Peak Wasser: Nachrichten
2011:
- Armee-Pfusch stürzt Zypern in Notstandssituation - Nach Mega-Explosion ☛ „Einem Pfusch der Armee haben es die Bewohner Zyperns offenbar zu verdanken, dass ihr Land seit Montag früh mit einem (gewaltigen) Schlag vor existenzielle Probleme gestellt wurde … Das nebenstehende größte Kraftwerk Zyperns wurde zerstört, was die Wasserentsalzungsanlagen lahmlegte. Trinkwasser wird nun rationalisiert, bis die Stromversorgung wieder steht, kann es Monate dauern“, krone.at, 11.7.2011
- Gewaltiges Projekt zur Wasserversorgung auf Kuba ☛ „Der Bau der Ost-West-Systems begann in den 1980er Jahren, wurde aber durch die Wirtschaftskrise beeinträchtigt … Vor fünf Jahren, auf dem Höhepunkt der ‚Dürre des Jahrhunderts‘, mussten die Bewohner der Provinzhauptstadt Holguín mit Wasser aus Tankwagen versorgt werden“, latina press, 21.5.2011
- "45 Min": Uranbelastetes Trinkwasser ☛ „Die Uranbelastung des Trinkwassers in Deutschland ist zum Teil bedenklich hoch, warnen Wissenschaftler … Technisch wäre es machbar, das Uran aus den Phosphatvorkommen zu extrahieren“, NDR, 15.4.2011
- Kuba steht vor der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren ☛ „Zehntausende Familien beziehen ihr Wasser inzwischen aus Tankwagen, welche fast pausenlos im Einsatz sind. In der kubanischen Hauptstadt Havanna leiden über eine Million Menschen unter einer extremen Wasserknappheit … Bewohner werfen den Landwirten vor, ihr Vieh und Land unorganisiert zu bewässern“, latina-press.com, 14.4.2011
- Kuba: Havanna leidet unter extremer Wasserknappheit ☛ “…ein tägliches Wasserdefizit von 519.307 Kubikmetern auftritt … Auf der mehr als 3.000 Kilometer langen Wasser-Pipeline, welche die Hauptstadt versorgt, tritt Wasser aus … Zusätzlich herrscht nach seinen Worten ein ‚Mangel an Kultur des Sparens von Wasser‘“, latina press, 13.4.2011
- Dominikanische Republik: Dramatischer Mangel an Trinkwasser ☛ „Dadurch würden immer mehr Bewohner dazu gezwungen, ihr Trinkwasser aus kontaminierten Quellen zu verwenden“, latina press, 11.4.2011
2010:
- Gasbohrung: US-Konzern presste giftige Chemikalien in Niedersachsens Boden ☛ „Der US-Konzern Exxon hat bei einer Testbohrung Zehntausende Liter Chemikalien in den Boden gepresst. Einige der Stoffe sind nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen hochgiftig. Der Energieriese sagt, es bestehe keine Gefahr, dass die Flüssigkeit ins Trinkwasser gelange … Energiekonzerne stecken riesige Claims ab … Millionen Liter Wasser im Boden versenkt“; Wasser? Fracing-Mixtur! (EG), Spiegel, 5.11.2010
- 'Floating Chernobyls' to hit the high seas ☛ „Russia has been planning floating reactors for quite some time, but reached a recent milestone when the hull of the Akademik Lomonosov was launched into the Baltic Sea … The floating reactor should be ready late in 2012 and it will have the capacity to produce 80 megawatts of electricity … The Middle East has a structural shortage of water – one of the most vital commodities – and floating reactors could provide an answer to this problem … Despite the benefits, concern remains that these new plants will be a magnet for terrorists or pirates“, Telegraph, 6.9.2010
- Die Stadt Stuttgart will ihr Wasser wieder haben ☛ „Im Schatten des Widerstands gegen Stuttgart 21 feierte in diesen Tagen eine andere Bürgerbewegung einen großen Erfolg. Jahrelang hatte das Stuttgarter Wasserforum gefordert, der Verkauf der städtischen Wasserversorgung an den Energieversorger EnBW müsse rückgängig gemacht werden. Nach einem Bürgerbegehren schloss sich der Gemeinderat nun diesem Ziel an“, Schäbische Zeitung, 3.7.2010
- First reactor launched for floating nuclear power plant ☛ „The first reactor of the floating nuclear power plant “Academician Lomonosov” has been launched at the St. Petersburg-based Baltic Shipyard … The reactor will be tested as part of a floating power plant and will be commissioned by late 2012“, RIA Novostik 1.7.2010
- Perus Gletscher sollen wieder weiss werden ☛ „Pro Jahr ziehe es sich um 60 Meter zurück … Seit 1970 habe die Gebirgskette mindestens 22 Prozent ihrer Gletscherfläche eingebüsst. Durch das Abschmelzen der Anden-Gletscher steigen die Gefahren für Menschen und Ökosysteme. Experten befürchten vor allem Wasserknappheit für die wachsende Bevölkerung in den Städten…an der trockenen Pazifikküste Perus“, 20min.ch, 29.6.2010
- Alternativer Klimagipfel: Neustart für Mutter Erde ☛ „Nicht immer ziehen die Basis und die Regierung Morales an einem Strang, das wurde bereits im Vorfeld deutlich. Viele Aktivisten hatten bereits an der Aktionswoche zu ‚10 Jahren Wasserkrieg‘ teilgenommen, bei der an den Rauswurf des US-Multis Bechtel aus Cochabamba im April 2000 erinnert wurde … Rafael Quispe vom Indígenarat Conamaq wendete sich gegen den Entwicklungswahn im Kapitalismus wie im bolivianischen ‚Sozialismus in Anführungszeichen‘“, taz.de, 20.4.2010
- How to develop a sustainable water strategy ☛ „In 20 years‘ time, water availability will be 40 per cent below where it needs to be to support a growing global population. That is the stark warning from the 2030 Water Resources Group, a collection of industry experts, academics and NGOs which earlier this year produced a report detailing the scale of the looming water crisis“, businessGreen.com, 6.4.2010
- Türkei findet neue Geldgeber für Ilisu-Staudamm ☛ „Die türkische Regierung will den umstrittenen Grossstaudamm Illisu auch nach der Kündigung von Bürgschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bauen. Für das Projekt seien neue Kreditgeber gefunden worden“, Nachrichten.ch, 12.2.2010
- Venezuela, Ukraine: Diesen Staaten droht der Bankrott ☛ “…die nächsten Wackelkandidaten stehen schon vor der Tür. Noch nie verschuldeten sich die Staaten in der Krise so rasch … Kärnten oder Griechenland müssen pleitegehen dürfen, forderte er kürzlich. Im Falle einer Pleite müsse in einem geordneten Insolvenzverfahren geklärt werden, auf welche Vermögenswerte zugegriffen werden kann. Dann könnten Gläubiger zum Beispiel durch Wasserreserven entschädigt werden. ‚Staat ist gleich sicher‘ – mit diesem Prinzip müsse aufgeräumt werden“, DiePresse.com, 10.2.2010
2009:
- The world's looming "water gap" ☛ „One more thing to know: Water issues are at least as complex as energy … By the way, do you have any idea how much you pay for water?“, businessGreen.com, 26.11.2009
