Mich macht das eher nervös‘. Dies sei ein Fall wie bei der Finanzkrise“, n-tv.de, 21.3.2010
- Bundespräsident enttäuscht - "Schwer wie ein Drogenentzug" ☛ „Eindringlich rief Köhler zu einem Abbau der Staatsschulden auf. ‚Wir müssen weg von schuldengetriebenem Konsum. Davon wieder runter zu kommen, ist schwer wie ein Drogenentzug, aber unumgänglich für nachhaltiges Wachstum, das allen Menschen dient‘“, n-tv.de, 20.3.2010
- "Suboptimal": Kritik an Aussagekraft der Kennziffer BIP ☛ „Das Bruttoinlandsprodukt verschleiere die Tiefe der jüngsten Rezession, warnt ein Ökonom. Das Bruttonationaleinkommen BNE sei verlässlicher. So habe dieses auch die aktuelle US-Rezession wesentlich früher angezeigt“, Die Presse.com, 19.3.2010
- Bericht "Zur Lage der Welt 2010": Konsum ist mitverantwortlich für Zerstörung globaler Ökosysteme ☛ „Bei der Vorstellung des Berichts sagte Erik Assadourian, einer der Direktoren des Worldwatch Instituts und Hauptautor des Buches: ‚Noch ist Konsumismus das kulturelle Leitbild, das Menschen Sinn, Zufriedenheit und gesellschaftliche Akzeptanz in dem suchen lässt, was sie konsumieren. Doch die Menschheit wird umdenken müssen. Wenn wir den Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation verhindern wollen, brauchen wir nichts Geringeres als eine Umwälzung der herrschenden kulturellen Muster‘“, oekonews.at, 19.3.2010
- Experte: "China ist in der größten Blase der Geschichte" ☛ „Für einen früheren Manager von Long-Term-Capital-Management agiert das Land wie ein Hedgefonds. Die chinesische Regierung verhalte sich genauso, indem sie auf einen Verfall der chinesischen Währung wettet“, Die Presse.com, 18.3.2010
- Ackermann - Spekulanten nicht Grund für Griechenland-Krise ☛ “‚Moderne Volkswirtschaften sind ohne moderne Finanzprodukte nicht denkbar‘ … Ein Verzicht auf Produkte, wie etwa die stark in die Kritik geratenen Kreditausfallversicherungen (CDS), führe zu hohen gesamtwirtschaftlichen Kosten. Mittels CDS-Papieren würden Risiken handelbar und bekämen damit einen Preis“; Fatale Zwickmühle (EG), Reuters Dtl., 17.3.2010
- Kritik an Deutschland: Französische Ministerin legt im Export-Streit nach ☛ „Die Exportmacht Deutschland ist zu erfolgreich - das findet zumindest die französische Wirtschaftsministerin Lagarde. In einem Radiointerview erneuert sie ihre Kritik: Berlin müsse die Steuern senken und so den Konsum ankurbeln - damit die Deutschen mehr Produkte aus Frankreich kaufen“, Spiegel, 17.3.2010
- Deutscher Handelsüberschuss: Frankreich kritisiert deutsche Wirtschaftspolitik ☛ „Wächst Deutschland auf Kosten seiner Nachbarn? Dieser Meinung ist zumindest die französische Wirtschaftsministerin Lagarde – und sie ist nicht allein mit ihrer Kritik“, Zeit, 15.3.2010
- Neue Wächter für die Banken ☛ „Die Finanzwelt wird von einem kleinen Expertenzirkel reguliert. Es wird Zeit, dass die Zivilgesellschaft hinzukommt … ‚Das globale Finanzsystem wird von einer Weltsicht dominiert, die anderswo schon überholt ist‘“, Die Zeit, Nr.10, 4.3.2010
- Geoengineering: Aufgehellte Wolken könnten Erderwärmung stoppen ☛ „Wenn die Menschheit ihre Treibhausgasemissionen nicht deutlich senkt, bleibt womöglich nur noch eins: ein radikaler Eingriff ins globale Klima. Forscher haben nun simuliert, welchen Effekt das Säen und Aufhellen von Wolken hat. Es könnte prinzipiell funktionieren - mit ungewissen Nebenwirkungen“; Des Wahnsinns-Lotterie mit der einzigen Leben ermöglichenden, hauchdünnen Atmosphärenhülle des Weltalls (EG), Spiegel, 3.3.2010 (Stop Geoengineering!: )
