Erneuerbare Energien: Kommentare, Fachartikel
2011:
- B. Janzing: Dächer zu Kraftwerken - Die Photovoltaik wird zu Unrecht verteufelt ☛ „Jedes Dach kann heute zum Kraftwerk werden, jeder Bürger zum Stromerzeuger. Die Energiewirtschaft wurde demokratisiert … Somit dürfte die Photovoltaik auf dem privaten Hausdach schon in wenigen Jahren ohne Förderung auskommen … Insgesamt hat die deutsche Solarstrombranche im vergangenen Jahr übrigens Waren im Wert von 5 Milliarden Euro exportiert“, taz, 14.10.2011
- F. Vorholz: Ökostrom - Merkel entgeht dem Super-Gau ☛ „Die Umlage für Ökostrom steigt weniger stark als befürchtet, die Politik wird verschont. Doch die eigentlichen Probleme liegen ohnehin woanders“, Zeit, 14.10.2011
- M. Uken: Energiewende - "Unsere Stromleitungen glühen" (Chef von 50Hertz im Interv.) ☛ „Der Boom von Ökostrom bringt das Energiesystem an seine Grenzen, warnt Boris Schucht, Chef von 50Hertz im Interview. Eine Lösung sei in weiter Ferne“, Zeit, 13.10.2011
- M. Uken: Stromspeicher - Die Gasbranche will grün werden ☛ „Überschüssiger Windstrom lässt sich im Erdgasnetz speichern. Die Branche wittert ein neues Geschäft. Doch für ‚Power to Gas‘ braucht man Kohlenstoffdioxid – ein Dilemma“, Zeit, 29.9.2011
- M. Uken: Windradflügel fürs Zementwerk (Windrad-Recycling) ☛ „Bislang landeten ausrangierte Windräder aus Deutschland vor allem in Osteuropa. Jetzt spezialisieren sich die ersten Unternehmen auf das Recycling – und haben Probleme“, Zeit, 20.9.2011
- M. Uken: Ohne Kupfer keine Energiewende ☛ „Repower braucht für jede seiner 6-Megawatt-Anlagen rund drei Tonnen Kupfer – und das nur in der Turbine … Auch die Solarbranche ist auf das rote Gold angewiesen … Kupferklau ist ein lukratives Geschäft“, Zeit, 1.9.2011
- Palmer/Untersteller: Die Zukunft beginnt jetzt. Dezentral - Speicher - Brücken - Leitungen ☛ „Strom aus Fotovoltaik ist mit Erzeugungskosten von rund 20 Cent pro kWh etwa gleich teuer wie Strom von der Hochsee, wenn man die Kosten der Tiefseekabel für den Stromtransport einrechnet. Und Strom aus Windkraftanlagen an Land ist heute und in Zukunft nur halb so teuer wie Strom aus Hochseewindparks“, taz, 22.8.2011
- B. Nolte: Ein Mann namens Windmühle - Windkraft-Pionier Jaeger ☛ “‚Die Flächen‘, sagt er, ‚sind in unserer Branche der Goldstaub‘ … ‚Mein Großvater betrieb hier schon eine Windmühle, nur, dass damals Korn gemahlen wurde‘, sagt er, ‚ich war immer für Windräder‘ … ‚Hätte nicht mehr gedacht, dass Angela Merkel und ich noch mal einer Meinung sind‘“, Zeit, 3.8.2011
- R. Streck: Wellenkraft wird nun kommerziell genutzt ☛ „Zwar hat EVE keine genauen Zahlen vorgelegt, räumt aber ein, dass diese Art der Stromerzeugung bisher sogar noch teurer ist als Strom aus Solarzellen“; An den Grenzen der energetischen + rohstofflichen Vernunft (EG), Telepolis, 23.7.2011
- Hedegaard/Pedersen: The EU economy needs investment in renewables by pension funds ☛ „The EU has ambitious plans to become a low carbon economy by 2050 which require investments in renewable energy • In Denmark, pension funds are already proving the business case for these investments“, Guardian, 6.7.2011
- G. Held: Die Energiewende geht auf Kosten der Landschaft ☛ „Wind und Sonne sind kostenlos. Aber um ihre Energie zu nutzen, steht den ländlichen Regionen eine Revolution bevor. Sie werden sich für immer verändern“, Welt, 7.6.2011
- Dohmen/Müller/Schwägerl: Drei mal drei (Energiepolitik) ☛ „Wie der Atomausstieg funktionieren könnte, macht die CSU in Bayern schon einmal vor … ‚Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung wird bis 2020 auf über 50 Prozent verdoppelt‘“, Spiegel, Nr.19/2011 (PDF: ), 7.5.2011
- M. Brake: Erneuerbare Energien als Perspektive für den Maghreb ☛ „Die Energie- und Klimawochenschau: Die Erneuerbaren Energien können Entwicklungsimpulse und Chancen geben und so die Demokratisierungsprozesse langfristig unterstützen“, Telepolis, 23.2.2011
- W. Pomrehn: Erneuerbare verbilligen den Strom ☛ „Energiekonzerne geben Kostenvorteile nicht an Verbraucher weiter. Preissteigerungen werden unredlich begründet“, Telepolis, 11.2.2011