- Plastik statt Wasser - Die Waschmaschine der Zukunft ☛ „Eine neue Waschmaschine soll mit Nylonkugeln reinigen - und so den Wasserverbrauch enorm senken. Doch lassen sich auf diese Weise auch Schweiß und Urin entfernen?“, SZ, 3.9.2009
- NASA-Studie: Forscher warnen vor extremer Wassernot in Indien ☛ „Trotz durchschnittlicher Niederschlagsmengen im Untersuchungszeitraum von 2002 bis 2008 sei der Grundwasserspiegel in den Bundesstaaten Rajasthan, Punjab und Haryana sowie in der Hauptstadt Neu-Delhi jährlich um vier Zentimeter gefallen. Dieser Verlust entspricht etwa einem Drittel der Wassermenge des Bodensees. Gründe für die Verknappung sind vor allem die künstliche Bewässerung landwirtschaftlicher Nutzflächen und weitere Formen ‚menschlichen Gebrauchs‘“, agrarheute.com, 14.8.2009
- Indien verliert sein Grundwasser ☛ „Die Landwirtschaft, die in Indien viele hundert Millionen Einwohner mehr schlecht als recht ernährt, überfordert offenbar den Wasserhaushalt des Landes … Der ‚Grundwasser-Bergbau‘, wie Forscher die Übernutzung nennen, bedrohe auf Dauer die Lebensgrundlage von 114 Millionen Menschen“, SZ, 13.8.2009
- 145 Wanderer erkranken durch verseuchtes Trinkwasser ☛ “‚Es handelt sich wohl um Erreger, die sich nicht so leicht abtöten lassen‘, berichtete ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben-Süd in Kempten“, SZ, 10.8.2009
- Allgäu: Verunreinigtes Trinkwasser – 130 Wanderer erkrankt ☛ „Die defekte Trinkwasseraufbereitungsanlage einer Berghütte hat bei 130 Besuchern Magen-Darm-Infekte und Kreislaufprobleme verursacht … Bis Samstagabend mussten fast 40 Menschen mit Rettungshubschraubern von verschiedenen Berghütten ins Tal geflogen werden“, Focus, 9.8.2009
- Wasserverbrauch - Die versteckten Kosten ☛ „Wie viel Wasser steckt in einer Tasse Kaffee? 140 Liter, wenn man die Herstellungskosten dazurechnet - und das sollte man“, SZ, 5.8.2009
- Kaffee trinken macht Durst - Wassermanagement des WWF ☛ „Die importierten Güter mit dem größten „Wasser-Fußabdruck“ sind nach WWF-Berechnungen in folgender Reihenfolge Kaffee, Kakao, Ölsaat, Baumwolle, Schweinefleisch, Sojabohnen und Rindfleisch. Allein der Kaffeekonsum eines deutschen Durchschnittsbürgers hat einen Wasserverbrauch von 120.000 Liter pro Jahr zur Folge … Deutschland habe die Verantwortung, bei Importgütern auf deren Wasserverbrauch im Herkunftsland zu achten“, taz.de, 4.8.2009
- 25 Badewannen täglich: "Wasser-Fußabdruck" zu groß ☛ „Wasserintensive Importware bedroht Ökosysteme“, n-tv.de, 3.8.2009
- Wasser-Fußabdruck: Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee ☛ “‚Wasserverbrauch ist nichts schlechtes, sondern ein natürlicher Vorgang‘, erklärt Martin Geiger. ‚Es kommt aber immer darauf an, wann, wo und wie viel Wasser aus der Natur entnommen wird‘. Auf diese Gesetzmäßigkeiten müssten sich vor allem Landwirtschaft und Industrie ein- und ihre Produktionsprozesse auf eine effiziente Wassernutzung umstellen“, Greenpeace Magazin, 3.8.2009
- Deutschland trägt durch Importe erheblich zu globalem Wassernotstand bei ☛ „Deutschland importiere jährlich Produkte, für deren Herstellung insgesamt rund 80 Milliarden Kubikmeter Wasser nötig seien … Das Wasser wird den Angaben zufolge hauptsächlich in Trocken- und Dürregebieten wie etwa in Spanien, Türkei, Teilen Brasiliens und afrikanischen Ländern verbraucht … Beim Handel mit der Türkei und Spanien fallen demnach etwa für Baumwolle oder Obst knapp zwei Milliarden Kubikmeter an“, Focus, 3.8.2009
- Deutsche verbrauchen täglich 25 Badewannen Wasser ☛ „Ob Dusche, Toilette oder eine Tasse Kaffee – in vielen Lebenssituationen nutzen wir Wasser. WWF-Forscher haben jetzt das Wasser hinzugerechnet, dass für die Herstellung von Obst oder Fleisch genutzt wird. So kommt der Durchschnittsbürger auf einen Verbrauch von rund 5.300 Litern – pro Tag“, Rheinische Post, 3.8.2009
- Verbrauch der Deutschen - Täglich 25 Badewannen Wasser je Person ☛ „Fast drei Viertel des in Deutschland verbrauchten Wassers wird nach Angaben von WWF für Produkte aus der Landwirtschaft benötigt - sowohl für die in Deutschland hergestellten Erzeugnisse wie Weizen oder Milch als auch für Importe wie Kakao oder argentinisches Rindfleisch. ‚Verbraucher müssen darüber nachdenken, welche Produkte sie in welchen Mengen wann kaufen‘“, FAZ, 3.8.2009
- Der Wasser-Fußabdruck ☛ „Mit dem Wasser-Fußabdruck lässt sich darstellen, wie durch den weltweiten Handel von Gütern indirekt auch Wasser im- und exportiert wird“, SZ, 2.8.2009 (WWF: )
- Deutschland laut WWF-Studie durch Importhandel am globalen Wassernotstand beteiligt ☛ „Beim Handel mit der Türkei und Spanien fallen etwa für Baumwolle oder Schinken knapp zwei Milliarden Kubikmeter an“, Focus, 2.8.2009
- Eine Schüssel Wasser pro Tag - Versteppung in China ☛ „Millionen Chinesen sind schon geflüchtet, doch der Bauer Xu Kaiyi bleibt und kämpft weiter gegen die Wüste“, SZ, 22.7.2009
- P. Steinberger: Ressourcenmangel - Der Agro-Imperialismus ☛ „Fonds, Banken und Konzerne suchen nach neuen Investitionsmöglichkeiten und holen sich Land dort, wo sie es kriegen können - von Russland über den Sudan bis nach Australien“, SZ, 22.7.2009
- Größte Meerwasserentsalzungsanlage Europas eingeweiht ☛ “…die bis zu 25 % des Wassers für die 4,5 Millionen Bewohner im Großraum Barcelona erzeugen soll. Die Anlage, die nun mit 20 % ihrer Kapazität in Betrieb gegangen ist, soll beim Abschluss der Arbeiten bis zu 200 Millionen Liter Trinkwasser pro Tag erzeugen, das können bis zu 60 Hektokubikmeter im Jahr werden. Aus 100 Litern Salzwasser, das in einer Tiefe von 30 Metern und 2,2 Kilometer vor der Küste entnommen wird, können 45 Liter Trinkwasser erzeugt werden. Die Kosten für die Anlage werden zum großen Teil aus Brüssel bestritten. 75 % der vorgesehenen 230 Millionen Euro kommen aus dem EU-Kohäsionsfonds“, Telepolis, 20.7.2009
- Am Toten Meer bricht urplötzlich der Boden ein ☛ „Vorsicht Einsturzgefahr! Am Ufer des Toten Meers wird vor unterirdischen Kratern gewarnt, die jederzeit einbrechen können. Bis zu 3000 solcher Löcher existieren bereits – sie sind die Folge eines brutalen Eingriff des Menschen: Durch die enorme Wasserentnahme dringt Süßwasser nach und wäscht die Salzschichten im Boden aus“, Welt, 24.6.2009
- Wasserknappheit - Durstige Stadt ☛ „Die Metropole Barcelona steht symbolisch für Spaniens Dürre. Statt der Einfuhr von Süßwasser mit Schiffen soll jetzt die Entsalzung von Meerwasser helfen“, Zeit, 22.6.2009
