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Peak Krieg: Nachrichten aktuell

2009:

4.Q.:

  • USA: 626 Milliarden Dollar für das Militär ☛ “…das bisher höchste Budget für die Verteidigung in der Geschichte der USA beschlossen … Das Budget sieht Ausgaben von 128,3 Milliarden Dollar (89,4 Mrd. Euro) für die Kriege im Irak und in Afghanistan vor, außerdem eine Gehaltserhöhung von 3,4 Prozent bei den Streitkräften … Die US-Regierung hat bereits signalisiert, dass sie schätzungsweise weitere 30 Milliarden Dollar benötigen wird, nachdem Obama kürzlich die Entsendung von 30.000 zusätzlichen Soldaten nach Afghanistan beschlossen hat“, DiePresse.com, 20.12.2009
  • The military-consumer complex ☛ „Military technology used to filter down to consumers. Now it’s going the other way … Global defence spending, at about $1.5 trillion a year, far exceeds sales of consumer-electronics, at around $700 billion a year. But only a small fraction of defence spending is devoted to developing electronics. The consumer-electronics industry can therefore outspend the military in research and development, and spread out those costs over a far larger market … Xbox video-game controllers have been modified to control reconnaissance robots and drone aircraft. Graphics chips that power PC video-cards are being used by defence firms to run simulations“; Computerspieler als wichtige Finanziers und Innovatoren der immer mehr systembedrohenden Kriegs-Terrorismus-Maschinerie (EG), The Economist, 10.12.2009
  • War games - Military use of consumer technology ☛ „Consumer products and video-gaming technology are boosting the performance and reducing the price of military equipment … Apple’s iPod and iPhone are among the latest additions to a soldier’s kit. American forces in Afghanistan and Iraq are using them for translation (one such device is pictured above) and to view intelligence information, such as pictures transmitted from unmanned reconnaissance drones. An iPhone app called Bullet Flight enables snipers to calculate range and trajectory for their shots … Soldiers have also been spotted wearing 3-D glasses, which will add another dimension to modern warfare“, The Economist, 10.12.2009
  • Greenery on the march ☛ „Clean technology: Finding alternative sources of energy is becoming a pressing military necessity for America’s armed forces“, The Economist, 10.12.2009
  • Riskanter Poker um den Pannenflieger - Treffen zum A400M ☛ „Der Militärtransporter A400M wird vom Prestigeprojekt zum Problemfall. Die Kosten sprengen jede Planung des Herstellers Airbus, die finanziellen Risiken alarmieren Europas Regierungen. Sie stellen den Kauf des Flugzeugs in Frage, doch ein Rückzieher wäre ein Desaster - für Arbeitsplätze und Armeen“; Der Durchzieher wäre eine (Schulden-)Kollapsannäherung für alle (EG), Spiegel, 2.12.2009
  • «Araber nehmen Schweizer Banken ins Gebet» ☛ „Nach dem Minarett-Verbot haben es Schweizer Banken mit Arabern schwerer. Geldabzüge seien möglich, sagt der Direktor des Frankfurter Institute for Islamic Banking and Finance und spricht von 5 bis 10 Prozent“, cash.de, 1.12.2009
  • UNO: Minarett-Verbot ist "klar diskriminierend" ☛ „Die UNO verurteilt das Schweizer Minarettverbot als „alarmierende ausländerfeindliche Kampagne“ und warnt: Die Schweiz läuft Gefahr, mit internationalen Verpflichtungen in Konflikt zu geraten“, Die Presse.com, 1.12.2009
  • IEA: Ohne Einsparungen droht Energieengpass ☛ „Ohne Maßnahmen wird der weltweite Energieverbrauch bis 2030 um 40 Prozent ansteigen … Dieser starke Nachfrageanstieg dürfte zunehmend Probleme bei der Energieversorgung mit sich bringen … Die IEA fordert daher Änderungen beim Energieverbrauch. Neben alternativen Energiequellen müsste vor allem die Effizienz beim Verbrauch fossiler Energieträger gesteigert werden“, Die Presse.com, 10.11.2009
  • Götterstatue für Waffenbauer Heckler & Koch ☛ „Doch diesmal werden die Pistolen P30 und P30L sowie das Selbstladegewehr USC für ihre ‚hervorragenden Betriebsanleitungen‘ ausgezeichnet. Applaus im Publikum … Als Trophäe gibt es eine Statue des ägyptischen Gottes Thot - Herr des Maßes und der Intelligenz“; Verbesserte maßvolle Tötungsintelligenz für alle Waffenerwerber (EG), FR, 7.11.2009
  • Polizistin stoppte Bluttat - Die Heldin von Fort Hood ☛ „Amerika feiert Sergeant Munley: Die 34-jährige Polizistin - Mutter einer dreijährigen Tochter - soll auf eigene Faust die Schießerei auf dem Militärstützpunkt Fort Hood beendet haben“; Helden-Therapie vs. Kriegsdienst-Zwangssystem (EG), Spiegel, 7.11.2009
  • USA feiern Heldin von Fort Hood ☛ „Danach zog die zierliche Polizistin offenbar ihre Waffe und feuerte auf den Todesschützen, der sich sofort zu ihr drehte und zurückschoss. Sie rannte weiter auf ihn zu, feuerte weiter. Auch er schoss weiter. Beide erlitten mehrfache Schussverletzungen, und beide brachen schließlich zusammen“, Focus, 7.11.2009
  • "Er wusste nicht mehr weiter" - Militärpsychiater erschießt 13 Menschen ☛ „Der Grund: Mobbing und Angst vor einem Irak-Einsatz … Er hatte Patienten, die ihm so gut wie jeden Tag von dem Horror erzählt haben, den sie erlebt haben … Vor allem plagten Hasan demnach die Gedanken, dort gegen Muslims kämpfen zu müssen … Zudem hätten die Schikanen seiner Kollegen dem Psychiater mit den markanten dunklen Augenbrauen und dem schütteren Haar heftig zugesetzt. ‚Er hat sich einen Militäranwalt genommen, um das Problem zu lösen. Er wollte die Armee verlassen. Er hat alles versucht und wusste nicht mehr weiter‘ … Nach Informationen der ‚Washington Post‘ ist Fort Hood auch der US-Militärstützpunkt mit der größten Zahl von Selbstmorden seit Beginn des US-geführten Einmarschs im Irak im Jahr 2003“, ZDF, 6.11.2009
  • Das verstörende Profil des Armee-Psychiaters ☛ „Seit Jahren soll Hasan versucht haben, aus der Armee entlassen zu werden. Er habe sogar angeboten, die Kosten für seine medizinische Ausbildung zurückzuzahlen, sagte seine Tante“, Kurier.at, 6.11.2009
  • Amok auf Stützpunkt: US-Offizier erschießt zwölf Menschen in Texas ☛ „Auf einem der größten Stützpunkte der US-Armee in den USA hat ein Soldat mehrere Menschen erschossen. Der Todesschütze starb nach Armeeangaben ebenfalls. Er sollte laut Medien zum Auslandseinsatz geschickt werden. Zwei weitere Soldaten sind als mögliche Komplizen festgenommen worden“, Welt, 6.11.2009
  • USA: Amoklauf eines Militärpsychiaters - 13 Tote ☛ „Der Anschlag wirft ein Licht auf den traumatischen Stress, dem die Soldaten in zwei Kriegen ausgesetzt sind. In Fort Hood begingen heuer zehn Militärs Selbstmord“, Die Presse.com, 6.11.2009 (Amokläufe weltweit: )
  • Die Rohstofflücke ☛ „Den deutschen Zukunftsindustrien drohen Engpässe bei der Versorgung mit Hightech-Metallen … Ein Verteilungskampf um die begehrten Rohstoffe ist entbrannt, weltweit buhlen die Industrienationen um den Zugang zu den größten Vorkommen“, Spiegel, Nr.45, 2.11.2009 ( , )
  • Pentagon warnt Japan vor Kurswechsel bei US-Basis auf Okinawa ☛ „Japan betankt zurzeit US-Schiffe im Indischen Ozean, will das im Januar ablaufende Mandat aber nicht verlängern … Bei der jüngsten Wahl hätten in der Präfektur Okinawa Kandidaten gesiegt, die sich gegen die US-Militärpräsenz in der Region aussprächen“, Ria Novosti, 20.10.2009
  • 100 Dollar pro Liter ☛ „Afghanistan liegt nicht am Meer … Deshalb kostet schließlich die Gallone bis zu 400 Dollar, ein Liter also mehr als 100 Dollar … Und für jeden Soldaten in Afghanistan muss das Pentagon im Jahr eine Million Dollar ausgeben“, Telepolis, 17.10.2009
  • Atomkraftwerke sind empfindliche Terror-Ziele ☛ „Es werde ‚ein böses Erwachen‘ geben. In deutscher Sprache fordert der Taliban-Kämpfer Rache für das deutsche Engagement in Afghanistan. ‚Damit auch ihr etwas von dem Leid kostet‘, droht er. Zugleich zeigt das Video Bilder vom Kölner Dom, vom Brandenburger Tor, vom Oktoberfest. Was, wenn eines Tages ein deutsches Atomkraftwerk auf solchen Islamisten-Videos auftaucht, fragen nicht nur Sicherheitsexperten“, Der Westen, 15.10.2009
  • The Costs of Shipping Fuel to War Zones ☛ „While the military normally pays about $2 to $3 for a gallon of fuel, ‚protecting fuel convoys from the ground and air costs the DoD upward of 15 times the actual purchase cost of fuel, depending on the level of protection required‘, which in some cases raises to total cost to almost $45 per gallon once it is finally delivered … Tracking the U.S. military’s energy use in conflicts from WWII to the current fights in Iraq and Afghanistan, consultant Deloitte LLP found that there has been a whopping 175 percent increase in gallons of fuel consumed per soldier per day just since the Vietnam war“, AviatonWeek.com, 11.10.2009
  • Kampf um die globalen Ölreserven wird härter ☛ „China will in Nigeria den westlichen Öl-Multis wie Total oder Shell 23 Ölfelder wegschnappen – und dafür offenbar 50 Milliarden Dollar ausgeben. Der Wettlauf um die letzten Energieressourcen intensiviert sich: Immer härter, immer politischer … Politisch ist das brisant: Nigeria ist einer der wichtigsten Öllieferanten der USA“, 20min.ch, 1.10.2009