- C. Schulzki-Haddouti: Über das Luftschloss Kernfusion - »Teures Spielzeug für einen elitären Kreis« (Greenpeace-Interv.) ☛ „Die historische Sonderstellung der Atomkraft ist damit vielleicht zu begründen, aber nicht zu rechtfertigen. Wenn man vergleicht, wo es mehr Sinn macht Forschungsgelder zu investieren - für erneuerbare Energien und Leitungsnetze oder für das Luftschloss der Kernfusion - ist die Entscheidung eigentlich eindeutig … Das ist gemessen an dem, dass es einen konkreten Forschungsbedarf bei erneuerbaren Energien gibt, der schnelle Ergebnisse und Gewinn bringen würde, nicht zu akzeptieren … Man ist in der Entwicklung der erneuerbaren Energien deutlich schneller und die Verbesserung der Wirkungsgrade schlägt sich sehr kurzfristig nieder“, Telepolis, 10.2.2011
- M. Ruchser: Grüner Strom – Europa muss Vorreiter bleiben (EU-Energiegipfel) ☛ „Die Energiepolitik von EU-Kommissar Oettinger gefährdet den Ausbau der Erneuerbaren Energien“, Zeit, 4.2.2011
- C. Rhodes: The Greatest Threat to Green Energy ☛ „A list of ‚endangered elements‘ has been published in a new report, including the rare earth elements (REEs) in particular neodymium, production of which, it is reckoned, will have to increase five-times to build enough magnets for the number of wind-turbines deemed necessary for a fully renewable future … If even ‚renewables‘ cannot save us from waning fossil fuel depletion, the only solution is to begin seriously the deceleration of consumption to a lower-energy society based around local communities immediately, with vastly reduced inputs of energy and all kinds of ‚mined‘ resources“, OilPrice.com, 27.1.2011
- S. Duwe: Experten der Bundesregierung stellen Energiekonzept in Frage (SRU) ☛ „Der Umweltrat spricht sich gegen Kohle und Atom als Brückentechnologie aus … Ausbau der Netze, Stopp der Laufzeitverlängerung für AKWs“, Telepolis, 27.1.2011
- F. Vorholtz: Stromversorgung - Auf Effizienz getrimmt ☛ „Wie der Sachverständigenrat für Umweltfragen sich den Umbau der Stromversorgung vorstellt … Energieeffizienz. Und die, nicht etwa die Kernenergie, ist nämlich laut Umweltrat die wahre »Brückentechnologie« – weil sie kostengünstig ist und zeitliche Spielräume für den Ausbau der erneuerbaren Energien sowie der Netze schafft“, Zeit, 26.1.2011
- F. Vorholz: Wenn Sonnenstrom zur Last wird ☛ „Bundesumweltminister Norbert Röttgen will die Solarsubventionen kürzen. Was hat der Verbraucher davon?“, Die Zeit, Nr.04, 20.1.2011
- M. Inman: Going "All The Way" With Renewable Energy? ☛ „Worldwide production of the rare earth mineral neodymium would have to quintuple to supply the millions of wind turbines needed to power a 100 percent renewable future, two researchers say. They view political will as a bigger stumbling block than any materials bottleneck … Steel, Concrete, and Minerals … The main bottleneck, they argue, could be the production of rare earth metals such as neodymium, which is often used in making magnets“, National Geographic, 17.1.2011
- P.C. Ranawaka: A Path to sustainable energy - The Challenge ahead (Minister of Power and Energy) ☛ „The twin crises – the brutal fight for resources and the global climate change are likely to rock the world in the years to come … This is the global picture. How about the local context? … It is imperative that we too have an ambitious renewable energy plan for the sake of our children who are to live in a world sans fossil fuel“, Daily Mirror.lk, 6.11.2011
2010:
- D. Wetzel: Holz wird plötzlich knapp – und ziemlich teuer ☛ „Für ganze Industriezweige ist es ein Graus: Der Preis für Holz schießt durch die Decke, weil es zunehmend in Kraftwerken und Heizungskesseln verfeuert wird … Der Rohstoff ist viel knapper als gedacht … ‚Die Knappheit am Markt dürfte also noch größer sein als hier ausgewiesen wird‘, sagt Mantau“, Welt, 28.11.2010
- C. Gunkel: Voll auf Akku ☛ „Jagd nach dem idealen Energiespeicher: Vor gut 200 Jahren wurde die Vorform des Akkus erfunden. Damit begann der spektakulärer Siegeszug eines Mediums, das schon bald Züge und Autos beschleunigte, die Industrialisierung befeuerte und moderne Kriege ermöglichte - nur der Erfinder geriet in Vergessenheit“, Spiegel, 29.10.2010
- J. Bittner: Strom genug von Nord bis Süd ☛ „Geben die EU-Mitgliedsländer ihren Egoismus auf, können sie ein Kontinent der Wind- und Sonnenenergie werden“, Die Zeit, Nr.44, 28.10.2010
- E.v. Hirschhausen: Kommt das Auto unter die Räder? ☛ „Beim Salon in Paris wird das lautlose Fahren mit Strom salonfähig und der Abgesang auf Abgase angestimmt … Und die Aussage, dass 25 Quadratmeter Sonnenkollektoren reichen würden, um nie wieder eine Tankstelle ansteuern zu müssen, es sei denn, um dort Bier zu holen und sich selber zu betanken, während das Auto an der Steckdose lädt. Der Strom umgerechnet in Sprit entspräche 2 Liter - da braucht mancher Fahrer schon mehr“, Welt, 3.10.2010