- WeltWasserForum: Wasser - Segen und Fluch ☛ „Kritiker des Weltwasserforums haben eine alternative Konferenz organisiert. Ulrich Eichelmann, von der Stop-Ilsu Kampagne, die gegen den Ilisu-Staudamm kämpft, sagte: ‚Die Bezeichnung Weltwasserforum ist irreführend. Richtiger wäre Wasserausbeutungsforum, denn es geht hier fast ausschließlich um die Frage, wie man Wasser zu Geld machen kann‘“, Zeit, 24.3.2009
- Hoher Wasserverbrauch: Umweltagentur rüffelt die Europäer ☛ „Zwei Schwimmbecken pro Jahr - so viel Wasser verbraucht der durchschnittliche Europäer. Das ist viel zu viel, meint die Europäische Umweltagentur. Deren Experten beklagen einen Raubbau an der immer knapper werdenden Ressource … ‚Beim Wasser leben wir über unsere Verhältnisse‘“, Spiegel, 17.3.2009
- Uno warnt vor Trinkwasser-Knappheit ☛ “‚Die Geschichte zeigt eine enge Verbindung zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung von Trinkwasser-Ressourcen‘ … Das meiste Wasser - etwa 70 Prozent des weltweiten Verbrauchs - wird für den Anbau von Nahrung verwendet. Dabei ist der Bewässerung in der Landwirtschaft höchst ineffizient: Etwa die Hälfte des Wassers, so Schätzungen, wird vergeudet … Insgesamt verschlingt die Produktion eines Kilogramms Rindfleisch etwa 16.000 Liter“, Spiegel, 12.3.2009
- UNESCO-Bericht 2009: Trinkwasser wird knapp ☛ „Die Geschichte zeigt eine enge Verbindung zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung von Trinkwasser-Ressourcen … Jahr für Jahr wächst der Verbrauch“, n-tv.de, 12.3.2009
- Totes Meer sinkt jedes Jahr um 70 Zentimeter ☛ „Der gesunkene Wasserspiegel sei auf den größeren Wasserverbrauch in der Region zurückzuführen. In den vergangenen 30 Jahren seien dem See 14 Kubikkilometer Wasser verloren gegangen, heißt es in der Studie. Der Wasserspiegel des extrem salzhaltigen Gewässers ohne Abfluss habe sich seit 1978 im Schnitt um 70 Zentimeter pro Jahr gesenkt“; Aralsee-Desaster á la Westen (EG), Welt, 4.3.2009
- Wassermangel bedroht globale Energieversorgung - Teufelskreis ☛ „Es ist eine teuflische Verkettung, über die wenig diskutiert wird: Der zunehmende Wassermangel auf der Erde wird zur ernsten Gefahr für die Energieversorgung von Entwicklungs- und Industrienationen. Forscher in den USA suchen nun nach Auswegen aus der doppelten Versorgungskrise“, Spiegel, 18.2.2009
- Dürre in China weitet sich aus ☛ „Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am vergangenen Mittwoch mitteilte, zeigten die Bestände zuletzt auf rund 9,3 Mio. ha mehr oder weniger große Schäden; damit hat die Trockenheit bislang 43 % der landesweiten Weizenareale erreicht. Noch Ende Januar hatte das Landwirtschaftsministerium in Peking diesbezüglich erst eine Zahl von 7,9 Mio. ha genannt“, proplanta.de, 9.2.2009
- China macht Regen ☛ “‚Was wir in China erleben sind die Vorboten einer globalen Wasserkrise‘, sagte Martin Geiger von der Umweltstiftung World Wide Fund for Nature (WWF). ‚Wasser wird immer knapper und könnte bald zu den kostbarsten Gütern des Planeten gehören. Nicht nur in China, sondern auch global brauchen wir deshalb einen verantwortungsvolleren und effizienteren Umgang mit der Ressource‘“, Kurier.at, 8.2.2009
- China schießt im Kampf gegen Dürre auf Wolken ☛ „Wie die nationale Wetterbehörde mitteilte, wurden in Nordchina fast 2400 Granaten und mehr als 400 Raketen abgeschossen. Die darin enthaltenen Chemikalien lösten in der Provinz Hebei Niederschläge aus, nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua fielen bis zu fünf Millimeter Regen … Nach offiziellen Angaben leiden 4,3 Millionen Menschen und 2,1 Millionen Stück Vieh an Wassermangel“, AFP, 8.2.2009
- China ruft in mehreren Regionen Notstand aus ☛ „Doch sie müssen immer tiefer bohren, weil der Grundwasserspiegel stetig sinkt, in manchen Regionen jährlich um mehrere Meter. Trotz alledem konnte die Getreideproduktion in den vergangenen Jahren erhöht werden. Allerdings halten viele Agrarwissenschafter den Anstieg der Erträge nicht für nachhaltig. Sie fürchten, dass sich die naturgemässen Dürren in kommenden Jahren zu Lebensmittelkrisen auswachsen“, NZZ, 6.2.2009
- China ruft wegen Dürre höchste Notstandsstufe aus ☛ „Die Organisation WWF hob hervor, dass die derzeitige Dürre ‚vom Menschen verursacht sowie Ausdruck einer umfassenden und allgemeinen Wasserkrise im Reich der Mitte‘ sei. Seit 1949 habe sich der Wasserverbrauch in China verfünffacht. ‚Obwohl China zu den wasserreichsten Ländern der Erde gehört, wird das Süßwasser immer knapper‘, erklärte WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger. Dieses Problem werde bald ‚hunderte Millionen Menschen in ihrer Existenz bedrohen‘. Zu dem Versorgungsproblem tragen demnach schlecht geplante Staudämme, veraltete Bewässerungssysteme sowie die Zerstörung von Wäldern bei“, AFP, 6.2.2009
- Weltwirtschaftsforum warnt vor Kollaps der Wasserversorgung ☛ „In weniger als 20 Jahren werde Wassermangel möglicherweise zu Ernteausfällen führen, die dem Umfang der derzeitigen Ernten in ganz Indien und in den USA entsprechen würden … Der Bericht kritisierte, dass in den USA knapp 40 Prozent des Wasserverbrauchs auf die Energieerzeugung zurückgehe, in der Europäischen Union immerhin 31 Prozent. Zudem werde der Wasserbedarf für die Energieerzeugung in den kommenden zwei Jahrzehnten in den USA voraussichtlich um 165 Prozent, in der EU um 130 Prozent wachsen“, Focus, 30.1.2009
- Dürre in Kenia: Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro bereit ☛ „In Kenia herrscht erneut eine Dürre, die vor allem den Norden und Südosten des Landes betrifft. Etwa zehn Millionen Menschen werden in den kommenden Monaten auf Hilfe angewiesen sein. Seit der letzten Trockenzeit 2006 sind zwei Regenzeiten komplett ausgefallen, und der fehlende Regen in den letzten Monaten hat die Situation dramatisch verschärft“, proplanta.de, 28.1.2009
- Argentinien ruft wegen Dürre Notstand für Landwirtschaft aus ☛ „Experten schätzen die dieses Jahr von der Dürre verursachten Schäden laut dem Nachrichtendienst AP auf USD 5 Mrd. (EUR 3,85 Mrd.) … Argentinien gehört zu den weltgrößten Exporteuren von Soja, Weizen, Mais und Rindfleisch“, proplanta.de, 27.1.2009
- Dünger enthalten Uran ☛ „Jährlich werde in Deutschland pro Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche bis zu 15 Gramm Uran über Düngemittel ausgebracht“; Ansteigende Tendenz wg. Peak Phosphorus (EG), top agrar, 21.1.2009
- Schwere Dürre in Argentinien und Uruguay ☛ „Nach Angaben des Nationalen Meteorologischen Instituts in Argentinien herrscht in dem südamerikanischen Land die schwerste Dürre seit 50 Jahren“, Telepolis, 19.1.2009