3.Q.:

  • EU-Ermittler entlarven Saakaschwilis Kriegslüge ☛ “‚Es war Georgien, das den Krieg auslöste‘: Präsident Saakaschwili steht nach der Veröffentlichung des EU-Berichts zum Kaukasus-Krieg als Schwindler da … Russischer Unmut über die ‚Zweideutigkeit einzelner Formulierungen‘“, Spiegel, 30.9.2009
  • :!:20,000 neglected ex-servicemen are either in jail or on probation ☛ „More British soldiers are in prison than serving in Afghanistan … Shocking figures show nearly one in 10 prisoners in England are veterans … Gulf war veteran traumatised by combat in Iraq is forced to live on the streets“, Daily Mail, 26.9.2009
  • Rohstoffe: Chinesischer Drache auf Raubzug - Kampf um Ressourcen ☛ „China sichert sich weltweit neue Rohstoffquellen und hortet die eigenen Vorräte. Mit Hunderten von Exportzöllen will China die Ausfuhr von Rohstoffen und Halbzeugen beschränken. Die deutsche Industrie warnt schon vor Produktionsengpässen … Für Deutschland fordert der BDI jetzt nach der Etablierung einer ‚Energie-Außenpolitik‘ durch die Bundesregierung auch eine ‚Rohstoff-Außenpolitik‘“, Handelsblatt, 8.9.2009
  • Russland bekommt neue Atomwaffen ☛ „Angesichts der langfristigen Pläne, neue Nuklearwaffenkomplexe in Dienst zu stellen, werde das Militär auch modernere Gefechtköpfe mit besseren taktisch-technischen Daten bekommen“, RIA Novosti, 4.9.2009
  • Russland setzt bei Energiestrategie auf China ☛ „Russland will seine Ströme an Öl in Zukunft nach China fließen lassen … Damit sind verstärkte Investitionen in neue Pipelines und Eisenbahn-Linien in Richtung Osten zu erwarten“, China-Observer.de, 4.9.2009
  • Regionale Konflikte bedrohen Gaspipeline - Spannungen zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan ☛ „Die russische Zeitung Nesawissimaja Gaseta wertet den Konflikt zwischen Aserbaidschan und Turkmenistan als ‚großes Problem‘ für das EU-Pipeline-Projekt Nabucco. Laut Igor Iwachneko, Analyst von RusEnergy, wäre eine Konfrontation zwischen den beiden Ländern ein ‚unüberwindbares Hindernis für die Realisierung von Nabucco‘“, derStandard.at, 3.9.2009
  • :!:Rohstoffmangel bedroht Hybridautos ☛ „Der Siegeszug umweltfreundlicher Technologien könnte in den nächsten Jahren durch Engpässe in der Rohstoffversorgung gebremst werden“; These: globale Rüstungsindustrie Spitzenreiter im Verbrauch hochwertiger und seltener Rohstoffe (EG), FTD, 31.8.2009
  • China Tightens Grip on Rare Minerals ☛ „China produces over 99 percent of dysprosium and terbium and 95 percent of neodymium. These are vital to many green energy technologies, including high-strength, lightweight magnets used in wind turbines, as well as military applications … The people who are making these products outside China are at a huge disadvantage, and that is why more and more of that manufacturing is moving to China“, N.Y.T., 31.8.2009
  • Venezuela und Russland vertiefen Zusammenarbeit - Öl und Waffen ☛ „Russland und Venezuela rücken näher zusammen. Die beiden Länder wollen bei der Ölförderung zusammenarbeiten; Russland will zudem Waffen an das südamerikanische Land liefern. Venezuela reagiert damit auf US-Pläne“, Handelsblatt, 15.8.2009
  • USA: "Fundamentale Reform" der Militärausgaben ☛ „Die USA brauchen keinen ‚Helikopter mit Atomkriegs sicherer Küche‘: Pointiert kündigt US-Präsident Obama einen Richtungswechsel bei den Militärausgaben für eine zeitgemäße Ausrüstung der US-Streitkräfte an“, Die Presse.com, 18.8.2009
  • Chavez ruft Militär zu Kriegsvorbereitungen auf ☛ „Kolumbianische Soldaten seien gesehen worden, wie sie den Grenzfluss Orinoco überquert hätten … Scharf kritisierte Chavez auch neuerlich das kürzlich vereinbarte Abkommen Kolumbiens mit den USA, das mit dem Argument des Kampfes gegen den Drogenhandel die Stationierung von bis zu 800 US-Soldaten auf kolumbianischen Militärbasen vorsieht … Er wirft den USA vor, über die Nutzung kolumbianischer Stützpunkte an die Ölvorkommen im venezolanischen Orinoco-Becken gelangen zu wollen“, derStandard.at, 10.8.2009
  • Wettrüsten im Regenwald ☛ „In Lateinamerika wird aufgerüstet: Die verstärkte militärische Allianz zwischen Kolumbien und den USA schreckt die Länder der Region auf. Vom Säbelrasseln im Regenwald profitieren vor allem russische Waffenhersteller“, Spiegel, 8.8.2009
  • Castro fordert Aufrüstung gegen US-Soldaten ☛ „Die geplante Aufstockung des US-Militärs in Kolumbien sorgt in der Region für heftige Kritik. Mehrere Staatschefs sprachen sich gegen die Stationierung aus, sie sehen den ganzen Kontinent bedroht. Fidel Castro fordert jetzt die militärische Aufrüstung Venezuelas“, Spiegel, 6.8.2009
  • Gesundheitsbehörden bitten US-Militär um Unterstützung ☛ „Alarm bei den Gesundheitsbehörden der Vereinigten Staaten. Inzwischen erkrankten nahezu eine Millionen Menschen an dem H1N1-Virus. Jetzt wurde das Militär um Hilfe bei der Bekämpfung der Schweinegrippe gebeten“, Bild.de, 1.8.2009
  • Problem-Flugzeug: Airbus A400M könnte sich um vier Jahre verzögern ☛ „Der Pannenflieger A400M macht weiter Ärger. Die Auslieferung des Airbus dauert laut Verteidigungsminister Jung noch bis zu vier Jahre … Vor einem halben Jahr war die Bundesregierung demnach noch von einer Verspätung von ‚mindestens 18 Monaten‘ ausgegangen“, Spiegel, 24.7.2009
  • Die größten deutschen Rüstungsprojekte - Waffenschmiede Deutschland ☛ „Nach Berechnung des Internationalen Konversionszentrum Bonn (BICC) sind im Bundeshaushalt 2009 5,3 Mrd. Euro für die Beschaffung neuer Waffen vorgesehen – ein inflationsbereinigtes Plus von 25 Prozent gegenüber 2007 … Nach Berechnung des ‚Stockholm International Peace Research Institute‘ (Sipri) exportierte Deutschland zwischen 2004 und 2008 Waffen im Wert von insgesamt 11,5 Mrd. $ und erhöhte seinen Marktanteil von sieben auf zehn Prozent. Nur die USA (31 Prozent) und Russland (25 Prozent) liefern noch mehr Waffen ins Ausland“, FTD, 7.7.2009
  • Obama verweigert Israel Erlaubnis für Angriff auf Iran ☛ „Verwirrende Signale aus der US-Regierung: Barack Obama hat seinen Stellvertreter Joe Biden öffentlich zurückgepfiffen. Washington werde einen israelischen Angriff auf Irans Atomanlagen nicht dulden, stellte der US-Präsident klar. Sein Vize hatte zuvor eine andere Linie vertreten“, Spiegel, 7.7.2009

2.Q.:

  • Ost-Kongo: Der unbekannte Krieg ☛ „Von der westlichen Öffentlichkeit unbemerkt, ist im Ost-Kongo erneut ein grausamer Milizenkrieg ausgebrochen … Diese sollten innerhalb weniger Wochen zusammen mit der kongolesischen Armee die Milizen der FDLR entwaffnen. Das ist die Nachfolgeorganisation jener Hutu-Kommandos, die 1994 den Genozid in Ruanda verübten, sich seither im Grenzgebiet des Nachbarlandes Kongo festgesetzt haben, wo sie rohstoffreiche Landstriche kontrollieren und mit Dauerterror die Befriedung der Region verhindern“, Zeit, 30.6.2009
  • "Es gibt auch ein Recht auf Mission" ☛ „Zum Recht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit gehöre, seine Religion offen vertreten zu dürfen, so der CDU-Politiker: ‚Dazu zählt in gewisser Weise auch der Missionsauftrag‘. Mission sei nicht verboten, betonte Nooke. Religion sei keine Privatsache“, kathweb.at, 28.6.2009
  • Zweifelhafte Missionierung ☛ „Das Geiseldrama im Jemen lenkt den Blick auf die stillen, aber intensiven Aktivitäten evangelikaler Freikirchen. Gerade die ‚Deutsche Evangelische Allianz‘ nimmt den ‚Missionsbefehl‘ der Bibel sehr ernst“, Kölner Stadt-Anzeiger, 22.6.2009
  • Warnung ignoriert ☛ „Die Deutschen sollen offenbar der strenggläubigen evangelikalen Bewegung angehören und den Zorn der Islamisten erweckt haben. Mitarbeiter westlicher Hilfsteams im Jemen berichten, man trinke mit Evangelikalen, die missionierten, nicht einmal Tee, um sein Leben nicht zu gefährden“, SZ, 22.6.2009
  • Gerüchte über Geisel-Übergabe im Jemen ☛ „Mit Al Qaeda habe die Geiselnahme nicht zu tun. Lösegeld spiele in diesem Fall keine Rolle, sagte der Botschafter. Die Entführer würden vermutlich die Geiseln freilassen, wenn zugesichert werde, dass die Deutschen die Region verlassen und die christliche Missionierung ein Ende habe“, Netzeitung.de, 22.6.2009
  • Entführung im Jemen: Muslim stritt mit Deutschem über Missionierung ☛ „Der Krisenstab des Auswärtigen Amtes hat Erkenntnisse, wonach aufgebrachte Muslime den deutschen Techniker Johannes H. bedrohten und aufforderten, seine Missionierungsversuche einzustellen … bei einer Organisation namens ‚Weltweiter Einsatz für Christus‘, die Mitglied in der ‚Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen‘ ist. In dem Konzept der Gruppe heißt es: Wir sehen unseren Auftrag vor allem in der Evangelisation der noch unerreichten Völker der Welt‘“; Aggressiver Imperialismus der Religionen (EG), Spiegel, 20.6.2009
