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Peak Mobilität: Nachrichten 1.7. bis 31.12.2008

2008:

4.Q.:

  • First partially-solar-powered cargo ship launches in Japan ☛ „The $1.68m project involved the installation of 328 solar panels, which produce 40 kilowatts of power – a measly 0.3 percent of the engine power required to move the 656-foot, 60,000-ton ship when fully loaded with 6,400 cars, but enough for seven percent of the juice required for lighting and other systems“, engadget.com, 24.12.2008
  • Schweizer Armee gegen Piraten: «Schnapsidee» ☛ „Er forderte den Bundesrat auf, die Schweizer Hochseeflotte unter den Schutz einer Seemacht zu stellen, wie die USA oder Russland. Die EU sei hingegen keine Option, weil sie organisatorisch noch keine Seemacht sei. Den Reedern empfahl Stahel, auch eine Umflaggung in Betracht zu ziehen“, TagesAnzeiger.ch, 22.12.2008
  • :-(Blackout auf Rügen: Zurück in die Elektroauto-Zukunft ☛ „Mit großer Geste kündigen VW, Mercedes und BMW jetzt Feldtests mit Elektroautos an - ein Déjà-vu: Schon vor 15 Jahren testeten die deutschen Hersteller in einem Großversuch auf Rügen diverse Stromer. Und versenkten die Ergebnisse dann in der Schublade … Es wurden unterschiedlichste Batterietypen getestet, es gab Schnellladesysteme, bei denen nach einer halben Stunde die Batterien wieder voll waren - und die Autos kamen auf tägliche Reichweiten von 80 bis 150 Kilometern, manche sogar auf mehr als 300 Kilometer … ‚Ein reines Elektroauto kann aus meiner Sicht die Benzin- und Dieselfahrzeuge nicht flächendeckend ersetzen‘, sagt Voy. ‚In Ballungszentren jedoch wären Elektroautos insbesondere für Flottenbetreiber sinnvoll und für alle ein Gewinn‘“; Historisches strategisches Zukunftssversagen auf allen Ebenen in der Post-Rio-Ära (EG); Spiegel, 21.12.2008
  • :-(Venezuela: Hugos wunderbare Welt des Tankens ☛ „Weil Benzin unheimlich billig ist, wächst in Venezuela die soziale Kluft und das Ökoproblem … Don Leopoldos Chevy verbraucht im Stadtverkehr so zirka dreißig Liter Super auf hundert Kilometer. In Österreich kosten die derzeit rund 27 Euro, in Venezuela 90 Cent. Im Petro-Paradies an der Karibikküste ist ein Liter Mineralwasser ungefähr 15 mal teurer als ein Liter Benzin … 1989 rebellierte das Volk gegen eine (moderate) Benzinpreiserhöhung, 2000 Menschen starben bei den mehrtägigen Unruhen … ‚Wenn der Benzinpreis steigt, dann fällt der Präsident‘, das ist eine venezolanische Volksweisheit … Inzwischen dürfte Caracas zu den Städten mit der höchsten Geländewagendichte der Welt gehören“, Die Presse.com, 21.12.2008
  • Erster Solar-Frachter sticht in See ☛ „Das Schiff soll Energie sparen, weniger Sprit verbrauchen. Tatsächlich aber braucht der erste Solar-Frachter noch reichlich Diesel. Nur ein geringer Teil seiner Energie wird aus Sonnenlicht erzeugt. Andere Konzepte versprechen ein grüneres Gewissen“, Spiegel, 20.12.2008
  • LOLWind der Zukunft - Ende des Erdölzeitalters ☛ „Investieren Sie in Segelschiffe. Vielleicht auch Luftschiffe, wenn die nicht platzen oder Feuer fangen. Aber Segler, große Hybridsegler haben Zukunft. Und das ist wahrscheinlicher, als wenn Sie vor dreißig Jahren in eine oberbayrische oder Tiroler Rucksackfabrik ihr Geld gesteckt hätten … Bei den Seglern aber geht es um keine Mode. Und um keinen Witz. Denn wir werden, wenn die Weltwirtschaft nicht ganz baden geht, ziemlich bald in die Zukunft segeln … Sie markieren, aus Überlebensvernunft geboren, eine zivilisatorische Zäsur“, Der Tagesspiegel, 18.12.2008
  • VW-Werke in China unterbrechen Produktion ☛ „Bei der Shanghai Volkswagen Automotive werde die Produktion von Mitte Dezember bis Anfang Juni ruhen … Volkswagen verkaufte im vergangenen Jahr 910.000 Autos in China. Im November brach der Absatz der Automobilindustrie in China um 16 Prozent ein“, WirtschaftsBlatt.at, 14.12.2008
  • Das Auto hat Zukunft - Krise der Fahrzeugbauer ☛ „Fiat-Chef Sergio Marchionne sagt voraus, bald werde es in der ganzen Welt nur noch sechs Autohersteller geben. Nicht einmal BMW und Daimler haben in so einem Szenario noch eine Zukunft. Es sieht so aus, als sei die Autoindustrie am Ende“; Öl und Gas sind von nun an zu kostbar für Massenautomobilisierung (EG), SZ, 13.12.2008
  • Motorsport: Der grüne Anstrich ist nicht finanzierbar ☛ „Die Formel 1 sucht rasche Einsparungs-möglichkeiten, Einführung des Hybridsystems wird auf Eis gelegt … Im Ringen um einen Sparkurs in der Formel1 hat Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug den Verzicht auf die Einführung des Hybridsystems KERS gefordert … Auch Renault-Teamchef Flavio Briatore hatte sich zuletzt für eine Verschiebung um ein Jahr starkgemacht. BMW allerdings habe dies verhindert, sagt der Italiener“, Die Presse.com, 9.12.2008
  • Nobelpreisträger Krugman gibt die amerikanische Autoindustrie verloren - Trotz Rettungspaket ☛ „Die Probleme der betroffenen Konzerne seien strukturell bedingt und mit Geld nicht lösbar … Umstritten war bis zuletzt die Frage, ob es im Handelsministerium einen ‚Auto-Zar‘ geben soll, der die von den Autofirmen versprochene Sanierung überwachen soll, berichtete das ‚Wall Street Journal‘. Vor allem das Weiße Haus bestehe auf die sofortige Schaffung einer solchen Kontrollinstanz“, Spiegel, 7.12.2008
  • Honda: Formel-1-Ausstieg als Selbstschutz ☛ „Wenn Verkaufszahlen rasant sinken – in den USA wurden allein um 32 Prozent weniger Autos verkauft –, aber zeitgleich im teuren Motorsport 400 Millionen Euro ausgegeben werden, beginnt ein Geschäftsmann eben zu rechnen, so Fukui. ‚Honda muss sein Hauptgeschäftsfeld schützen und langfristig sichern – angesichts der wachsenden großflächigen Unsicherheiten in der Weltwirtschaft blieb uns keine andere Möglichkeit‘“, Die Presse.com, 5.12.2008
  • Honda steigt aus der Formel 1 aus - Folge der Krise ☛ „Japans zweitgrößter Autobauer wird sich von der kommenden Saison an aus der Formel 1 verabschieden. Der deutsche Premiumhersteller Audi zieht sich nach neun erfolgreichen Jahren aus der American-Le-Mans-Rennsportserie zurück … Schon vor drei Jahren war der japanische Hersteller Mitsubishi Motors nach einer Reihe von verheerenden Geschäftszahlen aus der bis dahin erfolgreich bestrittenen Ralley Weltmeisterschaft ausgestiegen … In Zeiten wie den heutigen, in der alle Autobauer Absatz-, Umsatz- sowie Gewinneinbrüche verzeichnen müssen und Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen, traten die motorsportbegeisterten Chefs von Honda und Audi hart auf die Kostenbremse und nahmen ihre Lieblingsprojekte aus den Rennen“, FAZ, 5.12.2008