"Wer vom Export abhängt, verliert" ☛ „Die Verdoppelung der Produktion in den letzten 40 Jahren wurde um den Preis einer Vervierfachung des Kunstdüngereinsatzes und Wasserverbrauchs sowie einer Verdreifachung des Pestizideinsatzes erkauft. Die Landwirtschaft ist auch einer der größten Klima-Killer. Die Welternährung gewährleisten zwei Milliarden Kleinbauern … Eine Chance besteht darin, den Grad der Selbstversorgung sowohl in Entwicklungsländern als auch in Europa zu steigern. Eine andere Chance könnte darin liegen, dass wir Lebensmittel mehr wertschätzen. Heute werden etwa 30 Prozent aller Lebensmittel in Deutschland weggeworfen“, FR, 16.1.2009
- Fehlender Regen in Südamerika - Die Farmer trocknen aus ☛ „Landwirte in Südamerika leiden unter einer historischen Dürre. Zehntausende Rinder sind verhungert oder verdurstet … Die Weizenernte dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr halbieren, beim Mais liegt das Minus bei rund einem Drittel … Für den Forstingenieur Martín Simón ist der Grund für die Dürre vor allem hausgemacht: die Abholzung der Wälder … und kritisiert seit Jahren die Ausdehnung der Weiden und Sojafelder … Die Niederschläge sind in den vergangenen Jahren auf ein Drittel geschrumpft. Landesweit hat Argentinien in den vergangenen 70 Jahren rund 70 Prozent seines Waldbestandes eingebüßt“, TAZ, 16.1.2009
2008:
2.Hj.:
Wasserverbrauch um ein Drittel über Weltdurchschnitt ☛ „Der größere Teil des Problems ist übrigens importiert: Denn auch durch den Konsum von Importgütern steigt der Wasser-Fußabdruck, warnte der WWF. Mit mehr als einer Million Liter pro Person und Jahr mache dieser Import 63 Prozent des gesamten Wasserverbrauches von Österreich aus. ‚Damit liegen wir mehr als das Fünffache über dem globalen Durchschnitt‘, kritisiert der WWF-Experte Christoph Buksnowitz … Etwa 50 Länder seien mit
Versorgungsproblemen konfrontiert“, ORF.at, 18.12.2008
- Atomstrom für alle? Kernreaktoren für die Dritte Welt ☛ „Für viele Netze sind jedoch die riesigen Reaktoren der Industrienationen schlichtweg zu groß. Für den kleineren Bedarf entwickelt eine südafrikanische Firma einen Kugelhaufenreaktor … Letztendlich wollen wir die Temperaturen so weit erhöhen, dass wir mit dem PBMR in die Wasserstoffwirtschaft einsteigen können. Wir arbeiten an Konzepten für die Meerwasserentsalzung, zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen aus Kohle oder um das Öl aus den kanadischen Ölsanden zu holen. Aber zunächst wollen wir 2010 den Prototyp in der Nähe von Kapstadt bauen, um Strom zu erzeugen. Es geht um den Nachweis, dass der nukleare Teil der Technologie sicher sind“, Deutschlandfunk, 28.11.2008
- Ölkrieg: USA bis 2025 als Führungsmacht bedeutungslos ☛ „Die langfristigen Folgen der Finanzkrise werden dazu führen, dass die USA bis 2025 sowohl wirtschaftlich als auch politisch massiv an Bedeutung verlieren und globale Konflikte um Öl sowie Trinkwasser eskalieren könnten. Einer aktuellen Studie des Nationalen Geheimdienst-Rats (NIC) nach seien die Kurskapriolen an den Börsen in den Vereinigten Staaten sowie die mittel- bis langfristigen Ölpreis-Prognosen sowie Rezessionsängste für diese Entwicklung verantwortlich“, pressetext.at, 21.11.2008
- Peru: Klimawandel verschärft Wassermangel in Lima ☛ „Gerade mal 13 Millimeter Niederschlag fallen in der peruanischen Hauptstadt Lima durchschnittlich – pro Jahr. Trinkwasser ist daher knapp in der Metropole. Der Klimawandel könnte diese Situation künftig noch weiter verschärfen. Denn Experten rechnen gerade in der Umgebung von Lima mit immer stärkerer Trockenheit“, scinexx.de, 10.11.2008
- Tadschikistan: Interessenkonflikt im Wasserschloss ☛ „Das Land, in dem rund die Hälfte der Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hat, will die Wasserenergie zum Exportschlager machen. Das sorgt in Zentralasien für Zündstoff“, swissinfo.ch, 7.10.2008
- «Die Menschen bereiten sich auf diesen Winter vor wie auf einen Krieg» ☛ „Der Krise zugrunde liegt ein verfehltes Wassermanagement in der Region … «Für uns ist Wasser Energie, es ist unser Öl», sagt der ehemalige Minister der Regierung Akajew. «Für die Usbeken ist es ein Mittel zur Bewässerung. Das sind unterschiedliche Visionen»“, NZZ, 2.10.2008
- Dürre in Zentralasien - Wasserkonflikt droht ☛ „Die Wasserspeicher sind leer, die Felder ausgedörrt. Stromausfälle sind vielerorts an der Tagesordnung … ‚Die extreme Trockenheit hat die Ernten in Kasachstan und Usbekistan gefährdet und treibt die Nahrungsmittelpreise ins Unermessliche‘, sagt Mirlan Aldajarow, Weltbankexperte für nachhaltige Infrastrukturentwicklung in Zentralasien“, n-tv.de, 17.9.2008
- Kampf für Wärmedämmung in Kirgisien ☛ „Die Gletscher im zentralasiatischen Tientschan-Gebirge schmelzen rasant. Zudem gibt es weniger Regen, sodass viele Flüsse austrocknen. Das Wasser fehlt den Bauern, die ihre Felder kaum noch bewässern können. Die Preise für Weizen und für Brot steigen. Äcker versalzen. Auf den Weiden wächst weniger Futter als früher. Auch die Energieversorgung Kirgisiens ist bedroht, weil etwa 90 Prozent aller Elektrizität aus Wasserkraft stammen und die Stauseen immer leerer werden“, TAZ, 12.9.2008
- Quelle an der Küste - Trinkwassergewinnung ☛ „Tag für Tag produzieren weltweit mehr als 13.000 Entsalzungsanlagen fast 50 Milliarden Liter Trinkwasser. Das würde reichen, um die Hälfte der EU-Bürger zu versorgen … Die öffentliche Wasserversorgung Saudi Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate wird bereits fast zu 100 Prozent durch Meerwasserentsalzung gedeckt … In Japan etwa produzieren acht Nuklearreaktoren fast ausschließlich Energie und Wärme für die Trinkwasseraufbereitung aus dem Meer“, SZ, 28.8.2008
- Wasser ist knapp und wird verschwendet ☛ „Der durchschnittliche Europäer verbraucht 200 Liter Wasser pro Tag, der Nordamerikaner 400, ein Mensch in einem Entwicklungsland hat zehn Liter zur Verfügung … Essen = Wasserverbrauch“, OÖNachrichten, 26.8.2008
- Before the Well Runs Dry - Can Austin conserve its way out of water and energy emergencies? ☛ „Let’s have a conversation about water conservation. It’s all up to you and me … Now the water that you see, my friend, before it comes your way, is treated at a treatment plant that’s workin‘ night and day. Now that takes lots of energy producin‘ greenhouse gases. So water less, it’s for the best before the moment passes“, The Austin Chronicle, 22.8.2008
