Peak Uran: Nachrichten
2011:
4.Q.:
- Expertenbericht: Cattenom, das AKW aller Mängel ☛ “‚Der technische Zustand der Anlage von Cattenom lässt zu wünschen übrig‘, so der zuständige Ingenieur, der die Untersuchungen des französischen AKW begleitet hat … Kein Systemschaltplan … Flugzeugabsturz nicht geprüft … Überflutung möglich … Erst 2015 wird gehandelt“, Tagblatt Online, 28.11.2011
- Akw-Abriss dauert 75 Jahre - Entsorgung teurer als gedacht ☛ „Der Abriss des Akws Rheinsberg wird noch Jahrzehnte dauern. Die Kosten liegen schon um die Hälfte höher, als einst vorgesehen war: nämlich bei 600 Millionen Euro“, taz, 6.11.2011
- Atomausstieg: Auch Tihange soll abgeschaltet werden (Belgien) ☛ „Auch MdB Detlef Seif (CDU) begrüßte die belgische Entscheidung. ‚Tihange gilt ja nicht gerade als eines der sicheren Kraftwerke. Und die Menschen im Kreis Euskirchen waren hier sehr problembewusst‘. Und auch die FDP-Bundestagsabgeordnete Gabriele Molitor bewertete die belgische Entscheidung positiv. Diese zeige, dass nicht nur Deutschland Zutrauen in erneuerbare Energieträger habe. ‚Die deutsche Energiewende macht Schule in Europa‘, sagte sie“, Kölnische Rundschau, 1.11.2011
- Belgien will bis 2025 aus Atomenergie aussteigen ☛ „Vor dem Atomausstieg will Belgien sicherstellen, dass genügend alternativer Strom zur Verfügung steht, ohne dass die Preise explodieren. Doch bis 2025 will Belgien aus der Atomenergie ausgestiegen sein“, Focus, 31.10.2011
- Ohne Meiler is' geiler - Belgien plant Atomausstieg ☛ „Keine AKWs mehr in Belgien. Die Energiewende soll allerdings erst nach der Planung alternativer Quellen beginnen. Frankreich droht nun in Europa die energiepolitische Isolation“, taz, 31.10.2011
- Regierungsbericht: Stilllegung von Fukushima wird 30 Jahre dauern ☛ „Das Expertengremium gibt im Berichtsentwurf zu bedenken, dass es zehn Jahre dauerte, radioaktive Stoffe nach dem Unfall von Three Mile Island im US-Bundesstaat Pennsylvania zu entfernen. Die Arbeiten in Fukushima seien komplizierter und zeitaufwendiger“, Spiegel, 31.10.2011
- Reaktionen auf taz-Veröffentlichung: Breite Lobby gegen Lobbyismus ☛ „Nach der Veröffentlichung von Atomlobby-Dokumenten fordern Politiker sowie NGO schärfere Regeln. Bärbel Höhn erklärt, dies sei nur die ‚Spitze des Eisbergs‘“, taz, 30.10.2011
- Professor Dankeschön - Interne Dokumente der Atomlobby ☛ „Die Papiere der Atomlobby verraten viele Stories. Eine ist die eines Professors, an den für eine Studie 135.000 Euro fließen sollten - über das Konto der Frau“, taz, 29.10.2011
- Abbau von Fukushima dauert mehr als 30 Jahre ☛ „Atomare Strahlung laut Studie höher als erwartet … Bei der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist einer neuen Studie zufolge zwei Mal mehr des gefährlichen Cäsium 137 in die Atmosphäre entwichen als von den Behörden des Landes erwartet. Dabei sei ein Wert erreicht worden, der 40 Prozent jener Menge entspricht, die bei dem Super-Gau von Tschernobyl freigesetzt wurde“, Schweizer Fernsehen, 28.10.2011
- Neue Studie: Fukushima-Strahlung ist viel höher als behauptet ☛ „Die Folgen der Fukushima-Katastrophe sind weit schlimmer als bisher angenommen. Eine neue, detaillierte Studie schätzt, dass doppelt so viel Cäsium 137 in die Atmosphäre gelangt ist, wie die japanische Regierung berechnet hat. Experten müssen nun untersuchen, welche Gesundheitsrisiken bestehen“, Spiegel, 28.10.2011
- Hoher Strahlenwert gemessen - Mysteriöse Radioaktivität beunruhigt Tokio ☛ „In der Millionenstadt Tokio ist eine stark erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Der Wert liegt knapp unter der Evakuierungsgrenze“, Welt, 13.10.2011
- Putin: Russland und China wollen Zusammenarbeit in der Energiewirtschaft fördern ☛ „Russland will laut dem russischen Premier Wladimir Putin die Kooperation mit China in der Atomenergiewirtschaft auf der Grundlage moderner Technologien entfalten … ‚und zwar auf der Grundlage der modernsten Technologien und unter Berücksichtigung der eventuellen Risiken, die praktisch auf den Nullpunkt gebracht werden müssen‘“; Die waren ja offiziell ‚theoretisch & praktisch‘ in allen Ländern schon immer auf Null (EG), RIA Novosti, 11.10.2011
3.Q.:
- Terrorverdächtiger Physiker soll Anschläge auf Pentagon und Kapitol geplant haben ☛ „Für die Ausführung der Anschläge soll der Verdächtige den Einsatz von drei ferngesteuerten Flugzeugen mit einer Länge von 150 bis 200 Zentimetern geplant haben … Die per GPS gesteuerten Flugzeuge, die Geschwindigkeiten von mehr als 160 Kilometern pro Stunde erreichen können, würden das Pentagon treffen und die Kuppel des Kapitols ‚in Stücke‘ sprengen“, Epoch Times, 29.9.2011
- USA: Terrorverdächtiger plante Anschläge mit Modellflugzeugen ☛ „Der selbsternannte Gotteskrieger wollte mit Sprengstoff beladene Modellflugzeuge in das Pentagon und den Kongress in Washington lenken“, Focus, 29.9.2011
- Terrorist in den USA verhaftet: Mit Miniflieger wollte er das Pentagon sprengen ☛ „Rezwan F. hatte ein Modell-Flugzeug, Granaten, sechs Maschinengewehre und 11 Kilogramm Sprengstoff bestellt“, Bild, 29.9.2011
- Terrorverdächtiger gefasst: Anschläge mit Modellflugzeugen in Washington geplant ☛ „Der Verdächtige mit US-Staatsbürgerschaft habe die ganze Zeit unter Beobachtung von Undercover-Agenten der US-Bundespolizei FBI gestanden, von denen er auch vermeintlichen C4-Sprengstoff angekauft habe“, Tagesspiegel, 29.9.2011
- Terrorverdächtiger wollte mit Modellflugzeugen angreifen ☛ „Laut FBI nahmen ihn die Beamten fest, als er neu gelieferte Waffen in einem Transportbehälter verstauen wollte“, derStandart.at, 29.9.2011
- Mann wollte Pentagon mit Modellflugzeug angreifen ☛ „In Gesprächen mit einem Informanten der Behörden erklärte der Hochschulabsolvent offenbar, Gott habe in früheren Zeiten Naturkatastrophen benutzt, um böse Zivilisation zu bestrafen“, Welt, 28.9.2011
- Ständerat sagt Ja zum Atomausstieg (Schweiz) ☛ „In der Schweiz soll der Bau neuer Atomkraftwerke verboten werden. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat dem Ausstieg aus der Atomenergie zugestimmt. Die Warnungen vor technolgischen Risiken wirkten stärker als die Warnungen vor einem Klimakollaps … Und wenn es in der Schweiz passiert?“;
NZZ, 28.9.2011
- Parlament und Regierung für den Atomausstieg (Schweiz) ☛ „Am langfristigen Ausstieg aus der Atomenergie wird nicht gerüttelt. Zumindest nicht grundsätzlich und nicht jetzt. – In diesem Sinn hat nach dem National- auch der Ständerat dem Ausstieg zugestimmt“, swissinfo.ch, 28.9.2011
- Abriss von Atomkraftwerken in Deutschland könnte teuer werden ☛ „Mit 30 Milliarden Euro Rückstellungen für die Entsorgung von Atommüll und den Abriss von Atomkraftwerden sind die Betreiber in Deutschland jedoch gut gerüstet“; sicherlich sicher angelegt (EG), Focus, 28.9.2011
- AKW-Abriss kostet mindestens 18 Milliarden Euro ☛ „Doch die Kosten könnten auch deutlich höher ausfallen, teilte ADL mit: ‚Die Kraftwerksrückbauten sind Großprojekte. Kostenüberschreitungen bis zu 25 Prozent sind da keine Seltenheit‘“, Spiegel, 28.9.2011
- Abriss alter AKW verschlingt Milliardensummen ☛ „Für jeden AKW-Block in Deutschland beliefen sich die Kosten über einen Zeitraum von 20 Jahren auf schätzungsweise eine Milliarde Euro … Hinzu kämen noch die Kosten für die Entsorgung der Brennstäbe“, Reuters, 28.9.2011
- Folgen von Fukushima: Atomkonzern Tepco soll Tausende Mitarbeiter entlassen ☛ „Japans Reaktorkonzern Tepco kämpft gegen die Pleite. Um sie abzuwenden, empfiehlt eine Regierungskommission laut der Zeitung ‚Yomiuri‘ einen massiven Stellenabbau. Außerdem müsse Tepco seine Anlagen wieder hochfahren - oder die Strompreise erhöhen“, Spiegel, 28.9.2011
- Atomkatastrophe Fukushima: Japan muss gewaltige Bodenmengen entsorgen ☛ „Japan muss nach dem Atomunglück in Fukushima riesige radioaktiv belastete Gebiete reinigen. Eine neue Simulation zeigt: Die Menge an verstrahltem Müll, die dabei zusammenkäme, wäre kaum zu bewältigen“, Spiegel, 28.9.2011
- Der Atomausstieg ohne Hintertür ist fast beschlossen ☛ „Die Energiekommission des Ständerats ändert im letzten Moment ihre Meinung. Sie verzichtet darauf, nur AKW der heutigen Generation zu verbieten. Nun scheint der Kompromiss im Atom-Streit geebnet zu sein“, TagesAnzeiger.ch, 27.9.2011
- New York: Polizei könnte bei Terrorangriff Flugzeug abschießen ☛ „Polizeichef: Spezialeinheit verfügt über Militärwaffen“; Planmäßig war das auch vor dem/am 11.9. möglich (EG), derStandard.at, 26.9.2011
- In den AKW-Fonds Leibstadt und Mühleberg fehlen Millionen (Schweizer Rückbau) ☛ „Die Entsorgungs- und Stilllegungsfonds der Atommeiler Leibstadt und Mühleberg liegen nicht im grünen Bereich. Das Atomkraftwerk Leibstadt weist eine Unterdeckung von 66 Millionen und das AKW Mühleberg eine Unterdeckung von 36 Millionen aus … Lücke wohl bald noch grösser“, Aargauer Zeitung, 26.9.2011
- Radioaktives Cäsium: Verstrahlter Reis nahe Fukushima verunsichert Japan ☛ „In einer Reisprobe aus der Stadt Nihonmatsu 56 Kilometer östlich der bei dem Erdbeben am 11. März schwer beschädigten Atomanlage sei eine Belastung mit radioaktivem Cäsium von 500 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden … Grenzwert von 200 Becquerel pro Kilogramm überschritten“, Welt, 24.9.2011
- Akw-Kontrollen in Scheden: 20 Jahre Schlamperei ☛ „Die schwedische Atombehörde stellt das Atomkraftwerk Ringhals ab. Der Grund: In den Rohren des Notkühlsystems blieb Müll von Schweißarbeten jahrelang unentdeckt“, taz, 19.9.2011
- Anti-Atomkraft Demo in Tokio: Immer mehr gehen auf die Straße ☛ „Nie mehr Fukushima: In Tokio haben Zehntausende an Anti-Atomkraft-Demonstrationen teilgenommen. Laut Veranstalter waren 60.000 Menschen beteiligt, so viele wie nie zuvor“, taz, 19.9.2011
- Siemens: Atomkraft? Nein danke! ☛ „Siemens begräbt nach vier Jahrzehnten seine Ambitionen im Geschäft mit der Kernkraft. Dabei wollte der Konzern darin eine führende Position erreichen. Daraus ist nichts geworden. Einer Partei musste Konzernchef Löscher jetzt seinen Sinneswandel allerdings besonders schonend beibringen“, SZ, 18.9.2011