  • Kohle-Kinder schuften für den Aufschwung Afghanistans ☛ „Und es besitzt Reichtümer, die bisher kaum erschlossen wurden - Bodenschätze wie Kohle, Erdgas und Öl, Eisenerz, Kupfer und in den Tälern des Nordens Jade, Lapislazuli und seltene Smaragde … Ibrahim Adel geht, dem Bergbauminister im Kabinett des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai … Adel hat vor Ölleuten in Dubai, London, Houston, Calgary und Singapur drei Öl- und Gasfelder zur Ausbeutung angeboten, die sich nahe der Grenze zu Turkmenistan befinden. Weitere Erschließungsgebiete, diesmal an der Grenze zu Tadschikistan, sollen demnächst ausgeschrieben werden“, Spiegel, 15.6.2009
  • Rüstungsmesse in Paris: Kriegsmaschinen in der Krise ☛ „Heute startet die weltgrößte Rüstungs- und Flugzeugmesse in Le Bourget … Die Krise hat die Passagierzahlen um 8 Prozent und die Frachtzahlen um 17 Prozent reduziert, und selbst die Militärs sind zurückhaltender beim Anschaffen geworden … Sowohl Airbus als auch Boeing haben Absatzprobleme … Und Boeing, das im laufenden Jahr 10.000 Arbeitsplätze streichen wird“, TAZ, 14.6.2009
  • :!:Rüstungsgeschäfte boomen ☛ „Trotz Wirtschaftskrise und knapper öffentlicher Kassen gehen die Aufrüstung und das Geschäft mit dem Tod auf globaler und nationaler Ebene ungebremst weiter. Weltweit wurden im vergangenen Jahr über 1460 Milliarden Euro ausgegeben … ‚Bei den globalen Rüstungsausgaben landet Deutschland auf Platz sechs, bei den Rüstungsexporten der letzten fünf Jahre nach den USA und Rußland sogar auf Platz drei. Zusammen mit Frankreich und Großbritannien sind diese fünf Staaten verantwortlich für knapp 80 Prozent der globalen Rüstungsexporte‘“, junge Welt, 9.6.2009
  • Medwedew zog Vergleich zwischen gegenwärtiger Weltkrise und zweitem Weltkrieg ☛ “‚Die Weltzivilisation, die Menschheit hat noch nie so koordinierte Beschlüsse gefasst, abgesehen vom gemeinsamen Kampf gegen einen offenen Feind. Das ist ein Beweis dafür, dass wir entschlossen der Krise entgegenwirken wollen, und das flößt einem Optimismus ein‘, so Medwedew. Laut dem russischen Präsidenten kommt es darauf an, richtige Schlüsse aus der gegenwärtigen Krise zu ziehen - nicht nur im Bereich der Marktwirtschaft, sondern auch in ‚praktischer Dimension‘“, russland.RU, 7.6.2009
  • Fusionsforschung: Warten auf die Zündung ☛ „Erste Experimente mit der Trägheitsfusion hat es schon in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts gegeben … Am stärksten ist seit den neunziger Jahren wohl das militärische Interesse gestiegen; denn mit den in solchen Anlagen möglichen Experimenten kann man die Eigenschaften und das Verhalten von Kernwaffen testen, ohne dass es zur Explosion kommt … Insbesondere bei der Laserfusion, bei der die Energie von Laserstrahlen geliefert wird, stieße man, selbst wenn man das könnte, schnell an schwer zu überwindende Grenzen“; Kernfusions-Milliarden eigentlich verkappte Rüstungsforschung? (EG), FAZ, 4.6.2009
  • GeneralMoneyPleite - GM meldet Insolvenz an ☛ „Im Zweiten Weltkrieg verdiente er auf beiden Seiten … Die Nazi-Wehrmacht bezog 85 Prozent ihrer Militär-Lkw von Ford und GM … Von 1939 bis 1945 produzierte die GM-Tochter in Rüsselsheim 50 Prozent der Antriebssysteme für die JU-88…den wichtigsten Bomber der Luftwaffe. Das Rüsselsheimer Werk produzierte auch zehn Prozent der Antriebssysteme für die Me-262, den ersten Kampfbomber mit Düsenantrieb“, junge Welt, 2.6.2009
  • Nordkorea – Hungern für die Bombe ☛ „Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen schlägt Alarm: Bis zu 40 Prozent der Nordkoreaner brauchen in den nächsten Monaten Lebensmittelhilfe zum Überleben. Deutsche Organisationen bauen Saatgutfabriken und Gewächshäuser. China liefert Energie“, RP Online, 28.5.2009
  • :!:Kriegsetat steigt (USA) ☛ „Der militärisch-industrielle Komplex der USA zieht mit raffinierten Praktiken immer mehr Steuergelder für sich an Land. Rüstungslobbyisten wandern in die Obama-Administration … Die zehn teuersten Waffensysteme der USA“, junge Welt, 26.5.2009
  • Russischer Militärexperte: H1N1-Grippe soll „Überschuss“ an Menschen beseitigen ☛ “‚Nach Angaben der US-Geheimdienste wird es gegen 2015 einen Drei-Milliarden-Überschuss an Menschen auf der Erde gegen, unseren Planeten erwartet also eine Überbevölkerung‘, so Iwaschow. ‚Dass verschiedene Viren, die ein Massensterben verursachen können, aktiver werden, ist auf eine zielgerichtete globale Strategie zurückzuführen, die auf die Reduzierung der Erdbevölkerung abzielt‘, betonte der Experte“, RIA Novosti, 25.5.2009
  • :!:Russland-EU-Gipfel: Gasdialog noch in Sackgasse ☛ „Ebenfalls in Berlin wurde erklärt, dass die neue EU-Energiestrategie vorsehe, den Gasimport bis 2020 um fünf Prozent zu senken und zur Atomenergie als Alternative zum ‚blauen Brennstoff‘ überzuwechseln. In der EU ist man sogar bereit, russischen Kernbrennstoff für die eigenen Atomkraftwerke zu kaufen“, RIA Novosti, 22.5.2009
  • Heikle Exporte: Wohin Deutschland Waffen liefert ☛ „Sei es eine spitze Bemerkung von Luxemburgs Premier oder eine aktuelle Anfrage Pakistans: Deutschlands Rolle als Waffenexporteur sorgt zurzeit für Schlagzeilen … Laut dem Rüstungsbericht der Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) gingen 2007 Lieferungen im Wert von ingesamt 203,4 Mio. Euro in Länder, die den EU-Richtlinien nicht entsprechen. Als besonders problematisch sieht die GKKE Lieferungen nach Pakistan, Oman, Ägypten und Angola“, FTD, 21.5.2009
  • US-Militäreinsätze: Afghanistan erstmals teurer als Irak ☛ „In dem Haushalt des kommenden Jahres sind nach Angaben der ‚Washington Post‘ 65 Milliarden Dollar für Afghanistan vorgesehen und 61 Milliarden Dollar für den Irak … Der Bewilligungsausschuss des Repräsentantenhauses segnete am Donnerstag zusätzliche Milliarden für die US-Einsätze in den beiden Krisenstaaten ab. Er billigte einen Nachtragshaushalt des Pentagons in Höhe von 96,7 Milliarden Dollar (72,4 Milliarden Euro). Der größte Anteil des Pakets in Höhe von 47,7 Milliarden Dollar ist für die Kriege im Irak und in Afghanistan vorgesehen, weitere 23 Milliarden Dollar für den Materialnachschub“; Staaten und Kleinanleger der Welt über US-Finanztitel direkt Kriegs-Mitfinanzierer (EG), Spiegel, 8.5.2009
  • Harter Kampf um Titan ☛ „Seltene Erze und Metalle werden knapp … Längst ist ein harter Verteilungskampf entbrannt. Die deutsche Industrie reagiert noch zu langsam … Kobalt etwa ist ein wichtiger Bestandteil in Lithium-Ionen-Akkus und soll in Zukunft Millionenfach in Elektroautos eingesetzt werden“; Ohne die Kongolesen keine Elektroautos (EG), Handelsblatt, 8.5.2009
  • Schweinegrippe: Entstehung und Fakten zur Gefährlichkeit ☛ „In Europa sind seit 1958 allerdings nur 17 Krankheitsfälle dokumentiert. Der bislang größte Ausbruch ereignete sich in den 70er-Jahren. 1976 steckten sich in den USA auf einer Militär-Basis im Bundesstaat New Jersey 200 Soldaten mit einem Schweine-Influenza-Virus an … Zwölf Soldaten erkrankten schwer, es gab einen Todesfall … Vor wenigen Tagen, am 21. April 2009, berichtete in den USA die oberste Seuchenschutzbehörde, CDC, vom Auftauchen eines bislang unbekannten Grippe-Virus … Das Virus vereinigt Eigenschaften von vier verschiedenen Viren. Von einem nordamerikanischen sowie einem europäisch-asiatischen Schweinevirus, einem Vogel-Virus und einem menschlichen Influenza-Virus. Wie das Virus entstanden ist, ist unbekannt“, dradio.de, 28.4.2009
  • :!:Rohstoffmangel schürt internationale Konflikte ☛ „Während die seltenen Rohstoffe zur Herstellung von Hightech-Produkten in verschiedenen Industriezweigen dringend benötigt werden, ist ihre Rarität zugleich Nährboden für soziale Unruhen und internationale Konflikte. Dabei dürfte sich der Bedarf an den Metallen in Zukunft noch vervielfachen … Bolivien beherrscht dagegen mit den weltweit größten Vorkommen das Geschäft mit Lithium, das bei der Herstellung von Elektroautobatterien benötigt wird“, pressetext.com, 16.4.2009
  • NATO - Manöver in Georgien provoziert Moskau ☛ „Die Übung sei eine ‚Provokation‘. Außenminister Sergei Lawrov erklärte, es sei unwahrscheinlich, dass ‚die Komplizenschaft der NATO mit dem georgischen Regime die richtigen Signale aussende an die, die sich ernsthaft um Stabilität auf dem Kaukasus bemühten‘ … Deutschland, Italien und Frankreich beteiligen sich nicht an der Übung“, euronews.net, 16.4.2009
  • Nato beharrt auf Manöver in Georgien - Streit mit Russland ☛ „Zwischen Russland und der Nato bahnt sich neuer Streit an: Das Militärbündnis will im Mai in Georgien ein Manöver abhalten. Der Kreml protestiert, die Stabilität im Kaukasus sei in Gefahr“; NATO auf dem Weg zum Bösewicht (EG), Spiegel, 16.4.2009
  • Russland fordert Verzicht auf Nato-Manöver in Georgien ☛ „Vor der Wiederaufnahme der militärischen Zusammenarbeit mit der Nato habe Russland deutlich gemacht, dass es an seinen Grenzen kein Manöver mit ausländischen Truppen wünsche, sagte Rogosin. Es gebe zwar kein schriftliches Einverständnis der Nato, die Botschaft sei aber von beiden Seiten verstanden worden. ‚Das war deutlich‘, sagte Rogosin“; Russisch-Chinesische Manöver auf Cuba und in Venezuela notwendig? (EG), Reuters Deutschland, 16.4.2009