- 50 Percent of Food is Wasted Causing Water, Food and Hunger Crisis, Says SIWI, FAO and IWMI ☛ „In the US, for instance, as much as 30 percent of food, worth some USD 48.3 billion, is thrown away. That’s like leaving the tap running and pouring 40 trillion litres of water into the garbage can - enough water to meet the household needs of 500 million people“, SIWI, 21.8.2008
- Importing food means exporting drought ☛ „We need to change the way we eat if we are to tackle the looming catastrophe of water scarcity“, The Guardian, 20.8.2008
UK adds to drain on global water sources ☛ „We take 62% of our water needs from other countries, importing most from Brazil, France, Ireland, Ghana, and India thanks to our consumption of meat, soya, oil seed, rice, coffee, tea and cocoa“, The Guardian, 20.8.2008 (interaktive Weltkarte: , Waterfootprint Product Gallery: )
- Revealed: the massive scale of UK's water consumption ☛ „Each Briton uses 4,645 litres a day when hidden factors are included … The study makes the first attempt to measure the UK’s total ‚water footprint‘ and highlights the extent to which our imports come from countries which are running out of fresh water“, The Guardian, 20.8.2008
- The rain's in Spain: but don't forget the drought ☛ „As the Spaniards found out this year, lack of water is terrifying. But as soon as it rains, we act as though nothing happened … We should be clear that whole areas of Europe are becoming fatally dry“, The Guardian, 20.8.2008
- Millions eating food grown with polluted water, says UN report ☛ „Study of 53 cities across the world finds ‚widespread‘ use of waste water contaminated with heavy metals and sewage“, The Guardian, 18.8.2008
- Wann versiegt der letzte Tropfen? ☛ „So erklärt sich die Angst vor Kriegen ums Wasser, neuen Flüchtlingsströmen. Wasser zu erhalten, so Franz-Josef Batz von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, könne auch ‚Grund zum Kooperieren werden‘ … Rund 50 Prozent des Wassers, das für die Landwirtschaft eingesetzt wird, sind verloren“, express.de, 18.8.2008
- 185 Liter Wasser in einer Tüte Chips: Weltwasserwoche 2008 ☛ „Wer hätte gedacht, dass hinter einem normalen Frühstücksei 135 Liter Wasser stecken? Das entspricht in etwa dem Fassungsvermögen einer Badewanne. Wer sein Ei mit einer Scheibe Brot genießen will, muss noch einmal 40 Liter hinzu addieren. Die Tasse Kaffee schlägt mit 140 Litern zu Buche, für die 10g-Scheibe Käse werden noch einmal 50 Liter berechnet. Und so stecken in einem kleinen Frühstück schon 365 Liter virtuelles Wasser“, WWF, 18.8.2008
- 2400 Liter Wasser für einen einzigen Hamburger ☛ „Dass die Deutschen viel Wasser verbrauchen, ist bekannt: Doch wussten Sie, dass für die Herstellung von Frühstückseiern, Hamburgern oder T-Shirts wahre Wasserfluten nötig sind? Der WWF hat jetzt die Ökobilanzen gebräuchlicher Alltagsprodukte errechnet. Anlass ist der Weltwassertag in Stockholm“, Welt, 18.8.2008
Weltwasserwoche 2008: WWF fordert weltweites Wassermanagement ☛ „Hinter Produkten des täglichen Bedarfs verstecken sich ungeahnte Wassermassen … ‚Die Deutschen haben beim direkten Pro-Kopf-Verbrauch einen sehr guten Durchschnittswert. Zählt man jedoch das Virtuelle Wasser hinzu, schnellt der Fußabdruck eines jeden Bürgers dramatisch nach oben‘, führt Martin Geiger aus. ‚Wir haben die Verantwortung, bei dem Import von Produkten auf deren Wasserverbrauch bei der Herstellung zu achten‘“, presseportal.de, 17.8.2008
- Immer mehr "Todeszonen" in den Weltmeeren - Forscher beunruhigt ☛ „In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der sauerstoffarmen, so genannten Todeszonen in den Meeren um fast ein Drittel zugenommen. Die Ursache dafür sehen Forscher vor allem darin, dass immer mehr Nährstoffe - wie etwa Düngemittel aus der Landwirtschaft - über Flüsse in die Meere gelangen … 1995 waren 305 Meeresregionen von Sauerstoffarmut betroffen, heute sind es über 400. Seit den 1960er Jahren bis zur Jahrtausendwende habe sich die Zahl der Todeszonen jedes Jahrzehnt fast verdoppelt“, SZ, 14.8.2008
- Leeres Faß Zentralasien ☛ „Trotz Hitzerekord und Trockenheit: Keine Einigung zwischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion in der Region über Wasserressourcen … Selbst in der Hauptstadt Taschkent bleiben die Wasserleitungen immer öfter trocken. ‚Die Menschen müssen dann an Regierungsgebäuden oder Restaurants um einen Eimer kaltes Wasser bitten«, berichteten Einwohner‘“, jungeWelt, 11.8.2008
- Chinas Kampf um Wasser - Die Volksrepublik am Rande einer Versorgungskrise ☛ „Der Grundwasserspiegel sinkt unaufhaltsam um einen, stellenweise sogar zwei Meter pro Jahr. Teilweise bohren Pekings Wasseringenieure bereits 1.000 Meter tief; in manchen Stadtteilen gelten die Reserven bereits als aufgebraucht“, KAS Auslandsbüro China, 11.8.2008
- Uran in Wasser, Boden und Nahrungsmitteln durch Phosphat-Düngemittel ☛ “…löst Nierenschäden und Leukämie aus … Während das Gesundheitsministerium auf den öffentlichen Druck über Urankontamination im Trinkwasser reagiert, bleibt das wesentlich größere Problem der Urankontamination durch Düngemittel unberücksichtigt“, eco-world, 7.8.2008
- Peking hat Durst ☛ „Um die Städte und Dörfer des Nordens vor dem Austrocknen zu bewahren, soll in Zukunft ein Teil des Yangtse-Wassers durch ein Netz von Flüssen und Kanälen mit einer Länge von tausend Kilometern gepumpt werden … Ihren vierzig Meter tiefen Brunnen im Hof könne sie nicht mehr benutzen, weil das Grundwasser zu schmutzig sei. ‚Es ist rosa und müffelt‘, sagt sie, ‚man muss immer tiefer bohren‘“, espace.ch, 6.8.2008
- Prof. T. Allen: »Es ist genug für alle da« ☛ „Nur die schonende Nutzung der Ressourcen garantiert die Wasser-Versorgung aller, sagt der Erfinder des »virtuellen Wassers« … Sie sind sich zwar des Wassers bewusst, das sie zum Waschen oder Duschen benötigen, aber nicht all des Wassers, das in die Erzeugung ihrer Nahrung geht. Damit erhöht sich auch der tägliche Verbrauch pro Person in Europa im Schnitt auf etwa 3 Kubikmeter“, Das Parlament, 4.8.2008
- 'Wasser muss teurer werden' ☛ „Dieter Küffer, Fondsmanager SAM, über die Gründe, in Wasser zu investieren, die Wasserknappheit in Barcelona sowie den erwarteten Ertrag seines Wasser-Fonds … Langfristig rechnen wir mit zehn bis zwölf Prozent Ertrag für den Anlagebereich Wasser“, WirtschaftsBlatt.at, 31.7.2008