- N. Lossau: "Wir müssen den Energiemix ändern" (Fischedick-Geden-Interv.) ☛ „Im zweiten Teil der WELT-Serie zur Zukunft der Energie diskutieren zwei Experten, die hierzulande in Energiefragen die Politik beraten. Über das grobe Ziel hin zu den erneuerbaren Energien sind sie sich grundsätzlich einig. Doch im Detail gibt es viele Fragen, über die man trefflich streiten kann“, Welt, 10.9.2010
- M. Uken: Die Atomkonzerne werden immer grüner ☛ „Energieversorger wie RWE und E.on sind inzwischen die größten Investoren in Ökostrom. Die Branche für erneuerbare Energie beäugt ihr Engagement mit Skepsis“, Zeit, 6.9.2010
- B. Fecke: "Da sehe ich große Probleme" - Energieexpertin warnt vor Biomassenboom (Kemfert-Interv.) ☛ „Laut Energiegutachten der Bundesregierung geht man von einem Anstieg der Biomasse von bisher fünf auf 30 Prozent aus. Das sei mit Nachhaltigkeitsaspekten nicht vereinbar, kritisiert Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung - zumal wenn die Produktion in Deutschland stattfinden sollte“, Deutschlandfunk, 1.9.2010
- M.N. Mitra: Radiation fears stymie SmartMeter installation (PG&E-Interv.) ☛ „Hart says the electromagnetic frequency, the EMF, which is used to remotely send information from the SmartMeter on the side of your home to PG&E can make people sick. Some studies suggest it may even cause brain tumors … PG&E’s pioneering CEO Peter Darbee says the EMF emissions from SmartMeters are far less than the average cell phone user gets by talking on the phone“, San Francisco Chronicle, 30.8.2010
- C. Grefe: Malefiz auf See (Offshore-Wind) ☛ „Die Energiekonzerne treiben die Windkraft nur dort voran, wo sie ihnen nicht schadet. Sie werben mit großen Offshore-Kraftwerken – und bremsen doch den Öko-Stromausbau“, Die Zeit, 26.8.2010
- H. Paul: Windenergie - Die Flaute soll rasch vorübergehen ☛ „Ohne Windparks geht nichts, wenn die Regierung ihre Klimaziele erreichen will. Da stört die neue Diskussion über die Verankerung der Offshore-Windräder nur. Generell lief dieses Jahr nicht so rosig wie erhofft - die Branche musste einige Rückschläge hinnehme … China stellte weltweit am meisten Windräder auf“, FAZ, 22.8.2010
- Abenteuer auf hoher See (Offshore) ☛ „Der Deutschrusse Arngolt Bekker baut 80 riesige Windräder in die Nordsee. Erfahrungen mit der Technik gibt es nicht. Versicherer sprechen von Milliarden-Risiken - doch der Investor mag Zweifel an seinem Projekt nicht gelten lassen“, Welt am Sonntag, 22.8.2010
- B. Nicolai: Windkraft auf hoher See – ein ungewisses Abenteuer ☛ „Küstennahe Windkraftanlagen sind bereits in Betrieb. Doch auf hoher See hat es noch niemand probiert. Eine norddeutsche Firma wagt den Versuch“; EU-Onshore-Boom statt Offshore-Luftnummer (EG), Welt, 22.8.2010
- S. Diedrich: Erneuerbare Energiequellen - Nicht klein, nicht schön ☛ „Die flächendeckende Versorgung mit Energie aus erneuerbaren Quellen wird Folgen haben. Wind- und Solarparks werden Landschaftsbilder ohne Rücksicht auf den Naturschutz verändern. Die Natur werden wir bald nur noch aus Gedichten kennen“, FAZ, 19.8.2010
- G. Herres: Natürliches Geo-Engineering zur Rettung des Weltklimas ☛ „Ständig steigende Energiepreise und ein zusehends anfälligeres Ökosystem verdeutlichen die Notwendigkeit von effizienten Alternativen zu fossilen Brennstoffen“, Telepolis, 14.8.2010 (Text: )
- S. Kean: Nitrogen and Phosphorus - The Future of Toilet Design Hangs in the Balance ☛ „So simple arithmetic says we could ‚run out‘ of phosphorus in about 30 years. The end could come even sooner if we ramp up biofuel production, since switchgrass, corn, and other biofuel crops will require loads of phosphorus-rich fertilizer“, Slate.com, 13.7.2010
- "Austausch im Spätsommer" (Multibrid-Interv./Alpha Ventus-Schaden) ☛ „Beim pannengeplagten Off-Shore-Windpark Alpha Ventus arbeitet der Bremerhavener Windenergieentwickler Multibrid fieberhaft an einer Lösung für die Turbinenprobleme, wie zwei Manager der Firma im TR-Interview erläutern“, Technology Review, 13.7.2010