  • Honda steigt aus Formel 1 aus ☛ „Jetzt hat die Finanzkrise auch die Formel 1 erwischt. Autobauer Honda stellt sein Engagement in der Formel 1 ein. Doch nicht nur Honda steht unter Druck … Einige von Hondas Aktionären hätten den Autobauer zu diesem Schritt gedrängt, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo“, Tagesspiegel, 5.12.2008
  • Honda und Audi steigen aus ☛ „Die Weltwirtschaftskrise fordert die ersten Opfer im Motorsport: Der japanische Autobauer Honda gibt zum Jahreswechsel 2009 seine Aktivitäten im Motorsport auf. Audi verabschiedet sich aus der ALMS“, Auto Bild, 5.12.2008
  • Dresche für den SUVosaurus - Anti-Allradler-Bewegung ☛ „Kaum einer will sie mehr, ihre Existenz ist gefährdet: Große Geländewagen werden vom Trend- zum Spottobjekt. Läster-Cartoons, Schmäh-Seiten - sogar die eigene Branche macht sich jetzt über den ‚SUVosaurus‘ lustig … Inzwischen muss man sich als urbaner Panzerpilot eher auf Kratzer, Aufkleber und Getuschel der Nachbarschaft gefasst machen“, Spiegel, 5.12.2008 ( , , , , )
  • Krise der US-Autoindustrie: Konkurs, so oder so ☛ „Was passiert, wenn die großen US-Autobauer pleitegehen? Ein Blick ins US-amerikanische Insolvenzrecht … Denn wer kauft schon ein Auto von einem Hersteller, der aufgelöst zu werden droht, sodass man hinterher weder Wartung noch Ersatzteile erhält?“, TAZ, 3.12.2008
  • General Bankrott - Miserable Lage der US-Autoindustrie ☛ „34 Milliarden Dollar Hilfen von der US-Regierung fordern die Autokonzerne General Motors, Ford und Chrysler, sonst drohe ihnen der Bankrott. Dafür will GM 20.000 Leute entlassen … Im November fiel der Absatz nach Branchenzahlen um 37 Prozent. Die Verkäufe von GM brachen um 41 Prozent ein, der Absatz von Ford um gut 30 Prozent. Erstmals seit Jahrzehnten seien somit im Autoland USA in einem Monat weniger als 800.000 Fahrzeuge verkauft worden … US-Medienberichten zufolge befürchten Funktionäre der Autoarbeiter-Gewerkschaft UAW sogar eine Insolvenz von General Motors noch vor Weihnachten, falls der Kongress in den kommenden Tagen die lebensrettende Hilfe verweigert“, TAZ, 3.12.2008
  • Gabriel fördert Biosprit - Wissenschaftler raten ab ☛ „Zoff um Bioenergie: Bundesumweltminister Sigmar Gabriel streitet mit dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Umwelt um die Förderung von Biosprit. Die Gelehrten wollen Biosprit aus Mais und Raps sofort stoppen. Der Minister sagt nein … Längst ist Bioenergie kein Biotop mehr für idealistische Weltverbesserer. Starke Mächte haben die Kontrolle übernommen, etwa die Agrarlobby … Die Förderung von Biosprit aus Mais und Raps, über das Jahr 2009 hinaus, sei auf Bestreben der Bauernvertreter durchgedrückt worden“, Spiegel, 3.12.2008
  • Die drei von der Tankstelle vor ihrem letzten Bittgang ☛ “…dass ein Bankrott der drei nicht nur eine menschliche, sondern auch ein wirtschaftliche Katastrophe wäre. Es droht der grösste Kollaps der US-Wirtschaftsgeschichte: 240’000 Mitarbeiter würde ihren Job verlieren. Hunderttausende kommen in den Zulieferbetrieben dazu. Millionen von Rentnern müssten um ihre Pension bangen. Auch für die Finanzindustrie wäre ein Kollaps ein riesiger Schock: Detroit schuldet den Banken und anderen Gläubigern mehr als 100 Milliarden Dollar“, TagesAnzeiger, 1.12.2008
  • Atomstrom für alle? Kernreaktoren für die Dritte Welt ☛ „Für viele Netze sind jedoch die riesigen Reaktoren der Industrienationen schlichtweg zu groß. Für den kleineren Bedarf entwickelt eine südafrikanische Firma einen Kugelhaufenreaktor … Letztendlich wollen wir die Temperaturen so weit erhöhen, dass wir mit dem PBMR in die Wasserstoffwirtschaft einsteigen können. Wir arbeiten an Konzepten für die Meerwasserentsalzung, zur Herstellung von Kohlenwasserstoffen aus Kohle oder um das Öl aus den kanadischen Ölsanden zu holen. Aber zunächst wollen wir 2010 den Prototyp in der Nähe von Kapstadt bauen, um Strom zu erzeugen. Es geht um den Nachweis, dass der nukleare Teil der Technologie sicher sind“, Deutschlandfunk, 28.11.2008
  • Wirtschaftskrise: Bahn-Güterverkehr bricht um bis zu 40 Prozent ein ☛ „Der Konzern erwartet, dass der Güterverkehr im Dezember um bis zu 40 Prozent einbrechen wird … Die Bahn machte im ersten Halbjahr rund ein Sechstel ihres Umsatzes mit dem Schienengüterverkehr, etwa 45 Prozent steuerte die Logistik bei und knapp 40 Prozent der Personenverkehr. Das Unternehmen transportierte 2007 mehr als 300 Millionen Tonnen Güter über die Schiene, darunter vor allem Kohle, Stahl, Erze, Baustoffe, Chemieprodukte und Autos“, Welt, 26.11.2008
  • Vollbremsung für die Autoindustrie ☛ „Deutschlands Autohersteller wollen Hilfe vom Staat, um in der Krise über die Runden zu kommen. Bei Opel geht es um zwei Milliarden Euro … Laut BMW ist die ‚Lage ist so schwierig wie seit 50 Jahren nicht‘“, Kurier.at, 17.11.2008
  • Staatsgelder für Autobauer: "Wir warnen vor Subventionswettlauf" ☛ “‚Wir warnen davor, wieder in einen Subventionswettlauf einzusteigen, durch den alle Beteiligten verlieren. Wichtig ist, dass Marktanteile durch technologische Neuerungen hinzugewonnen werden. Die Automobilindustrie hat weltweit Überkapazitäten. Man hat offensichtlich lange Zeit die falschen Autos gebaut, die jetzt nicht mehr nachgefragt werden‘, sagte Christian Dreger, Konjunkturchef beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung“, €uro am Sonntag, 17.11.2008
  • Benzin ist zu billig ☛ „Als Autofahrer freuen wir uns über rapide sinkende Spritpreise. Auf Dauer ist der Kurseinbruch am Ölmarkt aber eine Katastrophe für uns alle: Er verhindert dringend nötige Investitionen … So paradox es klingt: Der größte Verlierer der abstürzenden Ölpreise wird der Verbraucher sein … Der Kern des Problems ist, dass der Crash Milliardeninvestitionen infrage stellt … 1 Mrd. $ müssen nach Berechnungen der IEA bis 2030 investiert werden, um den Weltmarkt in der Balance zu halten. 1 Mrd. $ pro Tag, wohlgemerkt … Tatsächlich werden gerade die ersten Programme schon wieder gestoppt - bislang vor allem Ölsandprojekte in Kanada“, FTD, 17.11.2008
  • Die gesamte US-Autoindustrie steht vor dem Aus ☛ „General Motors, Ford und Chrysler waren der Stolz der US-Wirtschaft. Doch die Finanzkrise und die folgende Rezession bedrohen ihre Existenz und Millionen Arbeitsplätze. Die Auto-Multis rollen gemeinsam auf die Pleite zu – nun ruhen alle Hoffnungen auf dem starken Staat“, Die Welt, 14.11.2008
