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Peak Krieg: Nachrichten aktuell

2011:

2.Hj.:

  • Opium aus Afghanistan ☛ „Afghanistans Opiumproduktion steigt rapide an. In diesem Jahr betrage die Ausbeute 5.800 Tonnen, 61 Prozent mehr als noch 2010, teilte das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung am Dienstag in Kabul mit … 90 Prozent des weltweit verfügbaren Opiums stammen aus Afghanistan“; ISAF-Drogenökonomie & -strategie (EG), SZ, 12.10.2011
  • Obama sucht weltweit Verbündete gegen Iran ☛ „Die US-Regierung reagiert schnell und hart auf den mutmaßlichen Terrorplot: Sie bereitet neue Sanktionen gegen Iran vor. Präsident Obama sieht den vereitelten Attentatsplan als Chance, das Land international massiv unter Druck zu setzen“, Spiegel, 12.10.2011
  • Vereiteltes Terrorkomplott: Washington will Iran zur Verantwortung ziehen ☛ „Skrupellose Drahtzieher, mexikanische Auftragskiller, hochpolitische Anschlagsziele: Die US-Justiz will einen spektakulären Attentatsplan aufgedeckt haben. Iranische ‚Elemente‘ hätten den saudi-arabischen Botschafter in Washington ermorden wollen. Iran dementiert - dennoch drohen weitreichende Folgen“, Spiegel, 11.10.2011
  • Opium-Produktion in Afghanistan stark gestiegen ☛ „Ein Hektar Land werfe 45 Kilogramm Ernte ab … Damit nähert sich der Ertrag wieder der Zahl von 2009. Damals seien 6.900 Tonnen Opium produziert worden. Im Jahr 2010 lag der Ertrag bei 3.600 Tonnen“, AFP, 11.10.2011
  • :!:Moskau befremdet: USA wollen Anbauflächen mit Opiummohn in Afghanistan nicht vernichten ☛ “‚Es fällt uns schwer, zu begreifen, warum unsere US-amerikanischen Partner nicht wünschen, dass sich die Internationale Sicherheitsunterstützungsgruppe in Afghanistan (ISAF) damit beschäftigt. Sie sagen, dass dies das Problem nicht lösen würde, weil es Schwierigkeiten für die Agrarproduktion schafft, wenn die Anbauflächen des Opiummohns vernichtet werden‘, äußerte Lawrow. ‚Doch aus irgendeinem Grund gehört die Ausrottung der Koka-Plantagen in Kolumbien und anderen Ländern Lateinamerikas zur absoluten Priorität für dieselben unsere Partner‘ … Afghanistan ist weltweit der Spitzenreiter unter allen Drogenproduzenten, mehr als 80 Prozent der gesamten in der Welt produzierten und illegal verbreiteten Opiate entfallen auf dieses Land“, RIA Novosti, 10.10.2011 (Grafik: )
  • Russlands Militär trainiert Verteidigung von Erdöl ☛ „5000 Soldaten und 150 Militärfahrzeuge nehmen an der Übung ‚Zentr 2011‘ in Kapustin Jar im russischen Gebiet Wolgograd teil. Sehen Sie im Video, wie motorisierte Schützen einen Angriff auf das kaspische Öl stoppen“, RIA Novosti, 27.9.2011
  • Huge phosphate find will boost Iraqi economy ☛ “‚World-class‘ phosphate deposits, larger than those of any country other than Morocco, have been found in Iraq, the US Geological Surveyhas revealed“; Afghanistan/Lithium & Irak/Phosphorus? (EG), The Independent, 9.9.2011
  • US finds ‘world-class’ phosphate in Iraq ☛ „The two biggest deposits, Akashat and Swab, are thought to hold 1.7bn and 3.5bn tons of phosphate respectively. Their grade, or purity, is slightly below the average of 25 per cent“, FT, 7.9.2011
  • Iraq faces rocky road in mining investment hunt ☛ “‚Iraq is rich in various types of mineral resources…and has many promising shows of lead, zinc, copper and chromium in Kurdistan‘ … Iraq has one of the largest phosphate reserves in the world and is rich in many construction and industrial materials, such as sulfur and limestone“, Reuters, 7.9.2011
  • Chinese tycoon to buy piece of Iceland for €70m ☛ „One of China’s best-known property developers Huang Nubo, a poet and mountaineer with extensive Communist Party links, is planning to spend €70 million to buy a 300sq km chunk of Iceland to build a luxury eco-tourism project“, Irish Times, 1.9.2011
  • Millionen-Investition: China kauft sich ein Stück Island ☛ „Das krisengeplagte Island rückt in den Fokus von Großinvestoren: Ein chinesischer Multimillionär will auf der Insel für 100 Millionen Dollar Land kaufen. Verfolgt Peking damit heimliche Interessen in dem Nato-Staat?“; Liste mit globalen ‚privaten‘ Großinvestoren nun fällig (EG), Spiegel, 30.8.2011
  • Kriegskosten und Haushaltsloch ☛ „USA: monatliche Kosten von durchschnittlich 9,7 Milliarden Dollar für das Militär in Afghanistan und Irak“, Telepolis, 17.8.2011
  • Behinderte Ermittlungen (9/11) ☛ „Einer offiziellen Ermittlerin der 9/11 Commission wurde seinerzeit fristlos gekündigt - offenbar, da sie zu hartnäckig einer unerwünschten Spur gefolgt war“, Telepolis, 15.8.2011
  • Fortschritt in der Zerstörungskraft ☛ „Das Office of Naval Research hat angeblich erfolgreich explosive Metalle als Ummantelung von Munition getestet und verspricht eine Revolution“, Telepolis, 14.8.2011
  • Aufklärung über den geheimen Drohnenkrieg der CIA ☛ „Nach einem Bericht des Bureau of Investigative Journalism starben mehr Menschen, darunter auch zahlreiche Zivilisten, bei den gezielten Tötungen aus der Ferne, als das Pentagon zugeben will“, Telepolis, 13.8.2011
  • Frankreich baut AKW auf dem Meeresboden ☛ „Vor der Küste von Cherbourg in der Normandie soll 2013 die erste Pilotanlage (‚Flexblue‘) errichtet werden … wischen 50 und 250 Megawatt Strom … Verkaufspotenzial von 200 Tauch-AKW in den nächsten 20 Jahren“; Für Militärbasen/Tiefsee-Öl-Gas-Rohstoffe/Teersande/Entsalzung/CtL/Inseln/u.a.Außenposten…(EG), BZ, 5.8.2011
  • Atomkraftwerke geraten ins Visier von Terroristen ☛ „In dem „Manifest“ des norwegischen Terroristen Anders Behring Breivik, das dieser im Internet veröffentlichte, werden die Schweizer Atomkraftwerke Gleichgesinnten als mögliche Anschlagsziele empfohlen … ‚Der Mann hat gezeigt, dass er ein kaltblütiger Terrorist ist. Mit so etwas ist nicht zu spaßen‘, bringt es Markus Straub auf den Punkt“, Südkurier, 29.7.2011
  • Armee-Pfusch stürzt Zypern in Notstandssituation - Nach Mega-Explosion ☛ „Einem Pfusch der Armee haben es die Bewohner Zyperns offenbar zu verdanken, dass ihr Land seit Montag früh mit einem (gewaltigen) Schlag vor existenzielle Probleme gestellt wurde … Das nebenstehende größte Kraftwerk Zyperns wurde zerstört, was die Wasserentsalzungsanlagen lahmlegte. Trinkwasser wird nun rationalisiert, bis die Stromversorgung wieder steht, kann es Monate dauern“, krone.at, 11.7.2011

1.Hj.:

  • Zahlungsausfall droht: US-Schuldenkrise schürt Angst vor globalem Schock ☛ „Mehrere Rating-Warnschüsse gegen die USA schüren die Angst vor einer neuen globalen Krise … Hüther führt die Schuldenkrise der USA auf ‚gewaltige strukturelle Probleme‘ zurück. ‚Erkennbar wird dies daran, dass der Staatsanteil an der Konjunkturerholung deutlich größer ist beispielsweise bei uns‘“, Handelsblatt, 9.6.2011 ( )
  • Obamas Grundsatzrede: Marshall ohne Plan ☛ „Barack Obama brauchte lange, um eine Antwort auf den Umbruch in der arabischen Welt zu finden. In seiner Grundsatzrede hat er nun eine Art Marshall-Plan für die Region angekündigt“, Spiegel, 20.5.2011
  • Mahnung der Vorfahren: Wegsteine in Nordjapan warnten vor Tsunamis ☛ „Verpuffte Mahnungen: Im Norden Japans stehen vielerorts Steine, die vor Tsunamis warnen. Es sind Jahrhunderte alte Gravuren der Vorfahren. Dass sie ignoriert wurden, überrascht Experten nicht - Erinnerungen an Katastrophen verblassen nach drei Generationen“, Spiegel, 12.4.2011
  • Militärausgaben steigen langsamer ☛ „Zu den größten Rüstungsherstellern der Welt zählen die amerikanische Lockheed Martin, BAE Systems und Boeing. Europäischer Spitzenreiter bei der Herstellung für Militärflieger ist das Joint Venture EADS“, WirtschaftsWoche, 11.4.2011
  • Radikale Einschnitte in den USA: Sparen, kürzen, ausquetschen ☛ „Die USA haben einen gigantischen Schuldenberg angehäuft, nun beginnt das große Sparen. Vor allem die Republikaner planen drastische Kürzungen: Gewerkschaften wollen sie faktisch zerschlagen, Gelder für die Krebsforschung einfrieren. Ein Überblick über die Grusel-Vorhaben … ‚Wir reden von drakonischen Maßnahmen‘“, Spiegel, 9.3.2011
  • Haushaltsmisere: Washington schuldet China viel mehr Geld als angenommen ☛ „Die Vereinigten Staaten sind noch viel stärker von China abhängig als bisher bekannt. Neuen Berechnungen zufolge hat Peking den USA Kredite in Höhe von mehr als einer Billion Dollar gewährt. Washingtons Verhandlungsposition wird dadurch massiv geschwächt“, Spiegel, 1.3.2011
  • Soldaten lobten Prämien für Sex mit Kolleginnen aus ☛ „Die Besatzung eines australischen Militärschiffes sorgt mit Sex- und Alkoholaffären für Schlagzeilen: Einem Gutachten zufolge zahlten Kadetten regelmäßig Prämien für sexuelle Kontakte mit ausgewählten Kolleginnen“, Spiegel, 22.2.2011
  • Rüstungskonzerne boomen ☛ „Nach dem 11.9. und noch in der Krise sind die Umsätze der weltweit größten Rüstungskonzerne gestiegen - die meisten befinden sich in den USA und Westeuropa“; ⇒ da wo die größten Schulden sind (EG), Telepolis, 22.2.2011
  • Unruhen in Nordafrika - Ölkonzerne fliehen aus Libyen ☛ „Die blutigen Proteste schlagen voll auf die Wirtschaft des Landes durch. Ausländische Unternehmen verlassen fluchtartig Libyen. Angeblich brennt ein Regierungsgebäude - und der Ölpreis schnellt in die Höhe“, FTD, 21.2.2011
  • Gaddafi-Sohn droht mit Kampf bis zum letzten Mann ☛ „Das brutale Vorgehen gegen die Demonstranten könnte sich zudem auf die Ölwirtschaft des Landes auswirken. Der Führer des Al-Suwaija-Stamms im Osten des Landes drohte am Sonntag damit, die Ölexporte in westliche Länder zu stoppen, wenn das Regime die ‚Unterdrückung der Protestler‘ nicht beende, berichtete al-Dschasira“, Spiegel, 21.2.2011
  • Zukunft: Energiebedarf kann nicht gedeckt werden ☛ „Shell-Energieszenarien prognostizieren ungebremsten Energiehunger der neuen Industrieländer“; Problem Nr.1 ist die zu hohe Pro-Kopf-Verschwendung der Alten Industrieländer - existent auch ganz ohne die Neuen Industrieländer (EG), Telepolis, 20.2.2011
  • Ein Überfall, drei Spione, vier Tote - US-pakistanische Beziehungen ☛ „Mord oder Notwehr? Der mutmaßliche US-Diplomat Raymond Davis hat zwei Männer erschossen - sie wollten ihn überfallen, behauptet er. Die Tat kostet zwei weitere Menschen das Leben … USA ernten Spott mit Hinweis, sie hielten internationales Recht ein“, Spiegel, 18.2.2011
  • Brisante Details: BND, CIA und Lügen als Kriegsgrund ☛ „Niemals werde ich die Pressekonferenz mit Colin Powell vergessen, wo die ‚Beweise‘ für irakische Massenvernichtungswaffen vorgestellt wurden. Begründet wurde der Krieg gegen den Irak aufgrund der Aussage eines Mannes, von dem man sehr wahrscheinlich wusste das er lügt. Diese Tatsache wurde allerdings ausgeblendet, denn man wollte diesen Krieg“; siehe auch Plame-Affäre/Plamegate: , , Infokrieger News, 17.2.2011
  • "Curveball" - BND-Informant gibt Lüge über Saddams Biowaffenprogramm zu ☛ „Irakischer Chemieingenieur tischte deutschem Geheimdienst jahrelang Lügengeschichten auf - Für USA war er Kronzeuge für Angriff auf Irak … Der Irak ist bis heute alles andere als ein demokratischer Leuchtturm im Nahen Osten, täglich sterben Menschen durch Anschläge sektiererischer Terroristen“; „Curveball“: , (EG), derStandard.at, 16.2.2011
  • Dieser Mann lieferte den USA den Kriegsgrund ☛ „Der Informant, der den USA die angeblichen Beweise über irakische Massenvernichtungswaffen lieferte, hat gestanden, alles erfunden zu haben. Trotz über 100’000 Kriegstoten bereut er nichts … Geheimdienste wollten keine andere «Wahrheit»“; Anstiftung zum Angriffskrieg (EG), Basler Zeitung, 16.2.2011
  • Überläufer "gesteht": "Ich habe den Krieg mit einer Lüge ausgelöst" ☛ „Ein in Deutschland lebender irakischer Überläufer namens Rafid Ahmed Alwan al-Janabi, der jahrelang als Informant für den Bundesnachrichtendienst und die CIA gearbeitet hat, sorgt mit einem ‚Geständnis‘ für Aufregung. Er habe seinen Kontakten bewusst vorgeschwindelt, Saddam Hussein besitze Massenvernichtungswaffen, damit der von ihm so verhasste Diktator gestürzt wird. Nicht nur bestätigt al-Janabi damit auf einen Schlag viele Gerüchte … Powell sprach vom ‚Chemieingenieur‘ … ‚Dr. Paul‘ nahm die Lügengeschichten bereitwillig auf“, krone.at, 16.2.2011