- Kurze Arbeitszeiten - Zwei Windräder von Offshore-Windpark Alpha Ventus stehen still ☛ „Sie sind sogar ausgiebig getestet worden vorher. Also, 2004 wurde die erste dieser 5-MW-Anlagen als Testanlagen in Bremerhaven errichtet. Und seitdem noch drei weitere. Im letzten Jahr hat man sich diese Anlagen komplett einmal durchgeschaut und hat keinerlei Probleme festgestellt … Im Augenblick haben alle Hersteller, alle Windparkbetreiber in der Nordsee ein großes Problem mit den Fundamenten von so genannten Monopiles“, Deutschlandfunk, 24.6.2010
- Offshore monopile failure - a solution may be in sight ☛ „A remedy may have been found for the design flaw that is present in a large number of offshore wind farms … The number of offshore wind farms to be affected by the foundation problem that causes the monopiles to slip has risen to 10, according to well-placed sources“, Windpower Monthly, 22.6.2010
- F. Meister: Ein Sonnenkollektor macht noch keine Energiewende (A Road Not Taken) ☛ „1979 liess US-Präsident Jimmy Carter Sonnenkollektoren auf das Weisse Haus montieren – als symbolischer Aufbruch ins postfossile Zeitalter. Ein Schweizer Künstlerduo hat darüber einen Film gedreht“, Die Wochenzeitung/ch, 17.6.2010 (Trailer: )
- C.v. Marschall: Öl und seine politischen Folgen ☛ „Das politische Hauptziel des Präsidenten ist es, die weitgehende Versorgung aus heimischen Energiequellen sicherzustellen. Die USA haben im Vergleich zu Deutschland den Luxus, dass sie heute ungefähr die Hälfte des Erdöls und Erdgases, das sie verbrauchen, im Inland und vor ihrer Küste fördern … Zum Vorwurf der Republikaner, man müsse an viel mehr Orten bohren, um den Energiebedarf zu decken, sagte er: ‚Amerika verfügt über zwei Prozent der Ölreserven, verbraucht aber 20 Prozent des globalen Öls‘. Das Land, das bei sauberen Energien führe, werde die Weltwirtschaft anführen, betonte er unter Verweis auf China und Deutschland“, Tagesspiegel, 4.5.2010
- F.J.Wagner: Lieber Offshore-Windpark, ☛ „Für die Menschheit ist es ein großer Schritt nach vorne. Der Meereswind versorgt uns mit Energie. Für die Fischheit ist es eine Katastrophe … Mein ökologisches Sündengewissen ist bei den Vögeln und den Walen. Sie sind doch menschenähnlich. Wenn wir sie retten, dann retten wir uns“, Glaubwürdige Wendehälse? (EG), Bild.de, 27.4.2010
- F. Dohmen: Watt aus dem Meer - Energie der Zukunft ☛ „Kann der Strom aus dem Meer konkurrenzfähig werden? - ‚Die gesamte Phase war geprägt von Ernüchterung und Rückschlägen‘ - Noch keine Lösung für das größte Problem des Windstroms - Der Aufbau der anspruchsvollen Windräder soll zur Routine werden“; Viele ? (EG), Spiegel, 26.4.2010
- le Pair/de Groot: ☛ „Conventional power stations are forced to compensate these variations by adjusting their output. This has a negative effect on the efficiency of the latter stations … It is recommended to get an accurate and quantitative insight into these extra effects before society sets out to apply wind energy on a large scale. Producers must be required to publish data on the efficiency, the wear effects and the fuel use when wind energy is added on. Economical energy storage and buffering methods are an essential prerequisite for large scale application of wind energy for electricity production“, Dr.C.le Pair/clepair.net, 18.4.2010
- Norbert Röttgen (CDU): Zu lange AKW-Laufzeiten schaden kommunalen Stromanbietern (Interv.) ☛ „Ein modernes Energiekonzept ist ein ganz wichtiges, ein zentrales Feld in diesem Strukturwandel. Und darum ist ja unser Ziel daraus abgeleitet, von einer fossilen, Ressourcen verbrauchenden - ob Kohle oder Uran - basierten Energieversorgung zur erneuerbaren Energieversorgung umzustellen … Gesagt ist, dass wir einen dynamischen Energiemix brauchen, dessen Dynamik darin besteht, dass der Anteil der Erneuerbaren immer größer wird und der Anteil der konventionellen Energiequellen immer geringer wird“; Ohne Schrumpfungsziele: (Ressourcen-)Kollaps auch auf dem EE-Pfad (EG), Deutschlandradio Kultur, 17.4.2010
- Shell: "Hören wir auf, uns für Benzin zu entschuldigen" ☛ „Wir werden ein anderes Energiesystem haben und wahrscheinlich neue Abhängigkeiten. Es gibt 30 seltene Rohstoffe, die man für „grüne“ Technologien braucht. Wo sind die zu finden? Nicht in den Industrienationen. Mit solchen Abhängigkeiten lebt die Welt schon lange. Shell investiert seit über 100 Jahren im Nahen Osten. Das ist unsere Kernkompetenz, da fühle ich mich wohl. Anders als bei der Fotovoltaik“, DiePresse.com, 1.4.2010