- Gewalt in Computerspielen verstärkt Aggression - Punkt! ☛ „Ein internationales Team von Psychologen behauptet, mit einer Metastudie belegen zu können, dass Computerspiele, die Gewalt beinhalten, die Spieler aggressiver machen. Die US-amerikanischen, japanischen und holländischen Psychologen gehen sogar so weit, dass gewalthaltige Computerspiele ein kausaler Risikofaktor für erhöhtes aggressives Verhalten und sinkende Empathie sind“, Telepolis, 2.3.2010 ( , )
Study proves conclusively that violent video game play makes more aggressive kids ☛ „Iowa State University Distinguished Professor of Psychology Craig Anderson has made much of his life’s work studying how violent video game play affects youth behavior. And he says a new study he led, analyzing 130 research reports on more than 130,000 subjects worldwide, proves conclusively that exposure to violent video games makes more aggressive, less caring kids – regardless of their age, sex or culture“, e!Science News, 1.3.2010 ( )
- Dienstwagen-Studie: Koch und Rüttgers fahren die größten Klimakiller ☛ „Deutschlands Spitzenpolitiker steigen trotz aller Bekenntnisse zum Umweltschutz am liebsten in Limousinen mit hohem Spritverbrauch. Die Dienstwagen von Roland Koch und Jürgen Rüttgers vebrauchen im Stadtverkehr gut 20 Liter Kraftstoff“; Schlurfen die Oberen, schlurfen die Massen (EG); Welt, 25.2.2010
- Wer ist Schuld an der Finanzkrise? ☛ „Greenspan, Friedmann und Summers wurden zu den Hauptverantwortlichen der Weltfinanzkrise gewählt“; Sündenböcke statt systemischer Finanzimperialismus? (EG), Telepolis, 23.2.2010
- In der Kompetenzkrise - Deutsche Ökonomen diskutieren über die Zukunft ihres Faches ☛ „Es gab eine Zeit, in der waren Wirtschaftswissenschaftler angesehene Leute … So steht in der Kritik, dass die Betriebswirtschaftslehre seit ihrer Umstellung auf den Bachelor keine wirtschaftspolitischen Lehrangebote mehr vorsieht … ein zentraler Punkt der Debatte die in den USA gängige Spezialisierung auf einzelne Aspekte der Volkswirtschaftslehre ist … Gegner wiesen auf das Risiko hin, bei der Beschränkung auf ein Fachgebiet verliere man den essenziell bedeutsamen Blick auf die Gesamtwirtschaft“, FR, 20.2.2010
- In Athen werden die Treibstoffe knapp ☛ „Die Streiks gegen das radikale Sparprogramm der griechischen Regierung zeigen Wirkung: Benzin und andere Treibstoffe wurden am Freitag nach vier Tagen Streik der Zollbeamten knapp“, NZZ, 19.2.2010
- Angst um den Euro treibt Goldpreis in die Höhe ☛ „In Euro berechnet stieg der Goldkurs auf ein Allzeithoch … In Dollar legte der Goldpreis seit Jahresbeginn nur um zwei Prozent auf rund 1118 Dollar zu. In Euro berechnet erhöhte sich der Goldpreis jedoch um sechs Prozent auf rund 814 Euro. Damit erreichte der Eurogoldkurs ein Allzeithoch … Auf 1300 Dollar bis Mitte 2010“, DiePresse.com 16.2.2010 ( )
- Immobilienblase: US-Experten fürchten den nächsten Mega-Crash ☛ „Die US-Regierung verbreitet Optimismus, die Rezession sei überstanden. Doch renommierte Experten widersprechen: Sie warnen vor einem neuen, katastrophalen Crash. Diesmal auf dem Markt für Gewerbeimmobilien samt riesigen Mietwohnungskomplexen. Betroffen wäre fast jeder Amerikaner - und indirekt die Deutsche Bank“, Spiegel, 16.2.2010
- Irland schert aus "Piigs"-Riege aus ☛ „Die Anleger fassen wieder Vertrauen in das von der Finanzkrise gebeutelte Irland … Irlands Regierung will sich dieses Jahr 20 Mrd. Euro auf dem Kapitalmarkt zu leihen“, ftd.de, 16.2.2010