- Der Markt für Wasseraufbereitung boomt ☛ „Ein regenarmer Winter im Nordwesten der USA reichte aus, um fast ein Drittel der amerikanischen Aluminiumindustrie in den Ruin zu treiben … Erzminen in Chile können der wachsenden Nachfrage nicht nachkommen, weil es ihnen an Wasser fehlt. Bis zu acht Tonnen Wasser werden je Tonne Erz gebraucht … ‚Obwohl Wasser wie Öl ein wichtiger Rohstoff in fast jeder Industrie ist und unerwartete Ausfälle katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen können, wird ungern darüber gesprochen‘, kritisiert Morgan-Experte Marc Levinson, Mitautor einer Studie der Bank über die Gefahren des Wassermangels für die Wirtschaft. Sie stuft vier Sektoren als besonders gefährdet ein: Kraftwerke, Bergbau, Chipindustrie sowie die Nahrungsmittel und Getränkehersteller“, WirtschaftsWoche, 30.7.2008
- Trockener Kontinent ☛ „Australien kämpft weiter gegen die dramatischen Folgen der Jahrhundertdürre. Politiker debattieren um besseren Klimaschutz … Extreme Wetterbedingungen, wie sie sonst nur alle 20 bis 25 Jahre auftraten, sind nun regelmäßig im Durchschnitt jedes zweite Jahr zu erleben“, jungeWelt, 30.7.2008
- Westjordanland leidet unter Wasserknappheit ☛ „In Nablus verfügen die Einwohner nach eigenen Angaben nur einmal in der Woche über fließendes Wasser. In der nahe gelegenen Ortschaft Salem gibt es schon seit Monaten kein fließendes Wasser. Das Wasser wird gegen Bezahlung von einem Tankwagen geliefert“, net tribune, 28.7.2008
Wird Wasser bald so teuer wie Öl? ☛ „In 46 Staaten mit 2,7 Milliarden Einwohnern könnte Wassermangel Auslöser für gewalttätige Auseinandersetzungen werden … Das Wasser geht in vielen Regionen schneller zu Ende als die Ölreserven … ‚Die staatliche Dürrehilfe verzerrt den Knappheitspreis von Wasser noch stärker‘, sagt er. ‚Wir müssen uns fragen, ob wir uns solch eine zunehmend kostspielige Landwirtschaft noch leisten können? Die ökonomische Antwort wäre: Nein‘ … Die Wasserkrise ist bedrohlicher als die Erderwärmung … Wir sind uns überhaupt nicht bewusst, dass wir mit unserer Zukunft spielen“, WirtschaftsWoche, 24.7.2008
- Über die möglichen Kosten einer schwindenden Ressource ☛ “‚Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt‘ – das prophezeite schon der ehemalige UN-Generalsekretär Boutros Boutrus-Ghali. Eine Prognose, die sich seit Jahren hält und anscheinend auch bestätigen lässt. So bereitet sich das argentinische Militär konkret auf eine Verteidigung des Süßwasserreservoirs Guarani –dem drittgrößten unterirdischen Wasservorrat der Welt– vor. Seit 2005 ist die neue Verteidigungsdoktrin in Kraft, der Titel: ‚Krieg um Ressourcen‘“, Business.on, 23.7.2008
- Water scarcity in the deserts of central Asia ☛ “‚The problem with many of these water agreements was that they were non-binding‘, said Dr Richard Taylor, a geographer from University College London with a specialisation in water resource management. ‚Trans-boundary issues will be amplified in future, as more people compete for resources‘, he predicts“, The Guardian, 17.7.2008
Mit Vollgas gegen die Wand ☛ „Nestlé-Chef Peter Brabec: ‚Um 1 Liter Bioethanol zu produzieren, brauchen Sie 4000 Liter Wasser! Wasser ist das grössere Problem als der CO 2 -Ausstoss. Wir zapfen heute schon nicht nur die erneuerbaren, sondern auch die fossilen Wasservorräte an. Diese fossilen Vorräte wurden wie das Erdöl vor Millionen von Jahren geschaffen … die großen Produzenten bewässern ihre Felder heute fast alle künstlich‘. Diese fossilen Wasservorräte befinden sich hauptsächlich in den USA, Indien und China, wo sie einem regelrechten Raubbau ausgesetzt seien“, Telepolis, 13.7.2008
- Wenig Wasser auf der Insel (Zypern-Wassermangel) ☛ „Jetzt hat Griechenland zum ersten Mal Süßwasser an Zypern geliefert. Ein Tanker mit rund 50 000 Kubikmeter Wasser hat in der Nacht zum Dienstag im zyprischen Hafen Limassol festgemacht … Insgesamt sollen in den kommenden Monaten mit sechs Tankern acht Millionen Tonnen Trinkwasser verschifft werden“, FAZ, 1.7.2008
1.Hj.:
- Blaues Gold ☛ „Die Landwirtschaft ist der größte Vergeuder. In Spanien etwa zeichnet der intensive Anbau, der das ganze Jahr über Tomaten, Gurken, Orangen und Paprikaschoten liefert, für 75 Prozent des Wasserverbrauchs verantwortlich. Auch die Industrie hat einen immensen Bedarf. Allein die Fertigung eines Autos verschlingt im Durchschnitt bis zu 400 000 Liter. Die Produktion eines einzigen, nur zwei Gramm schweren Computerchips erfordert etwa 32 Liter. In die Herstellung eines Kilos Rindfleisch fließen bis zu 16 000 Liter Wasser ein“, Rheinischer Merkur, 19.6.2008
- Der Weg zum Wasser wird immer länger ☛ „Globaler Verbrauch verzehnfachte sich im vergangenen Jahrhundert von 500 auf 5000 Milliarden Kubikmeter pro Jahr … 3,6 Millionen Hektar Ackerfläche werden in Spanien künstlich bewässert, Tendenz steigend … Der ägyptische Außenminister Boutros-Ghali hatte in den 70er-Jahren schon vorausgesagt, dass der nächste Krieg in Nahost um Wasser geführt werde“, Welt Online, 19.6.2008
- Australia Food Bowl Areas "Beyond Repair in Months" ☛ „Parts of Australia’s key Murray-Darling river food bowl may be beyond recovery unless a prolonged dry spell and political wrangling over water use ends by October, a leaked scientific report warned … Australia, the driest inhabited continent on Earth, has been suffering more than seven years of drought, with water inflows into the nation’s rivers at record lows and farmers facing tough restrictions on irrigation“, Planet Ark, 19.6.2008
- Spanien, Land der Wasserverschwender - Flut bedroht die Weltausstellung ☛ „Gastgeber Spanien ist nicht gerade ein Vorbild beim Expo-2008-Thema ‚Wasser‘. Keiner in Europa verbraucht so viel kostbares Nass wie die Iberer. Doch die Natur rächt sich“, TAZ, 11.6.2008
- Peak Food, Peak Water ☛ „Demnach könnte sich die Wasserkrise als eine ‚noch größere Gefahr für die Menschheit in diesem Jahrhundert‘ entpuppen als die steigenden Nahrungsmittelpreise und die Erschöpfung fossiler Energieträger sowie Rohstoffe“, Telepolis, 7.6.2008
- Wasserreserven versiegen schneller als Ölreserven ☛ „Nach Ansicht aller Experten werden sich Fälle von Wasserknappheit und Wassernot häufen: Schon heute leiden 20 Prozent der Weltbevölkerung in dreißig Ländern unter Wassermangel, im Jahr 2015 werden es 30 Prozent in fünfzig Ländern sein“, FAZ, 7.6.2008
- Wassernotstand beendet - Erst die Dürre, dann die Sintflut ☛ „In Katalonien dürfen die Menschen demnächst sogar wieder ihre Pools auffüllen und ihre Gärten beregnen. Die seit Monaten geltenden Einschränkungen sollen aufgehoben werden. Die Reserven reichten nun solange aus, hieß es, bis im Frühjahr 2009 eine große Meerwasser-Entsalzungsanlage den Durst der Region stillen wird“, Der Westen, 29.5.2008