  • Rogosin: Nato-Manöver in Georgien sind Einmischung in innere Angelegenheiten ☛ „An den Stabs- und Geländeübungen werden etwa 900 Armeeangehörige der 23 Nato-Mitgliedsländer und der Partner der Allianz teilnehmen. Solche Manöver werden erstmals in Georgien durchgeführt … ‚Jegliche Versuche, das Regime Saakaschwilis zu unterstützen, sind gegenüber den Opfern ungeheuerlich, die auf dem Altar seiner napoleonischen Ambitionen dargebracht worden sind‘, sagte Rogosin“, RIA Novosti, 14.4.2009
  • Nabucco vor dem Aus? ☛ „Aserbaidschan und Rußland unterschreiben Absichtserklärung über Erdgasexport. Westliches Pipelineprojekt könnte so ohne feste Lieferzusagen dastehen … »Die wichtigsten Aufgaben, denen sich alle NATO-Mitglieder stellen müssen, sind die Energieversorgung und die Sicherheit zur See«, so Bureau, der offensichtlich auf die militärische Absicherung des Transits zentralasiatischer Energieträger über das Kaspische Meer anspielte“, junge Welt, 14.4.2009
  • Pentagon Prioritizes Pursuit Of Alternative Fuel Sources ☛ „For the Defense Department, the largest consumer of energy in the United States, addiction to fuel has greater costs than the roughly $18 billion the agency spent on it last year … Since the conflicts in Afghanistan and Iraq began in 2001 and 2003, respectively, the amount of oil consumption at forward bases has increased from 50 million gallons to 500 million gallons a year“, Washington Post, 13.4.2009
  • Mehr Geld für Krieg ☛ „Zusätzliche 83,4 Milliarden Dollar hat er beim US-Kongreß beantragt, weil andernfalls die amerikanischen Kriegsziele gefährdet seien … Die Gesamtkosten für die Kriege in Irak und Afghanistan beziffern sich bereits auf mehr als 900 Milliarden Dollar. Seit 2001 genehmigte der Kongreß bereits Ausgaben von 822 Milliarden Dollar. Obama teilte mit, daß 95 Prozent des beantragten Geldes für die Einsätze der US-Armee in den beiden Ländern ausgegeben werden. Pakistan werden 400 Millionen zur Aufstandsbekämpfung in den nordwestlichen Provinzen zur Verfügung gestellt. 800 Millionen soll die Palästinensische Autonomiebehörde erhalten“, junge Welt, 11.4.2009
  • Das neue Gold: Rohstoffmangel ☛ „Was haben LCD-Displays, Hybridfahrzeuge und Handys gemein? Man kann sie nicht bauen, wenn es an Erzen fehlt - Erze exotischer Metalle, die immer knapper und teurer werden. An den Hightech-Rohstoffen werden sich Experten zufolge neue Konflikte entzünden“, Spiegel, 10.4.2009
  • Der Preis für Moskaus Hilfe - Gescheiterte Nato-Erweiterung ☛ „Hitzige Wortgefechte und Schmähungen gegen die Deutschen: So stritt die Nato vor einem Jahr über den Beitritt Georgiens und der Ukraine. Jetzt ist das Thema beerdigt: Moskau spielt seine Trümpfe aus, Obama geht auf Russland zu - denn die USA brauchen Hilfe für Afghanistan“, Spiegel, 3.4.2009

1.Q.:

  • :!:USA: Senator Gregg warnt vor Staatsbankrott ☛ „Der Republikaner Judd Gregg bezeichnet das Budget von Präsident Barack Obama als ‚fast gewissenlos‘. Die USA würden damit ‚abstürzen‘. Gregg wäre fast Obamas Handelsminister geworden … ‚Land wird abstürzen‘“, Die Presse.com, 23.3.2009
  • Winnenden: Offener Brief von Eltern der getöteten Schülerinnen ☛ „Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann … Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14.Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlichSpiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten … Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden … Eine ‚Gewaltquote‘, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden … Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern … Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten“, Winnender Zeitung, 21.3.2009 ( )
  • Aggressives Verhalten bei Konsum brutaler Spiele ☛ „Als auffallend hoch werten die Wissenschafterinnen den Anteil von Burschen, die brutale Video- und Computerspiele spielen: Bei den Zwölfjährigen sind das 28 Prozent, bei den 16-Jährigen sogar 60 Prozent … Jene Kinder, die sich mit gewalthaltigen Spielen beschäftigen, legten deutlich häufiger Aggression an den Tag als jene, die gemäßigt gewalthaltige bzw. gewaltfreie Spiele spielten. Das gilt für reaktive (‚Wenn mir jemand droht, dann drohe ich oft zurück‘) und offene (‚Ich bin jemand, der anderen oft droht‘) Aggression“, derStandard.at, 20.3.2009
  • Medwedew will massiv aufrüsten ☛ „Modernisierung der Atomwaffen, große Umbauten bei der Armee und Marine: Russlands Präsident Medwedew kündigt für 2011 eine massive Aufrüstung an. Begründung: Die Nato versuche, ihre Präsenz an den Grenzen des Landes zu verstärken … Vor einem Monat hatte die Regierung den Streitkräfteetat infolge der Finanzkrise um 15 Prozent zusammengestrichen und weitere Kürzungen nicht ausgeschlossen … Insgesamt ist eine Reduzierung um 300.000 auf 1 Million Soldaten geplant … Doch es gibt weiter Streit um die US-Pläne für eine Raketenabwehr in Mitteleuropa sowie um die Nato-Beitrittsperspektiven für die ehemaligen Sowjetrepubliken Ukraine und Georgien“, Spiegel, 17.3.2009
  • Köhler für «ökologische industrielle Revolution» ☛ „Wachstum sei kein Wert an sich. Köhler forderte die Bürger auf, ihre eigenen Konsumgewohnheiten zu überdenken. Die armen Länder mit ihren schnell wachsenden Bevölkerungen würden «uns mit Recht den Verbrauch von Rohstoff- Ressourcen streitig machen»“, FTD, 14.3.2009
  • Russischer Diplomat prophezeit Kollaps der USA vor 2011 - Zerfall in sechs Rumpfstaaten ☛ „Die USA als Supermacht? Nicht mehr lange. Der amerikanische Dollar? Bald überflüssig. Die Wirtschaftskrise wird den USA das Rückgrat brechen - diese These verbreitet der Dekan der russischen Diplomatenakademie. Präsident Barack Obama werde noch 2009 das Kriegsrecht verhängen … ‚Was geschehen ist, ist der Zusammenbruch des amerikanischen Traums‘“, Spiegel, 5.3.2009
  • Waffenindustrie profitiert von Konjunkturpaket - Regierungsplan ☛ „Rund 500 Millionen Euro der Konjunkturhilfe sollen nach Plänen der Bundesregierung für Rüstungsausgaben verwendet werden … für Baumaßnahmen in Liegenschaften der Bundeswehr ein Betrag von über 250 Millionen Euro vorgesehen sei. Es gehe um ‚Grundsanierungen und energetische Sanierungen von Gebäuden‘ … Für Aufregung sorgt aber die Tatsache, dass rund 250 Millionen Euro aus dem 50 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturpaket für die Beschaffung von Waffen und Kriegsgerät ausgegeben werden sollen“, Spiegel, 2.3.2009
  • Wahrer Jäger, wahrer Killer - Rüstungsmesse Idex ☛ „Über 900 Aussteller sind zur International Defence Exhibition gekommen, mehr als je zuvor. Alle sieben Herrscher der Vereinigten Arabischen Emirate sind da und 45.000 Besucher aus der Welt der Granatwerfer, Kampfpanzer und Funkstöranlagen. ‚So viel vorweg‘, sagt David Vollmar aufgeräumt: ‚Die Sicherheitsbranche spürt von der Weltwirtschaftskrise noch überhaupt nichts‘ … Am dritten Tag der Messe kommt aus Washington die Nachricht, dass der Präsident den Haushalt des Verteidigungsministeriums um 55 Milliarden Dollar kürzen will“, Spiegel, 2.3.2009
  • Deutsche helfen Russen beim Energiesparen - Effizienzagentur Rudea ☛ „Russland verschwendet viele seiner Energiereserven, weil Einsparpotenziale in Gebäuden, der Industrie und in der Energieerzeugung nicht genutzt werden. Die russische Regierung will darum die Energieeffizienz bis 2020 verdoppeln. Unterstützung bekommen die Russen aus Deutschland: Die gemeinsame Effizienzagentur ‚Rudea‘ soll beim Energiesparen helfen“; Und Russen helfen Deutschen beim Heizen, Autofahren, … (EG), Handelsblatt, 25.2.2009
  • China streckt seine Fühler nach Lateinamerika aus ☛ „Für China spielt die Energieversorgung eine große Rolle … Venezuela sei Chinas viertgrößter Öllieferant … Auch in Brasilien spielte die Energieversorgung in den Gesprächen eine große Rolle. Beide Seiten unterschrieben einen Vertrag, der China Lieferungen von 100.000 bis 160.000 Barrel Rohöl am Tag zum jeweiligen Marktpreis . Außerdem wurde eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach der staatliche brasilianische Ölkonzern Petrobras von der ebenfalls staatlichen Chinesischen Entwicklungsbank zehn Milliarden US-Dollar geliehen bekommt, die er für die Erschließung neuer Felder benötigt“, Telepolis, 23.2.2009
  • Russland begrüßt Irans Kooperation mit Schanghaier Organisation ☛ “‚Wir begrüßen Irans aktive Einbeziehung in die SOZ-Tätigkeit auf dem Gebiet des Antiterrorkampfs, im wirtschaftlichen Bereich sowie in anderen Arbeitsbereichen der Organisation, die für Iran von Interesse sind‘, betonte Russlands Vizeaußenminister Alexej Borodawkin … Iran hat neben Indien, der Mongolei und Pakistan einen Beobachterstatus in der 2001 gegründeten Organisation, deren Vollmitglieder Russland, China, Kasachstan, Tadschikistan, Kirgisien und Usbekistan sind“, RIA Novosti, 20.2.2009
  • Konjunkturunabhängig - Kriege machen BAE Systems krisenfest ☛ „Im Irak geht der Krieg weiter, in Afghanistan werden die US-Truppen aufgestockt: Das freut Europas größten Rüstungskonzern. BAE-Chef Cunningham zeigt sich überzeugt: Trotz Rezession können sich die USA ein Sparen beim Verteidigungshaushalt nicht leisten“; Military Keynesianism (EG, , ), FTD, 20.2.2009