- B. Janzing: Die Bioblase - Algen bleiben als Energieträger der Zukunft ein leeres Versprechen ☛ „Der hohe Bedarf an Prozessenergie, der schlechte Wirkungsgrad und die enormen Kosten machen die großtechnische Energieproduktion mit Algen unrentabel … Ein wesentlicher Nachteil der Bioreaktoren besteht darin, dass die spezifischen Kosten selbst mit wachsenden Dimensionen kaum geringer werden“, neue energie, S.68-73, 3/2010
- D. Jensen: Hamburgs Zitterpartie ☛ „Um 80 Prozent will die Hansestadt ihren Kohlendioxid-Ausstoß bis zur Jahrhundertmitte verringen. Damit hat sie sich als künftige Umwelthauptstadt qualifiziert. Dennoch lässt der Senat Bäume für ein Kohlekraftwerk fällen“, neue energie, S.114-117, 3/2010
- F. Binder-Krieglstein: 9/11 der deutschen Energiepolitik (PV-Kürzung) ☛ „In der internationalen Wirtschafts- und Arbeitsplatzkrise sind Green Jobs DER Hoffnungsträger; in Deutschland werden sie vernichtet, nur um die Allmacht der fossil-atomaren Politikbezahler noch ein paar lächerliche Jahre zu verlängern … Über 80 % der deutschen Bevölkerung ist nämlich quer durch alle Parteifarben für die erneuerbaren Energien – und dann ein solcher Beschluss“, oekonews.at, 24.2.2010
- B. Janzing: Tiefgründige Schwierigkeiten (Geothermie) ☛ „Zählt man weitere geldwerte Leistungen hinzu, ist die Kilowattstunde Geothermie-Strom sogar teurer als Photovoltaik … Da stellt sich die spannende Frage, wie sich die Gestehungskosten des Geothermie-Stroms in Zukunft entwickeln werden. Ist eine ähnliche Degression möglich wie bei Photovoltaik? … Einen Preisvorteil kann die Wärmepumpe im Vergleich zu anderen Heizsystemen nämlich in der Regel allenfalls erzielen, wenn der örtliche Grundversorger einen Wärmepumpentarif anbietet, der deutlich günstiger ist als der reguläre Strompreis. Doch das ist nicht auf Dauer garantiert“, neue energie, Nr.1, S.58-61, 1.2010
2009:
- J. Lubbadeh: Superkraftwerk Sonne - Projekt Wüstenstrom ☛ „Die Energie der Zukunft kommt aus der Wüste, glauben Experten. Riesige Spiegelkraftwerke sollen Sonnenstrahlen in Strom verwandeln. Das Problem: Die Technologie ist noch zu teuer. Deutsche Ingenieure arbeiten nun unter Hochdruck an billigeren Lösungen - mit Erfolg“, Spiegel, 1.12.2009
- Erneuerbare Energien in Kommunen ☛ Texte zum „Thema des Monats“, Stadt und Gemeinde interaktiv, 12.2009 ( )
- Die Rohstofflücke ☛ „Die Zeit dränge, zumal die Abkehr vom Erdöl den Metallbedarf vergrößere: So seien zur Herstellung von Elektromotoren weit mehr Kupfer oder Lithium als bisher nötig; die Nutzung erneuerbarer Energien sei auf seltene Metalle für Windräder oder Photovoltaik angewiesen … Die Metall-Opec“, German-Foreign Policy.com, 24.11.2009
- Geothermie: "Seit 100 Jahren ohne schweres Unglück" ☛ „Der Potsdamer Geowissenschaftler Ernst Huenges über die Chancen und Risiken der Energie aus dem Untergrund“, Zeit, 11.11.2009
- C. Höges: Samsø Island Is Face of Danish Green Revolution - An Ecotopia for Climate Protection ☛ „The Danish island of Samso is a mecca for climate protection experts, because its residents generate more energy than they consume – with wind turbines, solar panels, straw combustion and heat exchangers that extract heat from cow’s milk. The small ecotopia will be held up as a model at the UN Climate Change Conference in Copenhagen … ‚Everyone Can Do What We Are Doing’“, Spiegel, 22.10.2009 (Samsø energiakademie: )
- D. Asendorpf: Die Metalle der Zukunft ☛ „Japan und die USA haben aus Angst vor Abhängigkeit schon begonnen, strategische Reserven solcher Metalle zu horten“, Die Zeit, Nr.44, 22.10.2009 (PDF: )
- C. Höges: Größer als Schwarzenegger (Ökoenergie-Insel Samsø) ☛ „Die dänische Insel Samsö ist ein Mekka für Klimaschützer, denn die Insulaner erzeugen mehr Energie, als sie brauchen - mit Windrädern, Solaranlagen, Strohbrennern und Kuhmilch-Wärmetauschern. Das kleine Ökotopia soll auf dem Klimagipfel in Kopenhagen als Vorbild dienen“, Spiegel, 19.10.2009
- R. Nestler: Erschüttertes Vertrauen in Erdwärme ☛ „Regelmäßig bebt die Erde auf der Suche nach Wärme im Boden. Die Erdbohrungen verursachen oft Schäden in Millionenhöhe. Wie lässt sich das Risiko starker Beben verringern?“, Zeit, 2.10.2009
- Jacobson/Delucchi: Evaluating the Feasibility of a Large-Scale Wind, Water, and Sun Energy Infrastructure ☛ Stanford University/University of California, in: Energy Policy, 10.2010
- D. Ganser: Peak Oil - Erdöl im Spannungsfeld von Krieg und Frieden ☛ „Um die Versorgungssicherheit der Schweiz im 21. Jahrhundert zu erhöhen, müssen die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz deutlich ausgebaut werden“, in: v.Rohr/u.a.(Hg.), Energie, S.45-60, vdf Hochschulverlag AG ETH Zürich, 10.2009 (Text: )