  • Energie: Shell warnt vor dem „Weiter-so“ ☛ „Der Weltkonzern, der vom Verkauf von Energie lebt, spricht wörtlich von einer ‚Mäßigung der Nachfrage‘ und den ‚Grenzen‘, die ‚dem Wachstum‘ mancher Energieträger gesetzt seien“; Im Kern allerdings krasse Verharmlosung der Peak-Problematiken (EG), Die Presse.com, 16.2.2011 ( , )
  • Energieszenarien offenbaren massive Unsicherheiten ☛ „Die neueste Shell-Zukunftsstudie ‚Signals and Signposts‘ zur Entwicklung der Energieerzeugung und des Verbrauchs geht von einem Nachfrageüberhang aus, dessen Deckung heute noch nicht gesichert werden kann … Förderbares Öl und Gas gehen zur Neige … Technologie kann Zusatzbedarf nicht kompensieren … Globale machtpolitische Verschiebungen“, WirtschaftsBlatt.at, 15.2.2011
  • Shell-Zukunftsszenarien für Energie: "Zone der Ungewissheit" liegt vor uns ☛ „Shell veröffentlichte heute Signals and Signposts - einen Bericht zu den Energieszenarien der Zukunft, der vertiefte Einsichten über die globalen Entwicklungen bei der Versorgung der Welt mit Energie, ihrer Nutzung und dem Bedarf bietet. Die Einsichten helfen uns bei wichtigen Entscheidungen in unsicheren Zeiten, in denen wir uns schwieriger Energie- und Umweltprobleme ausgesetzt sehen“, derStandard.at, 15.2.2011
  • US-Kongress: Republikaner wollen Mittel für Umweltschutz kappen ☛ „Klimaschutz und neue Energien? Nicht mit den Republikanern im US-Kongress. Mit drastischen Etatkürzungen wollen sie die Umweltbehörde EPA lahmlegen, betroffen wären auch viele andere Bereiche. Nur das Militär soll noch mehr Geld bekommen als ohnehin schon … Energieeffizienz … Nahrungsmittelsicherheit … Etat der Wissenschaftsabteilung des Energieministeriums, das Grundlagenforschung … Plan, Wohnhäuser mit Wärmedämmung … Netz von Hochgeschwindigkeitszügen … und Verkehr müssten sich auf heftige Kürzungen gefasst machen“; Kurs ‚Letzter Weltkrieg‘ (EG), Spiegel, 10.2.2011
  • Ölriese Exxon verdient 84 Millionen Dollar pro Tag ☛ „Die weltweit größte börsennotierte Firma hat im vergangenen Jahr mehr als 30 Milliarden Dollar verdient - allein im Schlussquartal waren es 9,3 Milliarden … Als Hauptfaktor am Ölmarkt nannten Händler die anhaltenden Unruhen in Ägypten“; hochprofitable Aufstandskrisen (EG), Spiegel, 31.1.2011
  • IWF schickt Schulden-Warnschuss an USA und Japan ☛ „Angesichts der ausufernden Staatsverschuldung steigt der Druck auf Japan und die USA … ‚Die USA stehen vor erschreckenden wirtschaftlichen und haushaltspolitischen Herausforderungen‘, hatte der Rechnungshof erklärt. Das Haushaltsloch entsteht nach Einschätzung der Experten vor allem durch die kürzlich beschlossenen milliardenschweren Steuererleichterungen“, Reuters Deutschland, 28.1.2011
  • Seltene Erden: EU ringt um Strategie ☛ „Im Vorjahr hatte die Kommission 14 Metalle definiert, die für den Einsatz in der Hightech-Produktion wichtig sind und bei denen es zu Engpässen kommen kann … Um das Auflisten ‚sanfter‘ Maßnahmen – wie Aufbau von Sicherheitslagern oder mehr Recycling – wäre Brüssel nicht verlegen. Aber der Kern des Konzepts sollten ‚harte‘ Drohungen an Länder sein, die ihre Schätze nicht mehr teilen wollen“; Wie teilen MenschenLänderKonzerne die letzten endlichen Erdschätze auf? (EG), Die Presse.com, 26.1.2011
  • Crystal Meth statt Whiskey ☛ „Gewalt erzeugt Gewalt. Die Drogen den Rest. Das wissen wir … ‚Du musst jeden Tag bereit sein zu sterben. Dann hast du eine Chance‘, rät er ihr einmal … Die Menschen sind auf der Todesdroge Crystal … ein begnadeter Crystal-Koch. Er muss eine gute Rezeptur für diese Hard-boiled-Droge kennen, die aus Grippemitteln, Dünger und Benzin zusammengebraut wird und sofort süchtig macht … Heroin sei ein klarerer, wärmerer Rausch, sagen Junkies. Crystal mache hart“, Welt, 26.1.2011
  • IWF warnt vor US-Schulden ☛ „Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt ungewöhnlich scharf vor den Gefahren der gigantischen US-Schulden für die Erholung der Weltwirtschaft“, Focus, 25.1.2011
  • French military shipbuilder announces nuclear reactor project ☛ „The project will enter the concept validation phase shortly, with a prototype proposed for 2013. If successful, commercial production could begin by 2016“; Die postfossile Militärstromversorgung Nr.1 (EG), Security & Defence Agenda/.org, 20.1.2011
  • China ist weltgrößter Kreditgeber an Entwicklungsländer ☛ „Die Finanzkrise hat es Peking ermöglicht, die Interessen seiner Energiekonzerne voranzutreiben. Die staatlichen chinesischen Kreditgeber boten den wichtigen Rohstofflieferanten unter den Entwicklungsländern zu einem Zeitpunkt große Darlehen an, als die Märkte wenig liquide waren“; Rückschlag des US-amerikanischen Finanz-Feldzuges (EG), DiePresse.com, 18.1.2011
  • US-Finanzminister fürchtet Staatsbankrott ☛ „Drastische Worte vom US-Finanzminister: Timothy Geithner hat die Kongress-Abgeordneten vor einer Staatspleite gewarnt. Die Konsequenzen könnten die Folgen der Finanzkrise noch übertreffen. Gleichzeitig kündigte Verteidigungsminister Gates eine zusätzliche Kürzung der Militärausgaben an“; US-Kriegsausgaben sind nicht gekürzt worden (EG), Spiegel, 7.11.2011
  • China schwingt sich zum Euro-Retter auf ☛ „Geld für Griechen, Hilfe für Portugal - und jetzt wohl auch Käufe von spanischen Anleihen: China gibt den Euro-Retter. Auf seiner Europa-Tour kündigt Vizepremier Li Keqiang weitere Finanzspritzen an“, Spiegel, 5.1.2011