  • Chinese VP talks about bilateral ties, cooperation, common development in Venezuela ☛ „Venezuela has become China’s fourth biggest oil provider and fifth largest trade partner in Latin America, with bilateral trade volume reaching a record 9.85 billion U.S. dollars in 2008 – a year-on-year increase of 68.2 percent … Xi said China and Venezuela should boost cooperation in energy and finance … Finally, Xi said the two countries should explore more fields and channels for cooperation. Apart from energy cooperation, they should better tap the cooperation potential in agriculture, infrastructure and high-tech, as well as promote projects in the housing, railway, telecommunication and electric power sectors“, China View, 19.2.2009
  • Strategie in der Krise - China sichert sich russisches Öl ☛ „Peking stärkt den Zugriff auf strategisch wichtige Rohstoffe: Russland und China haben in Peking eine Vereinbarung über Öllieferungen unterzeichnet, die russische Medien als größtes Ölabkommen in der Geschichte des Landes bezeichneten … Russland hat zudem in der Vergangenheit immer wieder angekündigt, dass es sich als zweitgrößter Ölexporteur der Welt von den Ausfuhren nach Europa unabhängiger machen will“; Diversifizierungsstrategie-Retour (EG), FTD, 18.2.2009
  • Russland beliefert China für Milliardenkredit mit Öl ☛ „Rekordkredit von 25 Milliarden Dollar bis zum Jahr 2030 mit Erdöl … China soll sich damit den Zugriff auf insgesamt 300 Millionen Tonnen Öl gesichert haben. Die staatlichen russischen Energiekonzerne benötigen infolge der drastisch gefallenen Weltmarktpreise dringend ausländische Kredite. Moskau sucht beim Energieexport nach Alternativen zum europäischen Absatzmarkt“, Handelsblatt, 17.2.2009
  • :!:Geheimdienst: Wirtschaftskrise ist die größte Gefahr für die USA ☛ „Der neue US-Geheimdienstdirektor Dennis Blair sieht in der globalen Wirtschaftskrise die größte Bedrohung für die amerikanischen Interessen in der Welt … Schon jetzt habe die Krise an den Finanzmärkten das Vertrauen in die Führungsstärke der USA und den Glauben an freie Märkte untergraben … Notlagen in Schlüsselregionen wie Lateinamerika und Afrika könnten den Einfluss der USA in diesen Teilen der Welt schmälern. Außerdem würden Schuldzuweisungen an die USA wegen der Krise Amerikas Führerschaft in der Weltwirtschaft gefährden“, Welt, 13.2.2009
  • :!:Wirtschaftskrise für USA gefährlicher als Al-Kaida - US-Geheimdienste warnen vor Instabilitäten ☛ „Vor allem in Ländern der früheren Sowjetunion, Afrikas und Lateinamerikas bestehe die Gefahr der Instabilität. Diese Länder seien finanziell nicht für die Bewältigung der Krise gerüstet … Auch könnten Verbündete der USA ihren Verpflichtungen im Bereich der Verteidigung und der humanitären Hilfe möglicherweise nicht mehr nachkommen … Europa warnte Blair vor Unruhen am Balkan“; Was wäre passiert, wenn Russland, Iran oder China die ganze Welt destabilisiert hätten? (EG), derStandard.at, 13.2.2009
  • Geheimdienste: Wirtschaftskrise schlimmer als al-Qaida ☛ „Die Gefährdung durch das Terrornetzwerk al-Qaida nehme hingegen ab … Das Netzwerk plane aber weiter Terroranschläge auf Ziele im Westen, besonders in Europa, warnte Blair … Der afghanische Präsident Hamid Karzai hat vor wenigen Tagen seinerseits die USA und andere westliche Staaten mitverantwortlich für das Erstarken der Taliban in seinem Land gemacht. In einem Interview mit der ‚Süddeutschen Zeitung‘ warnte er etwa davor, dass willkürliche Militäraktionen der US-Truppen die Position seiner Regierung schwächen und den ‚afghanischen Rechtsstaat‘ unterwandern“, Die Presse.com, 13.2.2009 (Geheimdienstbericht: )
  • Russland-Türkei-Gipfel: Schachzug gegen EU in petto? ☛ „Die Gründe dafür sind die Wirtschaftskrise, die Gaskonflikte, die Nabucco-Pipeline, die umstrittene EU-Mitgliedschaft der Türkei, die georgische, die südossetische und die abchasische Frage, die Karabach-Regelung, der Kampf gegen den Terror, dazu noch Afghanistan, Irak und Iran. All das verstärkt zudem den Status der Türkei als Transitland für Gas und Öl, denn das gilt als geopolitischer Faktor … Die Türkei hat sich überhaupt schon immer sehr gut darauf verstanden, in ihren Beziehungen zu Europa die ‚Moskauer Karte’ auszuspielen … Andernfalls würden sie, wie Premier Erdogan in Brüssel zu verstehen gab, nach dem Grundsatz handeln: Wenn ihr uns nicht wollt, könnt ihr uns gern haben“, RIA Novosti, 12.2.2009
  • Kampf um Afrikas reichstes Land - Simbabwes Premier tritt an ☛ „Viele multinationale Unternehmen, die bis 2000 in Simbabwe aktiv waren, haben noch immer verlassenen Besitz und Maschinerien im Land, die sie im Prinzip wieder nutzen könnten, wenn sie noch in gutem Zustand wären. Simbabwe verfügt über reiche Vorkommen an Bodenschätzen wie Gold, Eisenerz, Kupfer, Diamanten, Kohle, Platin, Chrom, Nickel, und es ist zu erwarten, dass Bergbaufirmen versuchen werden, sich die Abbaurechte möglichst früh zu sichern. Auch die brachliegenden Farmen könnten wieder instand gesetzt werden. Dabei ist aber mit Rivalität unter Investoren zu rechnen. Mugabe hat sich in den letzten Jahren verstärkt Asien und insbesondere China zugewandt“, TAZ, 10.2.2009
  • A400M-Probleme könnten Airbus fünf Milliarden Euro kosten ☛ „Teurer Flieger: Die Probleme bei der Entwicklung des Militärtransporters A400M könnten Airbus und seine Industriepartner teuer zu stehen kommen“; Die Rüstungsmilliarden werden vielen demnächst die Butter vom Brot kratzen (EG), Der Tagesspiegel, 10.2.2009
  • Will Mexico Bring Down the U.S.? ☛ „At the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Russian Prime Minister Vladimir Putin called for the world economy to stop using the dollar, because he claims it’s not safe or reliable anymore … Can’t you just hear people say „Mexico is too big to fail“? And who else but the United States would have to bail them out? … And we’re so arrogant that we think we never could collapse“, Fox News, 29.1.2009
  • Kampfroboter mit der Lizenz zum Töten ☛ „Wir stehen vor einer neuen technischen Revolution: Schon bald sollen Roboter im Haushalt, im Krankenhaus und bei der Altenpflege eingesetzt werden. Beim Militär sind Roboter hingegen längst Routine – Ingenieure entwickeln immer intelligentere Kampfmaschinen für den Kriegseinsatz. Kritiker warnen vor dem Verlust jeglicher Hemmschwellen“, Welt, 26.1.2009
  • US-Luftwaffe will umweltfreundlicher kämpfen ☛ „Laut dem Ministerium hat die US-Luftwaffe 2007 für fast 7 Milliarden Dollar Energie beschafft, 5,6 Milliarden Dollar (mehr als 6 Milliarden Franken) kostete allein der Treibstoff für die Flugzeuge … Bei der Versorgung gilt unter anderem das Ziel, im Jahr 2016 mindestens die Hälfte des in den USA benötigten Flugtreibstoffs aus alternativen Quellen zu decken“; mörderische Konkurrenz für Nahrungsmittelversorgung und zivile Mobilität (EG), baz.online.ch, 20.1.2009
  • Mexiko Kollaps? ☛ „Ein US-Millitärreport warnt vor einem ‚plötzlichen Kollaps‘ in Mexiko. Möglicher Eingriff der USA bei Problemen im Nachbarland … In einem Worst Case Szenario könnten Pakistan und Mexiko kollabieren“, Baltische Rundschau, 18.1.2009
  • LOL:!:„Auf die Krise folgt der Kollaps“ ☛ “‚Die Welt wird im Frühjahr erkennen, dass diese Krise schlimmer ist als die Weltwirtschaftskrise 1929. Dann könnte Panik ausbrechen‘ … Es gibt auch Schwarzseher, die eine Langzeitkrise erwarten, weitere Aktienstürze um bis zu drei Viertel sowie globale militärische Auseinandersetzungen. So empfiehlt etwa ein schweizerischer Finanzprofi, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte: Gold, Bargeld, Lebensmittel und Medikamente horten!“; zusätzlich: Energie-Alphabetisierung in 2009 als globaler Ur-Kulturschock (EG), Handelsblatt, 14.1.2009
  • Kalter Krieg – mitten im kalten Winter ☛ „Russlands Botschafter in Wien vermutet hinter der Transportblockade der Ukraine eine US-Verschwörung. Die EU-Kommission droht mit Klagswellen gegen Kiew und Moskau … ‚Jemand versucht, wie schon im Georgien-Konflikt, in Europa Ungleichgewichte und neue Kriege zu schüren. Wer kann daran ein Interesse haben? Nur die USA‘“, Die Presse.com, 14.1.2009
  • US-Regierung gesteht Folter ☛ „Crawford zufolge wurde al-Khatani unter anderem mit langer Isolation und Schlafentzug in ‚eine lebensbedrohliche Lage‘ gebracht. Auch habe man ihn längere Zeit nackt gezielt der Kälte ausgesetzt. Zudem sei er gezwungen worden, sich nackt vor eine weibliche Ermittlerin zu stellen oder Damenunterwäsche zu tragen, sagte Crawford. Al-Kahtani soll auch mit einem Militärhund attackiert worden sein“, FTD, 14.1.2009

2008:

4.Q.:

  • Schweizer Armee gegen Piraten: «Schnapsidee» ☛ „Er forderte den Bundesrat auf, die Schweizer Hochseeflotte unter den Schutz einer Seemacht zu stellen, wie die USA oder Russland. Die EU sei hingegen keine Option, weil sie organisatorisch noch keine Seemacht sei. Den Reedern empfahl Stahel, auch eine Umflaggung in Betracht zu ziehen“, TagesAnzeiger.ch, 22.12.2008