- Samso Journal: From Turbines and Straw, Danish Self-Sufficiency ☛ „Yet last year, Samso completed a 10-year experiment to see whether it could become energy self-sufficient … By their own accounts, the islanders have met the goal. For energy experts, the crucial measurement is called energy density, or the amount of energy produced per unit of area, and it should be at least 2 watts for every square meter, or 11 square feet“, NYT, 30.9.2009
- Afrikas Sonne (Desertec) ☛ „Setzt Desertec die Geschichte des technischen Größenwahns fort? Der Historiker Dirk van Laak im Gespräch“, Zeit, 16.7.2009
- "Die Kalkulation von Desertec ist absurd" (Interv. H.Scheer) ☛ „Solarvordenker Hermann Scheer lässt kein gutes Haar an dem Milliardenprojekt Desertec, auf das sich deutsche Konzerne verständigt haben: Der ganze Plan sei weltfremd, sagt er im Interview mit manager-magazin.de. Eon, RWE und Co. wollten damit nur ihre Monopole sichern - und den nötigen Strukturwandel stoppen“, manager magazin, 13.7.2009
- E.on-Manager Mastiaux: "Wir steigen schrittweise auf erneuerbare Energien um" ☛ „Wind und Sonne machen gegenwärtig rund drei Prozent aus. 2015 wird dieser Anteil auf elf Prozent steigen und 2030 auf 35 Prozent“; Spätstarter mit gespaltenem Bewußtsein und halber Kraft voraus (EG), Spiegel, 12.7.2009
- F. Vorholz: Sonnenenergie - Das Gold der Wüste ☛ „Es soll das größte Solarprojekt aller Zeiten werden, eine wahre Revolution. Sonnenkraftwerke in der Sahara sollen Afrika und Europa mit Energie versorgen. Aber nehmen die beteiligten Konzerne ihr Projekt wirklich ernst?“, Zeit, 9.7.2009
- "Die Reichen müssen mehr tun" (T.Santarius) ☛ „Industrieländer können ihre Emissionen nur senken, weil im Ausland schmutzig produziert wird … Sie fordern, den Handel von mit fossiler Energie hergestellten Gütern zu verbieten und plädieren für eine Wirtschaft, die durch Solarstrom angetrieben wird. Wie realistisch ist das?“, Zeit, 19.6.2009
- Klimapolitik in den USA: Strom aus der Wüste ☛ „Der Umweltschützer Robert F. Kennedy jr. über Windenergie aus Texas, Kingsize-Kühlschränke und die neue amerikanische Klimaschutzpolitik … eines plant gerade ein 2,3-Gigawatt-Solarthermiekraftwerk in Südkalifornien. Es kostet etwa drei Fünftel des Aufwands für ein Atomkraftwerk und genauso viel wie ein Kohlekraftwerk. Aber während die alten Energien nach dem Bau weiterhin Kosten produzieren, auch um laufend neuen Brennstoff über Tausende von Kilometern herzuschaffen, haben wir die Elektronen für alle Zeit umsonst“, Zeit, 18.6.2009
- Is the 2000 Watt Society Sustainable in Switzerland? ☛ „How Much Energy Is Our „Fair Share“? … How Much Power Can Switzerland Consume in a Sustainable Manner? … The Curse of Shrinking EROEI … In fact, we should have started preparing much earlier, as we have known about these problems for more than 30 years already. The longer we wait, the more difficult and costly it will be to avert the worst. If we do nothing, we’ll experience the full brunt of peak oil and its consequences, unmitigated and merciless“, The Oil Drum Europe, 25.4.2009
- H. Scheer: Die Sahara-Sonne - Für wen und für was? ☛ „Heute sind weltweit 10.000 MW PV-Module installiert, demgegenüber stehen etwa 500 MW solarthermischer Kraftwerkskapazitäten … Die Einfachheit und Vielfalt der PV-Technologie macht breites Engagement möglich ohne gesonderten Infrastrukturbedarf, was ein dynamisierender Faktor ist“, Solarzeitalter, Nr. 1/09, S.1-2, 3.2009 (Artikel: )
V. Hollain: Kraftwerke in der Wüste - Ein Luftschloss auf Sand gebaut ☛ „Das Desertec-Konzept ist keine Alternative zum dezentralen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Es ist durch technische, finanzielle und politische Unwägbarkeiten gekennzeichnet. Es beruht auf den Denkmodellen der 1960-er und 1970-er Jahre, die nur großtechnologische Ansätze kannten“, Solarzeitalter, Nr. 1/09, S.74-79, 3.2009
- Holzrausch – Der Bioenergieboom und seine Folgen (P.Wohlleben-Interv.) ☛ „Wobei ich in Bezug auf Bioenergie ganz klar ein Fan der Kaskadennutzung bin. Ich kritisiere nicht grundsätzlich Bioenergie. Ich sage nur, wir haben in Deutschland kein echtes, zusätzliches Potenzial mehr, es kann eben nur aus bisherigem Waldrestholz kommen. Das ist, was ich kritisiere. Die normale Nutzung aus Sägeresthölzern, Sägespänen oder aus minderwertigen Hölzern, die typische Industrieware eben, mit Faulstellen – wenn man das verfeuert, einverstanden. Aber wenn das Potenzial ausgeschöpft ist?“, Forst und Technik.de, 3.2.2009