2010:

4.Q.:

  • Durchhaltedrogen - Rauschgift beim Militär ☛ „Kindersoldaten, die tagsüber in die Schule und nachts an die Flak mussten, bekamen Pervitin auf Befehl“; deutsches Vorbild für Afrika heute! (EG), WDR 5, 17.12.2010
  • Terrordrohung bringt Alarmstufe Rot auf Flughäfen ☛ „Die verschärfte Sicherheitslage ist unübersehbar: In Zweiergruppen patrouillieren die Polizisten durch das Abflugterminal des Düsseldorfer Flughafens. Sie tragen grüne, schusssichere Westen, jeweils einer hat ein Maschinengewehr im Arm, den Lauf auf den Boden gerichtet. 100 Meter hinter der ersten folgt die nächste Gruppe“, Naive Schutzstrategie? (EG), DerWesten.de, 17.11.2010 ( , )
  • Pläne für Anschlag noch im November: Terroralarm in Deutschland ☛ „Die höheren Sicherheitsvorkehrungen gelten für das ganze Land. Es geht um Objekte, die seit längerem besonders geschützt würden. Ausdrücklich nannte der Minister Flughäfen und Bahnhöfe. In Berlin wurde beispielsweise der Schutz des Hauptbahnhofs, aber auch des Brandenburger Tors verstärkt“; Schützt man AKWs - kann man AKWs schützen? (EG), stern, 17.11.2010 ( )
  • Schützen Warnungen vor Terror? ☛ „So deutlich hatte der Innenminister das zuvor noch nie gesagt: ‚Ich möchte die Bevölkerung bitten, in ihrem Umfeld wachsam zu sein und alles, was ihr verdächtig erscheint, der Polizei zu melden‘ … ‚Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt‘“; AKWs weiterhin quasi unbeaufsichtigt??? (EG), taz, 10.11.2010 ( , )
  • Guttenberg: Kampf um Rohstoffe ☛ „Guttenberg betonte gestern, dass der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steige, was zu einer Verknappung führe und das wirtschaftliche Wohlergehen Deutschlands beeinträchtigen könne … Darüber müsse ‚ohne Verklemmung‘ gesprochen werden, sagte Guttenberg und stellte sich indirekt hinter Äußerungen Köhlers…“; Ab heute Angriffskriege auf Rohstoffe (EG), DerWesten.de, 9.11.2010
  • Guttenberg: Wirtschaftsinteressen militärisch absichern ☛ “‚Der Bedarf der aufstrebenden Mächte an Rohstoffen steigt ständig und tritt damit mit unseren Bedürfnissen in Konkurrenz‘, sagte Guttenberg“; Weltkrieg um Rohstoffe wird eingeläutet (EG), Reuters Dtl., 9.11.2010
  • Sicherheitskonferenz: Guttenberg will Wirtschaft militärisch absichern ☛ „Der frühere Bundespräsident Horst Köhler hatte harsche Kritik einstecken müssen, als er davon gesprochen hatte, deutsche Wirtschaftsinteressen militärisch abzusichern. Köhler zog damals die Konsequenz und trat zurück. Jetzt findet er einen prominenten Fürsprecher - in Verteidigungsminister zu Guttenberg“; Damit in logischer Konsequenz auch ArmutsPiraterie- und Terrorismus ab heute legitim (EG), Handelsblatt, 9.11.2010
  • Herbe Kritik am „Sündenfall“ der Fed ☛ „Ungewöhnlich scharfe Kritik kommt aus China. ‚Solange die Welt keine Zurückhaltung bei der Ausgabe von Weltwährungen wie dem Dollar übt, ist das Eintreten einer neuen Krise unvermeidlich‘, schreibt der Notenbankberater Xia Bin in den ‚Financial News‘, einem offiziellen Organ der Zentralbank. Die Volksrepublik müsse einen währungspolitischen Schutzwall errichten, um sich vor externen Schocks zu schützen. China ist auf Rohstoffimporte angewiesen und fürchtet daher bei den Rohstoffen eine Preisrally, die auch die Inflation im Land verstärken könnte“, DiePresse.com; Chin. SE-Rohstoff-Waffe vs. Dollar-Waffe und Schockstrategie (EG), 4.11.2010
  • Aus dem Schützengraben in die Arenen - Doping mit Pervitin ☛ „Eine an Freiburger Sportstudenten zwischen 1952 und 1954 unternommene Studie zur ‚Wirkung von Dopingmitteln auf den Kreislauf und die körperliche Leistung‘ ergab eine Leistungssteigerung von 23,5% für Pervitin. Der Freiburger Institutsleiter Herbert Reindell hielt diese Studie fünf Jahre lang unter Verschluss und empfahl dann − verbunden mit einer Verharmlosung der Nebenwirkungen − den Einsatz des Mittels“, FR, 26.10.2010 (Pervitin = Meth = Crystal = Panzerschokolade = Stuka-Tabletten = Fliegersalz = Hermann-Göring-Pillen: )
  • Gespritzte Weltmeister - Studie zu Doping in Deutschland ☛ „Mehreren Spielern der deutschen Fußball-Nationalelf von 1954 soll in der Schweiz während der Weltmeisterschaft das Aufputschmittel Pervitin verabreicht worden sein … Die Basis für die Nutzung von aus der Arbeitsmedizin bekannten Aufputschmitteln im Sport wurde bereits in den 1930er und 40er Jahren gelegt. Die leistungs- und aufmerksamkeitssteigernde Wirkung der Stoffe Pervitin und des in den USA verwendeten Benzidrin wurde nach den Angaben durch deutsche Wissenschaftler für die Nutzung bei Heeres- und Luftwaffensoldaten in Zweiten Weltkrieg erforscht“, SZ, 26.10.2010
  • Oxfam: Politik hilft beim Rohstoffraub ☛ „In einem Bericht, der dem Tagesspiegel vorliegt, warnen Oxfam Deutschland und vier weitere europäische Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) vor der europäischen Rohstoffpolitik. ‚Schlimmstenfalls führt die EU-Strategie zu einem klassischen Ressourcenraub‘, heißt es in der Studie“, Tagesspiegel, 25.10.2010
  • Bizarre US-Wahlkampfspots: Amerika unter Attacke ☛ „Nie war der US-Wahlkampf so ruppig wie dieses Mal. Mit verleumderischen Spots im TV und Internet duellieren sich die Kandidaten: Manche verteufeln ihre Gegner als Tierquäler oder Taliban, andere holen gleich die Knarre raus. Ein Blick auf die gemeinsten, kuriosesten und sonderbarsten Clips“, Spiegel, 25.10.2010
  • Blackwater-Söldner im Irak: Schattenkrieger unter Beschuss ☛ „Blackwater: Dieses Wort weckt bei vielen Irakern schlimmste Erinnerungen. Söldner der inzwischen umbenannten US-Sicherheitsfirma haben brachiale Gewalt eingesetzt … Die bezahlten Kämpfer stehen einerseits häufig im Feuer - andererseits führen sie ihren Krieg besonders nervös und rabiat“, Spiegel, 24.10.2010
  • IWF-Jahrestagung: Keine Feuerpause im Währungskrieg ☛ „Die führenden Wirtschaftsmächte sind vorerst daran gescheitert, ihre Konflikte beizulegen. Vor allem die USA und China setzten beim Treffen des Internationalen Währungsfonds ihre Scharmützel fort“, FTD, 10.10.2010