- Griechenland: Banken halfen bei Verschleierung von Schulden ☛ „Die griechische Regierung hat eingeräumt, dass Griechenland mit Hilfe von Derivaten Zahlungen in die Zukunft verlagert hat. Finanzminister George Papaconstaninou bestätigte am Montag in Brüssel Medienberichte, wonach Investmentbanken dem Land in der Vergangenheit geholfen hätten, das Haushaltsdefizit geringer darzustellen, als es war … Ähnliche Transaktionen in anderen Ländern … Trichet fordert unmittelbare Sparbemühungen“, FAZ, 16.2.2010
- Wird Tschechien zum Drogensupermarkt? ☛ „Ob 15 Gramm Marihuana, fünf Gramm Haschisch, 1,5 Gramm Heroin, vier Ecstasy-Pillen oder zwei Gramm Methamphetamin: Seit erstem Januar wird in Tschechien der Besitz geringer Drogenmengen nicht mehr bestraft“; Volk auf Soma ( , , ; EG) Basler Zeitung, 16.2.2010
- PIIGS-Länder: Schuldenkrise kann Versicherer Millionen kosten ☛ „Eine brisante Studie zeigt, wie die Krise der wirtschaftsschwachen Euro-Länder auf die Ökonomie starker Staaten wie Deutschland übergreifen könnte: Auch Munich Re, Allianz und andere Versicherungsgesellschaften haben wackeliger Staatsanleihen im Depot. Es droht Abschreibungsbedarf“, Handelsblatt, 14.2.2010
- Defizit-Kosmetik: Griechenland zahlte 300 Millionen Dollar an Goldman Sachs ☛ „Wall-Street-Banker sind an der katastrophalen Schuldenkrise Griechenlands in großem Stil beteiligt. Vor neun Jahren schon half Goldman Sachs dem maroden Land, Milliardenschulden zu verbergen - für ein stattliches Entgelt“, Spiegel, 14.2.2010
- El Niño macht Europa kalt - Eiswinter und Hitzesommer ☛ „Das Weltwetter scheint verrückt zu spielen - und viele Menschen fragen sich: Warum frieren die einen bei klirrender Kälte, während die anderen unter Hitzerekorden leiden? Wissenschaftler wollen nun eine Antwort gefunden haben“, Spiegel, 13.2.2010
- Die Angst vor einem jahrelangen Albtraum (Irland) ☛ „Anders als andere europäische Staaten hat Irland bereits drakonische Massnahmen eingeleitet, um die gefährlich ins Rutschen gekommenen Staatsfinanzen zu sanieren … Vor allem hat er dem öffentlichen Sektor Lohneinbussen um bis zu 20 Prozent beschert. Tausende von Lehrern, Krankenschwestern und Polizisten finden sich um ein Fünftel ärmer als noch vor zwei Jahren … Junge Arbeitslose erhalten gerade noch die Hälfte ihrer bisherigen Sätze. Gebühren für Medikamente dagegen sind um die Hälfte gestiegen“, Basler Zeitung, 12.2.2010
- Wirtschaft der Euro-Zone um 4 Prozent eingebrochen ☛ „Die Wirtschaftskrise hat im vergangenen Jahr zu einem Wachstumseinbruch in der Euro-Zone um 4 Prozent geführt - so stark wie noch nie in der Geschichte der Währungsunion. In der gesamten EU betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung sogar 4,1 Prozent“, Nachrichten.ch, 12.2.2010
- Stehende Bänder (Dtl.) ☛ „Die Industrieproduktion brach ein - in manchen Branchen um bis zu 40 Prozent. Besonders hart getroffen: der Maschinenbau und die Autoindustrie. Seit Mitte des Jahres erholt sich die Industrieproduktion leicht - doch nur auf niedriger Basis. Die alten Niveaus dürften über viele Jahre unerreicht bleiben“, SZ, 12.2.2010
- Sprengen die Griechen den Euro? ☛ „Die ausufernden Staatsschulden Griechenlands und anderen Peripherieländern stürzen die Währungsunion in die schwerste Krise ihres Bestehens. Um einen Bankenkollaps zu verhindern und den Euro zu retten, planen Bundesregierung und EU Hilfen für die überschuldeten Griechen. Die Währungsunion droht zu einer Transferunion zu werden“, WirtschaftsWoche, 12.2.2010