  • Enders fordert Hilfsfonds für die Luftfahrt ☛ „Airbus-Chef Enders regt einen Hilfsfonds für die Flugzeugbranche an - nach französischem Vorbild. Das Geld, etwa 60 Millionen Euro, solle der Zulieferindustrie zugute kommen. Langfristig rechnet der Manager mit einem weiterhin rasanten Wachstum des Luftverkehrs“; Energie-Nachhilfekurse für alle Manager! (EG), Spiegel, 11.11.2008
  • Autobranche: Detroit vor dem Kollaps ☛ „Die Staatshilfen für die krisengeplagte Branche müssten über das bereits bestehende Kreditpaket von 25 Mrd. Dollar hinausgehen … Fast zeitgleich veröffentlichte das industrienahe Center for Automotive Research eine Studie, die 2,5 Millionen Arbeitsplätze für bedroht hält, falls nur einer der drei großen US-Autobauer in Konkurs gehen sollte … Mehrfach hat Obama den Firmen in der Vergangenheit vorgeworfen, Lobbyarbeit gegen verbrauchsärmere Fahrzeuge zu betreiben und trotz anhaltender Milliardenverluste hohe Vorstandsboni auszuzahlen“, Handelsblatt, 7.11.2008
  • EU scheut Klimaregeln für Autowerbung ☛ „Die EU-Kommission will den Automobilherstellern vorerst keine strengeren Auflagen für Hinweise zu Spritverbrauch und CO2-Ausstoß in der Werbung machen … Schon seit 1999 sind die Autohersteller verpflichtet, die Werte der beworbenen Modelle beim Spritverbrauch und CO2-Ausstoß in ihren Anzeigen anzugeben. Der EU-Kommission zufolge wird diese Vorgabe jedoch ‚nicht befriedigend‘ umgesetzt: Oft sei die Schrift zu klein, der Hinweis versteckt“, FTD, 5.11.2008
  • US-Autoabsatz so schwach wie seit 25 Jahren nicht mehr ☛ „Besonders hart traf es General Motors. Der ohnehin schon angeschlagene US-Konzern verbuchte ein Minus von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch der Rivale Ford setzte 30,2 Prozent weniger Fahrzeuge auf dem Heimatmarkt ab. Der Autobauer blieb dabei nicht nur auf spritschluckenden Fahrzeugen sitzen: Der Verkauf des Kleinwagens Focus ging um 18,2 Prozent zurück“, Reuters Deutschland, 4.11.2008
  • Staatlich geförderte Ladenhüter ☛ “‚Size matters‘ war gestern. Hohe Spritpreise und die seit Wochen geschürte Angst vor wirtschaftlich schlechteren Zeiten machen Autokäufer wählerisch. Zukunftsfähige Fahrzeuge mit geringem Spritverbrauch wären gefragt, aber es gibt sie noch nicht … werden von der Politik eilig Hilfspakete geschnürt, u.a. um den Kauf herkömmlicher Modelle noch einmal anzukurbeln. ‚Weiter so‘ zu Sonderangebotspreisen, soll’s das gewesen sein?“, Telepolis, 4.11.2008
  • Pickens delays world's biggest wind farm project ☛ „In today’s interview on CNBC he said all lorries should be run on natural gas. If America switched 2 million ‚18 wheelers‘ to natural gas it would reduce the country’s dependence on foreign oil by 30%, he said. He saw no reason to halt this switchover even though his wind power plans are delayed. ‚It’s an easy step and it can happen very, very fast‘“; technizistischer, ‚verölter‘ Träumer (EG), The Guardian, 30.10.2008
  • Falsche Signale vom fallenden Ölpreis: Öko-Automobile ☛ „Peak Oil kommt sicher … Wer als Halter dann den richtigen Wagen in der Garage hat, schont seine Kaufkraft. Und der Autoindustrie ist zu wünschen, dass sie den Fehler des Audi A2 nicht wiederholt. Der wurde ersatzlos gestrichen. Wäre er konsequent weiterentwickelt worden, könnte er in Zeiten der Kaufangst und Verunsicherung einer der wenigen Gassenhauer sein. Gebrauchte Exemplare werden teuer gehandelt“, Stern, 29.10.2008
  • "So schlimm wie bei der ersten Ölkrise" ☛ „Die Finanzkrise wird zur Autokrise … Jetzt gibt es auch Berichte über Einschnitte bei Volkswagen … dass sich das Unternehmen von einem Großteil seiner 25 000 Leiharbeiter trennen will“, NDR Info, 24.10.2008
  • Zahl der Fluggäste nimmt weltweit stark ab ☛ „Erstmals seit fünf Jahren ist die Zahl der Fluggäste weltweit gesunken … Die Luftfahrtbranche habe im September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 2,9 Prozent bei den Passagierzahlen hinnehmen müssen, erklärte die Internationale Luftfahrtvereinigung IATA … Im Frachtverkehr war der Rückgang noch deutlicher zu spüren, dort waren es 7,7 Prozent … Fraport: ‚Es gibt keinen Grund zum Pessimismus‘“; Alles wird gut!? (EG), Spiegel, 24.10.2008
  • ICE-Stopp führt bei Deutscher Bahn zu Behinderungen ☛ „In Deutschland haben am Samstag Zehntausende von Bahn-Reisenden wegen technischer Probleme an ICE-Zügen Behinderungen im Fernverkehr hinnehmen müssen … Die Deutsche Bahn hat einen Teil ihrer ICE-Flotte vorübergehend aus dem Verkehr gezogen. Die Neigezüge der Bauserie ICET könnten nicht verkehren, weil die Hersteller Siemens, Alstom, Bombardier keine Sicherheitsgarantien abgäben“, NZZ, 24.10.2008
  • Kerkorians Kapitulation bei Ford ☛ „Vom Ausstieg des US-Großinvestors beim siechen Autohersteller geht ein verheerendes Signal aus: Kerkorian traut dem Konzern den Turnaround in einer vernünftigen Zeit nicht mehr zu … Von rund 1 Mrd. $, die Kerkorian der Einstieg bei Ford im Frühjahr wert war, muss er nach einem heftigen Kursverfall in der Zwischenzeit zwei Drittel abschreiben“, FTD, 21.10.2008
  • Biofuels: From hope to husk ☛ „In short, the story of ethanol is a cautionary tale of the unintended and costly consequences that can arise when the interests of politicians and influential industries collide“, FT, 21.10.2008
  • Autobauer in größter Krise seit 1973? ☛ “‚Bis zum Jahr 2010 wird es bergab gehen‘, sagte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer dem Bremer ‚Weser-Kurier‘. ‚Wir geraten in die größte Krise seit der ersten Ölkrise 1973‘. Ursache sei in erster Linie die Finanzkrise“; Energiekosten-Explosionen seit 1998 als anschwellende Langzeitursache für Finanz- und Autokrise (EG), boerse.ARD.de, 19.10.2008
  • Greenpeace kritisiert deutsche Autobauer ☛ „Ab 2012 sollen die Flotten der Autobauer im Schnitt nur noch 120 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Davon sind deutsche Hersteller weit entfernt“; Bewußtsein und Wettbewerb weg vom Öl not-wendig (EG), Spiegel, 9.10.2008
  • Waghalsiges Werftenwachstum ☛ „Chinas Schiffbauer drängen an die Weltspitze. Qualitätsmängel, hohe Energiepreise und globale Überkapazitäten könnten die Pläne jedoch durchkreuzen“, FTD, 9.10.2008
  • Autobranche fürchtet den Crash ☛ „Droht nach dem Bankenbeben die Autokrise? Opel, BMW & Co. müssen schon jetzt ihre Produktion drosseln, weil die Nachfrage wegbricht. Vieles deutet darauf hin, dass es noch schlimmer kommt - die Branche kämpft mit massiven Problemen. Schon bald könnte es Übernahmen geben“, Spiegel, 7.10.2008
  • Europas Autobauer fordern Staatshilfe ☛ „Die europäischen Autobauer rufen nach dem Staat: Angesichts der geplanten Klimaschutzauflagen für Pkw fordern die Hersteller EU-Hilfen in Höhe von 40 Milliarden Euro“; keine Förderung für Auslaufmodell ‚motorisierter Individualverkehr‘ (EG), Spiegel, 6.10.2008