  • Währungskrieg: So nutzen China & Co ihr Geld als Waffe ☛ „Europa und vor allem die USA werfen China vor, mittels einer künstlich unterbewerteten Währung die eigenen Ausfuhren zu verbilligen. Auf der anderen Seite kommt den USA ihr schwacher Dollar auch nicht ungelegen, um selbst auf dem Weltmarkt bestehen zu können“; Weltmarkt-Systemzwänge provozieren (wieder) Weltkrieg (EG), Bild, 10.10.2010
  • Wenn Währungen zu Waffen werden - IWF ☛ „Der Streit um den niedrigen chinesischen Yuan teilt die Wirtschaftswelt in zwei unversöhnliche Lager. Auch auf der IWF-Jahrestagung gibt es bislang keine Annäherung. Experten fürchten sogar eine neuerliche Eskalation“, Focus, 9.10.2010
  • Galileo: Ein gescheitertes Großprojekt der EU‎ ☛ „Nicht nur Stuttgart 21 oder ITER oder Tranrapid oder A400M erweisen sich immer wieder als Milliardengräber für den Steuerzahler. Durch bewusst falsche Kalkulationen wird der Auftraggeber getäuscht … Man startet Großprojekte unter völlig unrealistischen Kostenkalkulationen und Zeitplänen, die dann rasch überholt sind. Da in der Regel dann meist der Auftraggeber einen Abbruch des ganzen Projektes scheut, wird stetig nachgebessert. Die sogenannte Public Private Partnership (PPP) erweist sich als Ressourcenfalle für den Steuerzahler. Zur Verantwortung wird meist niemand gezogen“; Selbstzerstörerisch in Adaptionsepochen (EG), ReadersEdition.de, 8.10.2010
  • Währungskrieg: Strauss-Kahn will Abwertungsspirale durchbrechen ☛ „IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn warnte am Donnerstag, es könne keine guten Folgen für die Weltwirtschaft haben, wenn Staaten ihre Währungen als Waffen einsetzten. Weltbank-Präsident Robert Zoellick sagte, die Spannungen könnten in handfesten Arger münden, wenn man mit ihnen nicht richtig umginge“, Spiegel, 8.10.2010
  • Wie die Währung zur Waffe wird ☛ “…rät DIW-Ökonom Georg Erber in dem Währungskonflikt zur Solidarität mit den USA. Deutschland könnte ähnliche Probleme bekommen. Erber: ‚Deutschland muss realisieren, dass aufgrund schnell steigender Importe aus der Volksrepublik eine Schuldenfalle lauert‘“, Sächsische Zeitung, 8.10.2010
  • "Währung als Waffe": Wie funktioniert das? ☛ „Die Suche nach dem eigenen Vorteil lässt die großen Volkswirtschaften schwer aneinanderrasseln. Über Währungsmanipulationen wird versucht, das eigene Geld billig zu halten, um so Waren in der Welt besser absetzen zu können. Fragen und Antworten zum Thema Abwertung“, n-tv, 8.10.2010
  • Zündstoff vor Treffen in Washington: IWF-Chef attackiert China ☛ „Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington macht das Wort Währungskrieg die Runde. IWF-Chef Strauss-Kahn greift in diesem Zusammenhang China mit ungewohnter Schärfe an. Seiner Meinung nach ist die Unterbewertung des Yuan die Quelle der Spannungen. Weltbank-Präsident Zoellick warnt vor dramatischen Folgen für den Welthandel“, n-tv, 7.10.2010
  • Experten warnen vor einem Währungskrieg ☛ „Dominique Strauss-Kahn, Joseph Stiglitz und George Soros sorgen sich um den Devisenmarkt … Weltbank-Präsident Robert Zoellick machte den Anfang – und versuchte noch zu relativieren: «Ich kann nicht absehen, dass wir uns in eine Epoche globaler Währungskriege bewegen, aber es wird eindeutig Spannungen geben»“, Basler Zeitung, 7.10.2010
  • Abwertungsschock: Möglicher Währungskrieg gefährdet Weltwirtschaft ☛ „Der Finanzkrise folgt ein womöglich fataler Abwertungswettlauf der Währungen. Denn den Regierungen scheint inzwischen jedes Mittel recht, um die heimische Industrie zu stützen - auch die Schwächung der eigenen Währung. Experten warnen vor einer Kettenreaktion“, Spiegel, 6.10.10
  • Geldpolitik als Waffe: IWF warnt vor Währungskrieg ☛ „Auch den Ökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz empört die laxe Geldpolitik. Er warf der Europäischen Zentralbank und der US-Notenbank vor, die Welt damit ins Chaos zu stürzen. Eine ‚Liquiditätsflut‘ von EZB und Fed destabilisiere die globalen Devisenmärkte“, tagesschau.de, 6.10.2010
  • Die Währung als politische Waffe ☛ „In dem globalen Währungsstreit werden allerdings die USA von Experten als Auslöser gesehen … Sie schwäche anhaltend den Dollar und überflute die Märkte mit billigem Geld. Viele Währungen von Schwellenländern, aber auch der Exportnation Japan, verteuerten sich deshalb stark“, Basler Zeitung, 6.10.2010
  • IWF-Chef warnt vor "Währungen als politische Waffen" ☛ „Weltweit kommt es zu einem Abwertungs-Wettlauf der Währungen, weil jedes Land seine Wirtschaft ankurbeln will. Der IWF-Chef warnt vor den Folgen. Sowohl US-Dollar, Euro als auch der chinesische Yuan sind unterbewertet“, Die Presse.com, 6.10.2010
  • Abwertungswettlauf: Amerika und IWF warnen vor einem Währungskrieg ☛ „Warnend weist der Internationale Wirtschaftsfonds darauf hin, dass das Wachstumspotential in den Industriestaaten wohl auf Jahre hinaus nicht das Vorkrisenniveau erreichen werde. Der Einbruch der Steuereinnahmen in der Krise dürfte sich damit zum großen Teil als dauerhaft erweisen, was zusätzliche Sparanstrengungen der Regierungen bedinge“, FAZ, 6.10.2010
  • Der große Abwertungswettlauf und seine Folgen - Währungskrieg ☛ „Fast jedes Land will derzeit die weichste Währung haben. Das Streben nach Handelsvorteilen hat jedoch Furcht vor einem protektionistischen Schlagabtausch geweckt … Dominique Strauss-Kahn, Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnte davor, Währungspolitik als Waffe zu benutzen“, FTD, 6.10.2010
  • Quälende Lärmflut in den Meeren ☛ „Wale und Delfine plagen sich mit dem Getöse, das Schiffsmotoren sowie die Suche nach feindlichen U-Booten und begehrten Rohstoffen verursachen … »Der Schalldruck ist – vorsichtig geschätzt – mehr als 10 000 Mal so hoch wie der eines Presslufthammers in einem Meter Abstand«, haben der Meeresbiologe Karsten Brensing und seine Kollegen von der Wal- und Delfinschutz-Organisation WDCS-Deutschland ausgerechnet“, 4.10.2010

