Inhaltsverzeichnis
Peak Oil: Interviews, Kommentare, Fachartikel
2011:
- D. Hahn: Die US-Ökobewegung ist zurück ☛ „Die USA sind der Öl-Junkie des Planeten. Sie behindern Umwelt- und Klimaabkommen, sie bremsen den Umstieg auf alternative Energiequellen, und ihre Mineralölkonzerne - die größten des Planeten - beeinflussen massiv Innen-, Außen- und Militärpolitik“, taz, 7.11.2011
- J. Daly: Daniel Yergin and Peak Oil - Prophet or Mere Historian? ☛ „The essay will doubtless have widespread influence amongst prosperous The Wall Street Journal readers, but in his glib dismissal of ‚peak oil‘ theory advocates, Yergin glosses or ignores a number of issues fundamental to the larger picture, for whatever reason, and these oversights should be considered in any evaluation of the piece and the peak oil ‚specter‘“, OilPrice.com, 19.9.2011
- Uken/Faigle: "Das alte Wachstumsmodell ist gescheitert" (J.Rifkin-Interv.) ☛ „Nur mit einer radikalen Energiewende findet Europa aus der Krise, sagt der Regierungsberater Jeremy Rifkin. Deutschland soll vormachen, wie der Abschied vom Öl gelingt“, Zeit, 22.9.2011
- M. Rohwetter: Ölindustrie - An die Ränder der Welt ☛ „Shell, BP und Co. waren die Riesen des Ölzeitalters. Jetzt müssen sie dorthin gehen, wo es teuer und gefährlich ist … Eine Aufspaltung von BP? Das ist nicht mehr ausgeschlossen“, Zeit, 4.8.2011
- S. Bukold: Die Energiewende muss schneller kommen (Ölpreis) ☛ „Die globale Ölförderung kann kaum noch ausgebaut werden, während die Nachfrage weiter steil ansteigt. Öl wird knapp werden“, Zeit, 24.6.2011
- S. Schultz: Streit über Förderquoten - Triumph der Öl-Falken ☛ “‚Früher galt ein Ölpreis von 100 Dollar als Decke‘, sagt Bukold. ‚Nun könnte das der neue Boden sein‘ … Milliardenkosten für Ölverbraucher“, Spiegel, 9.6.2011
- K. North: The case for a disorderly energy descent ☛ „The energy descent from peak oil production imposes decades of contraction in the global economy … Geopolitical Feedback Structure of Declining Oil Production … A shrinking buyer market … Alternative Energy and Energy Conservation Adoptions … The momentum of economic growth in the global capitalist economy“, Energy Bulletin, 22.5.2011 ( )
- S. Bukold: Erdöl - Gegen den Strich ☛ „»Peak Oil liegt schon hinter uns« Wie man’s nimmt. - »Peak hin, Peak her: Das Öl reicht nicht für alle« Genau. - »Die Abhängigkeit von Ölimporten ist ein amerikanisches Problem, kein europäisches« Weit gefehlt. - »Der Ölmarkt ist ein Rohstoffmarkt wie jeder andere« Klingt nach einer Selbstverständlichkeit, stimmt aber nicht. »Spekulation kann nur kurzfristig und sehr begrenzt den Ölpreis verzerren« Irrtum. - »Es gibt jede Menge Alternativen zum Öl« Wirklich?“, Internationale Politik, Bd.66, S.84-89, 5/6.2011
- W. Pentland: Dumbest Guy in the Room - Donald Trump’s Energy Policy ☛ „»We go into Iraq. We have spent thus far, $1.5 trillion. We could have rebuilt half of the United States. $1.5 trillion. And we’re going to then leave. So, in the old days, you know when you had a war, to the victor belong the spoils. You go in. You win the war and you take it«“, Forbes, 23.4.2011
- Fillon : la production de pétrole “ne peut que décroître”! ☛ “‚Nous avons, en 2009, atteint le pic de production en matière de pétrole. La production ne peut maintenant que décroître, …‘“, LeMonde.fr, 8.4.2011 ( )
- A. Röhrbein: Stuttgart 21 & Peak Oil - Eine unbeachtete Abstiegskoalition im Ländle ☛ „Wie realistisch ist die allgemein akzeptierte Annahme, dass ein nur ca. 30-prozentiger Bahnnutzungszuwachs für das gesamte 21.Jahrhundert ein ausreichendes Kapazitätsanfordernis in der heutigen Planung sein könnte? Was passiert mit den Verkehrssystemen, wenn unsere Erdölzivilisation endgültig von diesem nun immer öfters und chronisch zu teuren sowie physisch einfach weniger verfügbaren genialen Mobilitäts-Rohstoff Abschied nehmen muss? Und ereignen sich diese Prozesse tatsächlich erst nach dem Jahr 2100, wie die verbreitete Annahme eines nur 30-%-erhöhten Kapazitätsbedarfs für den Stuttgarter Bahnknoten unterschwellig nahe legt?“, Energie-Glasnost.de, 8.3.2011
- A. Simms: Our addiction to oil is draining every last drop ☛ „Having taken oil for granted for decades, the global economy has failed to prepare for its absence. A bleak future awaits“, Guardian, 1.3.2011
- T. Höfinghoff: Die Welt fürchtet den Ölschock - Gefahr für die Wirtschaft ☛ „Die wirtschaftliche Erholung auf der Welt hat die Ölnachfrage erhöht … Zudem gab es Engpässe bei der Produktion von Brent-Öl … Die Opec-Mitglieder könnten in kurzer Zeit die Lage beruhigen“, FAZ, 26.2.2011
- DIW-Energieexpertin Kemfert: „Der Ölpreis könnte weiter steigen“ ☛ „Die unsichere Lage in der Region ist ein Grund mehr, nach Alternativen zum Öl zu suchen. Wir tun dafür bisher viel zu wenig. Die Förderprogramme für die Sanierung von Gebäuden, alternative Antriebstechniken oder die Elektromobilität reichen nicht aus“, Focus, 22.2.2011
- S. Bukold: Risiken der Ölversorgung werden unterschätzt ☛ „Die Unruhen in Libyen sind kurzfristig keine Gefahr für die Ölversorgung. Aber Nordafrika zeigt, wie sehr das Ölproblem unterschätzt wird“, Zeit, 22.2.2011
- D. Wetzel: Funke am Ölfass ☛ „Doch es gibt weltweit nicht viele Länder, deren Wirtschaft gegenüber steigenden Rohölpreisen so immun ist wie Deutschland“, Welt, 22.2.2011
- K. Gaulhofer: Wir machen uns doch gern die Hände schmutzig ☛ „Kreisky, Haider, Leitl: Österreich war dem Terrorregime Gadhafis stets in Freundschaft verbunden – der Wirtschaft und Ölversorgung zuliebe. Das rächt sich nun“, Die Presse.com, 22.2.2011
- S. Boehringer: Viel Lärm um wenig Öl - Kampf um Rohstoffe ☛ „Die Erfahrung zeigt: Ein Umdenken findet nur statt, wenn das Bestehende (zu) teuer wird. Und das ist die gute Nachricht hinter der schlechten. Sie ist genauso wenig neu wie die immer wiederkehrenden Überreaktionen an den Börsen - schon vor 40 Jahren warnten die Gesellschaftskritiker des Club of Rome vor der Knappheit von Ressourcen. Aber erst 30Jahre später wurden alternative Energien ein lohnenswertes Geschäftsmodell. Ein weiter steigender Ölpreis kann die Innovationsbereitschaft weiter steigern“; Börsen-‚Auf-und-Ab‘ sabotiert(e) rechtzeitige (globale) Rettungs-Innovationen (EG), SZ, 21.2.2011
- T. Höfinghoff: Sorge um Ölversorgung ☛ „Deutschland wird zwar auch in Zukunft genug Öl erhalten – die Frage ist nur, zu welchem Preis … Sicher ist, dass es für Verbraucher und Industrie hierzulande eher teurer werden dürfte“; Wer erhält für 150 $/b noch genug Öl? Und inwieweit wird ihm das noch helfen? (EG), FAZ, 21.2.2011
- W. Pomrehn: Pest oder Cholera? (USA) ☛ „Die USA machen sich abhängig von kanadischem Öl und gefährden auf der Suche nach Erdgas Trinkwasserreservoirs … Während in den USA einerseits neue Anlagen für den Kohleexport gebaut werden, aber andererseits auch der Widerstand gegen das ‚Mountain top removal‘ steigt, wird es im Inland offensichtlich immer schwieriger, neue Kohlekraftwerke zu bauen“, Telepolis, 9.2.2011
- G. Schumann: Spalte und herrsche (Sudan - Westen) ☛ „Washington und Brüssel kündigen Anerkennung des Südsudan an … Dabei steht bei der Schaffung eines neuen nordostafrikanischen Staats zuvorderst der Zugriff auf Öl – in anderen Regionen des Kontinents auch auf andere Bodenschätze. In jedem Fall gilt es, Dominanz zu halten oder zurückzuerobern“, junge Welt, 9.2.2011
- J. Schlandt: "Öl darf nur dort verbrannt werden, wo es nutzt" - Interview mit Energieexperte Bukold ☛ „Vermutlich treten wir in einen Zyklus ein, in dem die Preise erst rasant steigen, weil die Nachfrage kaum bedient werden kann. Hohe Preise – ich halte da auch 250 Dollar oder mehr für möglich – würgen das Wachstum der Weltwirtschaft dann wieder ab. Sinkt dann der Ölverbrauch und fallen die Preise, beginnt der Zyklus von vorne. Dieses Auf und Ab bringt natürlich enorme politische Risiken mit sich … Schon 2008 kam es dort vielerorts zu Protesten wegen hoher Spritpreise“; Abschmelzen der energie-sozio-ökonomischen Immunität: 2008 stürzten die Massen bei einem Ölpreis von 140 $/b ihre Regierungen ⇒ 2011 schon bei 100 $/b ! (EG), FR, 1.2.2011
- J. Schlandt: Ölpreis - Schock auf Raten ☛ „Der Ölpreis ist auf mehr als 100 Dollar gestiegen, obwohl die Krise kaum überwunden ist. Die Belastung für die Wirtschaft wird immer größer - und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht“, FR, 1.2.2011