- Atomwende: Auch Siemens steigt aus ☛ „Somit kommt auch der teuer erkaufte Deal mit Rosatom aus Russland nicht wie geplant zustande. Dort freut man sich indes über den Austausch nicht-nuklearer Technik“, FR, 19.9.2011
- Siemens steigt aus Atomgeschäft aus - Reaktion auf Fukushima ☛ „Das Kapitel Kernkraft ist für Siemens abgeschlossen. Das sagte Unternehmenschef Löscher in einem Interivew. Die Energiewende in Deutschland bezeichnete er als Jahrhundertprojekt“, taz, 18.9.2011
- Strategiewechsel: Siemens steigt ein Stück aus Atomgeschäft aus ☛ „Anstatt sich am Bau kompletter Kernkraftwerke zu beteiligen, will der Konzern laut Löscher künftig nur noch Komponenten wie Dampfturbinen liefern“, 18.9.2011, FTD, 18.9.2011
- Siemens flüchtet aus Atomkraft - Energiewende ☛ “…die abermalige Kehrtwende in Siemens‘ wechselvoller Atom-Geschichte. Im März 2009 hatte Löscher mit den Russen eine Absichtserklärung für ein Atom-Gemeinschaftsunternehmen unterzeichnet. Dessen Ziel war es, ‚weltweit Marktführer im Kernenergiegeschäft‘ zu werden“, 18.9.2011
- Siemens kündigt Totalausstieg aus dem Atomgeschäft an ☛ „Statt sich am Bau kompletter Kernkraftwerke zu beteiligen, will das Münchner Unternehmen künftig nur noch Komponenten wie Dampfturbinen liefern, die auch bei konventionellen Kraftwerken zum Einsatz kommen“, stern, 18.9.2011
- Folgen von Fukushima: Siemens verkündet Totalausstieg aus Atomgeschäft ☛ „Deutschlands größtes Industrieunternehmen vollzieht die Energiewende“, Spiegel, 18.9.2011
- Japan plans floating wind power for Fukushima coast ☛ „Japan plans floating wind power for Fukushima coast“; EE-Intensivzone im atomaren Sperrgebiet onshore deutlich sinnvoller (EG), Reuters, 13.9.2011
- Atomunfall in Frankreich: Droht uns eine nukleare Wolke? ☛ „Ob aus der französischen Atomanlage Radioaktivität ausgetreten ist, ist noch unklar … Gefährliche MOX-Brennstäbe auf dem Gelände“, Blich.ch, 12.9.2011
- Ein Toter bei Explosion in französischer Atomanlage Marcoule ☛ „Die französischen Behörden veröffentlichten zunächst keine Angaben über Strahlungswerte in der Umgebung von Marcoule“, Spiegel, 12.9.2011
- Japanischer Minister stürzt über Fukushima-Scherz ☛ “‚Ich werde Sie mit Strahlung anstecken‘, so Handelsminister Hachiro gegenüber einem Journalisten. Anschließend trat er nach einer Woche Amtszeit zurück“, 12.9.2011
- Heftiges Erdbeben im Westen Deutschlands - Stärke von 4,4 ☛ „Das bisher heftigste Erdbeben in diesem Herbst hat die Menschen in Nordrhein-Westfalen aufgeschreckt. Das Epizentrum lag am Niederrhein“, Welt, 9.9.2011
- Oettinger findet die Strompreise "gefährlich hoch" ☛ „Erstmals kommt ein Fünftel des Stroms in Deutschland aus Öko-Quellen und der sei zu teuer, findet EU-Energiekommissar Oettiner“; Warum explodieren im kapitalistischen Japan die Strompreise in Zeiten größter Stromknappheit nicht? (EG), Welt, 29.8.2011
- 27 der weltweit in Bau befindlichen Reaktoren werden in China errichtet ☛ „Risø … ‚Mit den Leichtwasserreaktoren in Fukushima sieht aber alles anders aus. Dieser Reaktortyp ist bislang der am meisten verbreitete in der Welt, und niemand hatte damit gerechnet, dass solch ein schwerer Unfall geschehen kann‘“, Telepolis, 11.8.2011
- "Atomkraft ist nur im Märchen sicher" (Kazuo Soda) ☛ „Die Atomenergie gilt als die sauberste, sicherste und billigste Energiegewinnung. Aber die Atomkraft ist nur im Märchen sicher. Radioaktivität ist ein Feind, den man nicht sehen und nicht riechen kann“, kurier.at, 10.8.2011
- Atomkatastrophe Fukushima: Japan verschwieg Risiken der radioaktiven Wolke ☛ „ie japanische Regierung hat Vorhersagen über die Verbreitung der radioaktiven Substanzen in der Luft ignoriert - und so möglicherweise Tausende von Menschen einem erhöhten Strahlenrisiko ausgesetzt. Die Atomsicherheitsbehörde verweigert sich kritischen Fragen“, Spiegel, 9.8.2011
- Französischer Konzern plant AKW am Meeresgrund - Greenpeace empört ☛ „100 Meter lange und zwölf bis 15 Meter hohe Nuklear-Röhren (Grafik) sollen bereits in den nächsten Jahren Atomstrom liefern - laut der Umweltorganisation Greenpeace eine ‚Irrsinnsidee‘“, krone.at, 8.8.2011
- Frankreich baut AKW auf dem Meeresboden ☛ „Vor der Küste von Cherbourg in der Normandie soll 2013 die erste Pilotanlage (‚Flexblue‘) errichtet werden … wischen 50 und 250 Megawatt Strom … Verkaufspotenzial von 200 Tauch-AKW in den nächsten 20 Jahren“; Für Militärbasen/Tiefsee-Öl-Gas-Rohstoffe/Teersande/Entsalzung/CtL/Inseln/u.a.Außenposten…(EG), BZ, 5.8.2011
- Frankreich forciert das Unterwasser-AKW ☛ „Das erste soll im Jahr 2017 in Cherbourg in der Normandie entstehen“, Südostschweiz, 3.8.2011
- Nach Fukushima: Großbritannien macht Brennelementefabrik dicht ☛ „Die Mox-Brennelementefabrik in Sellafield war in den neunziger Jahren errichtet und 2001 in Betrieb genommen worden … In der britischen Anlage produzieren mehr als 600 Mitarbeiter aus Plutonium- und Uranmüll neue Brennelemente vor allem für ausländische Atomkraftwerke. Sie schrieb seit ihrer Eröffnung rote Zahlen und hat die britischen Steuerzahler Medienberichten zufolge rund 1,4 Milliarden Pfund gekostet“, Spiegel, 3.8.2011
- England schliesst einen Teil des Sellafield-AKWs ☛ „Die britische Regierung will einen Teil der landesweit grössten Atomanlage im englischen Sellafield schliessen. Eine Einheit, die das Uran-Plutonium-Gemisch MOX herstelle, soll wegen der «veränderten Risikostruktur nach dem Erdbeben in Japan» stillgelegt werden“; Weite Teile von UK sind erdbebengefährdet. Beim Bau damals nicht gewußt/verdrängt/unterschätzt! (EG), Nachrichten.ch, 3.8.2011
Hohe Strahlenwerte in Fukushima: Zeitbombe Kernschmelze ☛ „Insofern ist damit zu rechnen, dass in den nächsten Wochen noch zahlreiche dieser Strahlennester auftauchen werden – und zwar auch außerhalb des verseuchten Kraftwerksgeländes“, taz, 3.8.2011
- Lingen steht auf Breiviks Liste - Norwegischer Attentäter nennt AKW und Raffinerie ☛ „Gut 50 Seiten weiter befasst sich der Massenmörder mit Atomkraftwerken. In der Liste deutscher Anlagen tauchen etwa die AKW Grohnde, Emsland sowie der abgeschaltete Meiler in Lingen auf. Zu Folgen eines Anschlags auf Atomkraftwerke schreibt Breivik: ‚200 Jahre unfruchtbarer Boden in der Kontaminationszone‘ seien nichts im Vergleich dazu, dass ‚unsere Ahnen‘ das Land für weitere 10.000 Jahre beherrschen würden“, Neue OZ, 1.8.2011
- Breivik-Terror: Schweizer Todesliste ☛ „Als Schweizer Terrorziele nennt Breivik Atomkraftwerke. Anschläge könnten 10.000 bis 50.000 Tote nach sich ziehen“, Blick.ch, 31.7.2011
- Politiker: Breivik erhielt Training bei Weißrusslands KGB - Deckname 'Wiking' ☛ „Insgesamt dreimal sei Breivik in Weißrussland gewesen, behauptet Michail Reschetnikow von der regimetreuen Weißrussischen Patriotenpartei BPP. Er habe vom Anfang der 90er- Jahre aus dem gleichnamigen Vorläufer der Sowjetunion gegründeten staatlichen Geheimdienst KGB, dem Komitee für Staatssicherheit, militärische Ausbildung erhalten“, krone.at, 30.7.2011
- Breivik war zwei Mal kurz in Österreich ☛ „Mit Berufung auf die weißrussischen Grenzbehörden meldete das russische Nachrichtenportal ‚gazeta.ru‘, dass Breivik 2005 für rund eine Woche Weißrussland (Belarus) besucht habe … interessierte sich auch für die Geschichte des Akw-Unglücks von Tschernobyl“, Die Presse.com, 30.7.2011
- Oslo-Killer Breivik war in Österreich - 2005 zweimal in Wien ☛ „Am 4. März 2005 landete er erstmals aus Oslo kommend in Wien Schwechat. Nach einem kurzen Aufenthalt im Transitbereich (Duty-free-Zone), stieg er in seinen Anschlussflug nach Minsk (Weißrussland) … Grund der Reise: Der Killer wollte Wikinger-Gräber besuchen“; Wikinger-Gräber in Weißrussland besuchen?? (EG), oe24.at, 30.7.2011
- Atomkraftwerke geraten ins Visier von Terroristen ☛ „In dem „Manifest“ des norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik, das dieser im Internet veröffentlichte, werden die Schweizer Atomkraftwerke Gleichgesinnten als mögliche Anschlagsziele empfohlen … ‚Der Mann hat gezeigt, dass er ein kaltblütiger Terrorist ist. Mit so etwas ist nicht zu spaßen‘, bringt es Markus Straub auf den Punkt“, Südkurier, 29.7.2011
- Breivik nannte Schweizer Atommeiler als Anschlagsziele ☛ „Der rechtsradikale Attentäter Anders Behring Breivik hat in seinem gut 1500 Seiten starken ‚Manifest‘ auch ausdrücklich die vier Schweizer Atomkraftwerke Leibstadt, Gösgen, Beznau und Mühleberg als mögliche Anschlagsziele genannt“, Badische Zeitung, 29.7.2011
- Breivik nennt AKWs in der Schweiz als Anschlagsziele ☛ „Als mögliche Anschlagsziele für die «Kämpfer des Widerstands» nennt Anders Behring Breivik zum Beispiel die Raffinerien von Cressier und Collombey. Auch die Atomkraftwerke von Beznau, Gösgen, Leibstadt und Mühleberg werden in dem 1500-seitigen Dokument als Ziele erklärt“, news.ch, 26.7.2011
- Breivik nannte Anschlagsziele in der Schweiz ☛ „Auch die Atomkraftwerke von Beznau, Gösgen, Leibstadt und Mühleberg werden in dem 1500-seitigen Dokument als Ziele erklärt. Die «Kämpfer des Widerstands» sollten in den jeweiligen Ländern handeln, «weil sie nicht auf einen Wechsel durch demokratische Mittel hoffen können»“, Blick.ch, 26.7.2011
2.Q.:
- Was passiert am AKW Fort Calhoun - Hat US-Präsident Obama eine Nachrichtensperre verhängt? ☛ „Jegliche Transparenz fehlt“, Umweltruf.de, 23.6.2011
- Atom-Reaktoren stehem mitten im Wasser - Angst vor Akw-Unfall (USA) ☛ „Wegen den Missouri-Überschwemmungen werden im US-Bundesstaat Nebraska zwei Atomkraftwerke umspült. Die Behörden behaupten, die Reaktoren seien sicher. Die Bewohner jedoch machen sich Sorgen“, 20min.ch, 23.6.2011
- Ein Akw als Wasserburg - Missouri-Hochwasser bei Fort Calhoun ☛ „Seit einigen Tagen ist das Akw Fort Calhoun von Wasser umspült. Anfang Juni war im Kraftwerk ein Feuer ausgebrochen – 90 Minuten lang fiel die Kühlung aus“, taz, 22.6.2011
- Nach Überschwemmungen am Missouri: US-Atomkraftwerke stehen unter Wasser ☛ „Das Atomkraftwerk Fort Calhoun im US-Bundesstaat Nebraska wird seit Tagen vom Missouri-Hochwasser umspült. Laut Nuklearaufsichtsbehörde ist der Meiler sicher - doch der Ausbruch eines Feuers vor wenigen Wochen nährt Zweifel daran. Nun meldete ein weiteres überschwemmtes AKW einen ‚Hinweis auf ein unübliches Ereignis‘“, SZ, 22.6.2011