3.Q.:

  • Plan für Somalia: Mit Söldnern gegen die Piraten ☛ „Somalische Piraten tyrannisieren seit Jahren die Seefahrt, mit kleinen Booten, Maschinengewehren und Raketenwerfern machen sie Jagd auf Handelsschiffe. Nun planen britische Unternehmer und Versicherer eine Privatarmee zur Gegenwehr - doch deutsche Reeder warnen … „Vermutlich nicht das Mittel der Wahl“ … Einsatz einer Privatarmee ist völkerrechtlich bedenklich“; Privatisierung des staatlichen Gewaltmonopols wird den (eigenen) Staat abschießen (EG), Spiegel, 28.9.2010
  • Schlagabtausch nach Ahmadinedschads UN-Rede ☛ „Bei seiner Rückkehr aus New York forderte Ahmadinedschad in Teheran erneut die Einsetzung einer Untersuchungskommission, um die Hintergründe der Terroranschläge vom 11. September aufzuklären. Wenn es nichts zu verbergen gebe, könnten diesem Gremium alle wichtigen Unterlagen vorgelegt werden, so dass alle gemeinsam gegen die Terroristen vorgehen könnten“, Focus, 26.9.2010
  • Computerwurm in Irans AKW - IT-Experten fahnden nach Stuxnet-Schöpfern ☛ „In Iran hat er 30.000 Rechner infiziert, auch in der Atomanlage Buschehr … ‚Ich denke, dass dies der Auftakt zu einem neuen Zeitalter ist: die Zeit des Cyber-Terrorismus, der Cyber-Waffen und der Cyber-Kriege‘, sagte Eugene Kaspersky … Es sei entwickelt worden, um Fabriken und industrielle Anlagen zu sabotieren. Kaspersky Lab geht davon aus, dass Stuxnet ein Prototyp künftiger Cyber-Waffen sein könnte und ein Wettrüsten in Gang setzen wird“, Spiegel, 26.9.2010
  • BBC-Auftritt: Obama kontert Ahmadinedschads 9/11-Rede ☛ „Barack Obama schlägt zurück: Im persischen Programm der BBC rügte der US-Präsident die Angriffe Mahmud Ahmadinedschads, wonach die USA die Anschläge vom 11. September selbst inszeniert hätten“, Spiegel, 24.9.2010
  • Atomkraftwerke durch Raketen-Werfer gefährdet - Greenpeace-Studie warnt ☛ „Beim Beschuss mit sehr durchschlagskräftigen tragbaren Waffensystemen könnte es zu einer Kernschmelze und einer Verstrahlung der Umgebung binnen weniger Stunden kommen. Bis zu einem Drittel der Fläche Deutschlands könnte auf diese Weise kontaminiert werden … ‚In der westlichen Welt wird das, was Terroristen haben, können oder wissen, dramatisch unterschätzt‘, zitierte Becker den Experten“, Bild.de, 16.9.2010
  • Schutzbedürftig - Greenpeace klagt gegen Akw Krümmel (Terrorrisiko) ☛ „Wenn es um das Risiko terroristischer Angriffe auf Atomkraftwerke geht, werden Bundesregierungen immer schweigsam. Gutachten, die nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 erstellt worden sind, sind bis heute unter Verschluss … dass ihr kurz nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auffällig gekleidete Männer mit einem Fahrzeug vor dem Werkszaun des Akw aufgefallen waren, die Filmaufnahmen der Anlage machten. Die Polizei vor Ort bestätigte diese Aussage … Einer von drei Insassen des Autos saß zu dem Zeitpunkt bereits in einem Flugzeug mit Ziel in einem arabischen Land“, Tagesspiegel, 15.9.2010
  • Gefahr für Akw durch mobile Waffen ☛ „Die Sicherheit von Atomkraftwerken sieht die Umweltschutzorganisation Greenpeace als akut gefährdet an. Die Atom-Gegner legten eine Untersuchung vor, wonach Terroranschläge mit mobilen Waffen auf Akw zu Kernschmelzen führen könnten“, Der Westen, 15.9.2010
  • Geplante Koran-Verbrennung empört Muslime ☛ „Eine evangelikale Gemeinde will am 11. September in Florida den Koran verbrennen. General Petraeus sieht die Sicherheit der Soldaten in Afghanistan zusätzlich in Gefahr“, Zeit, 7.9.2010
  • Athen rüstet trotz hoher Schulden weiter auf ☛ „Kampfflugzeuge und U-Boote … Griechenland ist der fünft-größte Rüstungsimporteur der Welt - Slowakei verweigert Beteiligung an EU-Hilfe“; Schande für EU und NATO (EG), der Standard.at, 12.8.2010
  • US-Rüstungsetat steigt weiter - Rekordstand ☛ „Das aktuelle Verteidigungs-Budget liegt sechs Prozent über dem Rekordstand unter George W. Bush … Nach einem Jahrzehnt, in dem sich die Verteidigungsausgaben der USA mehr als verdoppelt haben … Laut einer Pentagonstudie stehen 766.000 ‚Contractors‘ in Diensten des US-Militärs. Kostenpunkt: 155 Milliarden Dollar pro Jahr … Von einer von Obama angekündigten Haushaltssperre ab 2011 sind die Rüstungsausgaben ausgenommen“; Like the Romans (EG), FR, 10.8.2010
  • Militär will über 100 Milliarden Dollar einsparen (USA-Saudi-Arabien) ☛ „An die 100 Milliarden Dollar (75 Mrd.Euro) will Gates so in den nächsten fünf Jahren einsparen, um das Waffenarsenal der Armee zu modernisieren … Die US-Regierung will indessen laut Wall Street Journal Rüstungsmaterial im Wert von rund 30 Milliarden Dollar (22,7 Mrd. Euro) an Saudi-Arabien verkaufen. Das verstöre das verbündete Israel, das die Ausstattung des Rivalen mit modernen Waffen fürchte“; Profitable Rüstungsspirale (EG), der Standard.at, 10.8.2010 ( )
  • Söldnerfirma operiert künftig von Basel aus ☛ „Allein amerikanische Firmen erfüllen im Irak und in Afghanistan mit Zehntausenden von Mitarbeitern Aufträge in der Höhe dreistelliger Milliarden-Dollar-Beträge jährlich … Aegis Defence Services betreibt Büros Afghanistan, Irak, Bahrain, Kenia, Nepal und den USA … ‚Es ist bedenklich, wenn eine internationale Söldnerfirma aus der Schweiz heraus unkontrolliert militärische Aktionen in Konfliktgebieten finanziert bzw. organisiert‘“, Tagesschau.SF.tv, 9.8.2010
  • Privatarmeen: Eine Boom-Branche ☛ „Laut Experten könnten Kriege wie jene in Irak oder Afghanistan nicht ohne Auslagerung bestimmter Aufgaben an Sicherheits-Unternehmen geführt werden … Der Europarat geht weltweit von 1,5 Millionen Söldnern, Leibwächtern, Agenten und anderen Mitarbeitern von mehr als 1.000 Sicherheits-Unternehmen aus“, Kurier.at, 9.8.2010
  • Privatarmee lässt sich in Basel nieder ☛ „Die in London ansässige Aegis ist eine der grössten Söldnerarmeen der Welt. Schätzungsweise 20’000 Söldner sind hauptsächlich im Irak und in Afghanistan tätig“, Basler Zeitung, 9.8.2010
  • Bestechende Rüstungsgeschäfte - Rheinmetall unter Verdacht ☛ „Im Fokus stehen vor allem Rüstungsgeschäfte mit Portugal und Griechenland. Dabei geht es nicht allein um den direkten Export, sondern üblicherweise werden gleichzeitig sogenannte Offset-Geschäfte vereinbart. Wer ein U-Boot teuer kauft, erhält im Gegenzug auch ein paar Panzer oder S-Klasse-Limousinen günstiger“, taz.de, 8.8.2010
  • Athen rüstet lieber weiter auf Sparen? ☛ „Trotz Hilfsprogramm und Sparpaket kauft der Pleitestaat Griechenland so viele Waffen wie kaum ein anderes Land. Athen liefert sich ein Wettrüsten mit der Türkei und hofft auf eine Zukunft als Hightech-Standort - zur Freude von Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und den USA … Ankara will bis 2015 allein 100 moderne F-35-Kampfflugzeuge in Dienst stellen. Griechenland wird nachziehen“; Europäische Steuerzahler als Aufrüstungspromotoren (EG), Welt, 8.8.2010 ( )
  • Abrüstung, Umrüstung, noch mehr Militarismus ☛ „Weltweit steigen die Rüstungsausgaben … Der Krieg und seine Bestialitäten - vernichtet auch die Soldaten … In allen Berufsarmeen nimmt die Zahl der Traumata-Erkrankten zu … Schockierende Zahlen belegen, dass mehr als 10% der Gefängnisinsassen in England Veteranen sind“, Linke Zeitung, 7.8.2010

2.Q.:

  • Afghan mineral wealth could top $1 trillion: Pentagon ☛ „Untapped mineral deposits in Afghanistan may be worth more than $1 trillion, a finding that could reshape the country’s economy and help U.S. efforts to bolster the war-battered government, Pentagon officials said on Monday“, Reuters, 14.6.2010 ( )
  • US-Militär lässt Hyperschall-Geschoss fliegen ☛ „Zwar flog die X-51A ‚Waverider‘ nur 200 Sekunden lang mit fünffacher Schallgeschwindigkeit. Doch die Militärs schwärmen schon jetzt von einer neuen Ära - und von der Aussicht auf blitzschnelle Angriffe … Globale Angriffe in kürzester Zeit … ‚Der Start einer solchen Rakete‘, warnte Russlands damaliger Präsident und heutiger Premierminister Wladimir Putin im Jahr 2006, ‚könnte einen Gegenangriff mit strategischen Atomwaffen zur Folge haben‘“, Spiegel, 28.5.2010
  • Auslandseinsatz der Bundeswehr - Köhler will es anders gemeint haben ☛ „Die Empörung über Bundespräsident Köhler ist groß. Er hatte Einsätze der Bundeswehr auch mit der Wahrung deutscher Wirtschaftsinteressen begründet – und beteuert nun, dies gelte nicht für Afghanistan … Die Soldaten kämpften dort für die Sicherheit in Deutschland auf der Basis eines UN-Mandats“; Es gibt kein UN-Mandat für einen Krieg in Afghanistan (EG), Focus, 27.5.2010
  • Empörung über Köhler-Aussagen ☛ „Der CDU-Außenexperte Ruprecht Polenz zeigte Verständnis für die nach Angaben des Senders zahlreichen Zuschriften empörter Zuhörer. ‚Ich glaube, der Bundespräsident hat sich hier etwas missverständlich ausgedrückt‘. Allerdings habe er keine neue Militärdoktrin für Deutschland verkünden wollen“; So führt man sie (vorerst nur) in die Köpfe aller ein (EG), derStandart.at, 27.5.2010
  • Militäreinsatz für deutsche Wirtschaftsinteressen? ☛ „Der Berliner Verfassungsrechtler Ulrich Preuß sagte, bei Köhlers Äußerungen handele es sich um eine ‚durch das Grundgesetz schwerlich gedeckte Erweiterung der zulässigen Gründe für einen Bundeswehreinsatz um wirtschaftliche Interessen‘ … FDP-Verteidigungsexpertin Elke Hoff…Schon im Weißbuch der Regierung von 2006 sei festgehalten, dass der Schutz der Transportwege für eine außenhandelsorientierte Nation zwingend notwendig sei“, Zeit, 27.5.2010
  • Afghanistan-Einsatz dreimal so teuer wie bisher bekannt ☛ „Das Ministerium sagt: eine Milliarde Euro pro Jahr. Eine Studie des DIW hingegen kommt zum Ergebnis, dass der Afghanistan-Einsatz jährlich bis zu drei Milliarden kostet … Insgesamt könnte der Einsatz laut der Studie, über die das Manager Magazin berichtete, 36 Milliarden Euro kosten“, Zeit, 20.5.2010
  • US-Luftwaffe baut Einheit für den Cyberwar auf ☛ „30.000 Soldaten sollen für die Luftwaffe den Cyberspace verteidigen oder Angriffe führen, angeblich soll auch jeder einen Avatar erhalten … Mit dem Bau eines ersten ‚cyber warfare intelligence center’ wurde vor kurzembegonnen“, Telepolis, 18.5.2010
  • Immer mehr traumatisierte Bundeswehrsoldaten ☛ „In den vergangenen drei Jahren hat sich die Zahl der traumatisierten deutschen Soldaten verdreifacht … Wir hatten 145 in 2007, in 2008 waren es 245 und 2009 dann 466 Fälle mit posttraumatischen Belastungsstörungen“; Wieviel traumatisierte Zivilisten? (EG), Angriff-auf-die-Seele.de, 28.4.2010
  • Bundeswehr-Psychiater: «Die Zahl der Traumatisierten steigt» ☛ „Wir wollen vermeiden, dass wie bei den Amerikanern die Selbstmordraten ansteigen. Bei den Amerikanern haben sich 2008 126 Soldaten umgebracht, 2009 waren es schon 164 … In der Bundeswehr hatten wir im vorigen Jahr 24 Suizide“, Mitteldeutsche Zeitung, 27.4.2010
  • BRIC-Staaten demonstrieren Stärke ☛ „Die vier aufstrebenden Länder fordern gemeinsam mehr Mitbestimmung in der internationalen Wirtschaftsordnung … Die sogenannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China haben sich am Donnerstag in Brasilien getroffen … Das hinderte die vier aufstrebenden Staaten, die zwischen 2000 und 2008 etwa 50 Prozent zum globalen Wirtschaftswachstum beigetragen haben, aber nicht daran, selbstbewusst eine stärkere Rolle in der Welt einzufordern“, Telepolis, 19.4.2010
  • Deutsche Islamkritiker stellen sich hinter den holländischen Rechtspopulisten Geerd Wilders ☛ „Pax Europa und Politically Incoreect riefen zu großer Pro Wilders-Demo in Berlin und fast keiner ging hin … Stell Dir vor, es gibt eine große Demonstration für den größten Verteidiger der freien Rede in ganz Europa, und keiner geht hin – so ähnlich müssen die vereinzelten Anhänger des niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders die Demonstration erlebt haben, die am Samstag vor der niederländischen Botschaft in Berlin stattfand“, Telepolis, 19.4.2010
  • Kampfflugzeuge durch Aschewolke beschädigt ☛ „Mehrere F-16-Kampfflugzeuge der Nato haben durch die Aschewolke Triebwerkschäden erlitten. Es seien glasartige Rückstände gefunden worden“, Basler Zeitung, 19.4.2010
  • Iran will ab nächsten Monat zum "Club der Atomstaaten" gehören ☛ „Damit würde es dann kein Land mehr wagen, den Iran anzugreifen, sagte ein Mitglied der iranischen Atomenergieorganisation … Die friedliche Nutzung der Atomenergie werde sich nicht auf die Strom- und Energieproduktion beschränken, sondern auch dazu dienen, Lebensmittel, Proteine und Gemüse haltbarer zu machen. Zudem nutze man die Atomenergie zur Behandlung von Krebs. Behzad Soltani verspricht den Iranern, dass die Atomenergie das Wirtschaftswachstum fördern zum Wohlstand beitragen werde. Die ‚nukleare Unabhängigkeit‘ führe nicht nur zur Expansion der Technik, sondern auch zur ‚politischen Macht auf der internationalen Bühne‘“, Telepolis, 13.4.2010
  • Händedruck über den Gräbern - Putin und Tusk in Katyn ☛ „Der Name Katyn steht für eines der größten Verbrechen im Zweiten Weltkrieg. Im April 1940 waren in der Nähe von Smolensk auf Befehl des sowjetischen Diktators Stalin tausende polnische Offiziere und Intellektuelle ermordet worden. Russland hatte seine Schuld erst 1990 eingeräumt … Treffen der Versöhnung“, n-tv.de, 7.4.2010
  • Pentagon will mobile Atomreaktoren ☛ „Die Darpa hat eine Ausschreibung gestartet, um Informationen über mögliche Atomreaktoren zur Strom- und Treibstoffversorgung von vorgeschobenen Stützpunkten zu erhalten … Letztes Jahr hat dem Pentagon ein Liter Benzin in Afghanistan mindestens 100 US-Dollar gekostet. Pro Soldat werden täglich 83 Liter Treibstoff verbraucht“, Telepolis, 4.4.2010

1.Q.:

  • Rohstoffe: "2012/2013 droht der nächste Ölschock" ☛ „Weniger Investitionen, geringeres Angebot und Konflikte könnten zu einem höheren Ölpreis führen … Aktuell stammen etwa 70 Prozent des täglichen Ölbedarfs von Ölfeldern, die vor 1970 entdeckt wurden … Er und Erste-Bank-Analyst Stöferle gehen davon aus, dass geopolitische Konflikte zudem ein viel stärkeres Gewicht bekommen werden … ‚Die Volatilität wird steigen. Es wird hohe Preisausschläge geben, und Spekulanten werden an Einfluss gewinnen‘“, Die Presse.com, 9.3.2010
  • Luftkriege werden bald von Robotern geführt ☛ „Sollte es in 20 Jahren irgendwo auf der Welt einen Luftkrieg geben – dann dürfte das ein Kampf ohne Piloten sein. So lautete vor knapp einem Jahrzehnt die Vorhersage amerikanischer Militärexperten. Jetzt haben israelische Militär-Ingenieure ein selbstfliegendes Langstrecken-Flugzeug gebaut – es ist so groß wie eine Boeing“, Welt, 26.2.2010
  • Uran als Putschgrund? ☛ „Militärjunta übernimmt Regierungsgewalt in Niger. Spekulationen über außenpolitischen Kurswechsel: weg von China, hin zum Westen … Niger ist der sechstgrößte Uranförderer der Welt und erzielt etwa 70 Prozent seiner Außenhandelserlöse durch den Verkauf des radioaktiven Metalls … Seit einigen Wochen jedoch ist Peking über die China National Nuclear Cooperation Miteigentümer einer großen Uranmine und macht den Franzosen Konkurrenz“, junge Welt, 20.2.2010
  • Der neue Falklandkonflikt ☛ „Der Ton zwischen London und Buenos Aires wird schärfer: Die Briten wollen mit Bohrungen nach Öl beginnen, Argentinien reagiert mit Säbelrasseln“, Tagesspiegel, 19.2.2010
  • Brown: Großbritannien hat das Recht auf den Falkland-Inseln nach Öl zu bohren ☛ “‚Diese Explorationsbohrungen sind für die Zukunft sehr wichtig. Es ist unser Recht dies zu tun. Wir haben auch alle notwendigen Vorbereitungen getroffen um sicherzustellen, dass die Bewohner der Falkland-Inseln (Malvinas) gut geschützt sind. Unser Vorgehen steht voll im Einklang mit dem Völkerrecht‘, teilte Brown in einem lokalen Radiosender mit“, latina-press.com, 19.2.2010
  • Russlands Generalstab warnt USA vor Militärschlag gegen Iran ☛ “‚Ich denke, die Folgen dieses Angriffs werden nicht nur für die Region, sondern auch für uns und die ganze internationale Gemeinschaft schrecklich sein. Was daraus resultiert, ist schwer prognostizierbar‘, so der russische Generalstabchef“, RIA Novosti, 17.2.2010
  • Experte: Angriff der USA und Israels auf Iran sehr wahrscheinlich ☛ „Wenn sich Israel für einen militärischen Angriff entscheiden würde, würde es mit konventionellen Waffen zuschlagen, mutmaßte der Experte. Denn selbst ein begrenzter Einsatz von Atomwaffen durch Israel würde den Ländern, die den Iran im Kampf gegen das amerikanisch-israelische Diktat unterstützen, freie Hand geben und zur Anwendung von biologischen und anderen Massenvernichtungswaffen sowie zu Terroranschlägen provozieren“, RIA Novosti, 16.2.2010
  • Taliban entlarven Nato-Offensive als Einflusskampf gegen China ☛ “‚Geographisch ist Marja ein sehr wichtiges Gebiet, denn es grenzt an die pakistanische Provinz Belutschistan, wo China breite wirtschaftliche Interessen hat‘, erklärte der Kommentator. China kooperiere aktiv mit Pakistan und betrachte die in Belutschistan liegende Hafenstadt Gwadar als wichtigen Zugang zu zentralasiatischen Märkten“, RIA Novosti, 16.2.2010
  • Die neue «Achse des Bösen» - China und Iran ☛ „Im Atomstreit droht der Westen dem Iran mit neuen Sanktionen. Diese könnten von den Chinesen vereitelt werden. Sie pflegen mit dem Iran mehr als nur rege Handelsbeziehungen“, 20min.ch, 13.2.2010
  • Tötungen im Irak: Bagdad weist 250 Blackwater-Mitarbeiter aus ☛ „Ein Massaker an Zivilisten und Korruptionsvorwürfe: Die US-Sicherheitsfirma Blackwater ist umstritten. Der Irak hat nun 250 Beschäftigte des Unternehmens ausgewiesen - offenbar aus Verärgerung darüber, dass in den USA ein Verfahren gegen Blackwater-Mitarbeiter stockt“, Spiegel, 11.2.2010
  • Deutschlandfonds soll angeblich für A400M aufkommen ☛ „Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) will nach Informationen des ‚Handelsblatts‘ die Milliardenlücke bei der Finanzierung des Militär-Transportflugzeugs A400M über Großbürgschaften und Kredite des Deutschlandfonds schließen … Der Airbus-Mutterkonzern EADS hat 6,4 Milliarden Euro zusätzlich gefordert, um das Programm finanzieren zu können“, AFP/GoogleNews, 11.2.2010
  • Griechenland will sechs Fregatten in Frankreich kaufen ☛ „Im vergangenen Jahr hatte Griechenland 3,16 Milliarden Euro für den Erwerb neuer Waffen ausgegeben. Für 2010 sind 2,72 Milliarden Euro … Griechenland kauft rund vier Prozent der Waffen und Rüstungen, die auf den Weltmarkt kommen. Das ist eine Rekordzahl für ein Land mit einer Bevölkerungszahl von elf Millionen“, RIA Novosti, 10.2.2010
  • Frankreich investiert Rekordsumme in Rüstung ☛ „Frankreich hat inmitten der tiefsten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten die Rekordsumme von 19,3 Milliarden Euro in die Ausstattung seiner Armee investiert … Im vergangenen Jahr wurden demnach unter anderem 60 Kampfflugzeuge vom Typ Rafale sowie 65 Schiffe und Boote bestellt. Insgesamt habe die Investitionssumme um 123 Prozent über der des Vorjahres gelegen“, Nachrichten.ch, 8.2.2010
  • Peak Oil: Virgin-Chef Branson ist alarmiert ☛ „Der Gründer der britischen Virgin Airlines, Milliardär Richard Branson, wird diese Woche gar mit einer spektakulären Prognose seine Aufwartung in London machen, meldet der Guardian: Er erwarte eine handfeste Ölkrise innerhalb der nächsten fünf Jahre, so Branson. Und sie werde sogar noch schlimmere Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben als die Finanzmarktkrise“, Zeit Online, 8.2.2010
  • :!:Branson warns that oil crunch is coming within five years ☛ „The next five years will see us face another crunch – the oil crunch. This time, we do have the chance to prepare. The challenge is to use that time well … Our message to government and businesses is clear: act“, The Guardian, 7.2.2010
  • Haushaltskrise: Briten geht das Geld für die Rüstung aus ☛ „Nach Minister Ainsworths Angaben werden die Briten im nächsten Jahr den Etat für Afghanistan um 1,5 auf fünf Mrd. Pfund erhöht. Aber angesichts des riesigen Haushaltsdefizits wird es Abstriche am 36 Mrd. Pfund schweren Verteidigungshaushalt geben … ‚Wir müssen mit anpassungsfähigeren Streitkräften flexibler reagieren können‘ – auf Gefahren wie Cyber-Attacken, Schurkenstaaten, Terror und Ressourcenkonflikte“, Handelsblatt, 4.2.2010
  • Strategiewechsel: Obama will erneuerbare Energien fördern ☛ “‚Es ist auch im Sinne unserer Sicherheit, wenn wir unabhängig von ausländischem Öl werden‘, erklärte der Präsident“; Seit 36 Jahren US-Präsidenten-Doppelstrategie „Weg vom ausländischen Öl-Rhetorik bei gleichzeitig ständig gesteigerten Importmengen“ (EG), Spiegel, 4.2.2010
  • Kriegslügen ungesühnt ☛ „Die USA und Großbritannien haben die Weltöffentlichkeit vor der Irak-Invasion vor sieben Jahren getäuscht. Expremier Blair würde das heute wieder tun“, jungeWelt, 3.2.2010
  • US-Haushalt: Obama plant mit Billionen-Lücke ☛ „Die Staatsverschuldung in den USA bleibt horrende hoch: Der neue Etatplan von Präsident Obama sieht erneut ein Defizit von mehr als einer Billion Dollar vor … Der Budgetentwurf für 2011, den die Regierung von US-Präsident Barack Obama am Montag dem Kongress vorlegen will, sieht dem Vernehmen nach einen Ausgabenüberschuss von 1,3 Billionen Dollar vor. Im laufenden Haushaltsjahr, das am 1. Oktober endet, beträgt der Fehlbetrag 1,6 Billionen Dollar, so viel wie nie zuvor in der Geschichte der Vereinigten Staaten“, Spiegel, 1.2.2010
  • Braune BiederMänner - Rechtsextreme an der Uni ☛ „Rechtsextreme an deutschen Unis geben sich bieder, brav und konservativ. Doch wie lässt sich verhindern, dass die Rechten an den Hochschulen auftrumpfen? Der Fall eines Studenten in Magdeburg zeigt, wie hilflos Kommilitonen und Professoren der Gefahr begegnen“, Spiegel, 28.1.2010
  • Al-Qaidas Sehnsucht nach der Superbombe ☛ „Wie real ist die Gefahr, dass al-Qaida die USA mit Massenvernichtungswaffen angreift? Entsprechende Drohungen sind laut einer Studie des CIA-Veteranen Mowatt-Larssen mehr als leere Rhetorik. Im Gegensatz zu vielen Kollegen vermutet er, dass sich das Terrornetzwerk auf den größtmöglichen Anschlag vorbereitet“, Spiegel, 26.1.2010
  • USA beginnen neues Haushaltsjahr mit Rekorddefizit ☛ „388,51 Milliarden Dollar - so hoch war das Haushaltsdefizit in drei Monaten noch nie zuvor … Im abgelaufenen Haushaltsjahr 2009 hatten die USA ein Rekorddefizit von 1,42 Billionen Dollar verbucht“, DiePresse.com,14.1.2010

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