- S. Schulz: Preissprung über 100 Dollar - Weltmärkte fürchten den Ölschock ☛ „80, 90, 100 Dollar - der Ölpreis steigt und steigt, auf die deutschen Verbraucher kommen deshalb Milliardenkosten zu … Hinzu komme, dass auch die Kosten für andere konjunktursensible Rohstoffe wie Kupfer, Weizen oder Mais derzeit in die Höhe schnellen … Langfristig aber könnten der Welt Preise um 100 Dollar sogar günstig vorkommen. Der Markt rutsche in eine absolute Verknappung hinein, sagt Bukold“, Spiegel, 31.1.2011
- M. Bachler: US-Ökonom Jeremy Rifkin über die EU und die dritte industrielle Revolution (Interv.) ☛ „Warum der US-Ökonom Jeremy Rifkin weiterhin an den Erfolg der Euro päischen Union glaubt, warum die eigentliche Krise die Abhängigkeit vom Öl ist und wie die ‚dritte industrielle Revolution‘ aussehen wird“, Format.at, 18.1.2011
- K. Bergmann: Nicht Öl, sondern Geld ist das Problem ☛ „Finanzjongleure zitieren in ihrem unersättlichen Streben nach steigenden Ölpreisen natürlich andere Studien zum Thema Peak Oil. Es sind solche, die Peak Oil bereits hinter uns oder kurz bevorstehend sehen. Um solche Aussagen zu rechtfertigen, muss der Betrachtungsrahmen reduziert werden. Die Aussagen gelten nämlich nur für sogenanntes konventionelles Öl“; Nur dieses Crude Oil ermöglicht(e) Wachstum und Überfluß (EG), esyoil.com, 18.1.2011
- F. Spohr: Öl-Knappheit - Wenn der Schmierstoff fehlt ☛ „Bislang bestreiten Ökonomen, dass die Ölfördermenge ihren Höhepunkt erreicht hat - nun müssen sie sich neuen Fakten stellen. Sinkende Ölproduktion und steigende Nachfrage können den Preis für den Rohstoff immens in die Höhe treiben“, Handelsblatt, 10.1.2011
2010:
2.Hj.:
- C. Morris: Peak Oil liegt hinter uns ☛ „Jetzt ist es wohl offiziell - die Internationale Energieagentur (IEA) hat selbst zugegeben, dass die Förderung höchstens für einige Jahre stabil bleiben kann, bevor sie endgültig abrutscht“, Telepolis, 11.11.2010
- IEA World Energy Outlook 2010 Now Out; a Preliminary Look ☛ „In the next few weeks, we will be analyzing the report. At this point, we can only point to a few of the summary findings. One clear concern is that demand will be rising–especially from China and India. Another is that prices (in inflation-adjusted terms) will be rising. A third concern is that conventional oil production will no longer be able to rise“, The Oil Drum, 9.11.2010
- P. Seyboth: Festung Europa (»Die kommenden Tage«) ☛ „Lars Kraumes Film »Die kommenden Tage« entwirft eine düstere Zukunftsvision … Und doch ist sein Zukunftsszenario gar nicht weit von den heutigen Verhältnissen entfernt … Im vierten Golfkrieg wird um die saudi-arabischen Ölquellen gekämpft, eine gigantische Rezession erschüttert die Weltwirtschaft … Riesige Lager von Obdachlosen beherrschen das Berliner Stadtbild“, Sonntagsblatt-bayern.de, 9.11.2010
- M. Schwickert: Finster - Lars Kraumes „Die kommenden Tage" ☛ „Zehn Jahre sind nicht viel, aber genug Zeit, um die Welt weiter in den Ruin zu treiben. Die Zukunft, die Lars Kraume für das Jahr 2020 entwirft, fühlt sich vertraut an. Sie ist ein von Menschenhand gefertigtes, globales Desaster: In Saudi-Arabien wird in einem weiteren Golfkrieg um die letzten fossilen Brennstoffe gefochten“, Tagesspiegel, 7.11.2010
- R. Suchsland: Terror 2020 (Die kommenden Tage) ☛ „Wie könnte sie aussehen, die Zukunft in zehn Jahren, 2020? Vielleicht gibt es ja einen dritten Golfkrieg, der die Saudis miteinbezieht und plötzlich das Öl knapp werden lässt … Moralischer Widerstand gegen die Verhältnisse … Sympathie mit dem Sturm der Veränderung … Sympathie mit den schwarzen Stürmen dieses Films ist gefährlich“, Telepolis, 3.11.2010
- C. Schreer: Peak Oil - Die Bundeswehr entwirft eine Strategie für das Ende des Ölzeitalters ☛ „Die Bedrohung des Westens durch geopolitische Machtverschiebungen … Außenpolitische und militärstrategische Herausforderungen … Vorrang für interessengeleitete Außen- und Militärpolitik … Sicherung der Interventionsfähigkeit der Streitkräfte … Versorgungssicherheit soll notfalls mit Hilfe von Militärinterventionen und auf Kosten anderer Länder garantiert werden. Die Peak-Oil-Studie der Bundeswehr liefert jetzt die wissenschaftliche Begründung für diesen Energieimperialismus“, Linke Zeitung, 3.11.2011
- M. McDermott: US Military Needs to Get Off Oil by 2040 - Report ☛ „The United States military must entirely get off oil by 2040 if it wants to reduce operational vulnerabilities, reduce costs, stop new security risks caused by climate change and avoid the coming peak oil supply crunch. That’s the word from the Center For a New American Security, whose Fueling the Future Force report details the hows and whys of the situation“, Treehugger.com, 28.9.2010 (Report: )
- Radioaktive Abfälle: Öl- und Gasförderung (J.Döschner-Interv.) ☛ „Doch es gibt eine weitere Gefahr, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist: Bei der Erdöl- und Gasförderung entstehen radioaktive Abfälle, die die Erdölindustrie unsachgemäß entsorgt. 2009 hat der WDR-Wirtschaftsredakteur Jürgen Döschner diesen Skandal aufgedeckt“, Planet Wissen/WDR/SWR/BR-alpha, 21.9.2010
- Ettel/Hassel: Spekulanten entmachten die Opec-Scheichs ☛ „50 Jahre Ölkartell: Die Angst vor dem Zusammenschluss der Förderländer hält sich beständig - dabei wird ihr Einfluss auf den Energiepreis immer geringer … ‚Mittelfristig wird die Nicht-Opec-Ölproduktion sinken - und die Abhängigkeit von Opec-Öl steigen‘, sagte IEA-Direktor Nobuo Tanaka Anfang September“, Welt am Sonntag, 12.9.2010
- R. Wenkel: Gut, dass es die OPEC gibt! ☛ „Im Grunde befinden wir uns in einem Wettlauf mit der Zeit: Schaffen wir es, unser Wirtschaften rechtzeitig auf die Zeiten nach dem Erdöl umzustellen, oder schaffen wir es nicht? Dem OPEC-Kartell muss man deshalb dankbar sein. Denn es hat - unabsichtlich - dafür gesorgt, dass das Nachdenken über die Endlichkeit dieses Lebenssaftes schon vor 40 Jahren eingesetzt hat - und nicht erst 2010. Doch sehr weit gekommen sind wir leider immer noch nicht“, Deutsche Welle, 9.9.2010
- R. Wenkel: Kartelle - immer nur eine Plage? ☛ „Vor 50 Jahren haben sich einige erdölproduzierende Staaten zum OPEC-Kartell zusammengeschlossen. Seitdem ist diese Organisation zum Inbegriff des Kartells schlechthin geworden. Doch sind auch gute Kartelle vorstellbar?“, Deutsche Welle, 9.9.2010
- J. Guilliard: Gegen Ölmultis (OPEC-Gründung) ☛ „1960 wurde auf Initiative Venezuelas und Saudi-Arabiens die OPEC gegründet … Entkolonialisierung des Öls … Während viele der ab 1980 erschlossenen Quellen langsam versiegen, kontrollieren die OPEC-Staaten rund drei Viertel der noch vorhandenen bekannten Reserven“, junge Welt, 4.9.2010
- T. Pany: Neujustierung der Sicherheitspolitik, wenn das Öl knapp wird ☛ „Katastrophale Kettenreaktionen: Das ‚Dezernat Zukunftsanalyse‘ eines Bundeswehrzentrums stellt sich die Folgen des Peak Oil vor“, Telepolis, 2.9.2010
- M. Klöckner: „Der Kampf ums Erdöl hat schon begonnen“ (Interv. D.Ganser) ☛ „Eine Studie der Bundeswehr belegt, dass das Zeitalter des Öls zu Ende geht. Der Friedensforscher Daniele Ganser spricht im FOCUS-Online-Interview über den Erdölrausch der Nachkriegszeit und Kriege um Rohstoffe“, Focus, 1.9.2010
- S. Schultz: Military Study Warns of a Potentially Drastic Oil Crisis ☛ „A study by a German military think tank has analyzed how „peak oil“ might change the global economy. The internal draft document – leaked on the Internet – shows for the first time how carefully the German government has considered a potential energy crisis“, Spiegel Online International, 1.9.2010
- C. Ehrenstein: Peak Oil – Was tun, wenn das Öl zu teuer wird? ☛ „Schon bald könnte Erdöl knapp werden, warnt eine Studie der Bundeswehr und entwirft ein düsteres Szenario für die Zeit danach … Versagen der Märkte, unheilige Allianzen … Festere Bündnisse mit Erdöl-Ländern als kurzfristige Lösung“, Welt Online, 31.8.2010
- E. Laurent: „Der Kampf um Erdöl wird sich noch verschärfen“ ☛ „Der Journalist und Schriftsteller Eric Laurent ergründet in einer bemerkenswerten Untersuchung die auf Manipulation und Desinformation beruhende Geschichte des Erdöls“, arte.tv, 26.8.2010 ( )
- V. Wilms: Wem gehört das Meer? Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und ihre Folgen ☛ „Ohne Kameras wäre die Katastrophe vergessen … Deutschland drängt in die Tiefsee … Auch vor der eigenen Haustür wird gefördert … Was ist zu tun?“, Heinrich Böll Stiftung, 16.8.2010