- Nach Kernschmelze: Neue Explosion am Katastrophen-AKW Fukushima ☛ „Kein Ende der Pannenserie im Kernkraftwerk Fukushima: Ausgetretenes Öl muss mit einer Barriere eingedämmt werden … Die Explosion, die Arbeiter am Reaktor 4 hörten, habe sich vermutlich an einem Gasbehälter ereignet. Nach der Ursache werde gesucht“, Welt, 31.5.2011
- 60 Kilometer von Fukushima: Weidegras hoch belastet ☛ „Ein Kilogramm der Probe war mit 1 530 Becquerel Cäsium belastet, wie Behördenvertreter am Donnerstag sagten. Gesetzlich erlaubt seien in Japan maximal 300 Becquerel“, Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung, 19.5.2011
- Weidegras 60 Kilometer von Fukushima hoch belastet ☛ „Experten der Provinz Miyagi entdeckten rund 60 Kilometer nördlich der Atomruine eine Belastung des Grases, die das Fünffache des erlaubten Grenzwertes überschritt“, Greenpeace Magazin, 19.5.2011
- Strahlung rund um Fukushima weitet sich aus ☛ „Die radioaktive Belastung rund um die Atomruine von Fukushima weitet sich aus. Erstmals fanden die Behörden in der Präfektur Miyagi weit außerhalb der Sperrzone deutlich überhöhte Strahlenwerte in Weidegras“, stern, 19.5.2011
- Strahlung um Fukushima weitet sich aus ☛ „Wirtschaft und Tourismus schwerer getroffen als erwartet“, derStandard.at, 19.5.2011
- Terrorangst beeinflusst Stresstests ☛ “…einem Eckpunkte-Papier des Westeuropäischen Atomaufsichtsverbands Wenra. In diesem sind die Bedingungen aufgelistet, nach denen die AKW-Stresstests ablaufen sollen – Terroranschläge werden darin nicht erwähnt“, Wiener Zeitung, 4.5.2011
- Der Kampf gegen Atom-Windmühlen ☛ „EU-Energieminister-Treffen: Die vorgelegten Kriterien für die AKW-Stresstests sind viel zu weich, sagen Kritiker. Die Atomlobby bleibt hart“, Kurier.at, 3.5.2011
- Britische Polizei nimmt fünf Verdächtige an Atomanlage fest ☛ „In Sellafield, einem der größten Nuklearkomplexe in Europa … Derzeit herrscht in Großbritannien bereits die zweithöchste Terrorwarnstufe, einen Anschlag halten die britischen Behörden für ‚sehr wahrscheinlich‘“, Hamburger Abendblatt, 3.5.2011
- Sellafield in Großbritannien: Polizei nimmt Terrorverdächtige nahe Atomanlage fest ☛ „Sicherheitsexperten halten die Anlage für eine geradezu ideale Zielscheibe für Terroristen. In der Zeit nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatte es massive Kritik an britischen Behörden gegeben, wonach diese Terrorwarnungen nicht ernst genug genommen hätten“, SZ, 3.5.2011
- Fünf Terrorverdächtige neben AKW verhaftet ☛ „Nach einem Bericht der BBC sollen die Männer aus Bangladesh stammen und Filmaufnahmen der Atomanlage gemacht haben“, Basler Zeitung, 3.5.2011
- 5 Männer verhaftet: Wollten sie das AKW in die Luft jagen? ☛ „In Sellafield steht unter anderem ein Atomkraftwerk, eine Wiederaufbereitungsanlage und mehrere weitere Anlagen der Atomindustrie“, Blick.ch, 3.5.2011
- Five arrested near Sellafield under Terrorism Act ☛ „The sprawling coastal site is heavily protected by both private security guards and officers from the CNC, some of whom are armed“, Guardian, 3.5.2011
- Sellafield nuclear site terror arrests made ☛ „Five men are being held under the Terrorism Act after being arrested close to the Sellafield nuclear site“, BBC, 3.5.2011
- Tepco zahlt Fukushima-Opfern 400 Millionen Euro ☛ „Die japanische Regierung drängt den Betreiber der AKW-Ruine Fukushima zu raschen Entschädigungszahlungen. Jeder Haushalt der evakuierten Sperrzone soll von Tepco rund 8300 Euro erhalten - große Familien fühlen sich benachteiligt … ‚Es wird einige Zeit dauern, bis jeder sein Geld bekommt‘ … Weitere Panne bei AKW-Kühlung“, Spiegel, 15.4.2011
- Experte wirft Japan falsche Seismologie-Methode vor (US-Wissenschaftler) ☛ „Wenn die japanischen Wissenschaftler historische Aufzeichnungen über Erdbeben mit darauf folgenden Flutwellenkatastrophen ausgewertet hätten, hätten sie sehen müssen, dass in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach der Nordosten Japans getroffen worden sei, und hätten die Katastrophe vom 11. März zumindest allgemein ‚vorhersehen‘ können“, Welt, 14.4.2011
- Stark erhöhte Radioaktivität im Atommülllager Asse gemessen - Wert 24 Mal höher als erlaubte Freigrenze ☛ „Im maroden Endlager Asse bei Wolfenbüttel ist in 750 Meter Tiefe die Cäsium-Aktivität deutlich gestiegen. Der gemessene Wert liege 24 Mal höher als die erlaubte Freigrenze, erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz“, heute.de, 14.4.2011
- Fukushima-Opfer: Japan plant Gartenstadt für Umgesiedelte ☛ „Wiederaufbau ist dringend nötig“; Paradies-Metapher für Ausweglose (EG), Spiegel, 14.4.2011
- Psychische Leiden in Japan: Lächelnde Gesichter, kranke Seelen ☛ „Sie sind bedroht von Radioaktivität, müssen Evakuierung und Lagerkoller bewältigen: Selbst wer in Japan die Katastrophe überlebte, leidet psychisch. Experten verzeichnen Essstörungen bei Kindern, Depressionen - und die Erdbebenkrankheit greift um sich … Andauernde Bedrohungen fallen aus dem Bewusstsein“, Spiegel, 14.4.2011
- Importe aus Japan: Russischer Zoll beschlagnahmt radioaktive Autos ☛ „Die ersten radioaktiven Importe aus Japan sind aufgetaucht: Im Hafen von Wladiwostok hat der russische Zoll Gebrauchtwagen beschlagnahmt - und fürchtet jetzt eine größere Welle belasteter Autos“, Spiegel, 14.4.2011
- Fukushima: Neue Stadt für 100.000 Evakuierte? ☛ „Die Evakuierungszone rund um das AKW könnte aus Sicht des japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan für die nächsten 20 Jahre unbewohnbar bleiben“; Warum Tschernobyl-Todeszone noch nicht wiederbesiedelt? (EG), Die Presse.com, 13.4.2011
- Lebensmittel aus Fukushima: Verbotene Pilze ☛ „In der japanischen Katastrophenprovinz Fukushima sind stark verstrahlte Shiitake-Pilze gefunden worden. Die Behörden untersagten daher Produzenten aus mehreren Städten, ihre Ware auszuliefern. Noch wenige Stunden zuvor hatte Regierungssprecher Edano für Lebensmittel aus der Region geworben“, Spiegel, 13.4.2011
- Belastung von Lebensmitteln: Atomstrahlen in Frankreich erhöht ☛ „Die unabhängige Strahlenmessstelle CRIIRAD warnt vor radioaktiv belasteter Milch und Regenwasser in Europa“, taz, 13.4.2011
- Mahnung der Vorfahren: Wegsteine in Nordjapan warnten vor Tsunamis ☛ „Verpuffte Mahnungen: Im Norden Japans stehen vielerorts Steine, die vor Tsunamis warnen. Es sind Jahrhunderte alte Gravuren der Vorfahren. Dass sie ignoriert wurden, überrascht Experten nicht - Erinnerungen an Katastrophen verblassen nach drei Generationen“, Spiegel, 12.4.2011
- Geisterstadt Minami Soma: "Alle sind weg. Es ist gespenstisch hier" ☛ „Immer wieder wird die Warnung vor der Todeszone von den Einwohnern rund um Fukushima ignoriert. Mancher will für immer in den verstrahlten Geisterstädten leben“, Welt, 12.4.2011
- Japans Katastrophen-AKW: US-Experten warnen vor versteckten Fukushima-Risiken ☛ „Insgesamt 60 Millionen Liter teils hochradioaktives Wasser sollen sich dadurch inzwischen in den Kellern der Reaktorgebäude und den unterirdischen Kanälen angesammelt haben. Ein Teufelskreis, denn dieses Wasser behindert die eigentliche Hauptaufgabe der Techniker: die Reparatur der Kühlsysteme. Nur wenn diese wieder stabil laufen, könnte es gelingen, eine umfassende Kernschmelze dauerhaft zu verhindern“, Spiegel, 6.4.2011
- Atom: Merkel wirbt um breiten Energiekonsens ☛ „Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sucht eine möglichst breite Unterstützung für eine Energiewende in Deutschland. Dazu kündigte sie für Anfang Mai ein Treffen mit Vertretern von Kirchen, Umweltgruppen und Gewerkschaften an“, Focus, 2.4.2011
- Ein neues Energiezeitalter muss her - Union forciert Atomausstieg ☛ „Nach ihrem Kurswechsel in der Energiepolitik kann es der Union mit dem Atomausstieg gar nicht schnell genug gehen. Die Kanzlerin macht sich für einen neuen Energiekonsens stark, und Bayerns Umweltminister Söder will Meiler schneller abschalten als Baden-Württemberg“, SZ, 2.4.2011
- Stresstest-Folgen: Oettinger rechnet mit AKW-Abschaltungen ☛ „Den Stresstest werden nicht alle europäischen AKW überstehen - davon ist Energiekommissar Oettinger überzeugt. Er rechnet damit, dass weitere Atomkraftwerke vom Netz müssen. Während Bundesumweltminister Röttgen einen Energiekonsens anstrebt, ruft die CSU sogar ein Wettrennen um den Atomausstieg aus“, Spiegel, 2.4.2011
- Sperrzone Fukushima: Helfer dürfen radioaktiv belastete Leichen nicht bergen ☛ „Die Toten sind mit Schlamm bedeckt, der Tsunami hat sie unkenntlich gemacht, viele sind radioaktiv verseucht. Bei der schwierigen Bergung der Leichen im japanischen Katastrophengebiet müssen jetzt Tausende Soldaten helfen. In der Sperrzone ist die Suche verboten - Angehörige sind verzweifelt“, Spiegel, 1.4.2011
- Sarkozy besucht Japan als Atom-Lobbyist - Französische Atomindustrie mit der japanischen eng verknüpft ☛ „Areva, der größte Atomkonzern der Welt, macht etwa sieben Prozent seines Umsatzes in Japan. Er liefert die berüchtigten Mox-Brennelemente, die in Reaktor 3 von Fukushima für Unruhe sorgen … Die letzte Lieferung aus Frankreich kam im August, die nächste soll laut Greenpeace dieses Monat geschickt werden … Abgebrannte Brennelemente hat Japan bisher im französischen Werk La Hague aufbereiten lassen“, Wiener Zeitung, 1.4.2011
- Erneut Fehler bei Messwerten in Fukushima ☛ „Schon wieder Schlamperei beim AKW-Betreiber Tepco: Dieses Mal stimmten die Strahlen-Messwerte vom Grundwasser in Fukushima nicht … Die Messwerte vom Grundwasser in und um das Atomkraftwerk seien teilweise fehlerhaft, teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde am Freitag mit … Tepco hatte bereits vorher fehlerhaft gemessen“; Führende High-Tech-Nation kann keine Messwerte seriös erbringen? Absurd: sie will es gar nicht! (EG), Focus, 1.4.2011
1.Q.:
- Landtag: Gegen Atomkraft - für Energiewende (Burgerland) ☛ „Am Donnerstag stand im Landtag angesichts der Reaktorkatastrophe in Japan der Schulterschluss gegen Atomkraft und für eine Energiewende im Mittelpunkt … Alle Abgeordneten haben sich gemeinsam für eine Totalreform des Ökostromgesetzes ausgesprochen und in einer dringlichen Anfrage - eingebracht von SPÖ und ÖVP - einen europaweiten Ausstieg aus der Atomkraft gefordert“, ORF.at, 31.3.2011
- Atombosse gegen Regierung - Kampf der Konfusen ☛ „Der Atomstreit wird immer unübersichtlicher: RWE klagt gegen die Abschaltung des AKW Biblis A - andere Konzerne warten ab. Die Branche wirkt, als wüsste sie nicht, was sie will. Und auch die Regierung ist zerstritten“, Spiegel, 31.3.2011
- Der Atom-Wirrwarr ☛ „Widersprüchlich, unlogisch, undurchschaubar: Die Informationen zu Japans Atomdesaster sind oft unklar. FOCUS Online gibt einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen dieser Woche“, Focus, 31.3.2011
- Japanische Atombehörde fordert weitere Evakuierungen ☛ „Außer der UN-Atomenergiebehörde plädiert auch die japanische Nuklear-Aufsicht für weitere Evakuierungen um das Katastrophen-AKW Fukushima. Die Regierung in Tokio blockt aber“, Focus, 31.3.2011
- Harz soll havariertes AKW Fukushima abdichten ☛ „Kunstharz soll die weitere Verbreitung radioaktiver Teilchen um das AKW Fukushima verhindern, ein Tanker kontaminiertes Wasser abpumpen - Die EU hat indes die Grenzwerte für den Import belasteter Produkte erhöht“, derStandard.at, 31.3.2011
Strahlenbelastung in Japan: Selbst Beerdigungen sind gefährlich ☛ „Weil die Strahlung um das AKW so hoch ist, können Leichen nicht geborgen werden – und wenn doch, kann man sie nicht einfach beerdigen … Die Japaner fürchten um die Gesundheit ihrer Rettungsteams, Ärzte und der Angehörigen der Toten. Werden die Opfer später eingeäschert, könnten die radioaktiven Partikel zudem in die Luft gelangen. Bei einer Erdbestattung könnte der Boden kontaminiert werden … Nun überlegt man, die Toten vor Ort in Spezialfahrzeugen zu dekontaminieren“, Focus, 31.3.2011
- Fukushima: Mann rast mit Lastwagen in AKW-Tor ☛ „Bizarrer Vorfall am Atomkraftwerk Fukushima 2: Ein 25-jähriger Mann ist mit seinem LKW durch das Werkstor des AKW gefahren. Zuvor hatte er versucht, in das Unglückswerk Fukushima 1 einzudringen“, Focus, 31.3.2011
- Atomreaktoren in Fukushima - Das Wegducken und Abwarten des Tepco-Chefs ☛ „Tepco-Chef Masataka Shimizu lässt sich krank schreiben und zeigte sich nach der Katastrophe von Fukushima nur einmal in der Öffentlichkeit. Das Unternehmen ist berüchtigt, Pannen zu vertuschen und Unangenehmes zu verschweigen … Überfällige Sicherheitskontrollen wurden verschleppt“, FAZ, 30.3.2011
- Mehr Strahlung - Greenpeace fordert Ausweitung der Sicherheitszone um Fukushima ☛ „Angesichte der Energieknappheit erwägt die japanische Regierung die Einführung der Sommerzeit, damit große Unternehmen Energie sparen. Bisher hatte das Land die Sommerzeit nicht eingeführt. Nach dem Erdbeben, dem Tsunami und der Reaktorkatastrophe musste Tokio den Strom in einigen Regionen zeitweise abschalten. Experten befürchten eine anhaltende Energieknappheit“, Hannoversche Allgemeine, 30.3.2011
- Greenpeace fordert Ausweitung der Evakuierungszone auf 40 Kilometer rund um Fukushima Daiichi ☛ „Im Ort Tsushima, rund 35 Kilometer entfernt von der Atomanlage, wurden beispielsweise bis zu 100 Mikrosievert pro Stunde gefunden. Die maximale Jahresdosis würde dort in acht Stunden erreicht“, Greenpeace.de, 30.3.2011
- Greenpeace: Schleichender "Super-Gau" in Fukushima (INES 7) ☛ „Die Atomkatastrophe in Japan ist nach Ansicht von Greenpeace bereits mit Tschernobyl vergleichbar. Atomexperte Mathias Edler, verlangte bei MDR INFO, den Unfall in die höchste internationale Kategorie einzustufen. Es seien bereits solche Mengen an Radioaktivität freigesetzt wie damals in Tschernobyl“, MDR.de, 29.3.2011
- Fukushima: 400 Helden im Unglücksreaktor ☛ „Seit mehr als zwei Wochen arbeiten Männer in weißen Schutzanzügen und mit Atemmasken daran, die Atom-Ruine in Fukushima unter Kontrolle zu bekommen. Wie ihr Alltag aussieht, darüber ist wenig bekannt. Nun kamen ein paar Details ans Licht“, FAZ, 29.3.2011
- Verstrahltes Land: 40 km um AKW Fukushima unbewohnbar ☛ „Hält man sich 4 Tage in der Stadt Yonezawa auf, wird die jährliche Dosis an Radioaktivität überschritten … Wohin mit dem radioaktiven Müll? … Für eine Wiederaufbereitung dürften die Brennstäbe zu beschädigt sein, ihr Transport an andere Orte auf enormen Widerstand stossen“, Scheizer Fernsehen, 28.3.2011
- Atom-Katastrophe: Strahlung erreicht tödliche Dosis ☛ „Das Drama um das havarierte japanische Kernkraftwerk bei Fukushima hat einen weiteren Höhepunkt erreicht. Die austretende Strahlung in einem Reaktor wird als potenziell tödlich eingestuft. Die Rettungsarbeiten mussten deshalb abgebrochen werden … Krise kann noch Monate dauern“, Focus, 27.3.2011
- AKW-Katastrophe in Japan: Strahlenangst bremst Schiffsverkehr ☛ „In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-GAU in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten“, Spiegel, 26.3.2011
- Energieriesen wollen gegen AKW-Abschaltung klagen ☛ „Die großen deutschen Stromkonzerne wehren sich gegen die Zwangspause von sieben AKW. Nach SPIEGEL-Informationen bereiten RWE und E.on Widersprüche und Schadensersatzforderungen gegen die Bundesregierung vor. Auch in der Union wächst der Widerstand gegen die Atompolitik der Kanzlerin … Umweltbundesamt hält Ausstieg bis 2017 für machbar“, Spiegel, 26.3.2011
- Schwarz-Gelb hält an AKW-Export fest ☛ „Neuer Zweifel an Merkels Abkehr von der Atomkraft: Im Haushaltsausschuss schmettert Schwarz-Gelb den Antrag der Opposition ab, Export-Bürgschaften für den Bau des brasilianischen Atomkraftwerks Angra 3 zu stoppen“; Exportförderung für Erdbeben-Akw’s (EG), Spiegel, 25.3.2011
- Japan encourages voluntary evacuations near stricken nuclear plant ☛ „Chief Cabinet Secretary Yukio Edano said authorities are encouraging people living between 20 and 30 kilometers (12.5 and 19 miles) from the plant to leave the area voluntarily because of the challenges they ‚have faced in their daily lives‘ … Other nations, including the United States and England, have urged their citizens to stay 80 kilometers (50 miles) or more away from the embattled power plant over radiation concerns“, CNN, 25.3.2011
- China finds radiation on Japan travellers, ship ☛ „The government statement had said radiation levels that ‚seriously exceeded standards‘ were detected on the pair when they arrived in Wuxi. The two Japanese lived in areas of Japan within 200 to 350 kilometres (125 to 220 miles) of the stricken Fukushima nuclear plant, the government statement said“, Times of India, 25.3.2011
- Atomkatastrophe in Fukushima: Rettungsarbeiten gestoppt ☛ „Tepco gibt Arbeitern Mitschuld … Problem Meerwasser … Edano: Einwohner sollen freiwillig wegziehen … Zwei Japaner in China wegen Verstrahlung ins Krankenhaus“, FAZ, 25.3.2011
- EU-Gipfel: Atomkraftwerke in der EU werden „Stresstests“ unterzogen ☛ „Die 143 Atomkraftwerke in der EU werden einheitlichen Stresstests unterzogen. Darauf einigte sich der EU-Gipfel am Freitag in Brüssel, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekannt gab. Sie hatte sich dafür eingesetzt, um ein ‚Höchstmaß an Sicherheit‘ in Europa zu erreichen“, FAZ, 25.3.2011
- Panikartige Käufe von Mineralwasser in Tokio ☛ „Nach der Warnung vor radioaktivem Jod im Leitungswasser von Tokio gibt es in den Geschäften kaum noch abgefülltes Wasser. Die Stadtverwaltung begann damit, Flaschen mit Wasser an Familien mit Kindern auszuteilen - je Kind drei Flaschen“, FAZ, 24.3.2011
- Verstrahlte Arbeiter in Fukushima - „Ausbildungsanforderungen: keine“ ☛ „In Fukushima wurden drei Männer im beschädigten Atomkraftwerk extremer radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Sie erlitten schwere Verbrennunge an den Beinen. Wie konnte es dazu kommen? Ungeheuerliche Verdachtsmomente stehen im Raum“, FAZ, 24.3.2011
- China Finds 'Abnormal Radiation' On Japan Vessel - Xinhua ☛ „Abnormal radiation was detected on a Japanese merchant vessel owned by Mitsui O.S.K. Lines Ltd. when it entered eastern China’s Xiamen port, Xinhua News Agency reported Friday, citing the country’s quality watchdog“, WSJ, 24.3.2011
- Oettinger: Atomkraft wird es in Europa noch lange geben ☛ „Atomkraft wird nach Überzeugung von EU-Energiekommissar Günther Oettinger in Europa noch lange zur Energieerzeugung eingesetzt werden. Er gehe davon aus, »dass die Atomenergie auch langfristig eine Rolle spielen wird in Europa«, sagte Oettinger vor EU-Parlamentariern in Brüssel. Er verwies darauf, dass derzeit vier Akw in der EU im Bau seien, weitere 24 seien in Planung oder zumindest gewollt. Planung und Errichtung der Großanlagen dauern Jahre, manchmal Jahrzehnte; danach müssen Akw jahrelang laufen, um die Kosten wieder einzubringen“, AFP, 23.3.2011
- Atomkraft: Italien beginnt Ausstieg aus Wiedereinstieg ☛ „Die Regierung in Rom verfügt vorerst ein einjähriges Moratorium für den Bau neuer Kernkraftwerke. Die Bevölkerung in Italien ist ohnehin mehrheitlich dagegen. Am 12. und 13. Juni gibt es eine Volksabstimmung“, DiePresse.com, 23.3.2011
- Kampf gegen die nukleare Katastrophe: Japans „größte Krise der Nachkriegszeit“ ☛ „Provisorische Stromleitungen, Notstrom-Aggregate und 30 Wasserwerfer sollen den Gau in dem beschädigten Atomkraftwerk Fukushima Daiichi verhindern. Am Samstag soll der Strom wieder fließen - ob dann aber auch die Kühlung anspringt, ist völlig offen. Ministerpräsident Kan sagte, die Situation erlaube keinen Optimismus“, FAZ, 18.3.2011
- Die letzten Arbeiter in Fukushima - Helden unter Beschuss von Gammastrahlen ☛ „Überschreitet die Jahresdosis den Wert von hundert Millisievert, rechnen Mediziner langfristig mit einem nennenswert höheren Risiko für Krebs und Herzkreislaufschäden … Pro 1000 Millisievert (oder pro einem Sievert) zusätzlicher Strahlung, so kalkulieren die Fachleute, erhöht sich das individuelle Krebsrisiko um fünf bis zehn Prozent“, FAZ, 17.3.2011