  • Die Zukunft des Autos ist elektrisch ☛ „Bis 2010 massentauglich … Mit oder ohne neue Atomkraftwerke? … Geld verdienen erst später“; Fortschrittspropaganda ohne Energie- und Rohstoff-Augenmaß (EG), TagesAnzeiger, 3.10.2008

3.Q.:

  • Windkraft birgt visionäre Lösungen für Schiffstransport ☛ „Allerdings sind die komplette Seefahrt und die dazugehörige Logistik, die Hafenanlagen, die Umschlags- und Ladetechnik – das gesamte Denken – seit über 100 Jahren auf den billigen Ölpreis ausgerichtet. Deswegen passieren Veränderungen nur sehr langsam und schleppend und in sehr kleinen Schritten“, Credit Suisse, 29.9.2008
  • Neuer Plan gegen Kollaps der Fischbestände ☛ „Aufgrund des einerseits starken Wettbewerbs auf dem Fischmarkt und der andererseits sehr hohen Treibstoffpreise, fangen viele Fischer mehr als sie dürfen, um ihr Einkommen zu sichern“, derStandard, 21.9.2008
  • "Frachtraten wie auf der Achterbahn" ☛ „Hohe Energiekosten und sinkende Transportpreise setzen die Reedereien unter Druck. Zwang zu Zusammenschlüssen“, Hamburger Abendblatt, 20.9.2008
  • Importautos erobern den russischen Markt ☛ „Der Verkauf von Importautos in Russland (einschließlich Montage vor Ort) ist von Januar bis August 2008 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43 Prozent auf 1,43 Millionen gestiegen“, RIA Novosti, 18.9.2008
  • Chevrolet Volt: Einmal auftanken für nur zwei Euro ☛ „Noch immer ist nicht klar, woher die Batterien für den Volt in ausreichender Stückzahl und Qualität kommen sollen … Selbst der sonst so nüchterne und bescheidene Opel-Chef Hans Demant lässt sich mitreißen und spricht vom Start ‚in ein neues Zeitalter der Automobilgeschichte‘“; Endphase der individual-motorisierten Massenmobilität hat begonnen (EG), Spiegel, 17.9.2008
  • 100 Jahre GM: Geburtstagsfeier am Totenbett ☛ „Es geht um Kredite in Höhe von nicht weniger als 25 Milliarden Dollar, für die die US-Regierung bürgen soll, damit sie für Chrysler und General Motors wieder erschwinglich werden. Denn die Risikozuschläge, die die Banken derzeit fordern würden, könnte keiner der ‚Großen Drei‘ bezahlen. Inklusive der 25 Milliarden Dollar, die die Regierung im vergangenen Jahr bereits zugesagt hatte, könnte die Autoindustrie dann über 50 Milliarden verfügen, um ihre Flotten zu modernisieren … Dass das Elektromobil allerdings kurzfristig nennenswert zum Konzernumsatz beisteuert, daran glaubt selbst der Konzernchef nicht … Der Effekt für das Image der Firma sei allerdings viel größer als der fürs Geschäft“, Spiegel, 15.9.2008
  • J. Fischer und die neue Welt-Energie-Ordnung: "Eine nie gesehene Revolution" ☛ “‚Verschwendung und Unvernunft, mit der wir bisher gelebt haben, sind so nicht mehr haltbar. Nehmen Sie nur unser Automobilmit seinem riesigen Rohstoffverbrauch und einer Energieausbeute von gerade mal 13 Prozent – unglaublich!‘ Fürs Automobil haben die Amerikaner in den letzten vier Monaten 160 Milliarden Dollar Benzingeld ausgegeben … Als Öl- und Gas-Konsumenten setzen wir das Wohlverhalten der Förderländer voraus? Die sollen brav bis zum Anschlag fördern, damit unser Turbo-Porsche läuft“, zeozwei.de, 12.9.2008
  • Autobauer unter Strom ☛ „PR und Pilotprojekte reichen nicht mehr. Die deutsche Autoindustrie muss mit Elektroautos für den Massenmarkt aufwarten, sonst ist ihre Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr. Stattdessen sucht sie nach Argumenten gegen die Technik … In einer Welt mit zu hohen CO2-Emissionen, immer teurerem Öl und dennoch wachsender Nachfrage nach Autos hat der Verbrennungsmotor keine Zukunft mehr“, FTD, 4.9.2008
  • An der Schwelle der Zukunft ☛ „Die Erdölressourcen werden knapper, die Ölförderung teurer und der weltweite Energiebedarf steigt rasant. Dadurch sind die Fahrzeugentwickler mehr denn je gefordert: Neue Antriebsformen müssen her – und zwar umgehend … Ganz so überstürzt wird der Übergang in ein neues Energiezeitalter im Automobilbau deshalb kaum erfolgen. Aber–und das ist nicht mehr zu übersehen–ausnahmslos alle Hersteller sind fast krampfhaft darum bemüht, zukunftsträchtige Antriebskonzepte zu präsentieren“, baz.online.ch, 2.9.2008
  • Kein Appetit auf deutsche Luxusschlitten ☛ “‚Trotz der wirtschaftlichen Delle sind die USA für uns immer noch der wichtigste Markt‘, spricht Jan Ehlen, Wirtschaftspressesprecher von BMW Nordamerika, ein wahres Wort gelassen aus. Dieser Markt droht nun einzubrechen“, Stern, 1.9.2008
  • Daimler und RWE planen Elektroauto-Offensive ☛ „Die Zahl der Elektroautos in London stieg von 90 im Jahr 2003 auf aktuell rund 1600 Fahrzeuge. Londons Bürgermeister Boris Johnson hat zudem versprochen, mehr Aufladestellen für die Autos zu errichten. Bisher gibt es 40; 100 neue Tankstellen sollen dazukommen“, SZ, 29.8.2008
  • Daimler und RWE machen E-mobil ☛ „In Berlin sollen Ladestationen errichtet werden, zunächst etwa 150 Elektro-Smarts an den Start gehen … Die Reichweite wird im Stadtverkehr bei 150 Kilometern liegen … Insgesamt soll ein Kontingent von etwa 1000 Fahrzeugen auf mehrere europäische Metropolen verteilt werden. Die Batterien werden zunächst vom kalifornischen Hersteller Tesla kommen, der derzeit einen stromgetriebenen Roadster auf den Markt bringt“, FTD, 29.8.2008
  • Japan fuels electric car revolution ☛ „Japan is preparing for the arrival of plug-in electric cars next year with plans to build hundreds of ‚quick recharge‘ power stations and other infrastructure to accommodate the vehicles. Drivers in Japan will be the first in the world to be offered battery-powered cars by large automakers“, FT, 25.8.2008
  • "Abschied von der 25-Knoten-Philosophie" ☛ „Innerhalb eines Jahres ist der Preis für Schiffsöl von etwa 400 auf rund 700 Dollar je Tonne gestiegen, ein nachhaltiger Preisverfall ist nicht in Sicht. Was bedeutet das für Sie als Hersteller von Schiffsmotoren?“, Hamburger Abendblatt, 23.8.2008
  • Blowing Up The Energy Bubble ☛ „President Bush might not like the economic significance of Shanghai’s moped queues, but if he really wants to see lower fuel prices, he’d do better to look at Los Angeles’s freeways“, Newsweek, 23.8.2008
  • Spritsparen durch Car-Sharing ☛ „Die Organisation betonte am Freitag in einer Aussendung, dass Car-Sharing für alle finanziell interessant ist, die weniger als 12.000 Kilometer pro Jahr mit dem Auto fahren … Außerdem sprach sich der VCÖ dafür aus, dass die Städte Car-Sharing stärker fördern sollten. Im Durchschnitt ersetzt ein Car-Sharing-Pkw fünf Autos“, OÖ Nachrichten, 22.8.2008