- H. Koberstein: "Öl wird sehr viel teurer" - Internationale Energie Agentur warnt vor Ölknappheit ☛ „Auch Robert Falkner von der London School of Economics rechnet mit stark steigenden Ölpreisen schon in den kommenden Jahren: »das Öl geht uns nicht aus, aber es wird nicht reichen um die Nachfrage zu bedienen«, so Falkner. Die Folge wäre »höchstwahrscheinlich ein dramatischer Anstieg des Ölpreises«“; Nachfrage nicht mehr bedienbar und das Öl geht niemanden aus? (EG), Frontal 21, 10.8.2010 (Script: ; Video: )
H. Koberstein: "Die Zeiten des billigen Öls sind vorbei" (IEA-Birol-Interv.) ☛ „In den kommenden Jahren werden wir nicht genügend Öl haben, um die Nachfrage zu decken … Jedes Fass Öl, das in den nächsten Jahren auf den Markt kommt, wird sehr viel schwieriger zu fördern und sehr viel teurer sein … Alle müssen sich darauf vorbereiten: Regierungen, Industrieunternehmen, und sogar die Verbraucher sollten sich gut überlegen, was für ein Auto sie sich kaufen“, Frontal 21, 10.8.2010 (Video: )
- C.J. Campbell: Obituary to Matthew R. Simmons ☛ „His intimate knowledge of the oil industry allowed him to witness the nature of depletion and prompted him to pay attention to early studies on Peak Oil. He came to recognise the importance of the subject which will likely go down as a turning-point for mankind, given the central role of oil-based energy in the modern world. His training and experience as an investment banker may have encouraged him to look behind the imagery in order to try to come up with a realistic assessment of the true position“, ASPO International/peakoil.net, 10.8.2010
- S. Lyall: In BP’s Record, a History of Boldness and Costly Blunders ☛ „The problems at Thunder Horse were not an anomaly, but a warning that BP was taking too many risks and cutting corners in pursuit of growth and profits, according to analysts, competitors and former employees. Despite a catalog of crises and near misses in recent years, BP has been chronically unable or unwilling to learn from its mistakes, an examination of its record shows … ‚BP cut corner after corner to save a million dollars here and a few hours there‘, Mr. Waxman said. ‚And now the whole Gulf Coast is paying the price‘“; Hat BP die Befähigung für die komplexen Erdölindustrie-Branchen? (EG), NYT, 12.7.2010
- A. Naica-Loebell: Das Öl, die Interessen und das Meer ☛ „Seit mehr als zwei Monaten sprudelt Rohöl aus einem Tiefsee-Bohrloch im Golf von Mexiko vor der US-Küste. Eine gigantische Umweltkatastrophe, über die ständig in allen Medien berichtet wird. Trotzdem bleibt die Ölpest seltsam blass. Nur die Pelikane mit ölverschmutztem Gefieder werden langsam zum Sinnbild der umfassenden Verschmutzung an den Küsten“, Telepolis, 8.7.2010
- M. Adams: Golf von Mexiko - Vertuschung der Ölkatastrophe nimmt Orwell’sche Dimensionen an ☛ „Wie CNN berichtet, hat die US-Regierung eine neue Vorschrift erlassen, wonach sich jeder Journalist, Reporter, Blogger oder Fotograf strafbar macht, der den Aufräum- und Auffangmaßnahmen, einem Gerät oder Schiff im Golf von Mexiko zu nahe kommt. Jedem, der erwischt wird, drohen Verhaftung, ein 40.000-Dollar-Bußgeld und eine Anklage wegen eines schweren Verbrechens … So etwas würden wir vielleicht von Chavez, von Castro oder selbst von der kommunistischen Führung in China erwarten, aber hier in den USA leben wir doch, so hat man uns schließlich versichert, »im Land der Freien«“, Kopp Online, 6.7.2010
- U. Beck: Sturm auf die ökologische Bastille ☛ „Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko hat mehrere Wahrheiten. Es gibt die Schlamperei und Gleichgültigkeit des Unternehmens BP. Aber auch das Versagen der staatlichen Überwacher“, FR, 2.7.2010
1.Hj.:
- C. Schwägerl: Gefahr für den Wohlstand (N.Röttgen-Interv.) ☛ „Bundesumweltminister Norbert Röttgen, 44 (CDU), über die Umweltkatastrophe am Golf von Mexiko, die gefährliche Abhängigkeit vom Erdöl und das Energiekonzept der Bundesregierung“, Spiegel, Nr.26/2010, 28.6.2010
- N. Klein: Gulf oil spill - A hole in the world ☛ „The Deepwater Horizon disaster is not just an industrial accident – it is a violent wound inflicted on the Earth itself. In this special report from the Gulf coast, a leading author and activist shows how it lays bare the hubris at the heart of capitalism“, Guardian, 19.6.2010
- T. Kramar: Erdöl - Das Blut, der Dreck, das Gold ☛ „Tausende Tonnen schießen im Golf von Mexiko täglich ins Meer: vom Saft, an dem unsere Industrie und unser Verkehr hängen. Zur Geschichte, Chemie und Metaphorik eines unreinen Gemischs von Kohlenwasserstoffen“, Die Presse.com, 8.6.2010
- „Ölkatastrophe schreit nach Energiewende“ (F.Alt-Interv.) ☛ „Die Energiekrise ist die Überlebensfrage der Menschheit, eine Jahrtausendkatastrophe … Der Krieg im Irak war ein Krieg um Öl - um nichts sonst. Wenn im Irak nur Bananen wachsen würden, wäre dort kein einziger amerikanischer Soldat. Und jetzt die Ölkatastrophe! Was muss eigentlich noch passieren, bis wir politisch diese Verflechtung entflechten?“, Radio Vatikan, 27.5.2010
- M. Klingst: Sittenbild in Öl ☛ „Obamas Vorgänger im Weißen Haus haben den Staat gestutzt, zum Teil verächtlich gemacht. Ronald Reagan sagte, der Staat sei das Problem und nicht die Lösung. George W. Bush degradierte Aufsichtsbehörden dort, wo sie Einfluss auf Wirtschaft und Umwelt nahmen, zu Handlangern der Konzerne oder zu Statisten. Dabei konnte die Ölkatastrophe eigentlich nicht überraschen; Wissenschaftler warnen schon seit Langem, dass die Unterwasserbohrungen unkalkulierbare Risiken bergen würden, für die weder Industrie noch Gemeinwesen gewappnet seien. Es fehlte also an dem vorsorgenden Staat, den der Präsident jetzt stärken will“, Die Zeit, 27.5.2010
- Leben nach dem Peak: "Alles wird sich ändern" (E.Altvater-Interv.) ☛ „Kann der Kapitalismus Peak Oil überstehen?“, n-tv.de, 19.5.2010
- J. Schlandt: Unheilbare Ölsucht ☛ „Allein China verbraucht 2010 vermutlich mehr als neun Millionen Fass pro Tag. 2008 waren es noch nicht einmal acht … Sogar unter dem unmittelbaren Eindruck der Ölkatastrophe ist die Angst vor hohen Benzinpreisen übermächtig: Knapp 60 Prozent der US-Bürger unterstützen laut jüngsten Meinungsumfragen zusätzliche Offshore-Bohrungen. Das zwanghafte Verhalten von Süchtigen übertrumpft noch jedes Verantwortungsbewusstsein“; Allein die wenigen US-Amerikaner verbrauchen seit Jahrzehnten um die 20 Mio. Fass/Tag (EG), FR, 19.5.2010
- D. Ostermann: Das Tschernobyl der Ölindustrie ☛ „Die Ölindustrie könnte am Ende dastehen wie die Wall Street nach dem Finanzcrash: Als lachender Verursacher, der Profit macht, während andere die Suppe auslöffeln … Auch die Zeit der Blankolizenzen vom Amt zur Verwaltung der Bodenschätze der USA, dem Mineral Management Service (MMS), dürfte vorbei sein. Die Behörde, die schon 2008 durch Drogenorgien, Saufgelage und Sexpartys in Verruf geriet, soll aufgespalten werden“, FR, 17.5.2010
- U. Schmitt: Tyrannei der Tiefe - Unfälle und Katastrophen überfordern die amerikanische Politik ☛ „Das zuständige Amt zur Verwaltung der Bodenschätze der USA, der Mineral Management Service (MMS), vertraute BP und den Zusicherungen des Pächters blind. Der MMS duldete, dass die ‚Deepwater Horizon‘ unter der Billigflagge der Marshallinseln fuhr. BP und die anderen Riesen des Ölgeschäfts regulierten sich selbst. Es war allgemein in der Branche akzeptiert, dass es billiger ist, Unfälle und Strafgebühren zu riskieren, als in Sicherheitssysteme zu investieren. Die Nützlichkeit von Wahlspenden war offenkundig“, Welt, 17.5.2010
- U. Schmitt: Die ohnmächtige Supermacht im Angesicht des Öls ☛ „Nun schauen die Amerikaner in den Abgrund des Mississippi-Grabens und in die Abgründe des Versagens ihrer Behörden. Man muss nicht systemstürzenden Verschwörungstheorien anhängen, um beklemmende Gemeinsamkeiten mit der Kasinomentalität von Bankern an der Wall Street zu erkennen“, Welt, 16.5.2010
- Bethge/Jung/u.a.: Der Höllentrip (Riskante Offshore-Bohrungen: Tyrannei der Tiefe) ☛ „Auf jedem Quadratzentimeter lastet das Gewicht eines Mittelklassewagens … Rund 30 Prozent der globalen Ölproduktion werden heute schon aus Offshore-Quellen gewonnen … Zwischen 35 und 65 Dollar pro Barrel kostet die Förderung des Tiefseeöls … Es geht um nahezu 22 Milliarden Barrel Öl, die nach Schätzungen allein in den neuen Förderfeldern zu finden sind - und das in US-Heimatgewässern“, Spiegel, 12.5.2010