- Schuldenkrise: Südeuropa in der Euro-Falle ☛ „Erst Milliarden verheizen, jetzt eisern sparen: Europas Sorgenkinder – allen voran Griechenland – wagen die Rosskur. Stürzen sie dadurch erst recht ins Verderben?“, Focus, 11.2.2010
- Sparprogramme: Widerborstige PIGS wehren sich gegen Reformen ☛ „Die Angst vor Staatspleiten erhöht den Reformdruck auf Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. In fast allen Ländern sind linksgerichtete Regierungschefs zu drastischen Einschnitten gezwungen und treffen auf große Widerstände“, FTD.de, 11.2.2010
- Deutschland und Frankreich: 909 Milliarden Dollar in PIGS ☛ „Gerade deutsche und französische Banken haben aufgrund ihrer ‚enormen‘ ausstehenden Kredite in Ländern am Rande der Eurozone ein besonderes Interesse am beschlossenen Rettungspaket für das strauchelnde Griechenland“, WirtschaftsBlatt.at, 11.2.2010
- Deutschlandfonds soll angeblich für A400M aufkommen ☛ „Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will nach Informationen des ‚Handelsblatts‘ die Milliardenlücke bei der Finanzierung des Militär-Transportflugzeugs A400M über Großbürgschaften und Kredite des Deutschlandfonds schließen … Der Airbus-Mutterkonzern EADS hat 6,4 Milliarden Euro zusätzlich gefordert, um das Programm finanzieren zu können“, AFP/GoogleNews, 11.2.2010
- Venezuela, Ukraine: Diesen Staaten droht der Bankrott ☛ “…die nächsten Wackelkandidaten stehen schon vor der Tür. Noch nie verschuldeten sich die Staaten in der Krise so rasch … Kärnten oder Griechenland müssen pleitegehen dürfen, forderte er kürzlich. Im Falle einer Pleite müsse in einem geordneten Insolvenzverfahren geklärt werden, auf welche Vermögenswerte zugegriffen werden kann. Dann könnten Gläubiger zum Beispiel durch Wasserreserven entschädigt werden. ‚Staat ist gleich sicher‘ – mit diesem Prinzip müsse aufgeräumt werden“, DiePresse.com, 10.2.2010
- Griechenland will sechs Fregatten in Frankreich kaufen ☛ „Im vergangenen Jahr hatte Griechenland 3,16 Milliarden Euro für den Erwerb neuer Waffen ausgegeben. Für 2010 sind 2,72 Milliarden Euro … Griechenland kauft rund vier Prozent der Waffen und Rüstungen, die auf den Weltmarkt kommen. Das ist eine Rekordzahl für ein Land mit einer Bevölkerungszahl von elf Millionen“, RIA Novosti, 10.2.2010
- "Nach Osteuropa-Zockerei ist Österreich fast pleite" ☛ “‚Eine Griechenland-Pleite würde sich wie ein Lauffeuer ausweiten‘, warnt ein Kolumnist der ‚Financial Times Deutschland‘. In diesem Fall wäre auch Österreich ein Wackelkandidat … Eine Staatspleite Griechenlands würde die gesamte Bewertung europäischer und wohl auch amerikanischer Staatsanleihen völlig verändern“, DiePresse.com, 10.2.2010
- „Neue Ölkrise wird schlimmer als Finanzkrise“ ☛ „Dennoch mehren sich Stimmen, die vor einem rapiden Anstieg des Ölpreises warnen … Der Gründer von Virgin Airlines rechnet mit einer veritablen Ölkrise innerhalb der kommenden fünf Jahre“, Die Presse.com, 9.2.2010
- Heiße Wetten auf Pleite von Euro-Ländern ☛ „Die hoch verschuldeten Länder der Euro-Zone brauchen dringend Geld. Investoren fordern aber eine hohe Rendite für ihr Vertrauen in diese Länder“; Volkssparen für die Bankster-Kaste (EG), derStandard.at, 8.2.2010
- Griechenland-Krise: Das Lehman-Gespenst ist wieder da ☛ „Griechenland hat Wertpapiere im Wert von 290 Mrd. Dollar ausstehen - doppelt so viel wie Lehman Brothers im Herbst 2008, warnt ein Ökonom. Die Angst vor einem Dominoeffekt im Fall zahlungsunfähiger Griechen steigt“, DiePresse.com, 8.2.2010