- Zweites Wasserschiff wird in Barcelona erwartet ☛ „Beim Eintreffen des ersten Schiffes hatte es unter der Bevölkerung Proteste gegeben. Es wird befürchtet, dass das Wasser vor allem dem Tourismus zu gute kommen soll, daher war die Forderung auch nach Wasser für alle“, spanien-bilder.com, 17.5.2008
- Schiffe müssen Barcelona mit Wasser versorgen ☛ „In den vergangenen Tagen hatte es in der Gegend allerdings heftig geregnet, so dass die Wasserreserven in den Stauseen von 20 auf 27 Prozent der Fassungskapazitäten stiegen. Die katalanische Handelskammer forderte, aufgrund der Niederschläge die Wasserlieferungen per Schiff einzustellen, weil dadurch das Image von Barcelona Schaden nehme“, Stern, 13.5.2008
- Dürre: Barcelona wird per Schiff mit Wasser versorgt ☛ „Im Hafen der zweitgrössten spanischen Stadt traf das erste mit Wasser beladene Tankschiff ein“, Nachrichten.ch, 13.5.2008
- Israel: Weine nicht, wenn der Regen fällt ☛ “… bis hin zur jüngsten Errungenschaft aus dem Jahre 2005, der weltgrößten Meerwasser-Entsalzungsanlage in der südlichen Küstenstadt Ashkelon … Umgerechnet auf die Bevölkerung bedeutet das ungefähr 250 Kubikmeter pro Person pro Jahr, einschließlich des landwirtschaftlichen und industriellen Wasserverbrauchs. Der international anerkannte Falkenmarkindikator definiert 500 Kubikmeter als die unterste Schwelle, unterhalb der ein Land als unter »absolutem Wassermangel« leidend angesehen wird“, Jungle World, 8.5.2008
- Trinkwassernotstand "Das Wasser gehört uns" ☛ Spanien: „Die Angst vor einer Verschärfung der katalanischen Wasserkrise ist groß“, Frankfurter Rundschau, 30.4.2008
- Trinkwasser-Tourismus für Spanien ☛ WWF: Große Besorgnis über die Ursachen des akuten Wasserproblems im Mittelmeerraum (EG), 26.4.2008
- Notlösung für den Wassermangel in Barcelona ☛ „In Barcelona kommt allerdings die Anlage von El Prat de Llobregat, deren Inbetriebnahme im Mai 2009 vorgesehen ist, für die jetzige Notlage zu spät. Die Regionalregierung behilft sich fürs Erste mit teuren Wassertransporten per Schiff aus Tarragona, Almería und Marseille“, NZZ, 17.4.2008
- Das Wasserproblem zwischen Israel, Palästina, Syrien, Jordanien ☛ Existenzielle Wasserengpässe (EG), Jörg Armbruster, Stuttgarter Zeitung, 17.4.2008
- Wenn das Wasser nur noch tröpfelt ☛ „Geologen warnen vor Versiegen der Wasserquelle ‚Hochgebirge‘“, Deutschlandfunk, 15.4.2008
- „Wasser hat Priorität Nummer Eins“ ☛ Nahöstliche Wassernotände, Die Presse, 10.4.2008
- Wassernotstand: Wenn es in Spanien nicht mehr grünt ☛ „Barcelona droht die Wasserrationierung“, Die Presse, 9.4.2008
- Katalonien geht das Wasser aus ☛ Tanker und Entsalzungsanlagen, Welt Online, 7.4.2008
- Dürre: Spanien will Wasser mit der Bahn importieren ☛ Folgen von umweltpolitischem Analphabetismus (EG), Die Presse, 3.4.2008
- Hilfsprojekt fürs Tote Meer ☛ Energetisch und finanziell tragfähig? (EG), ZDF, 2.4.2008
- Der letzte Tropfen ☛ Welche Politik, wenn das Wasser nicht mehr reicht? (EG), Der Tagesspiegel, 2.4.2008
- Zypern sitzt auf dem Trockenen ☛ Akuter Wassernotstand im Urlauberparadies, Der Tagesspiegel, 31.3.2008
- Kalifornien droht auszutrocknen ☛ Wasserkrise hat begonnen, NZZ, 27.3.2008
- Schlimme Trockenheit bedroht israelische Trinkwasserversorgung ☛ „Die Lage ist sehr, sehr schlecht“, PR-inside, 19.03.2008
- Akuteste Wasserkrise dieses Jahrzehnts ☛ “‚Die Wasserkrise ist gänzlich unser eigenes Werk‘, sagt Experte Peretz Dar, dessen Wassersparpläne die Wasserbehörde vor einigen Jahren zurückgestellt hatte. Die Regierung habe in Entsalzungsanlagen investiert, aber nicht in die Bewahrung. ‚Wir hätten den Verbrauch um zehn Prozent senken können‘, so Dar. Auf diese Weise hätte man einen großen Teil der Defizite im Wasserhaushalt des Sees Genezareth und in den Grundwasserleitern ausgleichen können“, haGalil.com, 11.3.2008
- China: Es muss Wasser fließen – das ist ein Befehl“ ☛ „Von dort oben haben sie eine gute Aussicht auf ihren Stausee, der so groß ist, dass man ihn ‚Westliches Meer‘ genannt hat. Doch das Meer ist fast leer, der Wasserspiegel liegt tief, mehr als zehn Meter hoch ragen die Uferbefestigungen aus dem Stausee“, FAZ, 7.3.2008
- Chile: Nicht einmal Wasser, um Tee zu kochen ☛ Vom Wassermangel zur Strom- und Landwirtschaftskrise, Die Presse, 8.2.2008
2007:
- 3500 Liter Wasser für einen Liter Biosprit ☛ „Doch auch von aktutem Wassermangel bedrohte Länder wollen künftig viele Milliarden Liter Biokraftstoffe produzieren“, Welt, 13.11.2007
- Überflutete Küsten: Klimawandel bedroht Trinkwasser-Reserven ☛ „Unser Wasserproblem wird in der Zukunft ein Energieproblem werden“, Spiegel Online, 7.11.2007
- Hoffnung am Aralsee - Das Meer kommt zurück ☛ „Wie der Staudamm dem Kleinen Aralsee sein Wasser zurückgibt … Der Große Aralsee wird nicht mehr zurückkehren“, Eurasisches Magazin, 31.10.2007
- UN-Umweltbehörde warnt vor Wassernotstand ☛ „Bemerkenswerte Dringlichkeits-Lücke“, DW-WORLD.DE, 25.10.2007
- The Future Is Drying Up ☛ Wasserkrise im Südwesten der USA: “There’s a two-thirds chance there will be a disaster, and that’s in the best scenario”, The New York Times, 21.10.2007
- Magrebländer setzen auf Meerwasserentsalzung ☛ Nachrichten für Außenhandel, 8.10.2007
- Chinas Wasserproblem: Flut, Trockenheit, Verschmutzung ☛ „Regierung will Grundsatzdebatte verhindern • Regenmacher mit Kanonen • Mehr als 60 Prozent des Flusswassers nicht trinkbar • Die Hälfte des Grundwassers ist verschmutzt • Gletscher im Himalaya schmelzen • Regierung will den Konsum drosseln“, FAZ, 17.8.2007
- Experten fürchten Wassermangel durch Biosprit-Boom ☛ „Zum Auftakt der Weltwasserwoche legte das Stockholm International Water Institute Berechnungen vor, denen zufolge die Massenproduktion von Ethanol und anderen Biobrennstoffen zu einer gefährlichen Wasserverknappung führen könnte. Bis 2050 sei durch den Anbau von Biobrennstoffen eine Verdoppelung der derzeitigen Wassernachfrage aus der Landwirtschaft zu erwarten“, Spiegel, 13.8.2007
- Areva schickt Ingenieure nach Libyen ☛ „Der französische Nuklearkonzern Areva hat bereits Ingenieure nach Libyen geschickt, um die Machbarkeit einer mit Atomkraft betriebenen Meerwasserentsalzungsanlage zu prüfen. Bis die auf politischer Ebene verabredete nukleare Kooperation in einen konkreten Vertrag für das Unternehmen münde, würden aber noch Jahre vergehen … Areva bestätigte darüber hinaus, an den 1 600 Tonnen Uran interessiert zu sein … ‚Es gibt keinen Zusammenhang zwischen einem möglichen Uran-Kauf und dem Nuklearabkommen‘, hieß es“, Handelsblatt, 31.7.2007