- AKW in Brasilien: Glühwürmchen am Strand ☛ „Brasilien boomt, jetzt will das Land vier neue Atom-Reaktoren bauen, um unabhängiger von der Wasserkraft zu werden. Dabei gibt es schon bei den alten Meilern zahlreiche Pannen … Auch der damalige Präsident Lula wusste nur Positives zu berichten … ‚Ich kann Ihnen garantieren, dass in Brasilien niemals das passiert, was in Tschernobyl passiert ist. Niemals‘“, Spiegel, 15.3.2011
- „Laufzeit von Cattenom darf nicht verlängert werden“ - Greenpeace und Méco fordern Umdenken in Atompolitik ☛ „Obwohl der Atommeiler in Cattenom bereits 25 Jahre alt sei, keine Sicherheit vor einem Flugzeugabsturz biete und durch zahlreiche Störfälle aufgefallen sei, stehe nun zur Debatte den Reaktor um scheinbar weitere 40 Jahre am Netz zu lassen“, Luxemburger Wort, 14.3.2011
- Neue Atom-Debatte: Amerika sorgt sich um seine Uralt-Reaktoren ☛ „Fukushima ist überall. Auch in den USA steht die geplante Renaissance der Kernkraft nach den Reaktorunfällen in Japan wieder in Frage. Präsident Obama, ein Atomkraft-Freund, sieht sich mit Forderungen nach einer radikalen Energiewende konfrontiert“, Spiegel, 14.3.2011
Atomkommission: Seismologe warnte japanische Regierung ☛ „Ishibashi Katsushiko verließ bereits 2006 aus Protest nationale Atomkommission“, derStandard.at, 13.3.2011
- Greenpeace-Aktion in Berlin: Bahn soll ohne Atomstrom fahren ☛ „Greenpeace stößt auf, dass Bahnchef Rüdiger Grube seinerzeit den ‚Energiepolitischen Appell‘ mitunterzeichnet hat, mit dem in Zeitungen auch für längere Atomlaufzeiten geworben wurde“, n-tv, 27.2.2011
- Japan: Bau von Tsuruga-3 und -4 verschoben ☛ „Zur Verzögerung führten Projektänderungen und namentlich die Verbesserung des Erdbebenschutzes“, NuklearForum Scheiz, 24.2.2011
- Stärke 4,4: 80 Sekunden lang bebt der Südwesten Deutschlands ☛ „Mit einer Stärke von 4,4 hat in Hessen und am Rhein 80 Sekunden lang die Erde gebebt. Es gab Erschütterungen im ganzen Südwesten Deutschlands – und mehrere Nachbeben“, 14.2.2011
- Energiepolitik: Holland plant strahlende Zukunft ☛ „Die Niederlande schlagen beim Klimaschutz den gegensätzlichen Weg zu Deutschland ein: Die Regierung in Den Haag will neue Atomkraftwerke bauen und Solarsubventionen streichen … Die neue Regierung begründet den radikalen Schwenk vor allem mit ausufernden Kosten … Wirtschaftsminister Verhagen hat klargemacht, dass die Kernkraftbetreiber nicht mit staatlichen Hilfen rechnen könnten. Die Projekte müssten sich selbst tragen“, FTD, 8.2.2011
- French Company Designs Underwater Nuclear Plant ☛ „The concept, called Flexblue, is being developed by DCNS in concert with AREVA. DCNS is a shipbuilder that is known for many of the advanced ships in the French navy, including the nuclear submarines“, International Business Times, 21.1.2011
- French military shipbuilder announces nuclear reactor project ☛ „The project will enter the concept validation phase shortly, with a prototype proposed for 2013. If successful, commercial production could begin by 2016“, Security & Defence Agenda/.org, 20.1.2011
- Solarstrom hängt Atomkraft ab ☛ „In einigen anderen Ländern habe sich der Zubau sogar fast verdreifacht, sodass die Dominanz des deutschen Marktes abnimmt. Zwei Drittel der PV-Module wurden außerhalb Deutschlands errichtet, womit weltweit die neuinstallierte Leistung 21 bis 24 GW umfassen dürfte. Zum Vergleich: An neuen AKW gingen 2010 weltweit 3,7 GW ans Netz. Das ist selbst dann noch deutlich weniger, wenn man für die Meiler fünffach größere Zahl an Volllaststunden annimmt, was sehr großzügig gerechnet wäre“, Telepolis, 4.1.2011
2010:
4.Q.:
- EU-Raum: Genmanipulierte Insekten im Anflug ☛ „Im EU-Raum bereitet man sich auf Anträge zur Freisetzung gentechnisch veränderter Tiere - speziell Insekten - vor … Die Studie mit dem Titel »Defining Environmental Risk Assessment Criteria for Genetically Modified Insects to be Placed on the EU Market« wurde in Kooperation mit der Universität Bern und der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA) durchgeführt“, derStandard.at, 1.12.2010
- Terrordrohung bringt Alarmstufe Rot auf Flughäfen ☛ „Die verschärfte Sicherheitslage ist unübersehbar: In Zweiergruppen patrouillieren die Polizisten durch das Abflugterminal des Düsseldorfer Flughafens. Sie tragen grüne, schusssichere Westen, jeweils einer hat ein Maschinengewehr im Arm, den Lauf auf den Boden gerichtet. 100 Meter hinter der ersten folgt die nächste Gruppe“, Naive Schutzstrategie? (EG), DerWesten.de, 17.11.2010 ( , )
- Neue Terror-Gefahr in Deutschland - Anschlag für Ende November erwartet ☛ „Islamisten planen für Ende November einen Anschlag auf unser Land. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) warnte heute in einer Pressekonferenz vor der Terror-Gefahr in Deutschland!“; Grenznahe AKW wie das sensible Cattenom-Groß-AKW gehören in diesem Sachverhalt natürlich auch zu Deutschland! (EG),,Bild.de, 17.11.2010 ( )
- Pläne für Anschlag noch im November: Terroralarm in Deutschland ☛ „Die höheren Sicherheitsvorkehrungen gelten für das ganze Land. Es geht um Objekte, die seit längerem besonders geschützt würden. Ausdrücklich nannte der Minister Flughäfen und Bahnhöfe. In Berlin wurde beispielsweise der Schutz des Hauptbahnhofs, aber auch des Brandenburger Tors verstärkt“; Schützt man Deutschlands AKWs schlechter als seine Bahnhöfe? Kann man AKWs schützen? (EG), stern, 17.11.2010 ( )
- Roche offeriert Wulff Sex für Atom-Veto ☛ „Charlotte Roche ist eine Meisterin der Provokation und erklärte Atomkraftgegnerin - nun macht sie Christian Wulff im SPIEGEL ein unmoralisches Angebot: Sex dafür, dass der Bundespräsident den Atomvertrag nicht unterzeichnet“, Spiegel, 14.11.2010
- Schützen Warnungen vor Terror? ☛ „So deutlich hatte der Innenminister das zuvor noch nie gesagt: ‚Ich möchte die Bevölkerung bitten, in ihrem Umfeld wachsam zu sein und alles, was ihr verdächtig erscheint, der Polizei zu melden‘ … ‚Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt‘“; AKWs weiterhin quasi unbeaufsichtigt??? (EG), taz, 10.11.2010 ( , )
- Bundesrat will bei Atomgesetz nicht mitreden - SPD-Forderung abgewiesen ☛ „Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Berlin und Brandenburg hatten die geplante Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke in einem Antrag abgelehnt. Längere Laufzeiten für Atommeiler stellten einen erheblichen Eingriff in den Wettbewerb auf dem deutschen Strommarkt zulasten der kommunalen Energiewirtschaft dar, hieß es. Auch verwiesen die antragstellenden Länder auf die nicht gelöste Endlagerproblematik und die ihrer Auffassung nach unzureichende Vorsorge gegen Flugzeugabstürze“, FR, 5.11.2010
- Ukraine investiert in eigene Urananreicherung ☛ „Die Ukraine beabsichtigt die Kapazitäten zur Urananreicherung zu erhöhen, erklärte Präsident Wiktor Janukowitsch Herkunft … plant das Kabinett mehr als 250 Mio. $ in den Bau eines neuen Unternehmens auf der Basis der Nowokonstantinowkaer Lagerstätte zu investieren. Derzeit wird der Bedarf des Landes an Uranerz nur zu einem Drittel gedeckt und zukünftig wird sich der atomare Brennstoff weltweit nur verteuern, sind sich Experten sicher. Daher könnte die Ukraine mit dem Bau der neuen Produktion bedeutend sparen“, Ukraine- achrichten.de, 25.10.2010
- Sieben von Al-Kaida entführte Ausländer noch am Leben ☛ „Die Entführten arbeiten für den französischen Atomkonzern Areva, der im Niger Uran abbaut, und eine Auftragsfirma“, derStandard.at, 24.10.2010
3.Q.:
- Bombendrohung in Paris ☛ „Terror-Angst in Frankreich: Zum zweiten Mal diesen Monat ging bei der Polizei in Paris eine Bombendrohung ein“, Nachrichten.ch, 28.9.2010
- Computerwurm in Irans AKW - IT-Experten fahnden nach Stuxnet-Schöpfern ☛ „In Iran hat er 30.000 Rechner infiziert, auch in der Atomanlage Buschehr … ‚Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege‘, sagte Eugene Kaspersky … Es sei entwickelt worden, um Fabriken und industrielle Anlagen zu sabotieren. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Stuxnet ein Prototyp künftiger Cyber-Waffen sein könnte und ein Wettrüsten in Gang setzen wird“, Spiegel, 26.9.2010
- Terrorverdacht: Flugzeug in Schweden wegen Bombenalarm notgelandet ☛ „Eine pakistanische Maschine ist in Stockholm notgelandet. Ein verdächtiger Passagier wurde festgenommen“, Zeit, 25.9.2010
- London befürchtet Anschlag nordirischer Extremisten ☛ „In Grossbritannien ist die Terror-Warnstufe von «moderat» auf «erheblich» angehoben worden. Die Regierung fürchtet die Gewalt nordirischer Extremisten. Um in der Bevölkerung Wachsamkeit zu erreichen, wurde die Information erstmals veröffentlicht“, NZZ, 24.9.2010
Warnung vor Anschlägen: Höchste Terror-Alarmstufe in Frankreich ☛ „Die Furcht der französischen Behörden vor einem Terroranschlag hat laut dem nationalen Polizeichef einen Höhepunkt erreicht. Die größte Bedrohung gehe vom nordafrikanische Zweig des Terrorornetzwerks Al-Kaida aus, sagte Frédéric Péchenard am Mittwoch dem Radiosender Europe 1“; Im Gegensatz zum WTC-Anschlag in NY wäre ein Akw-Anschlag in Europa auch was für Halbprofis (EG), RP Online, 22.9.2010
- Franzosen in Niger verschleppt: Entführung löst Uran-Krise aus ☛ „Die Entführung der Areva-Mitarbeiter rührt an den Nerv der französischen Atomindustrie. Ein Drittel der französischen Atomkraftwerke wird mit Brennstoff aus Niger versorgt“, FR, 20.9.2010
Frankreich befürchtet unmittelbar bevorstehenden Anschlag ☛ „Die französischen Sicherheitsbehörden warnen vor einer konkreten Terrorgefahr für ihr Land … Der Geheimdienst eines Partnerlandes befürchtet Sicherheitskreisen zufolge einen unmittelbar bevorstehenden Anschlag der Terrorgruppe El Kaida in Frankreich … »Die Bedrohung ist real, unsere Überwachung ist verstärkt«, sagte Innenminister Brice Hortefeux … Der französische Anti-Terror-Chef Bernard Squarcini war besonders deutlich: »Wir rechnen mit Anschlägen auf unserem Territorium«“; Ein Terroranschlag auf ein Kernkraftwerk wird - früher oder später - so sicher kommen wie das Amen in der Kirche! (EG), AFP, 20.9.2010