  • Arabische Emirate kaufen US-Abwehrraketen ☛ „Die Vereinigten Arabischen Emirate kaufen einem Zeitungsbericht zufolge US-Raketen im Wert von 3,3 Milliarden Dollar … Das US-Verteidigungsministerium hatte im September den Verkauf von Rüstungsgütern für mehr als neun Milliarden Dollar an die Emirate empfohlen“, derStandard.at, 20.12.2008
  • Versorgung der Truppen: Schutzgeld und Straßenzoll für Taliban und Warlords? ☛ “…dass der Nachschub für britische Soldaten anscheinend immer öfter nur mit einer Art Schutzgeldzahlungen an eben jene gesichert werden kann, die man eigentlich bekämpft: Talibangruppen … Auch ‚britische Steuergelder‘ wären bei den mehreren Millionen Pfund dabei, die über mittelbar beteiligte Sicherheitsfirmen an die Taleban fließen … kassieren die subunternehmenden Security Companies 1000 Dollar pro Laster, ein durchschnittlicher Konvoi besteht aus 40 bis 50 Lastwagen, manchmal sollen es bis zu Hundert sein“; westliche Kriegszüge bluten eigene Heimat aus! (EG); Telepolis, 12.12.2008
  • Taleban tax: allied supply convoys pay their enemies for safe passage ☛ „Asked whether his company paid money to Taleban commanders not to attack them, he said: ‚Everyone is hungry, everyone needs to eat. They are attacking the convoys because they have no jobs. They easily take money not to attack … The Taleban come and move with the convoy. They sit in the front vehicle of the convoy to ensure security“, Times Online, 12.12.2008
  • Nato sucht Nordwestpassage nach Afghanistan ☛ „Aus Schiffen werden die Güter in Karachi auf Lastwagen geladen. Hunderte von diesen bringen täglich Tausende Tonnen nach Afghanistan, meist über den Khaiber-Pass … Mit der geplanten Truppenaufstockung müssen allein für die Versorgung der US-Truppen jährlich 70.000 Container nach Afghanistan gebracht werden“; 70% aller us-amerikanischen Truppenbewegungen weltweit für eigene Treibstoffversorgung (EG), Telepolis, 12.12.2008
  • Nato reviews Afghan supply route ☛ „Some 75% of the supplies for Afghanistan pass through Pakistan … Much of the fuel used by Western forces also comes from refineries in Pakistan and for good reason … Some fuel already comes from refineries in Azerbaijan and Turkmenistan … The oil would go either directly to Afghanistan or through Kazakhstan and Uzbekistan“; idiotische Vernichtung der zivilisatorischen Überlebensressource Erdöl (EG), BBC News, 9.12.2008
  • Militärexperte zu Nato und Moskau: "Die Nato wird als Drohfaktor begriffen" ☛ „Der russische Militärexperte Wladimir Dworkin über das Verhältnis zwischen Moskau und Nato, den US-Raketenschirm sowie die Gefahr eines neuen Rüstungswettlaufs … Russlands Rüstungsetat umfasst 4 Prozent des amerikanischen, die Kaufkraft beträgt ein Zehntel … Ich halte die jüngsten Vorschläge Medwedjews, ein Abwehrsystem zu entwickeln, an dem EU, USA und Russland beteiligt sind, für sinnvoll. Das wäre eine Lösung im Sinne aller“, TAZ, 3.12.2008
  • Obama: Die USA müssen "stärkste Militärmacht des Planeten" bleiben ☛ „Vom Change ist bei der nationalen Sicherheit nicht viel zu merken, auch sonst setzt Obama auf die globale Vorherrschaft der USA in ‚allen Dimensionen’ und auf den Krieg gegen den Terrorismus … Und deutlich ist auch, dass der Krieg gegen den Terrorismus auch nach Bush weitergehen wird“, Telepolis, 2.12.2008
  • US-Kongress warnt vor Biowaffen-Terror - Globale Bedrohung ☛ „Terroristen könnten mit Bakterien angreifen, mit Viren oder Gift: Ein Bericht des US-Kongresses warnt vor verheerenden Anschlägen mit Massenvernichtungswaffen - schon in den nächsten fünf Jahren. Den Westen sehen die Autoren miserabel vorbereitet. Er riskiere Zigtausende Opfer“, Spiegel, 3.12.2008
  • 'WMD Attack Will Happen By 2013' ☛ „Terrorists are ‚likely‘ to use a weapon of mass destruction to launch a deadly attack in the next five years, a US commission report has warned“, Sky News, 3.12.2008
  • US-Deserteur in Deutschland: "Ich wollte Amerika nicht helfen, Unschuldige zu ermorden" ☛ „Fast alle US-Soldaten fliegen ja über Deutschland in den Irak oder nach Afghanistan … Wohl aus ähnlichem Grund wie die rund 25.000 Kameraden, die seit dem Beginn des Irak-Krieges desertiert sind … Fahnenflüchtiger Shepherd: ‚Nicht ich bin der Kriminelle‘ … In Deutschland leben meine wichtigsten Freunde, hier sehe ich meine Zukunft, fühle ich mich zu Hause. Außerdem wurde hierzulande in den Nürnberger Prozessen deutlich gemacht: Nur Befehle zu befolgen, ist keine Entschuldigung. Jeder, auch ein Soldat, ist für seine Taten verantwortlich. Daher denke ich: Wenn ich in diesem Land nicht Zuflucht und Verständnis für mein Handeln finden kann, wo dann?“, Spiegel, 2.12.2008
  • Katerstimmung in Georgien ☛ „Neuere Medienberichte, die Untersuchungen der OSZE und von Menschenrechtsorganisationen werfen ein düsteres Bild auf Georgien … Georgien hat letzte Woche die Gasversorgung der Teilrepublik eingestellt … Die ‚Gaswaffe‘ zieht man offenkundig nicht nur in Moskau, um politische Ziele zu erreichen“, Telepolis, 28.11.2008
  • Lateinamerika soll eine vom "Dollar befreite Zone" werden ☛ „Dass Hugo Chávez den USA den Hinterhof streitig macht, ist nicht neu. Doch nun wurde auf dem außerordentlichen Treffen der ALBA-Länder diskutiert, eine vom Dollar befreite Zone zu schaffen und eine Gemeinschaftswährung für die Bündnisstaaten plus Ecuador. Da nun sogar Russland die Mitgliedschaft in der ‚Bolivarianischen Alternative für die Amerikas‘ erwägt, bekommt das Bündnis ohnehin eine ganz neue Dimension und Dynamik, das sich als Alternative zum neoliberalen US-Freihandelsprojekt ALCA versteht“, 28.11.2008
  • BND-Agenten auf dem Weg nach Deutschland ☛ „Die drei Agenten des deutschen Geheimdienstes BND, denen ein Bombenanschlag auf das EU-Hauptquartier im Kosovo zur Last gelegt wurde, sind wieder frei … Nach inoffiziellen Informationen soll es bis zuletzt noch Indizien für eine Verwicklung der Deutschen in den Bombenanschlag vor zwei Wochen gegeben haben … Deutschland ist seit dem Bürgerkrieg (1998/99) der mit Abstand grösste Geldgeber und nach den USA der wichtigste politische Fürsprecher Kosovos“, swissinfo.ch, 28.11.2008
  • Aus Angst vor Krisenfolgen kaufen die Russen Waffen ☛ “‚Die Menschen wissen nicht, was alles morgen auf sie zukommt, sie sind erschrocken. Viele sprechen im Ernst von einer nahenden Volksrebellion‘, erzählte ein Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane … Die Situation ist so kritisch, dass sie sich schon sehr bald jeder Kontrolle entziehen könnte. Gemäß inoffiziellen Angaben besitzt heute jeder dritte Russe eine Waffe … Heutzutage ist es nun einmal so: Wer eine Waffe hat, der ist im Recht. Deshalb strebt jedermann nach ihrem Erwerb“, RIA Novosti, 28.11.2008
  • Erste Spuren und Spekulationen zum Angriff auf "Maximum City". Update ☛ „Verdächtigt werden muslimische Militante aus dem eigenen Land, die das Feindbild der ‚Hinduisten-Kreuzfahrer-Zionisten‘ im Visier haben sollen, sowie größere Gruppierungen, denen Verbindungen zum Nachbarland Pakistan und zu al-Qaida nachgesagt werden“, Telepolis, 27.11.2008
  • Troops undergo urban warfare training ☛ „A unit of Canadian soldiers is at a multinational training facility conducting exercises to prepare for evolving risks in an urban combat zone“, Middle East Times, 26.11.2008
  • Ölkrieg: USA bis 2025 als Führungsmacht bedeutungslos ☛ „Die langfristigen Folgen der Finanzkrise werden dazu führen, dass die USA bis 2025 sowohl wirtschaftlich als auch politisch massiv an Bedeutung verlieren und globale Konflikte um Öl sowie Trinkwasser eskalieren könnten. Einer aktuellen Studie des Nationalen Geheimdienst-Rats (NIC) nach seien die Kurskapriolen an den Börsen in den Vereinigten Staaten sowie die mittel- bis langfristigen Ölpreis-Prognosen sowie Rezessionsängste für diese Entwicklung verantwortlich“, pressetext.at, 21.11.2008
  • Russisches Öl für China (und Indien) ☛ „China will sich mit Milliarden Krediten russische Lieferungen sichern. In Russland träumt man derweil davon, auch Indien ins Boot zu holen und ein eurasisches ‚Energie-Dreieck‘ zu schaffen“, Telepolis, 20.11.2008
  • Russland fordert Stopp für georgische Gasblockade gegen Südossetien ☛ „Der russische OSZE-Botschafter Anwar Asimow hat an die Mitgliedsstaaten der Organisation appelliert, von Georgien die unverzügliche Einstellung der Gasblockade gegen Südossetien zu fordern … ‚Wir bewerten das Vorgehen von Tiflis als Versuch, Südossetien unter direkten wirtschaftlichen Druck zu setzen, um es den georgischen Interessen zu unterwerfen. Das widerspricht den OSZE-Prinzipien, die in der Schlussakte von Helsinki verankert sind‘, sagte der russische Diplomat“, RIA Novosti, 20.11.2008
  • Südossetien bekommt kein Gas mehr via Georgien ☛ „Südossetien bekommt gegenwärtig kein russisches Erdgas mehr geliefert: Georgien hat die Versorgung der abtrünnigen Republik eingestellt. Gazprom will nun bis Mitte 2009 eine separate Leitung bauen“, Russland-Aktuell.ru, 18.11.2008
  • Gasprom: Georgien verhindert Gaslieferung an Südossetien ☛ „Der russische Gasriese Gasprom hat Georgien vorgeworfen, Gaslieferungen in die abtrünnige Provinz Südossetien zu verhindern … Für Gaslieferungen noch in diesem Winter sei Gasprom daher auf mangelndes georgisches ‚Wohlwollen‘ angewiesen“, News ORF.at, 17.11.2008