- U.S. and China in race to the top of global wind industry ☛ „The United States passed Germany to become world #1 in wind power installations, and China’s total capacity doubled for the fourth year in a row. Total worldwide installations in 2008 were more than 27,000 megawatts (MW), dominated by the three main markets in Europe, North America and Asia“, AWEA.org, 2.2.2009
- Folgen des Pellet-Booms - "Der Waldboden blutet aus" (P.Wohlleben-Interv.) ☛ „Die Späne, aus denen die Pellets hergestellt werden, werden in Blockheizkraftwerken getrocknet. Und die werden zum guten Teil mit importiertem Palmöl betrieben, für das Regenwälder auf Borneo abgeholzt werden … Das ist keine Rohstoffbasis für die Kraftwerke … Es gibt erste Lieferungen von Argentinien nach Italien. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Länder wie Brasilien und Kanada beginnen werden, Pellets zu produzieren und zu verschiffen“, Spiegel, 31.1.2009
- Hall/Balogh/Murphy: What is the Minimum EROI that a Sustainable Society Must Have? ☛ „The goal of this paper is to review the application of EROI theory to both natural and economic realms, and to assess preliminarily the minimum EROI that a society must attain from its energy exploitation to support continued economic activity and social function“, Energies 2009, 2(1), p.25-47, 23.1.2009 (Text: ; Vortrag: ; Blog: )
- Grün ist die Hoffnung - Klimaforschung in den USA ☛ „Den Planeten retten und dabei Geld verdienen - das ist die Hoffnung von immer mehr Ideen im kalifornischen Silicon Valley. Nach Mikroprozessoren und Internet-Revolution tüftelt man dort an Technologien, um den Klimakollaps abzuwenden. Billigere Solarzellen, besserer Biosprit, effizientere Solarkraftwerke, marktreife Elektroautos und klimafreundliche Baustoffe - all das wird in der Ideenschmiede entwickelt. Cleantech heißt das Schlagwort für die neue Boom-Branche“, Deutschlandfunk, 16.1.2009
- M. Bobik: Die Fahrlässigkeit der Biogas-Optimisten ☛ „Die Energiekrise macht mehr Kopfzerbrechen als die Finanzkrise - sie ist auch schwerer zu bekämpfen“, derStandard, 12.1.2009
H. Kopetz: Runter vom Gas! Neue Pipelines sind die falsche Antwort auf die Krise ☛ „Gas sollte in Zukunft schwerpunktmäßig für industrielle Prozesse eingesetzt werden und nicht für die Bereitstellung von Raumwärme. Daher ist es notwendig, in den nächsten Wochen ein großzügiges Programm ‚Umbau der Wärmeversorgung‘ aufzustellen, das vorsieht, bis 2020 bis zu einer Million Wohnungen von Öl und Gas auf Fernwärme, Solarthermie und Biomasse umzustellen, in Verbindung mit einer beschleunigten thermischen Sanierung des Althausbestandes“, derStandard, 7.1.2009
- Windkraft in Österreich - Windkraft im Gebirge ☛ Oesterreichischer Alpenverein, 2009
2008:
- G. Traufetter: Raubbau fürs Klima (Holzboom) ☛ „Der Boom bei Holzkraftwerken, Pelletheizungen und Hauskaminen treibt die Nachfrage nach Holz in die Höhe. Um den Hunger nach dem Rohstoff zu stillen, sollen monströse Erntemaschinen bald auch Baumwurzeln, Äste und Reisig verwerten. Ökologen warnen vor einer Zerstörung der Waldböden“, Spiegel, 4.12.2008 ( , )
- M. Lynas: World saved ... planet doomed ☛ „Green activists are seeing the global economic crisis as an opportunity, but the truth remains: high economic growth cannot be reconciled with limited resources“, New Statesman, 20.11.2008
- Weber vs. Frondel: Weltweiter Standortvorteil oder Technologie-politischer Irrweg? (PV und EEG) ☛ „Wir haben einen ausgewiesenen Befürworter dieser Regelung, Eicke R. Weber, und einen erklärten Gegner, Manuel Frondel, gebeten, ihre Haltung zur Solarförderung zu erklären“, Technology Review, 12.9.2008
- F. Zirkl: Bioenergie aus Lateinamerika - Nachhaltiger Kraftstoff oder ökosozialer Zündstoff? ☛ German Institute of Global and Area Studies (GIGA), 9/2008
- Wind power conquers the globe ☛ „Europe threatens to be overtaken by China and the US as the leading wind power market. In fact, China is producing more wind turbines than ever and could even end up supplying the European wind industry“, European Energy Review, 7/8.2008
- Kowalski/Schuster: Stürmische Geschäfte (Offshore) ☛ „Deutschland baut den weltweit ersten Hochsee-Windpark auf dem Meer – viele dutzend sollen folgen. Das Potenzial ist enorm, das Risiko auch“, Focus Magazin, Nr.30, 21.7.2008