- Frankreich investiert Rekordsumme in Rüstung ☛ „Frankreich hat inmitten der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten die Rekordsumme von 19,3 Milliarden Euro in die Ausstattung seiner Armee investiert … Im vergangenen Jahr wurden demnach unter anderem 60 Kampfflugzeuge vom Typ Rafale sowie 65 Schiffe und Boote bestellt. Insgesamt habe die Investitionssumme um 123 Prozent über der des Vorjahres gelegen“, Nachrichten.ch, 8.2.2010
- Deutsche Industrieproduktion erleidet Dämpfer zu Jahresende ☛ „Der Einbruch des Welthandels traf die deutsche Industrie 2009. Die Aufträge brachen um knapp 22 Prozent ein und stürzten damit auf das Niveau von 2001 ab“, Reuters, 5.2.2010
- Auf der Suche nach den wirtschaftlichen Schreibtischtätern ☛ „Gesucht werden die drei Ökonomen, die am meisten zum weltweiten Finanzkollaps beigetragen haben“; Sündenbock-Strategie? (EG), Telepolis, 5.2.2010
- Haushaltskrise: Briten geht das Geld für die Rüstung aus ☛ „Nach Minister Ainsworths Angaben werden die Briten im nächsten Jahr den Etat für Afghanistan um 1,5 auf fünf Mrd. Pfund erhöht. Aber angesichts des riesigen Haushaltsdefizits wird es Abstriche am 36 Mrd. Pfund schweren Verteidigungshaushalt geben … ‚Wir müssen mit anpassungsfähigeren Streitkräften flexibler reagieren können‘ – auf Gefahren wie Cyber-Attacken, Schurkenstaaten, Terror und Ressourcenkonflikte“, Handelsblatt, 4.2.2010
- Elite-Uni Yale dreht an der Heizung (Finanzkrise) ☛ „Sie haben über Jahre höchst erfolgreich an der Börse gezockt und dann viel verloren. US-Universitäten ging in der Finanzkrise ein Fünftel ihres Vermögens flöten. Yale will jetzt 150 Millionen Dollar sparen, viele Mitarbeiter vor die Tür setzen - und nimmt sich auch die Thermostate vor“, Spiegel, 4.2.2010
- Kriegslügen ungesühnt ☛ „Die USA und Großbritannien haben die Weltöffentlichkeit vor der Irak-Invasion vor sieben Jahren getäuscht. Expremier Blair würde das heute wieder tun“, jungeWelt, 3.2.2010
- Die deutsche Tradition der manipulativen Wortschöpfung ☛ „Auf dem 22. Bundesparteitag der Christdemokraten im Jahr 1973 ließ der Professor in einer Rede die Katze aus dem Sack und forderte eine ‚Revolution durch Sprache‘. Durch die Schöpfung von neuen Begriffen, so Biedenkopf, müssten Politik und Partei das eigene Versagen relativieren. Sprache sei Strategie, mit der die Medienlandschaft in Deutschland besetzt werden müsste“, Telepolis, 2.2.2010
- US-Haushalt: Obama plant mit Billionen-Lücke ☛ „Die Staatsverschuldung in den USA bleibt horrende hoch: Der neue Etatplan von Präsident Obama sieht erneut ein Defizit von mehr als einer Billion Dollar vor … Der Budgetentwurf für 2011, den die Regierung von US-Präsident Barack Obama am Montag dem Kongress vorlegen will, sieht dem Vernehmen nach einen Ausgabenüberschuss von 1,3 Billionen Dollar vor. Im laufenden Haushaltsjahr, das am 1. Oktober endet, beträgt der Fehlbetrag 1,6 Billionen Dollar, so viel wie nie zuvor in der Geschichte der Vereinigten Staaten“, Spiegel, 1.2.2010
- Top-10-Pleitekandidaten: Länder vor dem Staatsbankrott ☛ „Hier eine Liste der weltweit heißesten Wackelkandidaten (ermittelt vom britischen Analysehaus CMA)“, DiePresse.com, 2.2010
- Krisenland Spanien: "Der Druck im Kessel steigt" ☛ „Kaum einen europäischen Staat hat die Wirtschaftskrise so stark getroffen wie Spanien. Gleichzeitig räumen Volkswirte dem Land wenig Chancen auf ein rasches Comeback ein und sagen den Iberern massive Haushaltsprobleme voraus. Gerät nach Griechenland ein weiteres Mitglied der Euro-Zone in Schieflage?“, manager magazin, 28.1.2010