  • EU plant Gaskartell gegen Russen ☛ „Russland kauft derzeit über den staatlich kontrollierten Gazprom-Konzern so viel Gas wie möglich in Zentralasien auf, um es gegen einen Preisaufschlag über eigene Pipelines nach Europa zu exportieren. Die Europäer fürchten, dass Moskau Europas Abhängigkeit von den Energielieferungen nutzt, um politische Ziele durchzusetzen“, FTD, 11.11.2008
  • Russland droht dem Dollar mit Rubel ☛ „Nachdem die Bush-Administration bereits seit Jahren versucht, in Polen Raketen zu stationieren, um von dort aus angeblich Nord-Korea und Iran in Schach zu halten, war das Projekt fast ins Trudeln geraten … Das Angebot der Russen an die Amerikaner, gemeinsam einen Abwehrschirm zu installieren, hatten die Amerikaner ungeprüft abgelehnt. Man wollte sein eigenes System, auch wenn man damit Russland brüskierte … Laut Medwedew sollte in erster Linie zur Rubelverrechnung beim Export von Erdöl und Erdgas übergegangen werden. Das wird die amerikanische Wirtschaft ungleich härter treffen als alle Raketenstationierungen … Falls, aus welchem Grund auch immer, der Dollar seine Öldeckung verlöre, geriete der ‚amerikanische Traum‘ in Gefahr“, russland.RU, 6.11.2008
  • IWF-Prognose: Reiche Welt stürzt in die Rezession ☛ „2009 wird ein schwieriges Jahr … Für die Länder der G7-Gruppe führender Industriestaaten sagt der IWF nun voraus, dass die Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr um 0,3 Prozent schrumpft. Das wäre das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg … Für die Schwellenländer prognostiziert der IWF dagegen noch ein Wachstum von fünf Prozent, für China von 8,5 und für Indien für 7,5 Prozent“, FTD, 6.11.2008
  • :-PMedwedews Raketenpläne gegen US-Raketenabwehr ☛ „Darüber hinaus kann Russland im Notfall in seiner Ostsee-Exklave Kaliningrad die hochpräzisen Kurzstrecken-Raketen Iskander aufstellen, die Ziele in einer Entfernung von bis zu 300 Kilometer zerstören können. Diese werden nur 200 Kilometer vom polnischen Slupsk entfernt sein, wo die Basis der US-Abfangraketen entstehen soll. Außerdem soll der US-Raketenschild von Kaliningrad aus funkelektronisch gestört werden … Auf die US-Pläne könnte Russland auch mit dem Bau von Raketenbunkern oder mit dem Einsatz von Bombenflugzeugen antworten“; ‚wollen‘ Militärisch-Industrielle Komplexe wieder einen Riesen-Krieg? (EG), RIA Novosti, 6.11.2008
  • Russische Raketen bei Kaliningrad werden US-Raketenabwehr neutralisieren ☛ „Niemand von den vernünftig denkenden Menschen glaubt an Märchen über die iranische Raketengefahr oder daran, dass zur Abwehr des imaginären Raketenschlags Abfangsysteme ausgerechnet an der Ostsee-Küste, tausende Kilometer von Teheran entfernt, stationiert werden sollten … Dass die Europäer sich weiterhin von den USA in der Allianz erpressen lassen, ist ihre Sache … Die Völker dieser Länder (Polen und Tschechien) sollten darüber nachdenken, ob es sich für sie lohnt, zu Geiseln der politischen Spiele Washingtons zu werden“, RIA Novosti, 5.11.2008
  • Jenseits des Dollar? ☛ „Vor dem Weltfinanzgipfel: Neue Allianzen zwischen Schwellenländern fordern die Hegemonie der traditionellen imperialistischen Blöcke heraus“, junge Welt, 4.11.2008
  • Neue Ölpipeline führt an Russland vorbei ans Mittelmeer (BTC) ☛ „BP hat erstmals Öl aus Kasachstan über Aserbaidschan und Georgien zum türkischen Mittelmehrhafen Ceyhan geliefert … Möglich wären nach Expertenangaben bis zu 100’000 Barrel täglich. Im Kaspischen Meer befindet sich Schätzungen zufolge das drittgrösste Rohölvorkommen der Erde“, TagesAnzeiger, 3.11.2008
  • :!:Horrorszenarien für Europas Sorgenkinder ☛ „Viele Anzeichen weisen also darauf hin, dass die Ukraine Europas größtes Sorgenkind werden könnte, weil hier zudem noch Russland und der Westen um Einfluss ringen. Das Land ist wirtschaftlich am Boden und politisch zerrissen … Politische Radikalisierung, Heilssuche in neuen Formen der Diktatur sind die Horrorszenarien, die sich aus der jetzigen Krise ergeben könnten und für die Mittel- und Osteuropa anfällig sind. Alles schon da gewesen – mit dem Effekt einer Welt in Flammen. Vielleicht täte den verantwortlichen Politikern überall in Europa gerade jetzt eine Geschichtsstunde ganz gut“, Die Presse.com, 2.11.2008
  • Libyen und Russland schliessen bei Al-Gaddafi-Besuch Atomabkommen ☛ „Nach libyschen Angaben handelt es sich um ein Kooperationsabkommen für zivile Atomtechnik. Zudem wurde über Energie- und Rüstungsgeschäfte verhandelt … Al-Gaddafi sagte, seine Gespräche mit Putin und Präsident Dmitri Medwedew hätten zur Wiederherstellung des ‚geopolitischen Gleichgewichts’ in der Welt beigetragen“, swissinfo.ch, 2.11.2008
  • Vom Dollar zum Euro - Ohne die Türkei und die Golfstaaten "wird keine neue globale Ordnung möglich sein" ☛ “‚Wenn wir in zehn Jahren zurückblicken‘, sagt Steinbrück, ‚werden wir feststellen, dass die Vormachtstellung der Amerikaner zwar nicht abgelöst ist, aber sie wird sich relativieren‘ … So kamen die Autoren einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) zu dem Schluss, der US-Dollar drohe ‚seine Funktion als Weltwährung einzubüßen‘. Mehrere Faktoren deuteten darauf hin, ‚dass sich das langjährige Vertrauen ausländischer Investoren und Zentralbanken‘ in die US-Währung ‚langsam erschöpft‘. Dem ‚bisherigen US-zentrischen Weltwirtschafts- und Weltwährungssystem‘ stünden ‚möglicherweise gravierende Umwälzungen bevor‘ … Analysten weisen darauf hin, dass die jüngste Euro-Schwäche gegenüber dem Dollar in hohem Maße aus der Vermutung resultiert, die Krise werde Europa letztlich schwerer treffen als die USA. Dies scheint sich zu bestätigen. So weisen die aktuellen Berichte über schwerste Verluste deutscher Banken und Versicherungen aus Geschäften mit der kollabierten Investmentbank Lehman Brothers darauf hin, dass auch weiterhin mit deutschen Einbußen im einst lukrativen transatlantischen Wirtschaftsgeflecht zu rechnen ist“, Islamische Zeitung, 31.10.2008
  • Kriegserklärung von China und Russland an Dollar? ☛ „Es dürfe jedoch nicht vergessen werden, dass der Dollar von einer dritten Währung abgelöst werden müsse: China werde wohl kaum den Rubel als Verrechnungsmittel und Russland wohl kaum den Yuan als solches akzeptieren. ‚Es bleibt der Euro… Aber seine Zukunft ist unklar, besonders angesichts der heutigen Entwicklung auf dem Weltfinanzmarkt‘ … Das schon deshalb, weil die Chinesen vom Dollar endgültig enttäuscht seien und sich an den Euro noch nicht gewöhnt hätten … Einfach deshalb, weil die Rolle des Dollars, der sich in den letzten Jahren den Ruf einer recht instabilen Währung zugezogen hat, weit weniger spürbar sein wird“, RIA Novosti, 30.10.2008
  • :!:Ressourcenverbrauch: Die Menschheit lebt auf zu großem Fuß ☛ „Die ökologische Krise wird uns um ein vielfaches härter treffen als die aktuelle Finanzkrise und früher oder später das Wohlergehen und die Entwicklung aller Nationen gefährden … Mehr als drei Viertel der Menschheit leben mittlerweile in Ländern, die ökologische Schuldner sind - das heißt, der nationale Konsum übersteigt die Biokapazität des Landes“; militärische Rohstoffvernichtung frappierend! (EG), Spiegel, 29.10.2008
  • Russland schmiedet neuen Atomschild ☛ „Die neue RS-24-Rakete soll in der Lage sein, mindestens 11 000 Kilometer zurückzulegen, die Gesamtleistung der Gefechtsköpfe soll sich auf 150 bis 300 Kilotonnen belaufen“, RIA Novosti, 27.10.2008
  • US-Amerikaner bereiten sich mit Schusswaffen auf Katastrophe vor ☛ „Wie die ‚Washington Post‘ in ihrer Montagsausgabe berichtet, hat die Nachfrage nach Schusswaffen in den USA seit dem Jahresbeginn um acht bis zehn Prozent zugenommen … Jetzt bereiten sich die Menschen auf eine Katastrophe vor. Das ist eine Art Versicherung. Wenn der Markt zusammenbricht, die Menschen ihre Arbeit verlieren und es dazu noch illegale Einwanderer gibt, ist die Wahrscheinlichkeit von Ausschreitungen sehr hoch“, RIA Novosti, 27.10.2008
  • Finanzkrise: Ursache liegt in OPEC-Politik des teueren Ölbarrels - US-Experte ☛ “‚Ich bin davon überzeugt, dass die globale Wirtschaft vom beispiellosen Ölpreisanstieg überfordert war‘, sagte er. ‚Wenn ein Schuldiger gefunden werden muss, dann ist es der Egoismus der Ölexporteure. Sie haben die Mauern des Wirtschaftssystems, das die Umstellung auf den Preisanstieg nicht schaffte, ins Wanken gebracht. Auf diese Weise wurden ganze Branchen, z. B. der Kfz-Bau, zerstört‘“, RIA Novosti, 21.10.2008
  • EU bietet Kuba Hurrikan-Wiederaufbauhilfe an ☛ „Die EU hat Kuba in den ersten offiziellen Gesprächen beider Seiten seit fünf Jahren Wiederaufbauhilfe nach den zerstörerischen Hurrikanen ‚Ike‘ und ‚Gustav‘ angeboten“, Reuters Dtl., 17.10.2008
  • Kuba drängt auf Projekte mit russischen Ölkonzernen ☛ „Unter Kooperationsbereich mit Russland kann sehr breit sein. Die Ölförderung auf Land und auf See, die Ölverarbeitung, die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und die Verwendung russischer Technologien“, RIA Novosti, 17.10.2008