  • Autofreier Tag sorgt für Entrüstung ☛ “‚Wir sind in einem Ölkrieg, auf den die Politik die Menschen vorbereiten muss‘, sagt Knoflacher … ‚Die Menschen müssen lernen, dass der Treibstoff nicht immer leistbar sein wird. Wenn wir uns nicht vorbereiten, trifft uns die Krise mit voller Wucht‘“, OÖ Nachrichten, 22.8.2008
  • LOLExperte fordert autofreien Tag ☛ “‚Ich bin für die Einführung des autofreien Tages. Das ist ein Denkanstoß, zu dem eigentlich jede Regierung verpflichtet sein müsste‘, so der Verkehrsexperte der Technischen Universität Wien … Als Grund für seine Forderung verweist er auf die hohen Energiepreise: ‚Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, die kurzfristige Entlastung wird nicht anhalten, der Benzinpreis wird sich massiv weiterentwickeln‘“, ORF.at, 20.8.2008
  • Detroit’s big three face up to hard times ☛ „Toyota, Honda and Nissan all do more business abroad than in their home market, where demand for cars is in long-term decline. Like the Japanese, might the Americans have a future that lies primarily – or overwhelmingly – overseas?“, Financial Times, 20.8.2008
  • LOLHigh Tech: Schweden testet Bombardiers Öko-Zug ☛ „Jahrzehntelang galt bei Zügen: Schneller ist besser. Doch die stark gestiegenen Energiepreise zwingen die Hersteller von Hochgeschwindigkeitszügen zum Umdenken. Bombardiers neuer Ökozug ‚Gröna Tåget‘ kann beides: Er ist schnell und sparsam“, Berliner Morgenpost, 19.8.2008
  • USA suchen Ausweg aus der Öl-Krise ☛ „Gerade einmal vier Prozent der Weltbevölkerung leben in den USA, doch verbrauchen die rund 300 Mio. Amerikaner knapp ein Viertel des globalen Öls - der größte Teil fließt dabei in Autotanks … Es hätten schon längst Opfer gebracht werden müssen. ‚Aber den Leuten ist einfach nicht klar, wie schlimm es bestellt ist‘, befand er“, OÖ Nachrichten, 19.8.2008
  • Öl-Krise im Pick-up-Land: USA suchen Ausweg ☛ „Milliardär Pickens spricht vom ‚größten Transfer von Reichtum in der Geschichte der Menschheit‘ beim Blick auf jene 700 Mrd. Dollar, die die USA jedes Jahr für Importöl bezahlen. 1973 führte das Land laut Pickens noch 24 Prozent seines Öls ein, heute seien es bereits fast 70 Prozent“, n-tv.de, 19.8.2008
  • Mit Superhefe Treibstoff brauen - Sprit aus Stroh ☛ „Man nehme Pflanzenabfälle, Salzsäure und Hefe, lasse das Ganze gären und bekommt Butanol, einen Alkohol, mit dem man sein Auto betanken kann. Für 20 Cent pro Liter! Spinnerei? Mitnichten. Ein Frankfurter Mikrobiologe will Biosprit mit Hefe brauen - wie Bier“; Die nächste wundersame Sprit-Rettung wird durchs Dorf getrieben (EG), Spiegel, 18.8.2008 (Fotos: Sprit, selbst gemacht)
  • Wie die Autoindustrie den Treibhauseffekt anheizt ☛ „Die europäische Autoindustrie verpflichtete sich bereits 1998, den Verbrauch aller neu zugelassenen PKW bis 2008 im Durchschnitt auf 5,8 Liter zu senken. Passiert ist kaum etwas: 2007 verbrauchten die in Deutschland neu zugelassenen Autos im Schnitt 7,2 Liter … Greenpeace baute bereits vor 15 Jahren einen Renault Twingo nach dem SmILE-Prinzip um. Das Prinzip bedeutet Small, Intelligent, Light and Efficient“, Sonnenseite.com, 14.8.2008
  • Forscher warnen vor Erdölknappheit ☛ „Die Schweiz sollte sich schon heute auf eine Erdölknappheit einstellen und den Treibstoffverbrauch rasch reduzieren. Das rät die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften in einer neuen Studie“, NZZ, 7.8.2008
  • Frachttransporte zwischen Asien und Europa schrumpfen ☛ „Das Minus sei mit 0,48 Prozent zwar gering ausgefallen, aber der Trend alarmiere die gesamte Industrie. Ende 2007 hatte die Organisation noch ein Plus von 19 Prozent prognostiziert … Inzwischen würden große europäische Importeure beachtliche Nachlässe für den Transport fordern. Nach Angaben von Lloyd’s List herrsche bei den Reedern inzwischen Panik“, Spiegel, 4.8.2008
  • Zähneknirschen an der Zapfsäule - Die Autobranche vor harten Zeiten ☛ „1 Euro 60 für den Liter Benzin an der Tankstelle ist längst nicht mehr die verwegene Forderung von Umweltaktivisten, sondern triste Realität. Jetzt rächt sich, dass sich die Autobranche jahrelang vor allem darauf konzentriert hat, strengere CO2-Grenzwerte zu verhindern: In den Autohäusern bleiben die Kunden aus … Vor 2020 sei mit einem reinen Elektrofahrzeug nicht zu rechnen, heißt es etwa bei Ford. Noch fehlt die Infrastruktur, sind die Batterien nicht leistungsfähig genug für lange Strecken und schlicht zu teuer. Honda beispielsweise hat deshalb Konsequenzen gezogen und die Batterieautos abgehakt … Der Kunde muss auch die Möglichkeit haben, Wasserstoff zu tanken. Und da sind wir jetzt dran. Doch vor 2030, wenn überhaupt, ist mit massenmarkttauglichen Modellen kaum zu rechnen“, Deutschlandfunk, 4.8.2008
  • Shipping Costs Start to Crimp Globalization ☛ „Cheap oil, the lubricant of quick, inexpensive transportation links across the world, may not return anytime soon, upsetting the logic of diffuse global supply chains that treat geography as a footnote in the pursuit of lower wages“, New York Times, 3.8.2008
  • :!:US-Automarkt: Begraben von der Blechlawine ☛ „Der gestiegene Benzinpreis führt in den USA zu einer Kettenreaktion: Der Gebrauchtwagenmarkt kollabiert, das Leasing steht vor dem Aus. Das Ende der Allradler und Monstertrucks dürfte noch schneller kommen als erwartet - und könnte die großen Autofirmen ruinieren … Weil das Verleasen von Monstertrucks wegen des miesen Wiederverkaufswertes derzeit finanziellem Selbstmord gleicht, haben alle drei US-Hersteller ihre Leasing-Programme für Spritschlucker gestoppt“, Spiegel, 1.8.2008
  • Rumpeln im Getriebe ☛ „Mit einer wahren Eskalation unter der Motorhaube hat sich das »Fortbewegungsmittel« in einen emotionsgeladenen Rennwagen verwandelt. Wir fahren heute mit einem Auto zum Brötchen holen um die Ecke, mit dem wir noch vor 25 Jahren den Großen Preis von Deutschland gewonnen hätten. Mehr Geschwindigkeit, mehr PS, mehr Zylinder, mehr Hubraum, mehr Gewicht, mehr Verfügungsmacht. Auch mehr Spaß? Appelle an die gesellschaftliche Restvernunft können wir uns getrost sparen“, zeozwei.de, 30.7.2008
  • Billigflieger stürzen in die Krise ☛ „Ryanair-Chef Michael O’Leary kündigte an, dass er an seinem Geschäftsmodell festhalten wolle. ‚Höhere Ölpreise sind nicht das Ende der Billigflugreisen‘, so Ryanair. In Zeiten schwindenden Konsumentenvertrauens könne man nicht die Preise anheben“, FTD-Dossier, 29.7.2008