- Braune BiederMänner - Rechtsextreme an der Uni ☛ „Rechtsextreme an deutschen Unis geben sich bieder, brav und konservativ. Doch wie lässt sich verhindern, dass die Rechten an den Hochschulen auftrumpfen? Der Fall eines Studenten in Magdeburg zeigt, wie hilflos Kommilitonen und Professoren der Gefahr begegnen“, Spiegel, 28.1.2010
- Einbruch bei Stahlproduktion ☛ „Die weltweite Rohstahlproduktion ist 2009 wegen der Wirtschaftskrise deutlich zurückgegangen. Die Stahlkocher produzierten 1,2 Milliarden Tonnen und damit acht Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie der Weltstahlverband am Freitag mitteilte. Ohne China, das auch gestützt von staatlichen Konjunkturprogrammen seinen Ausstoß um 13,5 Prozent erhöhte, wäre der Rückgang noch wesentlich deutlicher ausgefallen. China produziert fast die Hälfte des weltweit hergestellten Werkstoffs“, derStandard.at, 22.1.2010
- Der IWF sieht eine mögliche zweite Rezession aufziehen ☛ „So zeigt die Entwicklung in Deutschland, dass sogar die noch laufenden Konjunkturhilfen im vierten Quartal nur für ein Nullwachstum gesorgt haben … Ganz offensichtlich wird nun in der Krise ein ganz grundsätzliches Dilemma offensichtlich“, Telepolis, 18.1.2010
- Globale Krise: IWF-Chef warnt vor zweiter Rezession ☛ „Gerade die Industriestaaten dürften ihre Konjunkturprogramme nicht zurückfahren - sonst drohe die nächste Rezession … Das größte Risiko für die Weltwirtschaft sei nun, wie man aus dieser Politik wieder aussteige und wie man mit den angehäuften Schulden umgehe“; Zum Weiterverschulden animieren und vor Schuldenumgang warnen?? (EG), Spiegel, 18.1.2010
- Dämpfer für US-Vorstoß: Großbritannien lehnt Banken-Sondersteuer ab ☛ „Barack Obama ist vorgeprescht, doch die Briten ziehen nicht mit: London lehnt den US-Vorschlag einer Sondersteuer für Banken ab. Die Amerikaner lassen sich aber nicht beirren - die Regierung in Washington will von der Finanzbranche insgesamt 90 Milliarden Dollar“, Spiegel, 17.1.2010
- Justizministerium will Managerhaftung verlängern ☛ “‚Gier und Leichtsinn wurden bei manchen Managern nicht nur durch satte Boni geweckt, sondern auch durch zu wenig Haftung und persönliche Verantwortung gefördert‘ … ‚Eine ehrliche und schonungslose Analyse der Finanzkrise steht in Deutschland noch aus‘“, Spiegel, 16.1.2010
- Inselstaat Jamaika ist pleite ☛ „Jamaika kann seine Schulden nicht mehr zahlen und erfüllt damit die Voraussetzung für einen Staatsbankrott. Die Regierung bittet die Gläubiger, bestehende Anleihen gegen neue, billigere umzutauschen … Seit Beginn der Wirtschaftskrise bleiben die für die Volkswirtschaft wichtigen Touristen, vor allem aus den USA aus“, DiePresse.com, 15.1.2010
- USA beginnen neues Haushaltsjahr mit Rekorddefizit ☛ „388,51 Milliarden Dollar - so hoch war das Haushaltsdefizit in drei Monaten noch nie zuvor … Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2009 hatten die USA ein Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar verbucht“, DiePresse.com,14.1.2010
- Obama will weitere 33 Milliarden für Afghanistan-Krieg ☛ „Die Regierung von US-Präsident Obama will im Kongress beantragen, das Rekordbudget von 708 Milliarden Dollar für das Verteidigungsministerium noch weiter aufzustocken“, DiePresse.com, 13.1.2010
- Das Versagen in Kopenhagen: Das sind die Klimafakten ☛ „Extremwetterereignisse … Permafrostböden … Methanhydraten unter dem Meeresboden … Versauerung“, neue energie, Nr.1, 1.2010 (Text: )
zivilisations-kollaps/nachrichten/2010/start.txt · Zuletzt geändert: 2011/12/17 14:01 von admin