- Gabriel fordert Volksentscheid über Atomkraft ☛ „«Das würde viel Befriedung in unser Land bringen und vor allem die Politik wieder näher zu den Bürgern.» Er warf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut vor, den Betreibern der Atomkraftwerke «im Hinterzimmer» Milliardengewinne zugeschoben und Sicherheitsfragen für alte Atommeiler in Nebenabsprachen geregelt zu haben“, Frankfurter Neue Presse, 20.9.2010
- Uranium miners kidnapped by al-Qaeda in Niger ☛ „Five French nationals and two Niger citizens working in the country’s uranium mining belt have been kidnapped by al-Qaeda operatives, according to press reports. Two of the kidnapped Europeans were employed by French nuclear company Areva, while the rest are employed by Areva’s local subsidiary Satom“, Global Energy magazine, 16.9.2010
- Atomkraftwerke durch Raketen-Werfer gefährdet - Greenpeace-Studie warnt ☛ „Beim Beschuss mit sehr durchschlagskräftigen tragbaren Waffensystemen könnte es zu einer Kernschmelze und einer Verstrahlung der Umgebung binnen weniger Stunden kommen. Bis zu einem Drittel der Fläche Deutschlands könnte auf diese Weise kontaminiert werden … ‚In der westlichen Welt wird das, was Terroristen haben, können oder wissen, dramatisch unterschätzt‘, zitierte Becker den Experten“, Bild.de, 16.9.2010
- Schutzbedürftig - Greenpeace klagt gegen Akw Krümmel (Terrorrisiko) ☛ „Wenn es um das Risiko terroristischer Angriffe auf Atomkraftwerke geht, werden Bundesregierungen immer schweigsam. Gutachten, die nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 erstellt worden sind, sind bis heute unter Verschluss … dass ihr kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auffällig gekleidete Männer mit einem Fahrzeug vor dem Werkszaun des Akw aufgefallen waren, die Filmaufnahmen der Anlage machten. Die Polizei vor Ort bestätigte diese Aussage … Einer von drei Insassen des Autos saß zu dem Zeitpunkt bereits in einem Flugzeug mit Ziel in einem arabischen Land“, Tagesspiegel, 15.9.2010
- Super-GAU in AKW durch tragbare Waffensysteme möglich ☛ „Atomkraftwerke sind staerker durch terroristische Angriffe bedroht als bisher angenommen … Laut Gutachterin Oda Becker, Diplom-Physikerin an der Fachhochschule Hannover, koennten die Schuesse der russischen Panzerabwehrlenkwaffe AT-14 Kornet-E die Stahlbetonwand aelterer Reaktorgebaeude durchschlagen … Die Panzerabwehrlenkwaffe kann vom Boden oder einem Fahrzeug aus bis zu fuenf Kilometern Entfernung leicht bedient werden, weist eine hohe Treffergenauigkeit auf und ist nach Greenpeace-Recherchen auf dem grauen Markt erhaeltlich“, Umweltruf.de, 15.9.2010
- Greenpeace stellt Studie zu Terrorgefahr durch panzerbrechende Waffen vor ☛ „Super-GAU in AKW durch tragbare Waffensysteme möglich … Laut Gutachterin Oda Becker, Diplom-Physikerin an der Fachhochschule Hannover, könnten die Schüsse der russischen Panzerabwehrlenkwaffe AT-14 Kornet-E (das Vergleichsfoto oben zeigt die AT-13 Saxhorn-2, das Foto unten die AT-14 Kornet-E) die Stahlbetonwand älterer Reaktorgebäude durchschlagen … Greenpeace hat das vollständige Gutachten heute an das Bundesinnenministerium, das Bundesverteidigungsministerium und das Bundeskriminalamt weitergeleitet“, Soldatenglueck.de, 15.9.2010
- Lammert kritisiert Atompläne ☛ „Die Umweltorganisation Greenpeace untersuchte in ihrer Studie die Auswirkungen eines Beschuss mit der russischen Panzerabwehrwaffe vom Typ AT-14 Kornet-E, die bis zu 1,2 Meter Panzerstahl und bis zu drei Meter Beton durchschlagen kann. Die Betonaußenwände älterer Atommeiler seien aber nur zwischen 60 und 100 Zentimetern dick“, n-tv.de, 15.9.2010
- Greenpeace warnt: Ältere Akw schlecht gegen Angriffe geschützt ☛ “‚Das Terror-Risiko ist BKA und Behörden lange bekannt, aber es wird von der Bundesregierung vorsätzlich ignoriert‘, sagte Heinz Smital von Greenpeace“, heute.de/ZDF, 15.9.2010
- Gefahr für Akw durch mobile Waffen ☛ „Die Sicherheit von Atomkraftwerken sieht die Umweltschutzorganisation Greenpeace als akut gefährdet an. Die Atom-Gegner legten eine Untersuchung vor, wonach Terroranschläge mit mobilen Waffen auf Akw zu Kernschmelzen führen könnten“, Der Westen, 15.9.2010
- Neuer Schneller Brüter im AKW Belojarsk wird 2013 mit Kernbrennstoff bestückt ☛ „Das Konstruktionsbüro ist auf die Produktion von Reaktoren diverser Leistung unter anderem für kernkraftgetriebene U-Boote und schwimmende Atomkraftwerke sowie von diversen Ausrüstungen dazu spezialisiert“, RIA Novosti, 14.9.2010
- Greenpeace-Studie: Atomkraftwerke durch tragbare konventionelle Waffensysteme bedroht ☛ „Neun Jahre nach dem Terrorangriff auf das World Trade Center sind sich Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt und Gerichte einig: Deutsche Atomkraftwerke sind potentiell durch einen Terrorangriff aus der Luft bedroht“, Soldatenglueck.de, 10.9.2010
- Bundesregierung will Sicherheitsstandards für Atomkraftwerke senken ☛ “‚Wenn das Wirklichkeit wird, was in diesen Dokumenten steht, dann verdienen diese Papiere nicht die Überschrift Nachrüstung‘, sagte der ehemalige Leiter der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium Wolfgang Renneberg … Um die weitgehende Abschaffung der Nachrüstungspflicht auch gesetzlich zu verankern, plant die Bundesregierung darüber hinaus auch das Atomgesetz zu ändern“, Monitor/WDR, 9.9.2010
- Kiew will in einem Monat Vertrag mit Russland über Bau von Kernbrennstofffabrik signieren ☛ „Am selben Tag teilte der Sprecher des russischen Atomkonzerns Rosatom, Sergej Nowikow, mit, dass sich TVEL bei der von Kiew Mitte Sommer initiierten Ausschreibung zum Bau der Fabrik gegen den japanisch-amerikanischen Konkurrenten Toshiba-Westinghouse durchgesetzt hatte … Laut Plänen in Kiew soll das Werk 2013 fertiggebaut werden … Nach Schätzung von Rosatom-Experten sind für die Realisierung des Projekts mindestens sechs Milliarden US-Dollar erforderlich“, RIA Novosti, 7.9.2010
- Pôle Nord: remorquage d’icebergs et centrales nucléaires flottantes (2/2) ☛ „Gazprom ne nie pas projeter de recourir à la puissance nucléaire pour forer dans l’Arctique, où il est associé avec Total“, Le Monde, 7.9.2010 ( )
- 'Floating Chernobyls' to hit the high seas ☛ „Russia has been planning floating reactors for quite some time, but reached a recent milestone when the hull of the Akademik Lomonosov was launched into the Baltic Sea … The floating reactor should be ready late in 2012 and it will have the capacity to produce 80 megawatts of electricity … Mr Ayliffe also pointed out that a major proposed use of the Russian reactor is to help explore for oil in remote areas … Despite the benefits, concern remains that these new plants will be a magnet for terrorists or pirates“, Telegraph, 6.9.2010
- Giftiges Erbe der Atomwirtschaft - Baseler Weltkongress zu Uranbergbau ☛ „»Uranabbau hinterlässt ein giftiges Erbe, lange nachdem die Bergbauunternehmen den Betrieb einstellen und gegangen sind. Das Gift der Radioaktivität bleibt in unserem Boden und in unserem Wasser, es schadet unserer Gesundheit«“, Neues Deutschland, 6.9.2010
- Atomkraftwerke: Gutachten warnt vor Terrorgefahr ☛ „Laut einem Gutachten sind die deutschen Atomkraftwerke nicht ausreichend vor möglichen Terrorangriffen geschützt. Im Bundeskriminalamt beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Gefahr von Angriffen auf Nuklearanlagen“, Kölner Stadt-Anzeiger, 4.9.2010
- Zehn Jahre Aufschub für alte Akws - Keine Sicherheit vor Terror ☛ „In Biblis reicht schon ein Kleinjet zur Katastrophe … Die Gesellschaft für Reaktorsicherheit (GRS) hatte Ende 2002 in zunächst geheimer Studie die Flugzeugabsturzsicherheit der deutschen Atomkraftwerke untersucht. Den gezielten Absturz eines ‚großen Flugzeuges‘ wie des A 340 oder der Boeing-747 würden demnach nicht einmal die neuesten Reaktoren überstehen“, taz, 31.8.2010
- China will russische Technologie von schwimmenden AKWs haben ☛ „Solche Anlagen sollen allerdings nicht nur in der Arktis für die Ausbeutung der Schelf-Vorkommen eingesetzt werden, sondern auch ihre Käufer im Ausland finden, so Kirijenko“, RIA Novosti, 30.8.2010
- Röttgen plant AKW-Schutz vor Flugzeugabstürzen - Energiekonzept ☛ „So will Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) nach SPIEGEL-Informationen vorschreiben, dass alle deutschen Atomkraftwerke baulich gegen Flugzeugabstürze geschützt werden. AKW sollen grundsätzlich gegen den Crash eines Passagierflugzeugs der Größe vom Typ A320 geschützt sein, das Terroristen in einen Meiler lenken könnten“, Spiegel, 28.8.2010
Radioaktiver Versorgungsengpass ☛ „Die Koalition streitet über längere AKW-Laufzeiten und verweist auf riesige Uranvorankommen. Doch zeigen Studien: der Kernbrennstoff wird knapp … Deutschland sei ‚bei Uran völlig importabhängig‘. Laut ESA stammte 2009 die Hälfte des verbrauchten Urans aus Lagern und Minen in Russland, Kasachstan, Usbekistan und der Ukraine … Schon warnt das US-Energieministerium vor leeren Lagern: Ab 2018 müsse die USA fast ihr gesamtes Uran zukaufen“, Berliner Zeitung, 9.8.2010
- Uran wird immer teurer - und wahrscheinlich auch knapper ☛ „Hinter den Zeilen des optimistisch angelegten Berichts der Euratom Supply Agency wird deutlich, dass es um die Versorgungssicherheit der Atomkraftwerke nicht bestens steht“, Telepolis, 9.8.2010
- Waldbrände: Erneut russisches Atomzentrum in Gefahr ☛ „Brände nähern sich russischen Atom-Forschungszentrum in Sneschinsk am Ural … Bereits in der vergangenen Woche hatten sich das Feuer dem wichtigsten Atomwaffen-Forschungszentrum bei Sarow bedrohlich angenähert. Vorsorglich waren alle radioaktiven und explosiven Materialien von dort entfernt worden“, Zeit, 9.8.2010
- Atomaltlasten kosten Bund Milliarden ☛ „Bei praktisch allen Rückbauprojekten von Atomanlagen sei in Zukunft mit weiteren Kostensteigerungen zu rechnen, heißt es in dem Schreiben. Grund seien die rapide steigenden Kosten für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle“, Zeit, 26.7.2010
- Teure Müllbeseitigung: Atom-Altlasten kosten über zehn Milliarden Euro ☛ „Der Abbau alter Atomanlagen verschlingt Unsummen: Das Forschungsministerium hat die Kosten nun auf 10,6 Milliarden Euro beziffert - die SPD hält das nur für eine Untergrenze, die wahren Belastungen seien viel höher“; Ewigkeitskosten der Kohle- und Uranenergie erhöhen sich mit jedem Jahr ihres Weiterbetriebs oder gar Ausbaus (EG), Spiegel, 26.7.2010 ( )