  • La-Ola-Wellen für den Ölscheich: A380-Auslieferung ☛ “‚Geiler Macker‘, sagt ein Mechaniker, als der Scheich gemeinsam mit Airbus-Chef Thomas Enders nach der feierlichen Übergabezeremonie vor das Flugzeug tritt. Enders, überwältigt von der jubelnden Menge, reckt seine Arme in die Höhe und schreit mit sich überschlagender Stimme: ‚Danke! Danke!‘ … Diese Schnelligkeit, dieser Größenwahn vielleicht, ist es, der Fluggesellschaften wie Lufthansa Sorge macht“; letzte Zukunfts-Besoffenheit (EG), Spiegel, 28.7.2008
  • Kerosinkrise: Ryanair-Aktie stürzt um ein Viertel ab ☛ „Bei den Billigfliegern beträgt der Anteil der Kerosinkosten heute teils 50 Prozent, das ist deutlich mehr als bei etablierten Airlines … Für die Billiganbieter wird damit das eigene Geschäftsmodell zum Problem: Kerosin macht aufgrund niedriger Ausgaben für andere Posten einen großen Kostenblock aus - der nun alle Businesspläne zu sprengen droht … Vor zwei Wochen hatte Ryanair angekündigt, wegen der hohen Kerosinkosten seine Flugzeugflotte auf dem Londoner Flughafen Stansted um nahezu ein Drittel zu reduzieren“, FTD, 28.7.2008
  • Alle hierbleiben! ☛ „Die Ära des Billigflugs neigt sich dem Ende zu. Mobil zu sein, wird wieder teurer. Das hat Folgen für unser Berufs- und Liebesleben“, NZZ, 27.7.2008
  • Grossspurig in den Abgrund ☛ „Zu mächtig, zu schwer, zu durstig: Die Modellpolitik bringt General Motors an den Rand des Abgrunds … An der Börse sind die GM-Aktien in acht Jahren um 80 Prozent abgestürzt. Der einst so stolze Konzern ist gegenwärtig noch 5,5 Milliarden Dollar wert (Toyota zum Vergleich: 148 Milliarden)“, Blick.ch, 27.7.2008
  • Warum das Reisen mit dem Flugzeug teurer wird ☛ „US Airways beispielsweise will auf Regionalflügen künftig keine Filme mehr an Bord zeigen, das Unterhaltungssystem soll ab November aus rund 200 Maschinen verbannt werden. Damit will das Unternehmen Gewicht reduzieren, zehn Millionen Dollar an Kerosin- und anderen Kosten im Jahr sparen“, Welt Online, 25.7.2008
  • Stuttgart 21 laut Studie doppelt so teuer - Gegner fordern Stopp von Bahnhofsumbau ☛ „Der unterirdische Bahnhof Stuttgart 21 wird mindestens 6,9 Milliarden Euro kosten - und damit zweieinhalbmal so viel, wie die Deutsche Bahn offiziell veranschlagt hat … Bis das ganze Projekt in zwölf Jahren fertig ist, kostet es 6,9 Milliarden - vorsichtig geschätzt. Denn während die Baukosten zurzeit jährlich um 12 Prozent steigen, gehen die beiden lediglich von einem Preisanstieg von 2 Prozent im Jahr aus“; keine Realisierungschance (EG), TAZ, 18.7.2008
  • Das Verschwinden des Automobils - Das Auto ist am Ende ☛ „Der Biokraftstoff löst die Probleme nicht … Und deshalb, so glaubt er, wird der Mensch zurückmüssen ‚zu Bodenhaftung und Erdgebundenheit‘. Um es mit Marc Augé ein bisschen griffiger zu sagen: ‚Erst die Fußgänger verwandeln die von der Stadtplanung als ‚Ort‘ definierte Straße in einen Raum‘. Autos können das nicht“, FAZ, 17.7.2008
  • Kopfnoten - Vorbilder und Vormünder: Gordon Brown ☛ „Statt wie sein Vorgänger Tony Blair glamourös in Cliff Richards Villa auf Barbados oder in Florida bei Bee-Gees-Sänger Robin Gibb zu urlauben, bleibt Brown im heimischen Suffolk“, Welt Online, 16.7.2008
  • Oldtimer-Rallyes: Fahrspaß mit Zwischengas ☛ „Klimagefahr, Benzinpreise und E-Mobile: Eigentlich macht Autofahren nur bei Oldtimer-Rallyes noch richtig Spaß. Das nutzen besonders Automanager gerne aus - wie jüngst bei der ‚Silvretta Classic‘“, Handelsblatt, 15.7.2008
  • Ökologisch reisen für wen? ☛ „Die grüne Bundestagsabgeordnete war im März 1998 für einige Tage in den Schlagzeilen und wurde nach einer »Bild«-Kampagne zur meistgehassten Politikerin der Nation. Dafür hatte ein Interview gesorgt, dessen Kernsatz lautete: ‚Es reicht vollkommen aus, wenn die Deutschen nicht jedes Jahr, sondern nur alle fünf Jahre eine Urlaubsreise mit dem Flugzeug machen‘. In den Zeiten des beginnenden BilligfliegerBooms kosteten diese Worte selbst bei den Grünen viele Sympathien. Zehn Jahre später erweist sich die Frau, die sich mittlerweile aus der Politik und der grünen Partei zurück gezogen hat, als Kassandra, die ihrer Zeit voraus war“, Neues Deutschland, 14.7.2008
  • :-(Der Traum von der Brennstoffzelle ☛ „Seit den 70er Jahren hört man stets dieselbe Aussage zur Zukunft des Wasserstoffs: In zwei Jahrzehnten könne der Wasserstoff Erdöl und Kohle ersetzen. Aus heutiger Sicht wäre das 2028. Auch dieser Termin wird sich wohl noch weiter nach hinten verschieben … Und gelingt es zweitens, den Strom so ins Auto zu bringen, dass der Energieverbrauch tatsächlich gesenkt wird? Heute gibt es kein Antriebskonzept, das einen schlechteren Wirkungsgrad von der Quelle bis zum Rad hat als das Elektrofahrzeug, das man zuhause an der Steckdose aufladen kann“, Kurier, 14.7.2008
  • Ölkrise und Luftfahrt - Aus der Traum vom Fliegen ☛ “‚Unsere ganze Branche steckt in einer tödlichen Krise‘, klagt Giovanni Bisignani, Präsident des Weltluftfahrtverbands Iata … ‚Spätestens ab einem Ölpreis von 150 Dollar‘, so eine Studie der Investmentbank Credit Suisse, ‚verdient operativ keiner mehr Geld‘ … In den kommenden drei Jahren würden weltweit 1000 neue Maschinen ausgeliefert, ‚die wahrscheinlich höchste Zahl in unserer Geschichte‘, sagt Brian Pearce, Chefvolkswirt der Iata … Künftig darf die Branche nur noch in dem Maß wachsen, wie sie ihren Spritverbrauch senkt. ‚Damit führen diese verkappten Ökokommunisten in Brüssel wieder die Planwirtschaft ein‘, schimpft Ryanair-Chef Michael O’Leary … Teurere und längere Flugreisen werden unsere ganze Gesellschaft und ihre Lebensmodelle verändern. Nicht nur die Zweit- oder Drittwohnung im Süden wird künftig seltener besucht“, Wirtschaftswoche, 14.7.2008
  • Turbulence poses a question of survival ☛ “‚The new aviation reality for much of our industry is about survival…This is the greatest crisis in aviation’s history - bigger than Gulf wars, 9/11, Sars [severe acute respiratory syndrome] and past oil shocks‘. Willie Walsh, chief executive of British Airways, says: ‚It’s inevitable we will see more airlines going out of business, particularly those that are in a weak financial position. Some have struggled to survive, when oil was half the price it is now‘“, Financial Times, 14.7.2008
  • Airlines need fewer brickbats and more bouquets ☛ „Oil at $140-plus has changed all aviation realities. While Emirates remains one of the more optimistic airlines, the overall view of our industry is dire. This year many airlines have grounded aircraft or gone bankrupt and an estimated 100,000 jobs will be cut. Some environmental ideologists would applaud this loss - but aviation, on which almost 33m jobs and 7.5 per cent of global gross domestic product depend, is vital for the world’s economic future. This truth is too often lost in countries where environmental arguments have escaped all reason“, Financial Times, 14.7.2008