- J. Achenbach: Cascade of mishaps caused oil spill 'Chernobyl’ ☛ „Deffeyes, the Princeton professor, said, ‚Here we have the statistically unlikely case of both systems failing‘. The blowout is one failure, the blowout preventer’s malfunction is the second, and there may even be a third failure, he said — for example, if the steel casing was improperly attached to the blowout preventer. ‚Murphy’s Law: If anything can go wrong, it will‘, Deffeyes said“, Toronto Star, 10.5.2010
- C.v. Marschall: Öl und seine politischen Folgen ☛ „Das politische Hauptziel des Präsidenten ist es, die weitgehende Versorgung aus heimischen Energiequellen sicherzustellen. Die USA haben im Vergleich zu Deutschland den Luxus, dass sie heute ungefähr die Hälfte des Erdöls und Erdgases, das sie verbrauchen, im Inland und vor ihrer Küste fördern … Zum Vorwurf der Republikaner, man müsse an viel mehr Orten bohren, um den Energiebedarf zu decken, sagte er: ‚Amerika verfügt über zwei Prozent der Ölreserven, verbraucht aber 20 Prozent des globalen Öls‘. Das Land, das bei sauberen Energien führe, werde die Weltwirtschaft anführen, betonte er unter Verweis auf China und Deutschland“; Kapitalistische Staaten grundsätzlich unfähig zu friedlichem Energie-Systemwechsel? (EG), Tagesspiegel, 4.5.2010
- Vargel/Digges: Bellona President Hauge says Gulf spill oil industry’s Chernobyl ☛ „Eleven days after the Deepwater Horizon platform exploded on April 22, BP has still not managed to block the uncontrolled and increasing leakage of oil … Returning to his comparison to Chenobyl, Hauge said the spill would change attitudes toward offshore oil exploration when people understand the scale of the Gulf spill. ‚The Chernobyl accident made nuclear policy inedible overnight in many countries‘, he said“, Bellona.org, 3.5.2010
- J. Rubner: Ölbohrungen - Im Tiefenrausch ☛ „Tiefer, ferner, komplizierter und teurer - so muss man sich das Bohrloch der Zukunft vorstellen … Nur, die Naturgesetze können auch sie nicht außer Kraft setzen … Ganz abgesehen von Stürmen und Meeresströmungen, die auf der offenen See Plattformen und Förderschiffe gefährden, müssen sich die Geologen mit physikalischen Problemen herumschlagen: Der Druck ist enorm, die Temperaturen sind es auch. Das Öl aus großen Tiefen kann 350 Grad Celsius heiß sein, das Wasser am Meeresboden dagegen ist mit einigen Grad eher kühl. Da muss man zum Beispiel dafür sorgen, dass das Öl nicht hart wird und die Rohre zerstört. Nicht zu vernachlässigen ist auch die komplizierte Logistik“, SZ, 30.4.2010
- G. Morton: BP's Thunder Horse to Under-Perform in the Wake of the Deepwater Horizon Blowout? ☛ „With BP’s Deepwater Horizon blowout in the news, the world’s interest is now focused on deepwater oil production. BP has another deepwater platform in the Gulf of Mexico Thunder Horse where it has been working some for some time. My analysis suggests production is not going as well as planned at Thunder Horse“, The Oil Drum, 30.4.2010
- S. Liebrich: Die Gefahr, die aus der Tiefe kommt ☛ “…weil etwa trotz ernster Analyseverfahren niemand mit Gewissheit bestimmen kann, welche Druckverhältnisse in Lagerstätten herrschen, die Tausende Meter unter dem Meeresboden liegen … Ölförderung wird immer riskanter - doch die Politik reagiert verantwortungslos … Es ist gerade einmal sechs Monate her, da sprudelte zehn Wochen lang Öl aus dem Leck eines Bohrlochs vor der Küste Westaustraliens und verschmutzte die Timorsee … Jahrzehntelang verschmutzte die Ölindustrie ungehindert das Niger-Delta“; Skrupellose Ölkonzerne, gelenkte Politiker (EG), SZ, 26.4.2010
- I. Drury: Flashpoint in The Falklands - Argentine anger as British oil rig moves in today and MoD beefs up our forces ☛ „Ready for action: HMS York patrols off Port William, a large inlet on the east coast of East Falkland island … Typhoons are met by Tornado F3, left, as they arrive over the Falkland Islands for the first time yesterday … How the Forces line up in the Region“, Daily Mail, 19.2.2010
US-Soziologe Rifkin: "Globalisierung von oben gescheitert" ☛ „Doch den viel wichtigeren Indikator - nämlich Pro-Kopf-„Peak Oil“ – haben wir bereits 1979 erreicht“, DiePresse.com, 10.2.2010
- ARCH +: Post-Oil City - Die Stadt nach dem Öl ☛ „Die Geschichte der Zukunft der Stadt“, Zeitschrift für Architektur und Städtebau, Nr.196/197, Jan/2010, 1.2.2010
- S. Astyk: Men's Response to Shifting Roles after Peak Oil ☛ „But overwhelmingly history suggests that the psychological trauma of watching your world transformed often strikes men, particularly men of middle age and above, harder than it does women. How do we soften the blow?“, The Oil Drum, 31.1.2010
- Peak oil: Oh yes it is. Oh no it isn’t. Etc. (Davos) ☛ „Saudi Aramco chief executive Khalid al-Falih said peak oil concerns had been ‘pushed behind’ and blamed peak oil fears for some of the recent oil price volatility. Thierry Desmarest, chairman of Total (which is probably the most peak oil-friendly of the majors) maintained it was still a problem“, FT., 29.1.2010
- R. Sommer: Warum Peak-Oil offiziell ignoriert wird ☛ „Trotz der seit mehr als zehn Jahren intensiv geführten Fachdiskussion über den Zeitpunkt der sinkenden Erdölförderung wird das Thema politisch verdrängt oder verschwiegen“, Telepolis, 8.1.2010
- S. Mulligan: Heads in the Sand? Or, Why Don’t Governments Talk about Peak Oil? ☛ „Exploring the Range of Possibility: Governments just don’t »get it« - They are overly committed to neoclassical economics - They are hindered from realization due to cognitive biases - They have been misled by the EIA and IEA - Blame it on the Media - They get it, but they can’t talk about it - They are actively avoiding the issue - They’re on it, don’t you worry - Actions speak louder than words…: Middle East Adventures - Response to economic collapse of 2008 - ‚Climate‘ policy“, The Oil Drum, 5.1.2010
- A. Merkel: Die Abhängigkeit vom Öl muss reduziert werden (Originaltitel) ☛ „Doch langfristig wird Mobilität nur dann für jeden bezahlbar bleiben, wenn es uns gelingt, unsere Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren. Unser heutiger Verbrauch an fossilen Brennstoffen, die immer knapper und damit teurer werden, ist nicht dauerhaft tragbar. Wir müssen neue Wege einschlagen – je früher, umso besser“, ADAC Motorwelt, S.20, 1/2010 (Motorwelt: )
2009:
- Copenhague y el 'Peak Oil' ☛ „El cambio climático se convierte en una excusa para evitar un infarto energético … Pero necesitamos cambios estructurales fuertes y no pan para hoy y hambre para mañana, sobre todo en los tres temas más importantes: comida, transporte y vivienda sostenibles. Hay mucho que hacer. Pues manos a la obra, que por ahora hay petróleo para ayudarnos“, El País, 18.12.2009
- D. Strahan: When the oil stops flowing ☛ “‚If everything goes well‘, says Steven Sorrel, of the UK Energy Research Centre, ‚oil sands might produce six million barrels per day in 20 years’ time, but by then we’ll need to add at least 10 times that much capacity – without allowing for any growth in demand. It’s very hard to see non-conventionals riding to the rescue‘“, The National, 3.12.2009
- T. Macalister: Peak oil - the summit that dominates the horizon ☛ „Crude is still being discovered; existing fields are not being exploited to the full. So it’s hard to predict the exact point at which the world’s dwindling reserves will precipitate a crisis. But it’s coming … Leggett, a member of the task force, argues that it was a similar lack of urgency that led to the implosion in the financial markets“, The Guardian, 29.11.2009
- World Oil Production Forecast - Update November 2009 ☛ „World oil production peaked in July 2008 at 74.74 million barrels/day (mbd) and now has fallen to about 72 mbd … The IEA 2009 forecast also shows a slight decline from 2009 to 2012 implying that the IEA possibly agrees that world oil peaked in July 2008. The US Energy Information Administration (EIA) and the International Energy Agency (IEA) should make official statements about declining world oil production now to urgently increase the focus on oil conservation and alternative renewable energy sources“, The Oil Drum, 23.11.2009
- Too fearful to publicise peak oil reality ☛ „The economic establishment accepts the world soon won’t be able to meet energy demands, but wants to keep quiet about it“, The Guardian, 10.11.2009
- A. Seager: A post-oil world gets less sci-fi by the day ☛ „Dwindling supplies and no plan B – are we heading for Mad Max scenario?“, The Guardian, 26.10.2009