- Atom-Altlasten: Bund droht „atomares Fass ohne Boden“ ☛ „So kalkuliere die Regierung allein für die Stilllegung und Sanierung des skandalumwitterten Endlagers Asse II mit Gesamtkosten von ‚mehr als 2 Milliarden Euro‘. Allerdings räumten die Beamten von Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) auch ein, die Kosten seien ‚derzeit nicht belastbar abzuschätzen‘. Eine komplette Rückholung des Atommülls aus dem maroden Salzbergwerk werde nach einer ersten Machbarkeitsstudie etwa 3,7 Milliarden Euro kosten“, Focus, 26.7.2010
- Anti-Terror-Maßnahme: Nebelgranaten sollen AKW Philippsburg schützen ☛ „Nach einem Bericht des SWR bezweifeln Kritiker allerdings die Wirksamkeit von Vernebelung als Schutz vor Terrorangriffen. Inzwischen sei die Satellitennavigation (GPS) so selbstverständlich, dass sich ein Terrorpilot wohl kaum von einer Vernebelung irritieren ließe, heißt es laut SWR bereits 2008 in einem Kurzgutachten“, Spiegel, 19.7.2010
- Russlands Atomkraft schwimmt ☛ „Die Stimmung ist euphorisch, in der Atomwirtschaft träumt man von einer Serienproduktion und Aufträgen rund um den Globus. Gerade in Südafrika, Stadtstaaten wie Hongkong oder Singapur und in Inselstaaten sieht Nikolaj Kuselew, Fachmann für Atomfragen in der Russischen Staatsduma,…potenzielle Kunden für die schwimmenden Atomkraftwerke Made in Russia … Und was geschieht mit dem schwimmenden Atomkraftwerk bei einem Tsunami?“, Neues Deutschland, 5.7.2010
- Vor Russlands Küste: Ein schwimmendes Atomkraftwerk ☛ „Alle vier bis fünf Jahre stehe ein risikoreicher Transport entlang der sibirischen Polarküste an, wenn das Schiff zum Brennelementewechsel nach Murmansk oder Archangelsk verbracht werden müsste“, taz, 3.7.2010
- First reactor launched for floating nuclear power plant ☛ „The first reactor of the floating nuclear power plant “Academician Lomonosov” has been launched at the St. Petersburg-based Baltic Shipyard … The reactor will be tested as part of a floating power plant and will be commissioned by late 2012“, RIA Novostik 1.7.2010
2.Q.:
- Greenpeace-Aktivisten dringen auf AKW-Gelände vor - Schweden ☛ „Unklar ist bislang, warum das Wachpersonal die Aktivisten nicht am Betreten des Areals gehindert hat. Forsmark ist ein laufendes AKW, es besteht aus drei Siedewasser-Reaktoren … Zusätzlich zu den rund 40 Personen auf dem AKW-Gelände ließ Greenpeace auch zwei Paraglider mit Transparenten um das Kraftwerk kreisen“, Spiegel, 14.6.2010
- Pannenstatistik: Alt-AKWs plagen besonders viele Technikprobleme ☛ „In Deutschland sind insgesamt fünf verschiedene Reaktortypen in Betrieb. Alle von ihnen weisen über die Jahre eine steigende Anzahl von Bauteildefekten auf … Die Nachrüstung alter Atomkraftwerke könnte zusätzliche Risiken bergen, wie aus internen Dokumenten des Umweltministeriums hervorgeht, die dem ARD-Magazin vorliegen. Die Dokumente aus dem Jahr 2007 stellen demnach fest, dass ‚durch die höhere Anzahl an Nachrüstmaßnahmen mit all ihren Rückwirkungen auf die Anlage die Fehleranfälligkeit gestiegen ist‘“, Spiegel, 10.5.2010
- "Gefälligkeitsgutachten" fürs AKW - Brasilianisches Atomkraftwerk Angra 3 ☛ „Einer Exportgarantie von über 2,5 Milliarden Euro, die Siemens und Areva beantragt haben, stehe nichts entgegen … So finde sich darin der Hinweis, dass das AKW nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert ist … Das brasilianische AKW Angra 3 wurde bereits in den 70er-Jahren geplant. Der 1984 begonnene Bau wurde kurz darauf gestoppt. 2007 kündigte Präsident Lula da Silva an, den Bau trotz veralteter Technik und dem Risiko von Schäden durch Erdbeben fortzusetzen“, taz.de, 21.4.2010
- Angst vor Atomterror - Die Bombe tickt im Meiler ☛ „Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warnte, dass Studien nach den Anschlägen vom 11. September 2001 ergeben hatten, ‚dass die meisten Atommeiler in Deutschland dem Aufprall einer Linienmaschine nicht standhalten würden‘“, sagte Atomexperte Mathias Edler“, FR, 14.4.2010
- Geheime Akten über Gorleben veröffentlicht ☛ „Pünktlich zum kommenden Gorleben-Untersuchungsausschuss veröffentlicht Greenpeace bisher unbekannte Dokumente … Dokumente der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe würden belegen, dass ein Laugenreservoir mit einem Volumen von bis zu einer Million Kubikmeter existiere. ‚Wenn dieses Reservoir sich auf einen Schlag öffnet, säuft dieser Erkundungsbereich Eins fünfmal ab‘“, Telepolis, 14.4.2010
- Dokumente entlarven Willkür bei Gorleben-Wahl ☛ „Geologen rieten ab, die Politik entschied anders: Warum wurde ausgerechnet Gorleben als Nuklear-Müllhalde ausgewählt? Von Greenpeace veröffentlichte Dokumente zeigen, wie Fachleute immer wieder übergangen wurden - von Vertretern fast aller Parteien“, Spiegel, 13.4.2010 (Karte: )
- Iran will ab nächsten Monat zum "Club der Atomstaaten" gehören ☛ „Damit würde es dann kein Land mehr wagen, den Iran anzugreifen, sagte ein Mitglied der iranischen Atomenergieorganisation … Die friedliche Nutzung der Atomenergie werde sich nicht auf die Strom- und Energieproduktion beschränken, sondern auch dazu dienen, Lebensmittel, Proteine und Gemüse haltbarer zu machen. Zudem nutze man die Atomenergie zur Behandlung von Krebs. Behzad Soltani verspricht den Iranern, dass die Atomenergie das Wirtschaftswachstum fördern zum Wohlstand beitragen werde. Die ‚nukleare Unabhängigkeit‘ führe nicht nur zur Expansion der Technik, sondern auch zur ‚politischen Macht auf der internationalen Bühne‘“, Telepolis, 13.4.2010
- Selbstheilende Kernreaktoren ☛ „Los-Alamos-Forscher präsentieren Nanomaterialien für ganz sichere Kernreaktoren … Wenn man bedenkt mit welchen Methoden schon heute unsere technischen Geräte in Afrika und Indien zum ‚Recycling‘ zerlegt werden, überkommt einen das Grausen bei dem Gedanken wie radioaktives Material aus ‚sicheren‘ Mini-Reaktoren letztendlich weltweit in die Biosphäre verteilt werden könnte“, Telepolis, 11.4.2010
- "EU-Armee": Italien-Frankreich gründen Kampf-Einheit ☛ „Anlässlich des Treffens von Sarkozy und Berlusconi in Paris vertieften beide Länder am Freitag auch ihre Zusammenarbeit im Bereich der Atomenergie. Französische und italienische Konzerne unterzeichneten mehrere Kooperationsabkommen zum Ausbau der Kernenergie in Italien. Paris und Rom hatten bereits vergangenes Jahr vereinbart, den Bau von vier Europäischen Druckwasserreaktoren (EPR) in Italien durch den französischen Staatskonzern Areva zu prüfen“, Die Presse.com, 9.4.2010
- Pentagon will mobile Atomreaktoren ☛ „Die Darpa hat eine Ausschreibung gestartet, um Informationen über mögliche Atomreaktoren zur Strom- und Treibstoffversorgung von vorgeschobenen Stützpunkten zu erhalten … Letztes Jahr hat dem Pentagon ein Liter Benzin in Afghanistan mindestens 100 US-Dollar gekostet. Pro Soldat werden täglich 83 Liter Treibstoff verbraucht“, Telepolis, 4.4.2010
1.Q.:
- Atomausstieg? Ja, später - vielleicht ☛ „Die Unionsfraktion will untersuchen lassen, ob die deutschen Atomkraftwerke auch deutlich länger - nämlich weitere 28 Jahre - am Netz bleiben können … Bis zu 60 Jahre Laufzeit - das heißt, der letzte deutsche Reaktor würde erst 2050 abgeschaltet werden“, tagesschau.de, 29.3.2010
- Atommeiler bis zu 28 Jahre länger am Netz? - Regierung prüft längere Laufzeiten ☛ „Die Bundesregierung prüft derzeit, Atomkraftwerke bis zu 60 Jahre am Netz zu lassen … Das werde das Risiko, dass sich Störfälle ereignen, ‚massiv erhöhen‘, warnte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Zudem werde der Ausbau der erneuerbaren Energien blockiert … Gabriel: ‚Brutaler Lobbyismus‘“, tagesschau.de, 26.3.2010
- Röttgen in der Atompolitik völlig isoliert ☛ „Union will Meiler bis zu 60 Jahre laufen lassen … Einerseits entferne sich die Union immer weiter von der Lösung der Endlagerfrage, andererseits ‚schreit sie mit zunehmender Lautstärke nach immer größeren Atommüllbergen‘, kritisierte die Atomexpertin der grünen Bundestagsfraktion, Sylvia Kotting-Uhl. Es sei klar, dass längere AKW-Laufzeiten ‚kein einziges Problem lösen, aber zahlreiche schaffen‘“, Berliner Zeitung, 24.3.2010
- Bill Gates und Toshiba wollen Atomkraftwerk bauen (Mini-Reaktor) ☛ „Toshiba prüfe derzeit mit dem US-Unternehmen TerraPower eine mögliche Zusammenarbeit, sagte ein Toshiba-Sprecher … Software-Milliardär Gates werde die Entwicklung des neuen Atomreaktors möglicherweise mit seinem privaten Vermögen unterstützen“, Welt, 23.3.2010
- Bill Gates will mit Mini-Meilern die Kernkraft revolutionieren ☛ „Sie sollen jahrzehntelang ohne Wartung Strom produzieren … Das Prinzip des Laufwellenreaktors klingt bestechend“, Spiegel, 23.3.2011
- Mini-Atomreaktor könnte 100 Jahre lang CO2-freie Energie liefern ☛ „Die Idee für diesen Reaktortyp stammt von der US-Erfinderschmiede ‚Intellectual Ventures‘“, derStandard.at, 23.3.2010 (Firma: )
- Bill Gates und Toshiba planen Mini-Atomreaktor ☛ „Der ‚Laufwellen-Reaktor‘ soll mit abgereichertem Uran betrieben werden. Er soll hundert Jahre lang Energie liefern, ohne neues Brennmaterial zu benötigen und Schadstoffe abzugeben“, DiePresse.com, 23.3.2010
- Physiker fordern Neubau von Atomkraftwerken - Energie für Deutschland ☛ „Gerhard Luther von der Forschungsstelle Zukunftsenergien an der Universität Saarbrücken plädierte dafür, mit erneuerbaren Energien nicht Atomkraft-, sondern Kohlekraftwerke zu ersetzen. ‚Wir haben im Kampf gegen den Klimawandel nicht viel Zeit‘, sagte Luther. Rational gesehen müsse man in Deutschland neue Atomkraftwerke bauen“, Spiegel, 17.3.2010
- Al-Qaida-Mann in amerikanischem Atomkraftwerk ☛ „Ein im Jemen verhafteter Terrorverdächtiger soll jahrelang in Atomkraftwerken an der amerikanischen Ostküste gearbeitet haben. Das schürt die Sorge vor ‚einheimischem‘ Terrorismus in den Vereinigten Staaten … Bei Fluchtversuch Wachmann erschossen“, FAZ, 15.3.2010
- Westerwelle in Brasilien: Unterwegs als Atom-Lobbyist ☛ „Bundesaußenminister Westerwelle (FDP) habe sich auf seiner Südamerika-Reise ‚massiv‘ für die deutsche Atomwirtschaft eingesetzt, urteilt der Chef von Areva NP“, taz.de, 13.3.2010