  • Flugzeugindustrie - Bis zum letzten Tropfen ☛ „Airbus und Boeing sitzen auf einem Auftragspolster, von dem andere Branchen nur träumen. Mehr als 6 000 bestellte Flugzeuge zu einem Listenpreis von umgerechnet 500 Milliarden Euro stehen in ihren Büchern. Damit sind sie bis weit in das nächste Jahrzehnt ausgelastet … Es gilt der geflügelte Satz der Branche: Der letzte Tropfen Öl wird in einer Flugzeugturbine verbrannt“, Handelsblatt, 13.7.2008
  • :-? Grüne Rennwagen: Formel 1 ab 2009 mit Hybridantrieb ☛ „Aber solange ein Formel-1-Rennwagen etwa 1500 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt – das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 63 Litern Sprit auf 100 Kilometer –, wird dies die Klimaschützer nicht besänftigen“; Hybrid ist zu kurz gedacht, Solar-Formel 1 die zeithistorische Pflicht (EG), Wirtschaftswoche, 13.7.2008
  • Reisen: Gruß aus der Heimat ☛ „Die Reiseweltmeister verbringen die Ferien bevorzugt in Deutschland. Wie die hiesige Tourismusbranche von steigenden Preisen und dem Klimawandel profitiert“, Tagesspiegel, 13.7.2008
  • Autogiganten am Abgrund ☛ „Die Autostadt Detroit steckt in einer tiefen Depression. 47 000 Arbeitsplätze gingen innerhalb eines Jahres in Michigan verloren. Seit 2000 wurden bei GM, Ford und Chrysler 270 000 Jobs abgebaut … Der japanische Konkurrent Toyota wird von der Börse rund zehnmal so hoch wie GM und Ford zusammen bewertet“, NZZ, 12.7.2008
  • In Japan wird das Auto Auslaufmodell ☛ „In Japan, speziell in Tokio, wird es in naher Zukunft so sein, dass private Personen wohl kein Auto mehr brauchen werden. Oder dass es einfach nicht mehr gerechtfertigt ist, mit dem Auto zu fahren. Falls es so weit kommen sollte, bin ich mir ganz sicher, dass die japanische Autoindustrie zugrunde gehen wird. Auch weil ich daran glaube, dass dieser Tag kommen wird, schreibe ich diesen Artikel“, FAZ, 11.7.2008
  • Zweifel an Ökobilanz der Bahn - "Kein guter Gewinner" ☛ „Deutsche Autofahrer tanken im Schnitt noch immer acht Liter Benzin, um 100 Kilometer zurückzulegen … So werden aus acht Litern Benzin in Deutschland 9,8 Liter sogenannter Primärenergiebedarf für 100 Auto-Kilometer … Die Bahn braucht im Fernverkehr gut 3,9 Liter Benzin pro Person auf 100 Kilometer Strecke … Die Bahn soll mehr in erneuerbaren Strom investieren“, TAZ, 11.7.2008
  • Dem hohen Norden droht starke Ruß-Belastung ☛ „Ein Schiff der Post-Panama-Klasse, auf dem 8000 Container Platz finden, verbraucht bei einer Reisegeschwindigkeit von 24 Knoten rund 250 Tonnen Treibstoff pro Tag. Das bedeutet, dass das Schiff jeden Tag rund 125 Kilogramm Ruß ausstößt“, Spiegel, 10.7.2008
  • :!:Foot off the pedal - Rising fuel costs begin to change behaviour ☛ „Nor is it only motorists who are being squeezed … Ferry services to Ireland are sailing more slowly, and even airlines have been trimming speeds. Pricey petrol is affecting shopping habits, too, as consumers avoid long trips to out-of-town retail parks. Data from Footfall, a firm that tracks customer numbers, shows that visits to out-of-town shops have fallen by 7.4% since May, compared with a drop of only 3.6% in visits to town centres … A sustained period of high prices could lead to significant changes in behaviour … That, in turn, could affect a whole slew of government planning decisions, from predictions of tax revenues to subsidies for renewable energy and investment in airports, roads and railways“, The Economist, 10.7.2008
  • Absatzboom: Russland überholt Deutschland als Automarkt ☛ „Noch in diesem Jahr wird Russland einer neuen Studie zufolge Deutschland als größter Automarkt in Europa überholen … Aber auch Polen (plus 25,5 Prozent), Serbien (plus 10,6 Prozent) und die Tschechische Republik (plus 7,3 Prozent) punkten mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten … Von 2000 an gerechnet bis 2020 werde der Autoabsatz in China um 740 Prozent steigen. Russlands Automarkt werde dagegen ‚nur‘ um 235 Prozent zulegen - im gleichen Zeitraum wachsen die westeuropäischen Märkte nur um acht Prozent“; deutsche Bumerang-Exporterfolge (EG), Spiegel, 10.7.2008
  • Öko-Smarts - Ganz kleine Klimaretterchen ☛ „Zur Herstellung von einer Tonne Kraftstoff benötige man etwa fünf Tonnen Biomasse, sagt Kraftstoff-Experte Renato Andorf. Nach der für die EU erstellten Studie ‚Biofuels - A Vision for 2030 and beyond‘ könnten Biokraftstoffe - bei Verwendung von heimischen Rohstoffen - in Europa bis 2030 maximal einen Anteil von 25 Prozent am gesamten Kraftstoffbedarf erreichen. Der Haken: Der Bedarf und die logistische Versorgung mit Biomasse muss für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage bei der Planung berücksichtigt werden. Die enormen Mengen an Holzabfall zum Beispiel müssten schließlich gesammelt und per LKW oder Bahn transportiert werden“, Stern, 10.7.2008
  • LOLH. Welzer: "Nur ein neuer Lebensstil kann Klimakriege verhindern" ☛ „Was allerdings auf der faktischen Ebene passiert, ist sicherlich nicht zielführend. Man nimmt diese globale Problematik überhaupt nicht zum Anlass, grundsätzlich darüber nachzudenken, welche Aspekte unserer Lebensform und unseres Lebensstils kontraproduktiv sind, und welche stattdessen eingeführt werden müssten: Um ein Beispiel zu nennen: Anstatt darüber nachzudenken, dass unsere Mobilitätsvorstellungen wahrscheinlich nicht überlebenstauglich sind, denkt man nur über spritsparende Autos nach. Fehlentwicklungen werden nicht abgebrochen, sondern optimiert. Es wird nicht konzeptuell gedacht, sondern lediglich ein bisschen an Symptomen herumlaboriert“, tagesschau.de, 9.7.2008
  • Benzinfrust zwingt Amerikaner auf Ökokurs ☛ „Dabei ist die Meldung eine direkte Folge besagter Benzinpanik - und rührt an die Seele der Nation. Kurzum: Die Amerikaner - das Autovolk, dessen Infrastruktur eine einzige Ode an den Verbrennungsmotor ist - fahren zum ersten Mal seit Jahrzehnten weniger Auto“, Spiegel, 9.7.2008
  • USA: Atommeiler nach dem Fertighausprinzip ☛ „Benzinpreise von 4,30 Dollar pro Gallone brechen den amerikanischen Pendlern den Rücken … Selbst den Preis für eine Ladung nuklear erzeugten Autostroms hat er schon ausgerechnet: Die einer Gallone Sprit entsprechende Strommenge soll für einen Viertel des heutigen Preises, etwa 0,80 bis 1 Dollar, zu haben sein. ‚Dann lösen wir nicht nur unser eigenes CO2-Problem, sondern auch das der Transportbranche und anderer Industrien‘, sagt er, ‚wir können dann alles sauber elektrifizieren‘“; Comeback der Atomstromspinnerei aus den 1950-er Jahren (EG), Spiegel, 9.7.2008