- T. Bayer: Das neue Peak-Oil ☛ „Das Ende des Ölzeitalters steht bevor. Nicht weil uns der wichtigste Rohstoff der Weltwirtschaft ausgeht, sondern weil die Nachfrage wegbricht … Der Peak ist schon längst erreicht. Die Ölnachfrage in den Industrieländern wird nicht mehr das Niveau der Jahre 2005 und 2006 erreichen. Da sind sich IEA, IHS Cera und die Deutsche Bank einig“, FTD, 20.10.2009
- Die Mär vom Ende des Ölzeitalters ☛ „Nun werden riesige neue Ölfelder entdeckt. Zeit, das Zeitenende abzusagen? … Außerdem liegen sie fast alle mehrere tausend Meter unter dem Meeresboden und sind daher sehr teuer zu erschließen. ‚Das Öl im Golf von Mexiko kommt frühestens in acht Jahren auf den Markt, das aus Brasilien in 15 Jahren‘, ist sich Steffen Bukold sicher, ‚bis dahin haben wir den Oil Peak längst hinter uns‘“, Focus, 17.10.2009
- C. Hecking: Das schmierige Öl-Geschäft ☛ „Weltweit schrumpfen die Treibstoffreserven. Die Preise spielen verrückt. Die Konzerne fahren ihre Investitionen in neue Fördergebiete zurück – und machen den wichtigen Rohstoff noch knapper. Langfristig kennt der Benzinpreis nur eine Richtung: nach oben. Eine Reportage“, FTD, 15.10.2009
- Reserves and Resources ☛ „In trying to estimate the size of the problem that will face the world as the available reserves of fossil fuel begin to decline, one has to make some assumptions about the size of the volumes that are available … The issue that becomes important is the fact that the amount of oil, coal, natural gas or uranium that can be economically extracted varies with the price of the fuel“, The Oil Drum, 8.10.2009
- D. Ganser: Peak Oil - Erdöl im Spannungsfeld von Krieg und Frieden ☛ „Um die Versorgungssicherheit der Schweiz im 21. Jahrhundert zu erhöhen, müssen die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz deutlich ausgebaut werden“, in: v.Rohr/u.a.(Hg.), Energie, S.45-60, vdf Hochschulverlag AG ETH Zürich, 10.2009 (Text: )
- Bis zum letzten Tropfen - Vom Ende des Öls ☛ „Seine Kernbotschaft: Wir müssen endlich aufwachen, um das Schlimmste zu verhindern! Denn die Zeit, uns auf die Ölkrise einzustellen, wird langsam knapp“, Matthias Sdun/Jürgen Webermann, NDR/TV, 28.9.2009 (Trailer: ; Online: ; Fotos: ; Rezens.: ; Autor: )
- J. Lundberg: San Francisco's Peak Oil Task Force Report - Excellent, But Lacking ☛ „Is Peak Oil Really Understood? - Mental baggage extending beyond oil - Specifics: impacts and strategies in the face of peak oil“, Energy Bulletin, 24.9.2009
- M. Hänggi: Peak-Oil - Lernen aus "Peak Stickstoff" ☛ „Vor hundert Jahren erfanden Fritz Haber und Carl Bosch die Ammoniaksynthese. Mit der Synthese von Ammoniak aus Luftstickstoff konnte das drängendste Rohstoffproblem der Epoche gelöst werden. Die damalige ‚Stickstofffrage‘ weist Parallelen zur aktuellen Peak-Oil-Debatte auf. Was lässt sich im Rückblick daraus lernen?“, Telepolis, 19.9.2009
- Our Post-Peak Oil Future ☛ „A Comparison of Two Scenarios Following the Global Peak in Oil Production … Catabolic Collapse: Stair-step Decline … Petrocollapse: A Steep Drop-off in Oil“, Bay Localize.org, 9.2009
- Türkei sammelt Trümpfe im Energiepoker ☛ „Im Einklang mit der neuen Doktrin einer multidimensionalen und multipolaren Außenpolitik verfolgt die Regierung in Ankara das Ziel, die Türkei als ein Energie-Drehkreuz zwischen Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Zentralasien zu etablieren … Das Land an der Schnittstelle zwischen den Kontinenten wird somit zu einem wichtigen Energie-Drehkreuz und als Partner für die europäische Energiesicherheit unverzichtbar“, Konrad Adenauer Stiftung, 31.8.2009
- W.W. Merkel: Der unwahrscheinliche Traum vom ewigen Erdöl ☛ „Eine alte Theorie behauptet, Erdöl sei nicht aus abgestorbenem biologischem Material entstanden, sondern in chemischen Prozessen im Erdmantel … Die hochempfindliche chemische Analytik und die zahlreichen Belege für Biomarker gab es zu seiner Zeit nicht … ‚Man kann ganz eindeutig nachweisen, ob die in Öl verwandelten Organismen Landpflanzen waren, in einer See-Umgebung lebten oder Algen im offenen Meer waren‘, sagt Heinz Wilkes. Sein Kollege Krooß spricht von ‚chemischen Fossilien‘ … ‚Spricht man in Russland jüngere Wissenschaftler darauf an, so empfinden sie diese in ihrem Land aufgestellte Theorie als peinlich‘“, Welt, 21.8.2009
- B. Ohm: IEA - Dringende Warnung vor dem nächsten Ölschock ☛ „Diese äußerst besorgniserregenden Daten fanden Ende 2008 nicht den Weg in die Schlagzeilen, die damals von der Finanzkrise beherrscht wurden“, Readers Edition, 3.8.2009
- Warning: Oil supplies are running out fast ☛ „Catastrophic shortfalls threaten economic recovery, says world’s top energy economist“, The Independent, 3.8.2009
- P. Illinger: Erdöl wird knapp - Luxusgut Benzin ☛ „Um es gleich zu sagen: Auch in hundert, ja sogar in tausend Jahren wird es noch Erdöl geben. Aber der begehrte Rohstoff wird dann nicht mehr so üppig aus dem Erdboden strömen, dass man täglich 86 Millionen Fässer damit füllen kann, wie heute, im Jahr 2009. In hundert oder in tausend Jahren wird Erdöl ein kostbares Gut sein, vielleicht wird es nur noch in kleinen Fläschchen angeboten, womöglich in Apotheken“, SZ, 29.7.2009
R. Heinberg: Peak Oil Day ☛ „On July 11, 2008, the price of a barrel of oil hit a record $147.27 in daily trading. That same month, world crude oil production achieved a record 74.8 million barrels per day“, Post Carbon Institute, 3.7.2009
- N. Rost: Die abiotische Theorie und Peak Oil ☛ „Was wir brauchen, um Peak Oil wieder aus dem Problembewusstsein von uns Menschen zu streichen sind belegbare Fakten, die zeigen, daß sich Ölreserven mindestens so schnell regenerieren als wir sie verbrauchen - und zwar nicht nur auf dem Papier. So lange dies nicht vorliegt bleibt auch die ‚abiotische Theorie‘ ein praxisfernes Schlachtfeld, was nicht zur Klärung unserer Zukunftsprobleme beiträgt“, Peak-Oil.com, 6.2009
- 150 Jahre Erdöl und Erdgas aus Deutschland ☛ „Zur gleichen Zeit, als in den USA nach Erdöl gesucht wurde, war in Deutschland die erste Erdölbohrung erfolgreich … Im Frühjahr 1859, einige Monate vor der berühmten Bohrung in Titusville, USA, wurde in Wietze bei Celle eine Erdöllagerstätte gefunden, aus der in den folgenden 25 Jahren rund 20 Zentner Öl pro Jahr gewonnen werden konnten. Einen Ölboom in Deutschland löste diese Bohrung allerdings – anders als in den USA – nicht aus“, Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V. (WEG), 6.2009 (Presse: ; Plakat: , )
- Arctic's black gold mapped ☛ „The estimates are based purely on geological data, and take no account of whether the oil and gas stores are technically recoverable or how much it would cost to exploit them. Nor do they address the environmental and cultural damage that might be inflicted by attempting to drill for oil or gas“, Nature, 28.5.2009
- C. Seidler: Arktisches Monopoly - Reichtum in eisiger Kälte ☛ “‚Ich war überrascht. Ich hatte eigentlich vermutet, dass die Zahlen höher liegen wurden‘, gibt Gautier zu. ‚Die Arktis wird niemals den Nahen Osten ersetzen können. Nordalaska wird niemals das Saudi-Arabien der westlichen Welt werden‘“, Spiegel, 9.5.2009
Hall/Day: Revisiting the Limits to Growth After Peak Oil ☛ „In the 1970s a rising world population and the finite resources available to support it were hot topics. Interest faded — but it’s time to take another look“, American Scientist, Vol.97, 5.2009
- J.H.Kunstler: Investing In Infrastructure For An Age Of Scarcity (Interv.) ☛ „But it’s hard not to have the sense that Kunstler’s ideas or worthy of careful consideration, even if one doesn’t share his certainty that oil will be critically scarce in the next ten or twenty years. For instance, his 1994 book The Geography of Nowhere was well ahead of the cultural curve in describing the gross miscalculations of America’s massive investment in sprawling suburbs. Now, even with OPEC cutting production, Kunstler still predicts oil supply shortages dead ahead. Will we feel the bite this year? Next? The year after? ‚Soon enough‘, he says“, The Infrastructurist, 2.4.2009
- Peak oil Deutschland ☛ Energy Bulletin, 20.2.2009
- Investitionen: Ölkonzerne vertrauen auf Nachfrage ☛ „Den führenden Konzernen der Branche ist es in den vergangenen Jahren trotz enormer Investitionen nur selten gelungen, ihre durchschnittliche Tagesproduktion zu steigern. Der natürliche Produktionsverfall in älteren Ölquellen erweist sich als immer größeres Problem, die Erschließung neuer Quellen wird technisch immer aufwändiger. Bei Exxon sank die Produktion 2008 um sechs Prozent, beim zweitgrößten US-Ölkonzern Chevron um drei und bei Shell um zwei Prozent. Nur BP gelang ein bescheidenes Plus von einem halben Prozent. Dem stand ein gemeinsamer Investitionsaufwand von gut 100 Mrd. Dollar gegenüber“, Handelsblatt, 4.2.2009