  • Kuba sitzt auf riesigen Ölreserven ☛ „Falls dies zutrifft, würden die kubanischen Reserven etwa jenen der USA (21 Milliarden Barrel) entsprechen und fast doppelt so gross sein wie diejenigen von Mexiko (11,7 Milliarden)“, 20min.ch, 17.10.2008
  • Russland ist nicht unverzichtbar ☛ „Die Rhetorik Russlands –und der Glaube vieler Westeuropäer– von der ‚unverzichtbaren Nation‘ entspricht also nicht der Wirklichkeit. Einzig im Energiebereich wird Russland ‚gebraucht‘ – wenn auch in deutlich reduzierter Quantität und zeitlich begrenzt“; Energie-Analphabetismus & kurzsichtige Machtpolitiken produzieren Crash- und Clash-Garantie (EG), Welt, 12.10.2008
  • Der Sumpf am Hindukusch ☛ „Viele der Probleme, die Afghanistan heute hat, haben ihre Wurzeln in den Fehlern, die die internationale Gemeinschaft gemacht hat … So klagte Präsident Hamid Karsai jüngst, dass ‚Mitglieder der internationalen Gemeinschaft enge Beziehungen zu korrupten Elementen unterhalten‘ … Denn die ‚korrupten Elemente‘ sind oft Mitglieder seiner eigenen Regierung, die von Warlords nur so wimmelt. Sie wurden nicht zuletzt auf Druck der internationalen Gemeinschaft mit Regierungsämtern versorgt … Mangelnde Transparenz auf der Seite der internationalen Geber hat oft zu wahren Korruptionsketten geführt, an deren Ende niemand mehr durchblicken konnte, wer wo für was bezahlt wurde“, FTD, 11.10.2008
  • »Fest steht: Der Westen wird den Krieg nicht gewinnen« ☛ „Heute stehen dort 50000 westliche Soldaten – glaubt jemand ernsthaft, daß die in der Lage wären, die aus 25 Millionen Menschen bestehende afghanische Gesellschaft zu ändern? … Und es wird dort so lange Krieg geben, wie ausländische Truppen im Land sind“, jungeWelt, 8.10.2008
  • Soldaten als Hilfssheriffs: Militarisierung ☛ „Schäuble behauptet, man könne zwischen innerer und äußerer Sicherheit nicht mehr unterscheiden. Daraus leitet er die Rechtfertigung für die verfassungswidrige Vermischung von Polizei, Geheimdiensten und Militär ab. Das aber führt zur Aufhebung von Bürgerrechten und letztlich zur Anwendung von Kriegsrecht im Inneren“, jungeWelt, 7.10.2008
  • Medwedew fordert „neue Lösungen“ zur Finanzkrise ☛ “‚Es ist völlig klar, dass die Zeit für neue Lösungen gekommen ist‘ sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew angesichts der Finanzkrise, und schlug die Gründung eines Sicherheitspakts von ‚Vancouver bis Wladiwostok‘ vor … Das alte Sicherheitssystem habe sich in den Konflikte im Irak, in Afghanistan, im Kosovo oder in Georgien als nicht handlungsfähig erwiesen“, Focus, 7.10.2008
  • "Das System Putin ist totale Schizophrenie" ☛ „Die Amerikaner unterstützen die Georgier nach Kräften. Seit Saakaschwilis Amtsantritt haben sich die Militärausgaben um ein Vielfaches erhöht … Meinen sie, dass die Amerikaner über Saakaschwilis Pläne informiert waren? … Die Vereinigten Staaten sind ebenso unvorhersehbar wie Russland - und damit eine große Bedrohung. Putin agiert in einem Milieu, dass von George W. Bush und der US-Administration mit ihren Alleingängen und willkürlichen Entscheidungen geprägt ist. Beide kamen fast zur gleichen Zeit an der Macht, und Bush hat Putins rabiates Vorgehen tausendfach erleichtert … Das Recht wird immer mehr zum Recht des Stärkeren. Ich setze große Hoffnung in die Demontage dieses Systems, das die Bush-Administration unter dem Slogan ‚Kampf gegen den Terror‘ aufgebaut hat. Sobald das Gesetz wieder über die nackte Gewalt triumphiert, wird es auch Mittel geben, nachhaltig Druck auf Russland auszuüben. In der jetzigen Situation ist das sehr schwer“, Spiegel, 7.10.2008
  • :!:Pakistans Dilemma ☛ „Außerdem hängt das Land wirtschaftlich am Tropf der Nordamerikaner … Die pakistanischen Devisenreserven sind auf drei Milliarden Dollar zusammengeschmolzen. Mindestens eine Milliarde wird benötigt, um auch nur die allernotwendigsten Importe für einen Monat zu finanzieren. Ohne erhebliche Zuschüsse stünde Pakistan spätestens Ende des Jahres vor der Pleite und dem wirtschaftlichen Zusammenbruch. Der unmittelbare Finanzbedarf des Landes zur Verhinderung einer Katastrophe wird zwischen sieben und zehn Milliarden Dollar geschätzt … Vor diesem Hintergrund fällt auf, daß sich die US-amerikanischen Luftschläge – allein im September mindestens sieben – sowie der erste Einsatz eines Bodenkommandos am 3. September ausschließlich gegen Ziele in Wasiristan richteten. Offenbar besteht der Zweck dieser militärisch uneffektiven Aktionen darin, ein Ende des Waffenstillstands zu provozieren“, jungeWelt, 7.10.2008
  • Volksbefragung trotz Verbot ☛ „Italien: 95 Prozent der Wahlbeteiligten lehnen Erweiterung der US-Militärbasis in Vicenza ab … »Ich bin seit jeher Freund der Amerikaner. Manchmal muß man aber auch Freunden die Wahrheit sagen können, auch wenn sie unangenehm ist«, sagte der Bürgermeister … »Wie können die Amerikaner um jeden Preis den Stützpunkt in einer Stadt erweitern, deren Bürger sich so klar gegen das Projekt ausgesprochen haben? Dies würde bedeuten, die Rolle des ungebetenen Gasts zu spielen«, so Bottene“, jungeWelt, 7.10.2008
  • Russische Weltraumtruppen ☛ „Am 4. Oktober begehen die russischen Weltraumtruppen ihren Berufsfeiertag“, RIA Novosti, 6.10.2008
  • Russland übt Einsatz von Atomwaffen mit Langstreckenbombern ☛ „Jeder Bomber werde in der Endphase am 12. und 13. Oktober all seine Flügelraketen abfeuern. Außerdem seien rund 20 Jagd- und Tankflugzeuge an der Übung beteiligt … Die Luftwaffenübung finde im Rahmen des groß angelegten Manövers ‚Stabilität-2008‘ statt, das unter anderem ‚Aufgaben im Sinne der strategischen Abschreckung unter Einsatz von Atomwaffen‘ beinhalte“, RIA Novosti, 6.10.2008
  • Die Zukunft der russischen U-Boot-Flotte ☛ „Die Erklärung des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew über die Wiederaufnahme des Serienbaus von Atom-U-Booten verursachte ein großes Echo. Gegenwärtig ist die russische Unterwasserflotte in einem kritischen Zustand und muss schnell erneuert werden“, RIA Novosti, 6.10.2008
  • Tauziehen zwischen Russland und den USA um Kasachstan ☛ „Bei der Erörterung der Energiefragen stellte sich plötzlich heraus, dass Astana sich klar nach Moskau richtet … ‚Nach Washingtons Meinung werden im Verhalten der kasachischen Führung alarmierende Tendenzen erkennbar, in deren Folge Washington die Kontrolle verlieren kann‘. Kasachstan habe auf den Konflikt in Südossetien zurückhaltend reagiert, obwohl es der zweitgrößte Investor in Georgien nach den USA sei. Washington habe erwartet, dass Astana die Handlungen Russlands verurteilen werde, das sei aber nicht geschehen“, RIA Novosti, 6.10.2008
  • Rice in Kasachstan - „Keine spezielle Einflusszone“ Russlands ☛ „US-Außenministerin Condoleezza Rice betrachtet Kasachstan und seine zentralasiatischen Nachbarn nach eigenen Angaben nicht als ‚spezielle Einflusszone‘ Russlands … Die USA wollen ihren Einfluss in Zentralasien erhöhen und betrachten Kasachstan dabei als wichtigen Partner. In die kasachische Erdölindustrie haben US-Firmen bereits mehrere Milliarden Dollar investiert“, Reuters Dtl., 5.10.2008
  • «Die Menschen bereiten sich auf diesen Winter vor wie auf einen Krieg» ☛ „Kirgistan kämpft mit einer Energiekrise ungekannten Ausmasses … So ist die jüngste Verhandlungsrunde zwischen Kirgistan und Usbekistan über den Import von Strom und Gas am Streit um die Wassernutzungsrechte des Naryns, des wichtigsten Zuflusses des Syr-Darja, gescheitert … Die ungelöste Wasserfrage hinterlässt Verlierer auf allen Seiten und stellt ein beträchtliches Konfliktpotenzial in der Region dar … Verschiedentlich wurde von Beobachtern gar die Befürchtung eines möglichen Krieges um das Wasser in der Region geäussert, zumal die Niederschlagsmenge nach Auskunft lokaler Beobachter von Jahr zu Jahr abnimmt; gleichzeitig steigt der Konsum“, NZZ, 2.10.2008
  • :!:Russlands neue Freunde ☛ „«Ein Krieg kann plötzlich ausbrechen», erklärte Medwedjew am Rande eines Manövers im Ural. Es be­stehe die Gefahr, dass sich «lokale, schwelende Konflikte in einen militärischen Flächenbrand ausweiten». Russland müsse in der Lage sein, «punktgenaue Schläge gegen Ziele auf dem Land und auf der See» zu führen. Medwedjew kündigte zudem den Bau einer neuen, mit Marschflugkörpern bestückten Generation von Atom-U-Booten an“, Die Wochenzeitung/ch, 2.10.2008
  • Ende der Hegemonie - Machtverlust der USA ☛ „Am Ende wird die für sie schmerzhafte Erkenntnis stehen, daß die Vereinigten Staaten – von ihrer Militärtechnologie abgesehen– bei weitem nicht mehr so mächtig sind, wie sie bisher glaubten. Schon jetzt ist absehbar, daß das Ausland in Zukunft weitaus weniger bereit sein wird, US-Schatzbriefe zu kaufen und damit Washingtons Defizite zu finanzieren. Die Amerikaner werden selbst für ihren aufgeblähten Militärapparat und ihre Kriege aufkommen müssen, was bei einer zum Sparen verurteilten Bevölkerung auf Dauer nur schwer durchzusetzen sein wird“; letzter ‚Ausweg‘ Iranangriff? (EG), jungeWelt, 1.10.2008

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