- G. Monbiot: This economic panic is pushing the planet right back down the agenda ☛ „It is hard to see how the current global growth rate of 3.7% a year (which means the global economy doubles every 19 years) could be sustained, even if the whole thing were powered by the wind and the sun“, Guardian, 1.7.2008
- M. Uken: Erdwärme - Gar nicht so öko ☛ „Was tun, wenn der steigende Ölpreis bald auch die Heizkosten sprengt? Die Bundesregierung will die Wärmepumpe als erneuerbare Energie fördern. Doch die Ökobilanz der Erdwärme-Heizung ist umstritten“, Zeit, 17.6.2008
- H. Horeis: „Small (is) was beautiful“ – Öko wird Großtechnik ☛ „Der ‚sanfte Energiepfad‘ führt direkt in die Großtechnik; von den romantischen Flausen der Grünen bleibt nur noch der kuschelige, mit Ökoholz beheizte und Feinstaub absondernde Kachelofen“, Novo Argumente, Heft 93, 03/04.2008

Rom, wir haben ein Problem - Die Grenzen des Wachstums ☛ „Ironischerweise waren die TechnikerInnen vom MIT technikkritischer als viele heutige Grüne, die glauben, erneuerbare Energien seien eine Wunderlösung. Technik behebe nur Symptome, schrieben Meadows und Co. «Der Glaube an die Technologie kann unsere Aufmerksamkeit vom Hauptproblem, dem exponentiellen Wachstum innerhalb eines begrenzten Systems, ablenken und wirklich wirksame Massnahmen zu seiner Lösung verhindern» … Die Botschaft der heutigen Nachhaltigkeitsapostel heisst hingegen: Mit ein paar Solarzellen und Windturbinen geht es schon irgendwie. Die Leute glauben das gerne. Und das ist fatal“, Die Wochenzeitung/ch, 14.2.2008
2007:
- Windgeneratoren und Speicher sollen Stromversorgung sichern (Scheer-Interv.) ☛ „Kein modernes Energiesystem funktioniert ohne Speicherung, da die Energieumwandlung niemals zum Zeitpunkt der Öl-, Gas-, Kohle- oder Uranförderung und -aufbereitung erfolgt. Zwischen Förderung und Nutzung wird gespeichert. Bei der Stromversorgung geschieht das überwiegend vor der Stromproduktion – die Kohlehalde, die Gas- und Ölbehälter, das Brennstäbelager, der Stausee“, VDI-Nachrichten, 9.11.2007
- L. Lindner: Energie speichern – aber wie? ☛ „Ein Problem bei der Sicherung unserer Energieversorgung sind die schlechten Speichermöglichkeiten von Energie und Strom … Optionen und Illusionen“, Novo Argumente, Heft 91.92, 11.2007
- M. Butt: Agro-Ecology - Farming with Brains (Dirt-Rezens.) ☛ „Montgomery has produced a fine study that cycles through history, builds on a series of case studies, and makes comparisons across significant periods of time … What we do know is that in the future, historians who study the rise and fall of civilizations must acknowledge the important questions raised by Montgomery’s groundbreaking work“, H-Net.org, 11.2007
- Das 150-Milliarden-Euro-Ding ☛ „Die Förderung der Photovoltaik nimmt gewaltige Dimensionen an, zeigen Berechnungen des RWI“, Photon, 5.2007
2006:
- Sind Sonne, Wasser und Wind zukunftsfähige Alternativen zu Öl, Kohle und Gas? (V. Quaschning) ☛ „Nur muss man die Gegner auch fragen – welche Alternativen gesehen werden. Die Alternative wäre zum Beispiel der Braunkohletagebau, wo ganze Dörfer weggebaggert werden. Es gibt auch andere Aspekte, die wenig kritisch gesehen werden. So gibt es mehr Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen als gegen Strommasten. Legt man sich die Zahlen nackt auf den Tisch, haben wir in Deutschland eine Million Strommasten, aber nur 20.000 Windkraftanlagen. Ich denke, wenn man sich an erneuerbare Energien gewöhnt hat, ebbt auch der Widerstand, der jetzt da ist, ab“, Goethe-Institut, 7.2006
- B. Zarzer: Noch mehr Geld für Atomforschung? (EU) ☛ „Wenige Tage vor dem 20. Jahrestag des Reaktorunfalls in Tschernobyl wurden Pläne der EU bekannt, wonach die Mittel für Atomforschung für die Jahre 2007 bis 2011 erheblich aufgestockt werden sollen. Ein Großteil davon dürfte in Forschungen zur Kernfusion fließen, die im Vergleich zur Kernspaltung weniger umstritten ist. Die österreichischen Grünen bemängeln aber, dass gegenüber den 4,1 Milliarden Euro nur etwa 770 Millionen Euro für die Bereiche erneuerbare Energien und Energieeffizienz im EU-Forschungsbudget veranschlagt wurden“, Telepolis, 4.5.2006
1998:
- K.J.W. Oosthoek: The Role of Wood in World History ☛ Environmental History Resources, 1998
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