- Stadtwerke schmieden Anti-Atom-Allianz ☛ „Gegen die geplante Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken regt sich vehementer Protest - aus der Energiebranche selbst. 150 Stadtwerke drängen die Regierung, das Projekt zu stoppen oder im Gegenzug Kohlekraftwerke stillzulegen. Andernfalls wollen sie milliardenschwere Investitionen einfrieren“; unvermeidbare Probleme bei historischer Energiesystem-Wende (EG), Spiegel, 12.3.2010
- Ein Schock für US-Atomkraftgegner ☛ “‚Wenn die USA ein neues AKW bauen und andere Länder dazu auffordern, Solarzellen und Windmühlen aufzustellen, dann ist das ziemlich bizarr‘“, jungeWelt, 22.2.2010
- Uran als Putschgrund? ☛ „Militärjunta übernimmt Regierungsgewalt in Niger. Spekulationen über außenpolitischen Kurswechsel: weg von China, hin zum Westen … Niger ist der sechstgrößte Uranförderer der Welt und erzielt etwa 70 Prozent seiner Außenhandelserlöse durch den Verkauf des radioaktiven Metalls … Seit einigen Wochen jedoch ist Peking über die China National Nuclear Cooperation Miteigentümer einer großen Uranmine und macht den Franzosen Konkurrenz“, junge Welt, 20.2.2010
- Obama lässt nach 30 Jahren Pause neue Atomkraftwerke bauen ☛ „Wegen der hohen Kosten für den Bau neuer Atomanlagen sind staatliche Kreditzusagen an private Atomunternehmen ein wichtiger Faktor. Obamas Zusagen fundieren auf einem Gesetz aus der Amtszeit seiner Vorgängers George W. Bush - dies erlaubt staatliche Kredite für Projekte privater Enregiekonzerne, sofern sie den Ausstoß an Treibhausgasen verringern“; All die dreisten und volkswirtschaftlich gefährlichen Lügen von der billigen Uranenergie (EG), AFP/Google news, 16.2.2010
- Obama baut neue Atomkraftwerke ☛ „Ohne eine solche Zusage wären die Planungen für das Kraftwerk offenbar nicht einmal über das Anfangsstadium hinausgekommen. Allerdings dürfte es noch Jahre dauern, bis tatsächlich mit dem Neubau begonnen werden kann. Der Bauantrag für das Kraftwerk liegt - neben insgesamt zwölf weiteren Neubauanträgen - noch bei der Atomaufsichtsbehörde des Bundes, der Nuclear Regulatory Commission. Deren Sprecher betonte, dass mit der Genehmigung nicht vor 2011, wahrscheinlich erst im Frühjahr 2012 zu rechnen sei“, SZ, 16.2.2010
- Obama gibt Atomwirtschaft Kredit - USA bauen neue Kraftwerke ☛ „Präsident Barack Obama hat seine bereits im Januar im Kongress vorgestellten Pläne zum Bau neuer Kraftwerke konkretisiert und der Atomwirtschaft staatliche Milliardenkredite in Höhe von acht Milliarden Dollar zugesagt. Mit den Krediten sollen erstmals seit 30 Jahren zwei Reaktoren im Bundesstaat Georgia gebaut werden … Der Streit um die Atomkraft ‚darf uns aber nicht vom Fortschritt abhalten‘“; Die USA waren in 1980-ern Weltmarktführer für Solartechnologien!! (EG), tagesschau.de, 16.2.2010
- Spanien auf der Suche nach einem Lager für Atommüll ☛ „Mit Geld sollen Gemeinden gewonnen werden, sich als Standort für ein Zwischenlager zu melden … Heftiger Widerstand zeigt sich aber auch an den anderen Orten, die sich um das Lager bewerben“, Telepolis, 12.2.2010
- Interaktiver Sicherheitscheck für Atomkraftwerke ☛ „Während die Politiker und Interessenverbände weiter über den Atomausstieg und Laufzeitverlängerungen streiten, fordern Kritiker die sofortige Abschaltung aus Sicherheitsgründen … ‚Dem Stand von Wissenschaft und Technik, den das neue Kerntechnische Regelwerk beschreibt, entspricht kein einziger Reaktor‘“, Telepolis, 9.2.2010 (ausgestrahlt.de: )
- Atomkraft - ein Risiko für die Konzernbilanz ☛ „Eine Studie der Citibank dämpft die Kernkraft-Euphorie der Stromkonzerne. Das brisante Papier trägt den Titel ‚Neue Kernkraft – Die Ökonomie sagt nein‘. Doch auch RWE und Eon streben den Neubau von Atomkraftwerken im Ausland an“, DerWesten.de, 8.2.2010
- Der Atomkuchen weckt Begehrlichkeiten ☛ „Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft VIK möchte die Gewinne aus der Laufzeitverlängerung der Atommeiler umverteilen - in die Taschen der Mitglieder … ‚Seit zwölf Jahren erleben wir, dass der Weiterbetrieb der Reaktoren ‚Atomausstieg‘ genannt wird. Diese für die Stromkonzerne so nützliche Methode scheint Röttgen jetzt fortsetzen zu wollen‘“, Telepolis, 7.2.2010
Kraftwerksplanung: Von wegen Renaissance der Atomkraft ☛ „Die Bauverzögerungen verderben den beteiligten Firmen wie Areva und Siemens die Bilanzen, die Münchner allein haben rund eine halbe Milliarde für den finnischen Meiler zurückgestellt … Doch inzwischen haben die Kaufleute der Konzerne einmal nachgerechnet, ob sich so ein Kernkraftwerk überhaupt bezahlt macht. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sind die Controller jetzt zu einem Ergebnis gekommen, das sich in dürren Worten so zusammenfassen lässt: ökonomisch nicht darstellbar“, FAZ, 6.2.2010
- US-Regierung vertagt die Endlagerfrage ☛ „Yucca Mountain ist als Endlager abgeschrieben, erst mal soll jetzt eine Kommission Alternativen diskutieren … Immerhin gibt es hier noch 104 Atomkraftwerke und jede Menge Atommüll, der letzte Stand von 2002: 200.000 Tonnen Atommüll, davon 47.000 Tonnen Uran“, Telepolis, 5.2.2010
- Atommüll: Endlager Bullerbü ☛ „Mehrere Gemeinden haben sich um die Deponie beworben … Auch die Idylle hat System … Wie lange hält die Technik wirklich? … ‚Ich weiß, dass manche Experimente nicht veröffentlicht werden‘“, FAZ, 5.2.2010
- 54 Milliarden für Akw: Obama empört Umweltschützer ☛ „US-Präsident Obama will den Bau von Atomkraftwerken mit 54 Milliarden Dollar fördern – die Krönung einer dauerhaften Lobbyarbeit der Atomindustrie … Ab 2007 stellte sie insgesamt 17 Anträge auf Baugenehmigungen für neue Reaktoren“; Bedürfen und bekommen Wind- & Solartechnologien nach 50 Jahren technischem Fortschritt wohl auch noch so milliardenhohe und leichtfertige Staatsstütze?? (EG), TAZ, 3.2.2010
L’ASN organise une journée d’échanges sur la prise en compte du risque sismique dans les installations nucléaires du sud-est de la France ☛ “…la récente commémoration du séisme de Provence de 1909 a rappelé la nécessité de rester vigilant sur ce risque, en particulier dans les installations nucléaires du sud-est de la France … pour la réévaluation sismique des installations existantes“, Autorité de Sûreté Nucléaire, 2.2.2010
- US-Haushalt: Obama plant mit Billionen-Lücke ☛ „Die Staatsverschuldung in den USA bleibt horrende hoch: Der neue Etatplan von Präsident Obama sieht erneut ein Defizit von mehr als einer Billion Dollar vor … So sieht der Haushaltsentwurf dem Vernehmen nach mehrere Milliarden Dollar an staatlichen Garantien für den Bau neuer Atomkraftwerke vor … Dem Vernehmen nach enthält der Haushalt Garantien für neue Reaktoren im Volumen von 54 Milliarden Dollar“, Spiegel, 1.2.2010
- Atommüll: Asse-Bergung kostet 3,7 Milliarden ☛ „Die empfohlene Räumung des maroden Atommülllagers Asse würde teuer: Umweltminister Röttgen prognostiziert Kosten von 3,7 Milliarden Euro - an denen sich die Energieunternehmen beteiligen sollen. Aber auch alternative Lösungen scheinen noch nicht endgültig vom Tisch zu sein“, Spiegel, 27.1.2010
- Schwimmendes AKW wird bald Tschukotka beheizen ☛ „Schwimmende Atomkraftwerke können nicht nur Wärme und Strom erzeugen, sondern auch Meereswasser entsalzen. Sie können an allen Küsten stationiert werden. Diese Anlagen sind für eine Laufzeit von 40 Jahren ausgelegt. Die Reaktoren müssen erst nach einigen Jahrzehnten mit neuen Brennstäben bestückt werden und haben eine erhöhte Strahlensicherheit“, RIA Novosti, 21.1.2010
- Frankreichs peinliches Atom-Dallas ☛ „Der Bau des neuen Atommeilers EPR in Nordfrankreich hinkt laut einem Bericht der Zeitung „Le Figaro“ zwei Jahre seinem Zeitplan hinterher … Die Verspätung würde das Image von EDF stark beschädigen just in dem Moment, in dem das Unternehmen eigentlich Frankreichs Nuklearindustrie im Export anführen soll … EDF-Kreise wiederum verweisen darauf, dass der EPR-Meiler Arevas für solche Export-Aufträge einfach zu teuer sei. Die Baukosten werden mit rund fünf Mrd. Euro pro Stück veranschlagt“, Handelsblatt, 20.1.2010
- Frankreichs Atomindustrie zankt sich ☛ „EDF-Chef Henri Proglio nutzt inzwischen jede Gelegenheit, Areva-Chefin Anne Lauvergeon anzugreifen. Erst warf der Stromriese dem Atomkonzern vor, die Versorgung der 58 von ihm in Frankreich betriebenen Atomkraftwerken mit Atombrennstäben unterbrochen zu haben … Lediglich die Verarbeitung des Atommülls sei unterbrochen worden“, Welt, 20.1.2010
- Abu Dhabi rüstet sich für die Zeit nach dem Öl - Gipfel für Zukunftsenergie im ölreichen Emirat ☛ „Aber nur auf Sonnenstrahlen wollen die Araber nicht setzen. Einige planen auch den Einsatz der Atomkraft. Besonders weit ist das Vorhaben der Herrscherfamilie der Vereinigten Arabischen Emirate gediehen. Die Scheichs bestellten bei einem südkoreanischen Konsortium vier Atomkraftwerke im Wert von 14 Milliarden Euro. Das ist eine Premiere für die bislang atomfreie Zone, der andere Staaten bald folgen könnten. Das zeigt: Es geht um Macht und Einfluss - nicht nur um grüne Energie“, heute.de, 18.1.2010
- Northern California Recovers From 6.5 Earthquake ☛ „Residents of a Northern California county gingerly cleaned up Sunday after the area dodged a catastrophe, escaping a 6.5 magnitude earthquake with little more than bumps, cuts and broke glass“, Fox News, 10.1.2010
Staatsmilliarden für Atomexporte (Brasilianisches Akw) ☛ „Schon 1975 vereinbarten Deutschland und Brasilien einen Vertrag zum Bau von acht Atomkraftwerken. Siemens war damals maßgeblich am Bau des ‚Angra 2‘-Meilers beteiligt, der erst nach 25 Jahren Bauzeit und Rekordkosten von etwa 10 Milliarden US-Dollar ans Netz ging. Auch die Arbeiten für den Druckwasserreaktor Angra 3 wurden bereits vor 25 Jahren begonnen … Brasilien weigert sich bis heute, das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Nach wie vor gibt es in dem südamerikanischen Land auch keine unabhängige Atomaufsicht…“, taz.de, 6.1.2010
peak-uran/nachrichten/2010/start.txt · Zuletzt geändert: 2011/12/17 16:36 von admin