- S. Bukold: Die Krise der kanadischen Ölsandindustrie ☛ „Es überrascht daher nicht, dass hohe Kosten, niedrige Ölpreise und der erschwerte Zugang zu Krediten die Investitionen in neue Projekte stark beeinträchtigt haben“, EnergyComment, 2.2009
- U. Franke/Deutsche BP: Den Wohlstand sichern ☛ „Die Erschließung von Vorkommen - nur eine von sieben Bohrungen ist im Industriedurchschnitt erfolgreich - erfordert ganz erhebliche Vorlaufzeiten. Heute produzierende Öl- oder Gasprojekte sind Ergebnis von Investitionen, die vor zehn oder mehr Jahren begonnen wurden, d. h., ein ‚Return on Investment‘ erfolgt sehr viel später. Damit liegt das extreme geschäftliche Risiko vor dem Hintergrund eines hochvolatilen Ölpreises auf der Hand … Dabei geht die IEA davon aus, dass die globalen Investitionen bis 2012 auf über 600 Milliarden Dollar pro Jahr ansteigen und dass sich das Investitionsvolumen der börsennotierten Unternehmen sogar nochmals um 50 Prozent erhöhen wird“; Müsste! (EG), Handelsblatt, 28.1.2009
2008:
- G.N. Lischak: If the Oil Runs Out... Will mankind find a solution before it is too late? ☛ „In a remote jungle in South America, an Indian tribe has devised an ingenious trap to catch monkeys. It consists of a hollow coconut chained to a stake. Inside the coconut is some rice, which any monkey can reach via a small hole … A monkey must choose between trying in vain to remove its hand with a meal inside or letting go and saving its life … Mankind finds itself in a similar situation with oil … The question is…will man remove his fist from the coconut in time? If history is any indication, the answer is no“, The Real Truth, 3.12.2008
- IEA: World Energy Outlook 2008 (WEO) - Die Ölfeldanalyse ☛ „EnergyComment, das Analysezentrum für Ölpolitik und Ölmärkte, präsentiert die wichtigsten Ergebnisse des WEO 2008, des wohl einflussreichsten und meistzitierten Energieberichts … Die IEA, deren personelle Stärke von den Medien meist weit überschätzt wird, und ihr neuer Chef Tobuo Tanaka verdienen große Anerkennung dafür, dass sie immer häufiger die ‚heißen Eisen‘ der Öldiskussion anfassen und immer eindringlicher vor Engpässen bei der Ölversorgung warnen“, PR-inside.com, 13.11.2008
- Russia to nuke oil and gas fields in the Arctic ☛ „European oil and gas development companies such as French Total and Norwegian StatoilHydro will participate in the development of Shtokman gas field in the Russian Arctic — the field specified for nuclearification by the Russian designers“, Bellona.org, 13.11.2008
- Jeff Rubin: Oil Prices Caused the Current Recession ☛ „Defaulting mortgages are only a symptom of the high oil prices. We should be blaming the underlying cause - higher oil prices - rather than the symptom. These higher oil prices caused Japan and the Eurozone to enter into a recession even before the most recent financial problems hit. Higher oil prices started four of the last five world recessions; we shouldn’t be too surprised if they started this one also“, The Oil Drum, 5.11.2008
- "Der größte Rückzug der Menschheit" (Simmons-Interv.) ☛ „Nehmen Sie Prudhoe Bay in Alaska, das größte Ölfeld, das die USA je hatte. Als man es entdeckte, schätzen Experten das Vorkommen auf 25 Milliarden Barrel – etwa die Hälfte sollte ausbeutbar sein. Tatsächlich wurden in Prudhoe Bay in fast elf Jahren nur sechs Milliarden Barrel gefördert, also 1,5 Millionen täglich. Inzwischen sind es nur noch 200 000 Barrel pro Tag“, in: Pictures of the Future - Zukunft der Rohstoffe, Siemens AG, Herbst 2008
- Crude Realities: The Era of Cheap Energy is Over ☛ „A recent study of a cross-section of nearly 180 countries by the Dallas Fed shows that a doubling in per capita income more than doubles the per capita oil consumption. A few big nations growing rapidly can have a profound impact on world oil markets … The U.S. Energy Information Administration puts the peak in oil production ‚within this century‘. The German government–sponsored think tank ‚Energy Watch Group‘ is less optimistic, maintaining that oil production has already peaked and that the world is now entering a transition period that will force us to fundamentally rethink our long-term approach to fossil fuels“, Deloitte, 4/2008
- VCS: Die letzte Ölung - Wenn das Benzin knapp wird ☛ „Das Erdöl wird knapper und teurer. Was als eine Gefahr für die Wirtschaft dargestellt wird, ist eigentlich eine Chance. Nur muss man sie nutzen. Je schneller, desto besser“, Verkehrs-Club der Schweiz, 9.2008
- Energy Watch Group: Bis zum letzten Tropfen Öl (T. Seltmann-Interv.) ☛ „Das wichtigste Anliegen besteht darin, Daten und Zusammenhänge transparent zu machen. Bisher werden diese sehr oft durch Organisationen oder Regierungen gefiltert und dann erst veröffentlicht. Deshalb möchte die Energy Watch Group jene Stimme sein, die Daten und Fakten aus dem Energiesektor unabhängig darstellt und eine Art ‚Bypass‘ um die politischen und einzelwirtschaftlichen Interessenfilter legt“, tagesblick.de, 26.8.2008
- WEG: Erdöl- und Erdgasproduzenten steigern Investitionen in Deutschland um 43 Prozent ☛ „Es sind große Anstrengungen notwendig, den in den letzten Jahren beobachteten Rückgang der heimischen Erdölund Erdgasproduktion aufhalten zu können … Dadurch erweist sich die Erschließung neuer Lagerstätten zunehmend als technologisch schwierig und kostenaufwändig“, Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V.; Steilen Investitions-Mehraufwand bewerben, Förder-Rückgänge verstecken - verantwortlich gegenüber Nation? (EG), 25.8.2008
H. Ritz: Ende einer Epoche - Peak Oil und seine geostrategische Bedeutung ☛ „Teil I: Die absehbare Erschöpfung der globalen Ölreserven - Phasen der Förderung - Divergierende Schätzungen - Verhältnis Neufunde/Verbrauch - Folgen für die Weltwirtschaft - Keine sanfte Wende … Teil II: Den US-Eliten kommt die drohende Ölknappheit nicht ungelegen - Machtmittel US-Dollar - Kampf um Vorherrschaft - Monopolisierung der Ölvorräte - Neuer Rüstungswettlauf - Schockstrategie - »Kreative Destabilisierung«“, junge Welt/AG Friedensforschung Uni Kassel, 9./11.8.2008
- Peak Oil ist da - Das Ende der billigen Energie ist erreicht ☛ “…im Jahresvergleich ging die Förderung von konventionellem Erdöl 2006 und 2007 bereits zurück … Während die Förderung bereits leicht sinkt, hat sich der Eigenverbrauch gegenüber dem Vorjahr um fast 5 % erhöht; die exportierte Menge geht also weit deutlicher zurück als die Förderung … Noch schwieriger scheint es, den Schiffs- und Flugverkehr mit weniger fossilem Öl zu betreiben. Um das Versorgungsproblem beim Öl in den Griff zu bekommen, müssen wir also sparen und erneuerbaren Energien als Ersatz absoluten Vorrang geben“, Erneuerbare Energien, 8.2008
- WEG: Deutsche Erdöl- und Erdgasförderung im ersten Halbjahr 2008 ☛ „Als Folge des natürlichen Produktionsverlaufs der Erdöl- und Erdgaslagerstätten war die Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland im ersten Halbjahr 2008 erneut rückläufig. In den ersten sechs Monaten wurden in Deutschland 7,9 Milliarden Kubikmeter Erdgas und 1,5 Millionen Tonnen Erdöl produziert. Damit sind sowohl die Erdgas- als auch die Erdölförderung um rund 10 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gesunken“, Wirtschaftsverband Erdöl- und Erdgasgewinnung e.V., 30.7.2008
- S.A.Van Vactor: How Oil from the North Went South ☛ „Although peak oil production may be near, decline will not be due to resource exhaustion; it will be from contracting demand in the face of excessive prices“, USAEE Working Paper, No.08-009, 14.7.2008
A. Eschbach: Am Vorabend unserer Zukunft (Energiepolitik) ☛ „Was passiert, wenn das Öl ausgeht? Unser aller Leben wird sich dramatisch verändern … Das Zeitalter des billigen Öls endet. Aber war es denn billig? Bis in die Sechzigerjahre zahlte man für ein Barrel Rohöl gerade mal zwei Dollar. Klingt nach ‚billig‘. Aber darüber hinaus zahlte man mit Kriegen, Blut, Abhängigkeit und Krisen“, politik-poker.de, 2.7.2008