  • Biosprit für Zukunftsforscher Meadows "verrückt" ☛ „Neben dem Problem der Konkurrenz zum Lebensmittelanbau und der Teuerung der Nahrung warnt er außerdem vor einer zu geringen Energieausbeute von ‚Agrofuels‘. Die Erträge seien verglichen mit Öl, wo das Verhältnis der Ausbeute pro Barrel bei 15 zu eins liege, zu niedrig: ‚Biotreibstoffe liegen bei irgendwas zwischen null und drei‘“, ORF.at, 9.7.2008
  • Dennis Meadows hält Biosprit für "verrückte Idee" ☛ “‚Wir werden Ölpreise von 300 Dollar pro Barrel erleben‘, sagte er in einer Pressekonferenz des Klimafonds in Wien. Biosprit lehnt der Ökonom und Buchautor (‚Grenzen des Wachstums‘) ab: ‚Eine verrückte Idee. Man nimmt den Armen das Essen weg, um ein wenig Treibstoff in die Tanks der Reichen zu füllen‘ … Meadows erwartet ein ‚Aus‘ der Benzin- und Dieselbetriebenen Fahrzeuge: Der Verkehr werde ‚elektrifiziert, kleiner und weniger häufig‘“, Wiener Zeitung, 9.7.2008
  • Verkauf von Geländewagen geht zurück ☛ „Zu den Gewinnern gehört neben Toyota, dessen Prius-Hybrid die Millionengrenze nahm, auch der deutsche Smart. Beim kleinen Zweisitzer kann die US-Niederlassung die vielen Bestellungen nicht mehr bedienen. Mehr als 30.000 Autos waren Mitte Juni reserviert. Die USA liegen mit ihrem Flottenverbrauch von fast 12 Litern weit hinter den Europäern. In Deutschland, wo der schwache Dollar die Wucht der Benzinpreiserhöhungen noch abbremst, sind im April dagegen immer noch 22.000 Geländewagen bestellt worden“, zeozwei.de, 7.7.2008
  • :!:Autofahrern drohen Spritpreise von zwei Euro Experten: Weil Rohöl noch deutlich teurer wird ☛ „Die Allianz, Europas größter Finanzkonzern, rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einem Anstieg des Ölpreises von derzeit knapp 150 auf mindestens 200 Dollar pro Barrel, wie Vorstandsmitglied Joachim Faber dem Tagesspiegel sagte. Diese Marke, die auch die US-Investmentbank Goldman Sachs jüngst nannte, werde den Preis für einen Liter Superbenzin auf rund zwei Euro treiben, prognostiziert Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. ‚Bei dem jetzigem Wechselkurs wären es 1,95 Euro pro Liter Super‘, sagte sie dem Tagesspiegel. ‚Bei der erwarteten Verbesserung des Dollarkurses wären es über zwei Euro‘“, Der Tagesspiegel, 7.7.2008
  • Energiekrise - Amerikaner werden erfinderisch ☛ „Das neue Zauberwort auf den US-Highways heißt ‚Hypermiling‘ … In Internet-Foren überbieten sich die Hypermiler mit Rekordmeldungen: 2,5 Liter auf 100 Kilometer sind da keine Seltenheit“, Focus, 5.7.2008
  • Bosch: Elektrowagen für Megacities ☛ „Bosch geht davon aus, dass der Verbrennungsmotor im Auto über die kommenden 20 Jahre dominieren wird. Wir erwarten auch, dass bis 2018 Fortschritte in der Batterietechnik elektrisches Fahren über Distanzen von 50 bis 100 Kilometer erlauben werden“, FR, 5.7.2008
  • Autodinos vor dem Kollaps? ☛ „Amerikas Autokonzernen laufen die Kunden davon. Besonders dramatisch ist die Lage für Chrysler und General Motors. Sie müssen um ihre Existenz fürchten – wegen katastrophaler Fehler“, Focus, 4.7.2008
  • Ölpreis über 145 Dollar - Benzinpreise auf Höhenflug ☛ „Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) sieht 30.000 von 600.000 Stellen in Gefahr. Im Taxigewerbe sind nach Einschätzung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbandes 50.000 von 200.000 Stellen bedroht, in Busunternehmen könnte es nach Darstellung des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer (BDO) jede zehnten von rund 100.000 Arbeitsplätzen treffen“, FR, 4.7.2008
  • EU-Studie: Europa kann Biosprit-Bedarf kaum decken ☛ „Die Europäische Union will im Jahr 2020 zehn Prozent ihres Treibstoffbedarfs aus Biosprit decken. Doch aus eigenem Anbau wird sie nach Angaben der EU-Umweltagentur nur 3,4 Prozent schaffen - um die riesige Lücke zu schließen, wären massenhaft Importe nötig“, Spiegel, 4.7.2008
  • Studie: Weltbank identifiziert Biosprit als Preistreiber für Lebensmittel ☛ „Nicht hohe Nachfrage, nicht zunehmender Fleischkonsum, sondern die Herstellung von Treibstoff aus Pflanzen habe Nahrungsmittel weltweit um bis zu 75 Prozent verteuert … und stehe im drastischen Widerspruch zu den Einschätzungen der USA, so das Blatt. Diese sähen die Lebensmittelteuerung durch Biosprit bei weniger als drei Prozent“, Spiegel, 4.7.2008
  • Treibstoffe: Warum Bioenergie selten wirklich grün ist ☛ „Es könnte so einfach sein: Man baue eine Pflanze an, gewinne Kraftstoff aus ihr, verbrenne ihn, um damit zu heizen, Strom zu produzieren oder herumzufahren … Doch die Sache ist komplizierter“, Welt Online, 4.7.2008
  • :?:Ölpreis-Rekorde: Schafft die Mineralölsteuer ab ☛ „Ein Liter Normalbenzin kostet in Saudi-Arabien rund 10 Cent, in Algerien oder Ägypten zahlt man 25 Cent pro Liter. In Afghanistan tankt man für 50 Cent, in China steht die Preistafel bei etwa 60 Cent und in den USA bei 75 Cent. In Deutschland zahlen wir das Doppelte. Einfach so. Denn der Benzinpreis ist bei uns kein Marktpreis, sondern eine politische Extremgröße“; unsere Nr.1-Überlebensaufgabe heißt doch ‚Ausstieg aus dem Erdölzeitalter‘ (EG), Handelsblatt, 4.7.2008
  • Dritte Ölkrise bremst Mobilität aus ☛ „Sie haben sich alle geirrt, die vorgeblichen Fachleute: Treibstoffe werden laut Internationaler Energieagentur IEA noch knapper werden“, Der Mobilitätsmanager, 2.7.2008
  • American carmakers - That shrinking feeling ☛ „But the carmakers have been completely taken by surprise by the meltdown in the housing market and, above all, by the soaring cost of fuel. Falling house prices have persuaded many people to postpone buying new cars, and petrol at over $4 a gallon is radically changing the types of cars that buyers want … It may not be long before the Big Three become the Not-So-Big Two“, The Economist, 2.7.2008
  • Landwirtschaft: Hoch hinaus mit dem neuen Schweinesystem ☛ “‚Vertical farming‘ verlegt Anbauflächen für Salat und Weideflächen fürs Tier in Wolkenkratzer … Landwirtschaft in der Stadt gab es schon einmal, im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Da wurden in vielen Hinterhöfen Gemüsebeete gepflegt, Kaninchen und Hühner gezüchtet. Selbst Ziegen und Schweine waren in den Metropolen keine Seltenheit, und statt Garagen gab es an jeder Ecke Pferdeställe“; siehe cubanische Erfolge im ölfreien City Farming (EG), Welt Online, 1.7.2008

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