Frankreich will Kernkraftwerk zum Betrieb einer Meerwasserentsalzungsanlage an Libyen liefern ☛ „Ein Berater des französischen Präsidenten erläuterte: ‚Es gibt zu wenig Trinkwasser in Libyen, mit der erneuerbaren Atomenergie kann das Wasser entsalzt werden‘ … Die Zusammenarbeit Frankreichs mit Libyen soll nach dem Willen des französischen Präsidenten auch auf den Waffenhandel ausgedehnt werden. Frankreich profitiert im Gegenzug von unerschlossenen Uranvorkommen in Libyen. Außerdem wurde bekannt, dass Libyen über Lager mit 1.600 Tonnen Uran verfügt“, Wikinews, 27.7.2007
- F. Alt: Gorbatschows "Zehn Gebote" ☛ „Wir zerstören durch die globale Erderwärmung die Zukunft unserer Kinder und Enkel. Durch die Klimakatastrophe kommt auf die Welt auch eine Wasserkatastrophe zu. Schon heute sterben täglich 15.000 Menschen durch Wassermangel. Und es werden noch viel mehr - wir brauchen eine neue Wasserethik“, Freitag, 6.7.2007
- Meerwasser-Entsalzung: Keine Lösung des Trinkwasserproblems ☛ „Umweltorganisation kritisiert extremen Energieverbrauch … wie dieser hergestellt werde, sei fraglich“, Pressetext.at, 20.6.2007
- Russia commences construction of floating nuclear power plants ☛ „Today we are signing an agreement on the construction of six energy units of floating nuclear power plants. The demand for them exists not only in Russia but also in the Asia and Pacific region where they can be used for water desalination … will have a capacity of 70 megawatts of electricity and about 300 megawatts of thermal power … Floating nuclear power plants can operate without fuel reload for 12-15 years and have enhanced radiation protection“, RIA Novosti, 15.4.2007
2006:
- KPMG-Studie: Ewigkeitskosten der Kohle betragen 13 Milliarden Euro - Unwägbare Risiken für Trinkwasser ☛ „Im einzelnen gibt KPMG den Barwert zukünftiger Ausgaben mit knapp fünf Milliarden Euro für die Grubenwasserhaltung an, mit jeweils rund zweieinhalb Milliarden für Dauerbergschäden und Altersversorgung, mit über einer Milliarde für Bergschäden an Objekten, gut 600 Millionen für Schachtsicherung und eine halbe Milliarde für Grundwasserreinigung“; Millionen € jährliche Deichsanierungskosten noch oben drauf (EG), PresseBox.de, 14.12.2006
- Paraguay in a spin about Bush's alleged 100,000 acre hideaway ☛ “…with speculation rife about what President Bush’s supposed interest in the ‚chaco‘, a semi-arid lowland in the Paraguay’s north, might be. Some have speculated that he might be trying to wrestle control of the Guarani Aquifer, one of the largest underground water reserves, from the Paraguayans“, The Guardian, 23.10.2006
- Hideout or Water Raid? - Bush's Paraguay Land Grab ☛ „The land grab project of U.S. President George W. Bush in Chaco, Paraguay, has generated considerable discomfort both politically and environmentally … Although official sources have not confirmed the information that is already public, the land is reportedly located in Paso de Patria, near Bolivian gas reserves and the Guarani indigenous water region, within the Triple Border“, Counterpunch, 20.10.2006
- Russland baut schwimmendes Kernkraftwerk ☛ „Die Fertigstellung ist für 2010 geplant, erklärte Rosenergoatom-Chef Sergej Obosow. Der 9,1 Milliarden Rubel (267 Millionen Euro) teure Reaktor solle seinen Liegeplatz nahe der Werft Sewmasch bekommen und sie mit Wärme und Strom versorgen … Sie verfügen nur über eine vergleichsweise geringe Leistung, die etwa bei einem Hundertstel der eines gewöhnlichen Kernkraftwerks liegt. Neben der Strom- und Wärmerzeugung soll das Schiff bei Bedarf auch zur Meerwasser-Entsalzung eingesetzt werden“, Spiegel, 15.6.2006
- Libya's thirst for 'fossil water' ☛ „Of course, there are questions. No-one is sure how long the water will last. And until the farms are working, it’s impossible to say whether they will be able to deliver the quantity and quality of produce for which the planners are hoping“, BBC News, 18.3.2006
2005:
- Uruguay's struggle for identity ☛ „At the Ministry of Foreign Affairs, though, they are optimistic, because Uruguay does have something that one day, could be a priceless asset: water. Along with three of its neighbours, it lies on top of what is probably the world’s biggest subterranean reserve of fresh water, the Guarani Aquifer“, BBC News, 22.12.2005
- Los marines de EE.UU. ponen un pie en Paraguay ☛ „La ubicación de la pista es estratégica —dicen los expertos— porque desde allí se pueden monitorear objetivos sensibles como Bolivia, el Acuífero Guaraní (uno de los reservorios de agua dulce más grandes del mundo) y la Triple Frontera, en el límite con Argentina y Brasil, para Washington una trastienda regional del terrorismo“, Clarín.com, 11.9.2005
- Südeuropa sitzt auf dem Trockenen ☛ „WWF: EU-Nothilfen müssen an Ursachenbekämpfung gekoppelt werden“, WWF, 2.8.2005
- Umwelt-Experten warnen: Jordan und Totes Meer trocknen aus ☛ Selbstschädliches historisches Versagen einer Generation (EG), israelnetz.com, 24.5.2005 ( )
- Phosphatdünger kann große Mengen Uran enthalten ☛ „Uran ist nicht nur radioaktiv, es ist auch ein giftiges Schwermetall, das Krankheiten von Nierenstörungen bis hin zum Krebs verursachen kann. Die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig hat jetzt herausgefunden, dass Phosphordünger größere Mengen an Uran enthalten kann … Erst bei der Aufarbeitung zu ‚Superphosphat‘ reichert sich das Uran auf nahezu 200 Milligramm an“, Deutschlandfunk, 16.2.2005
1995:
- Mayas - Vertrocknete Hochkultur ☛ „Der plötzliche Zusammenbruch der hochentwickelten Mayakultur Mexikos in den Jahren 750 bis 900 nach Christus könnte durch eine 200 Jahre andauernde Dürre ausgelöst worden sein“, Focus, 3.6.1995
Links:
- Die Zeit: Wasser ☛ „Klimaprobleme sind Wasserprobleme. Wie gehen wir mit der Ressource um? Was können wir tun? Ein Schwerpunkt“
- 3sat: Schwerpunkt Wasser ☛ „Hightech für ein sehr kostbares Gut“
- BBC Series: Water scarcity - A looming crisis? ☛ BBC News, 10.2004
- News and links of Water as a Human Right ☛ Friedrich-Ebert-Stiftung, 6.2007
- European Water News ☛ „Information platform on developments in watermangement“
peak-wasser/nachrichten/start.txt · Zuletzt geändert: 2011/09/19 18:47 von admin