- Die Angst der Politik vor der Endlichkeit ☛ „Nur eines wollen solche Experten nicht hören: Dass das Öl so teuer ist, weil die Vorräte zu Ende gehen … Es gleicht fast der Verletzung eines Tabus, wenn aktuelle Probleme bei der Ölversorgung mit der Endlichkeit in Zusammenhang gebracht werden … Die Vergangenheit war gekennzeichnet durch ein ständig steigendes Ölangebot. In Zukunft wird dieses Ölangebot kontinuierlich abnehmen“, zeozwei.de, 3.6.2008
Oil turbulence in the next decade ☛ „The transition period from an Oil Supply-constrained World to an ‚Energy-sustainable World‘ urgently needs to be better managed globally … The leaders of the main economic and political powers have to come up with a plan that guides us through this difficult period of transistion and redistribution of oil scarcity“, Clingendael International Energy Programme, 6.2008 (Essay: )
- Tapped Out - World oil demand is surging as supplies approach their limits ☛ Sadad I. Al Husseini, Saudi oil geologist, “… worries that the world has been slow to wake up to the prospect … Any meaningful discussion about changes in our energy-intensive lifestyles, says Husseini, ‚is still off the table‘“, National Geographic, 6.2008
D. Ganser: Wir müssen das Erdöl verlassen, bevor es uns verlässt ☛ „Der globale Megatrend ‚Peak Oil‘ ist in der Schweiz noch viel zu wenig bekannt … Im Mai 1908 entdeckte man in Iran Erdöl. Der Fund rückte den Nahen Osten ins Interesse der Grossmächte. 100 Jahre später ist jedoch die Erdölversorgung bereits langfristig gefährdet – heute tobt ein erbitterter «Rohstoffkrieg»“, Basellandschaftliche Zeitung, 16.5.2008
- 4. Brazil’s giant field ☛ „The next day a statement from Brazil’s national oil company Petrobras pointed out that there was really no new information about the size of the field other than what was released last September … Most observers believe there is considerable oil off the coast of Brazil, but that it will be many months if not years before the full extent of the discovery is determined. At any rate, extracting the first commercial flows of oil will be very expensive, won’t arrive for five or six years at the earliest, and will span many years“, ASPO USA, Peak Oil Review, 21.4.2008
- Gazprom pushes for more nuke power to develop Shtokman oil and gas reserve ☛ „Russia’s aging Kola Nuclear Power Plant, which is already limping along with two reactors that have run out their engineered life spans, is negotiating with Gazprom over building two more reactor units to supply more power for developing the underwater Arctic Shtokman oil and gas reserve“, Bellona, 4.4.2008

Die Sirenen schrillen ☛ „Die Internationale Energieagentur (IEA) schlägt Alarm: Schneller als erwartet könnte der Welt das Öl ausgehen – die Gefahr einer Versorgungskrise wächst“; Chefökonom der obersten westlichen Energiebehörde kündigt in Interview große Ölkrise an (EG), Internationale Politik, 4.2008
- The Paradox of Production ☛ „One of the things that makes the challenge of peak oil so insidious, and so resistant to quick fixes, is the way in which many things that seem like ingredients of a solution are actually part of the problem“, The Archdruid Report, 26.3.2008
- Exponentielles Wachstum? - Ein Dogma muss überwunden werden ☛ „Ist Erdöl lebensnotwendig?“, von Prof. Dr. Wolfgang Blendinger, Erdölgeologie, TU Clausthal und Prof. Dr. Klaus Bitzer, Geologie, Uni Bayreuth, Zeit-Fragen, 10.3.2008
- Murmansk speaks out against using floating nuke plants in oil project ☛ „A majority of 71 percent of Murmansk Region residents in Russia’s far Northwest spoke out against the use of floating nuclear power plants in the development of the oil boom expected in the Shtokman field under the Barents Sea off Russia’s Arctic Coast, a poll has found“, Bellona.org, 5.3.2008
- Floating nuclear power plants attracting interest of the oil industry in Russia and abroad ☛ „The extremely hazardous use of floating and underwater atomic energy stations to supply power to tap remote oil and gas reserves is gaining currency among not only Russian gas giants but their Norwegian counterparts as well“, Bellona, 12.2.2008
2007:
R. Heinberg: What will we eat as the oil runs out? ☛ „Our global food system faces a crisis of unprecedented scope. This crisis, which threatens to imperil the lives of hundreds of millions and possibly billions of human beings, consists of four simultaneously colliding dilemmas, all arising from our relatively recent pattern of dependence on depleting fossil fuels … Structural Dependency … The Worsening Oil Supply Picture … Impact of Biofuels … Impact of Climate Change and Environmental Degradation … What Is the Solution? … What Will Be Needed“, The Lady Eve Balfour Lecture/22.11.2007, Energy Bulletin, 3.12.2007 ( )
- FES: Energiesicherheit (Kompass 2020) ☛ „Neue Knappheiten, das Wiederaufleben des Ressourcennationalismus und die Aussichten für multilaterale Ansätze“ , Friedrich Ebert Stiftung, 8.2007
- ODAC: Preparing for Peak Oil ☛ Hervorragende Zusammenfassung gerade auch für (kommunale) Entscheidungsträger (EG), The Oil Depletion Analysis Centre, 2007
- Peak Oil - A Turning Point For Mankind ☛ Dr. Colin J. Campbell, ASPO-Ireland, 13.7.2007
- M. Plöse: Peak-Oil in Karlsruhe ☛ „Das Bundesverfassungsgericht und die deutschen Interessen am Hindukusch … Ist die Förderhöchstmenge einer Ölquelle erreicht, sinken die Fördermengen rapide ab, schließlich stehen Aufwand und Nutzen nicht mehr im Verhältnis und die Quelle gilt als erschöpft … Dieses Szenario ist für den überwiegenden Teil der weltweiten Erdölvorräte bereits Realität und genau deswegen haben die Verteilungskämpfe um die verbliebenen Ölreserven und Ölförderwege längst begonnen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Vereinbarkeit der Tornado-Einsätze der Bundeswehr in Afghanistan mit dem Grundgesetz vom Dienstag lässt die strategische Wende hin zum ressourcensichernden Interventionalismus in der Außen- und Verteidigungspolitik mehr als deutlich werden“, Telepolis, 5.7.2007
- Peak Oil: Der globale Krieg ums Öl ☛ „Der Countdown läuft - Regionale Ungleichgewichte - Problemfall USA - Rettungsanker Militär - Realitätsblindheit allerorten“; Kurze präzise Analyse der Peak Oil-Wende und die Militarisierungsfalle (EG), Blätter f. dt. u. intern. Politik, 7.2007
- M. Basedau: Erdölkriege – Kriege der Zukunft? ☛ „Erdölkriege sind in der Zukunft in mindestens vier Szenarien denkbar: 1. Konflikte zwischen Exporteuren und Importeuren, 2. Konflikte zwischen Importeuren, 3. Konflikte zwischen Exporteuren und 4. Konflikte innerhalb von Exportländern. Die Wahrscheinlichkeit von Erdölkriegen hängt zunächst von der wachsenden Ölknappheit ab“, German Institute of Global and Area Studies (GIGA), 6.2007
Hirsch: Peaking of world oil production: Recent forecasts ☛ „Waiting until world oil production peaks before taking crash program action would leave the world with a significant liquid fuel deficit for more than two decades. Initiating a mitigation crash program 10 years before world oil peaking helps considerably but still leaves a liquid fuels shortfall roughly a decade after the time that oil would have peaked. Initiating a mitigation crash program 20 years before peaking appears to offer the possibility of avoiding a world liquid fuels shortfall for the forecast period“, WorldOil magazine, 4.2007
- D. Mösche: 150 Jahre Ölförderung in Schleswig-Holstein ☛ „Zeitungsmeldung vom 3. April 1856 über den Fund eines Asphaltlagers bei Hemmingstedt“, bergbau, S.18-20, 1/2007
2006:
- Chris Skrebowski responds to CERA report debunking Peak Oil 'Theory' ☛ ASPO-Ireland, 22.12.2006
- Does the peak oil "myth" just fall down? - our response to CERA ☛ Dave Cohen, Energy Bulletin, 16.11.2006
- Congressional peak oil caucus responds to CERA study ☛ „CERA’s report is one of the most optimistic predictions for the peak in global oil production to date, and it still underscores the need to address this problem immediately. Whether it is Peak Oil, global warming, or the fact that some of the money we send overseas to support our oil addiction comes back to us in the form of terrorism, the U.S. cannot wait any longer to develop sensible and sustainable alternatives to oil“, Energy Bulletin, 14.11.2006 ( , )
- Peak Oil - Die Ära nach dem billigen Öl ☛ „Das Ende der Vorstädte - Straßen verfallen - Eine neue Ära der Landwirtschaft - Globalisierung rückwärts?“, dematerialization.org, 7.2006
- C. Montgomery: Suburbia's Worst Enemy (J.H.Kunstler Interv.) ☛ „Peak oil doomsayer James Howard Kunstler on the mega-impact here … Since the 1994 release of The Geography of Nowhere, author James Howard Kunstler has been among the most acerbic critics of North American urban design. Kunstler has argued that suburban sprawl has left citizens almost entirely dependent on cars, just as the world nears the historic peak of oil production“, The Tyee.ca, 12.6.2006
- Postpetrolismus Manifest ☛ „Postpetrolismus ist ja vorerst nur ein Wort. Herzlichen dank fürs Zuhören. Jetzt ist es soweit. Es geht los“, Hemauer & Keller, 27.4.2006
- E. Altvater: Die Erde ist kein schneller Ölbrüter - Zu William Engdahls "Mythen" ☛ „Wie hoch ist der Energieaufwand, um Öl aus den tiefen Schichten der Erde zu fördern?“, der Freitag, 24.3.2006
- S.M. Nsouli: Petrodollar Recycling And Global Imbalances ☛ „The rising global imbalances suggest that the steps taken thus far are insufficient and that the world economy remains subject to serious risks of a disorderly adjustment“, IMF, 23.3.2006
- A. Hazelwood: Tribute for 50th anniversary of M. King Hubbert's bold prediction of U.S. peak oil production ☛ „The lack of preparation on the government’s part set the United States up for the oil shocks of the 1970s and egregious dependence on foreign oil that we experience today“, EROEI.com, 8.3.2006
World Watch Institute: Peak Oil Forum ☛ „But if society does too little now, as opposed to later, the effects could be disastrous. Under these conditions, doing too little now in the name of economic efficiency will appear in hindsight as rearranging deck chairs on the Titanic“(s.21), Artikel von Ölrealisten (K. Aleklett, R.K. Kaufmann) und Öloptimisten (V. Smil, R. Cavaney), Jan/Feb.2006
2005:
- Life beyond oil ☛ New Statesman, Special Supplement on Energy, 3.10.2005
R.L. Hirsch: The Inevitable Peaking of World Oil Production ☛ „Oil production is in decline in 33 of the world’s 48 largest oilproducing countries … Waiting until world oil production peaks before taking crash program action leaves the world with a significant liquid fuel deficit for more than two decades“, The Atlantic Council of the USA, Bulletin, Vol.XVI, No.3, 10.2005
- N. Butler (BP): Energiesicherheit in Europa ☛ „Dennoch nehmen die Fördermengen ab. Auch wenn die Produktion in Norwegen weiter ansteigt, war die Erdgasproduktion im niederländischen Groningen 1996 auf dem Höchststand. Die Ölproduktion in Großbritannien war im Jahre 1999 auf dem Höhepunkt und die britische Gasproduktion nimmt jetzt ebenfalls allmählich ab“, Rede beim International Institute for Strategic Studies/Genf, 17.9.2005
P. Maass: The Breaking Point ☛ „To know the answer, you need to know whether the Saudis, who possess 22 percent of the world’s oil reserves, can increase their country’s output beyond its current limit of 10.5 million barrels a day, and even beyond the 12.5-million-barrel target it has set for 2009 … ‚Everybody is looking at the producers to pull the chestnuts out of the fire, as if it’s our job to fix everybody’s problems‘, he told me. ‚It’s not our problem to tell a democratically elected government that you have to do something about your runaway consumers. If your government can’t do the job, you can’t expect other governments to do it for them‘“, The New York Times, 21.8.2005
2004:
- G. Zitzelsberger: Der heilsame Öl-Schock ☛ „Es ist derzeit so knapp, wie man es in der modernen Industriegeschichte nur einmal zuvor - nach der Revolution in Iran im Jahre 1979 - erlebt hat. Eine Höchstmarke von 55 Dollar pro Barrel hat den vierten Ölpreis-Schock seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst. Nimmt man die Ölschwemme des Jahres 1998 zum Vergleich, dann hat sich der Preis seitdem vervierfacht“, SZ, 21.10.2004
Sorry, leider beginnt schon die zweite Halbzeit (C. Campbell-Interv.) ☛ „Wie viel Öl es wirklich noch gibt, weiss keiner. Aber keiner weiss es so gut wie der englische Geologe Colin Campbell: zu wenig, um weiterzumachen wie bisher. Ein Gespräch über den «grössten Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit»“, NZZ Folio, 9/2004
- F. Müller: Tanz auf dem Vulkan ☛ „Dennoch gibt es Grund zur Sorge um die Versorgungssicherheit. Drei langfristig angelegte Trends geben in ihrer kombinierten Wirkung Anlass dazu. Erstens, die Importabhängigkeit der OECD-Staaten wird laut Internationaler Energieagentur (IEA) von 53 % im Jahr 2000 auf 78 % (2030), in Europa sogar auf 85 % ansteigen … Die IEA geht davon aus, dass Ost- und Südasien (ohne Japan und Korea) im Jahr 2030 mehr Öl importieren als die ganze OECD heute … Drittens, das Angebot wird sich stärker konzentrieren“, Energiewirtschaftliche Tagesfragen, 8.2004
- Olbrich/Seltmann: Ölscheichs von gestern und Ölscheichs von morgen ☛ „Die Wirtschaft der Industrienationen hängt am Erdöl wie der Junkie an der Nadel. Und dies mit ähnlichen Folgen: Abhängigkeit, Ausbeutung, Vergiftung, Zerstörung. Aber im Gegensatz zum Junkiestoff, der aus nachwachsenden Pflanzensubstanzen hergestellt wird, geht der Grundstoff unserer Öl- und Plastikkultur zu Ende“, Humonde.de, 1.6.2004
- A.J. Cavallo: Spare Capacity (2003) and Peak Production inWorld Oil ☛ „It is only prudent that all industrialized and developing nations take both the possibility of near-term (10–20 years) resource constraints and political disruptions into account in formulating their energy policy“, Natural Resources Research, Vol.13, No.1, 3.2004
- SES: Allgegenwärtig - Erdöl ist das ganze Leben ☛ Schweizerische Energie-Stiftung, Energie & Umwelt, Nr.1, 3.2004
2003:
- A. Coghlan: 'Too little' oil for global warming ☛ „Oil and gas will run out too fast for doomsday global warming scenarios to materialise, according to a controversial analysis presented this week at the University of Uppsala in Sweden“, New Scientist, 5.10.2003 (Grafik: )
2001:
- R. Rechsteiner: Wann kommt die letzte Ölkrise? ☛ „Selbstüberlistung mit Statistik - Neue Technologien - Erdöl 1973 und 2000: was ist anders?“, Basler Zeitung, 20.1.2001
2000:
T.L. Friedman: Das Prinzip Petropolitik ☛ „Alle amerikanischen Bemühungen zur Verbreitung der Demokratie, die keine glaubwürdige und nachhaltige Strategie miteinschließen, wie man Alternativen zum Erdöl finden und den Rohölpreis senken kann, sind daher vollkommen wertlos und zum Scheitern verurteilt. Ganz egal, wo man außenpolitisch steht: Man muss heutzutage denken wie ein Grüner. Man wird weder als außenpolitischer Pragmatiker erfolgreich sein noch als ein das Banner der Demokratie schwingender Idealist, wenn man sich nicht auch gleichzeitig erfolgreich für das Energiesparen einsetzt“, Cicero, 8.2000
1999:
- Former CIA Director R. James Woolsey: The New Petroleum ☛ „Optimists about world oil reserves, such as the Department of Energy, are getting increasingly lonely. The International Energy Agency now says that world production outside the Middle Eastern Organization of Petroleum Exporting Countries (opec) will peak in 1999 and world production overall will peak between 2010 and 2020. This projection is supported by influential recent articles in Science and Scientific American. Some knowledgeable academic and industry voices put the date that world production will peak even sooner—within the next five or six years“, Foreign Affairs, 01/02.1999
1991:
- J.S. Nye: Why the Gulf War Served the National Interest ☛ „Defining the National Interest … Oil provides about 40 percent of American energy, and about 45 percent of this oil is imported. Roughly a quarter of the imports come from the Persian Gulf – so America’s direct energy dependence on the Gulf is less than five percent“, The Atlantic, 7.1991
1987:
- Lovins: Energy - The Avoidable Oil Crisis ☛ „The Unites States, having pumped more oil for longer than any other country has largely depleted its cheapest oil. More oil can be found, but only at higher cost and in more remote and fragile places … Only three responses to this trend seem to be available at present: protectionism, trade, and substitution … The third option, though largely ignored, works better and costs less. It avoids all the problems of the first two options. It increases security instead of risks, saves money instead of spending it, and avoids the damage to our economy and environment that would come from rapidly depicting our domestic oil reserves. This option is to avoid using oil in the first place - that is, to reduce oil use through increases in efficiency, or to substitute alternative liquid fuels, or both“, The Atlantic, 12.1987
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